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Die Globalisierung - ein für die breite Masse gescheitertes Konzept

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  • Die Globalisierung - ein für die breite Masse gescheitertes Konzept

    Einmal zum Nachdenken!

    Globalisierung: Konzerngewinne ohne Grenzen

    Konzerne lassen dort arbeiten, wo die Menschen wenig verdienen, und verkaufen dort, wo Menschen viel verdienen.
    Das geht schief.

    https://www.untergrund-blättle.ch/wi...inne_5382.html


    Der Irrsinn ist bei einzelnen etwas Seltenes – aber bei Gruppen, Parteien, Völkern die Regel, hat Friedrich Nietzsche festgestellt. Doch kollektiver Irrtum ist schwer zu erkennen. Weil ihn alle teilen, erscheint er als Wahrheit. Ein solcher Irrtum ist die Globalisierung.

    Doch wie heute unter dem Titel «Globalisierung» gewirtschaftet wird, hat mit effizientem Einsatz der Ressourcen, diesem hohen Ziel der Ökonomie, nicht mehr viel zu tun.
    Das einzig Positive an dieser negativen Nahrungskette: Es wird dabei ziemlich dick verdient und ständig Geld von der Real- in die Finanzwirtschaft gesogen, damit der Index steigt und alle glauben dürfen, wir seien auf dem richtigen Weg.

    Zwei Drittel des internationalen Handels spielen sich im eigenen Firmengeflecht der Konzerne ab – für uns kaum wahrnehmbar. Alles wird optimiert: die Umweltstandards im einen Land, die Sozialstandards in einem andern, die Steuern hier, die Subventionen dort. Optimieren heisst unter den heutigen wirtschaftlichen Bedingungen: die Kosten auf die Allgemeinheit abwälzen. Weil nicht mehr die Herstellung eines nützlichen Produkts, das die Kunden glücklich macht, das Ziel des Wirtschaftens ist, sondern die Erzielung eines möglichst hohen Profits, werden die Märkte mithilfe willfähriger Regierungen monopolisiert, es werden Löhne gedrückt, Luft, Gewässer und Böden verschmutzt und selbstverständlich Steuern vermieden, wo es nur geht.
    Damit die Konzerne jeweils dort produzieren können, wo die Löhne niedrig sind, und dort verkaufen können, wo die Löhne und die Kaufkraft hoch sind, brauchen sie drei Freiheiten: den freien grenzüberschreitenden Verkehr von Kapital, Gütern und Dienstleistungen.

    Diese Geschäftspolitik kann eine Weile aufgehen. Aber wenn es dort, wo zu Beginn viel verdient wird, nicht mehr genug Arbeit gibt, oder dort, wo die Kosten niedrig sind, die Löhne nicht steigen, ist das Spiel zu Ende. An diesem Punkt stehen wir heute.
    Deshalb hat die EU als politische Union eine vierte Freiheit eingeführt, den freien Personenverkehr. Mit ihr können die Menschen aus Niedriglohnländern in die reichen Zonen wandern, die durch sinkende Löhne wieder konkurrenzfähiger, wenn auch ärmer werden.
    Heute, 25 Jahre später, leben wir in einer anderen Welt, dekoriert mit einem bisschen Fassadendemokratie. In ökonomischen Fragen ist die Entscheidungskompetenz der Nationalstaaten – wo einigermassen demokratische Entscheidungen noch möglich sind – faktisch gebrochen.

  • #2
    Dazu habe ich zwei perfekt passende aktuelle Dokus zum Abruf auf Lager:

    1) Das Ergebnis von Freihandel & Co. mal nicht mit dem Fokus auf den Schwellen- und Entwicklungsländern:

    Das vergessene Amerika - Eine Stadt kämpft ums Überleben
    https://rodlzdf-a.akamaihd.net/de/zd...28k_p35v14.mp4

    Sollte man sich ganz genau anschauen, bevor man die Deindustrialisierung Deutschlands nun unter dem Banner des Klimaschutzes aktivistisch und konzeptlos vorantreibt, nachdem wir die Globalisierung bis jetzt recht gut inkl. "Aufbau Ost" gemeinsam gemeistert haben.
    Soviel aber auch zu dem dummen Geschwätz vom per se "reichen Westen". Hier leben mindestens genauso viele arme Schweine, wie im Rest der Welt.

    2) Das Ergebnis, wenn Big Pharma unbehelligt schalten und walten kann mit dem Segen der Elite:

    Süchtig nach Schmerzmitteln - Die Opioiden-Krise in den USA
    https://arteptweb-a.akamaihd.net/am/...18B5CRkfm4.mp4

    3) Folgende Doku ist ebenfalls sehenswert, habe ich jedoch keinen aktuellen Link zu parat:

    Food Inc.
    https://www.imdb.com/title/tt1286537/
    Zuletzt geändert von Pleite; 14.04.2019, 07:27.

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