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Peter Scholl-Latour: "Wir leben in einer Zeit der Massenverblödung"

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  • Peter Scholl-Latour: "Wir leben in einer Zeit der Massenverblödung"

    "Ein guter Freund sagte mir einmal, wenn man über 50 ist und ohne kleine Schmerzen aufwacht, dann ist man schon tot. In diesem Sinne geht es mir gut.", sagte er mir lachend zu Beginn dieses Gespräches, welches wie üblich in einen Tour d´Horizon überging.
    "Wir leben in einer Zeit der Massenverblödung", äußerte er im weiteren...


    Den vollständigen Beitrag finden Sie unter diesem Link.

  • #2
    Die bisher zu diesem Beitrag geposteten Kommentare: [QUOTE]
    ironalex am 09.03.2017 um 16:10 Uhr
    Ein weiser Mann, geprägt von der Geschichte Europas. Weil der Mensch aus Katastrophen nichts lernt möchte ich dazu nur soviel sagen: Die Ukraine wird das Stalingrad der EU.
    Zutreffend der Titel seines letzten Buches "Der Fluch der bösen Tat" der von diesem Zitat herrührt: »Es ist der Fluch der bösen Tat, dass Böses fortwährend Böses muss gebären«.
    Die Lektüre seiner Publikationen ist äußerst empfehlenswert schildert es doch das ganze Dilemma aus dem es heute kaum noch einen Ausweg gibt.
    77tonino77 am 09.03.2017 um 18:08 Uhr
    Ein großer weiser Mann :-)
    Habe seine Interviews im Fernsehen als Heranwachsender immer bewundert & verfolgt.
    Das Buch werde ich wohl dann auch mal irgendwann lesen müssen, wenn ironalex es schon ausdrücklich empfiehlt.
    crashtester am 09.03.2017 um 21:23 Uhr
    Man muss nicht alle seine Ansichten teilen. Aber der Welt wäre viel Unheil erspart geblieben, hätte man PSL öfter mal zugehört.
    jplessow am 10.03.2017 um 03:17 Uhr
    Es ist wie es ist und schon immer war: die Cleveren verblöden die Massen, weil sie dann leichter auszunehmen sind und die Massen lassen sich verblöden, weil sie eigentlich nur friedlich leben, Spaß haben und bescheiden glücklich leben wollen.

    In einem Land wie den USA wird das übrigens besonders deutlich. Ein denkender Mitteleuropäer, der dort mehrere Jahre lebt, kann sich nur die Haare darüber raufen. Und der Boden wird dafür schon gezielt in der Grundschule gelegt, wo auch die kleinste Leistung schon mit "oh, how great" bewertet wird. Die Eliten dort machen in Gesprächen unter vier Augen übrigens noch nicht mal einen Hehl daraus, dass dies doch Absicht ist, damit die Cleverles daraus ihren Vorteil ziehen können.

    Aber in Deutschland nähern wir uns zunehmend dem US-Bild an. Die vielen Einwanderer tragen mit dazu bei, da sie aufgrund der unterschiedlichen Voraussetzungen das Niveau in den unteren Schulklassen drücken. Dies möglicherweise sogar obwohl diese Einwanderer, die es hierher schaffen, im Schnitt sogar intelligenter sind als der durchschnittliche Deutsche. Der Spiegel hierfür sind natürlich die in Deutschland zunehmenden Privatschulen. Hier müssen die Kinder der Cleveren sich natürlich nicht von Flüchtlingskindern mit Sprachschwierigkeiten im Lernniveau drücken lassen.

    Mangelnde Intelligenz und Hang zur Verblödung hängen doch wohl irgendwie zusammen. Menschen mit hohem Intelligenzgrad sind sicherlich auch schwieriger zu verblöden. Insofern ist die Voraussetzung zur Verblödung in gewisser Weise angeboren. Das Bild, das PSL zeichnet, ist leider richtig, aber geht zu wenig in die Tiefe, was die Ursachen und Zusammenhänge anbelangt. Da er selbst ja sicher auch zu den Intelligenteren gehörte, ist er natürlich der Verblödung entkommen.

    Die Massen haben halt noch nicht rausgefunden, wie sie sich verfassungsmäßig vor der Verblödung schützen können. Insofern sind sie schutzlos und lassen sich in längeren Phasen immer wieder in der Gesamtheit vorführen und sogar als Kanonenfutter missbrauchen. Das System, in dem wir in den letzten 500 Jahren leben, ist darauf aufgebaut.

    Davor galt das Recht des Stärkeren - übrigens auch heute noch in einigen Ländern. Dieses System wurde aber für die Herrschenden dann zu teuer, um ihre Macht aufrecht zu erhalten. So wurde dann die Demokratie erfunden - nämlich in England - in der man die Massen auf freiwilliger Basis viel leichter steuern und ausnehmen kann. Und für die Herrschenden ist dieses Gesellschaftsmodell natürlich viel kostengünstiger.

    Und es wird so bleiben bis die Massen vielleicht nach der nächsten "französischen Revolution" - die übrigens bald auf uns in der westlichen Welt zukommen könnte - Wege finden, sich bei all ihrer Freiwilligkeit im guten Glauben besser vor Missbrauch durch die Cleveren schützen zu lassen. Diese Prinzipien gelten übrigens weltweit und sind nicht an die Zugehörigkeit zu einer Nationalität gebunden.

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    • #3
      ironalex am 10.03.2017 um 09:42 Uhr
      @Jplessow: Exzellenter Beitrag! Berthold Brecht hätte es nicht besser sagen können. Danke!

      Gruß ironalex und ein schönes Wochenende.

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      • #4
        Im Bezug auf die französische Revolution darf man durchaus mal hinterfragen was da wirklich passiert ist.

        ​Haben die Menschen wirklich davon profitiert? Was waren die rechtlichen Änderungen?

        ​Und was sollen wir davon halten, wenn Transatlantische Medienerzeugnisse davon sprechen, dass Merkel mehr erreicht als Napoleon?

        ​Wenn man schon sieht wie die Absichten der handelnden Personen unseren gegenlaufen, kann man dies auch in eine Reflexion der Geschichte einfliessen lassen.

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