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Eurasien: Wenn geopolitische Regionalstürme zusammenwachsen…

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  • Eurasien: Wenn geopolitische Regionalstürme zusammenwachsen…

    In der vergangenen Woche bin ich auf einen Bericht von George Friedman aufmerksam geworden, der die Entwicklungen in der Welt – und insbesondere auf dem Eurasischen Kontinent – recht deutlich angesprochen und ins Visier genommen hat. Laut Friedman ähnelten die aktuellen geopolitischen Entwicklungen jenen vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs.


    Den vollständigen Beitrag finden Sie unter diesem Link.

  • #2
    Die bisher zu diesem Beitrag geposteten Kommentare:
    amsa65 am 03.10.2016 um 11:27 Uhr
    Jeder aufmerksame Leser und Beobachter dürfte zum gleichen Schluss kommen, was sich da in letzter Zeit zusammen braut. Ich denke, es hängt letztendlich vor allem von der Gelassenheit Russlands ab, ob sie sich von den USA zu einer Eskalation provozieren lassen oder nicht. Wenn sich meiner Meinung nach Russland absolut passiv zu den NATO-Provokationen verhält, wird erst einmal das Schlimmste verhindert. Die Sticheleien der USA werden wohl noch weiter intensiviert werden, wie es aussieht. Allerdings liegt es auch an uns Bürgern, ob wir diesen Entwicklungen weiterhin tatenlos zusehen wollen oder nicht! Die derzeitige Politik wird es jedenfalls nicht richten, soviel ist schon mal sicher!
    rolf900 am 03.10.2016 um 11:42 Uhr
    "bitter Ernst"....das ist richtig....ansonsten hat Friedmann viel zu sagen....aber mit den Realitäten hat er so seine Schwierigkeiten....es ist immer wieder interessant wie ein im westlichen System beheimateter und gebildeter Analyst sich so verheddern kann...das Thema Ursache und Wirkung geht ihm total ab....
    amichldax5 am 03.10.2016 um 11:59 Uhr
    Die Lage ist sehr bedenklich, auch für uns, da wir eine Regierung haben, die das Allmachtsstreben der USA / NATO auch noch unterstützt. Man könnte sagen, mitgefangen mitgehangen, oder? Unsinn! Wir Europäer insbesondere Deutsche können aus diesem Wahnsinn doch mehr oder weniger einfach aussteigen. Die Merkel Regierung abwählen und unsere Handelsbeziehung zu Rußland wieder aufnehmen. Warum nicht ein Freihandelsabkommen mit Rußland. Da sind unsere Märkte in Zukunft. Über Land erreichbar, keine gierigen Anwaltskanzleien die uns ausnehmen wollen, massenhaft Rohstoffe und ein riesiger Absatzmarkt für unsere Waren. Und wenn die amerikanischen NATO-Befehlshaber meckern und uns zur Solidarität für ihre zumindest gefühlt verbrecherischen Pläne auffordern, einfach NEIN sagen. Bei solchen dreckigen Aktionen machen wir Deutsche einfach nicht mit. Ich bin mir sicher, ein Großteil der Amerikaner, will diesen Kriegsmist auch nicht. Für was denn? Damit sich die US-amerikanische Waffenindustrie und sonstige Kriegsprofitöre auf unsere Kosten, die Taschen vollstopfen können.
    Man muß doch nicht mitmachen, wenn dieses zumindest gefühlt verbrecherische Kriegstreiberpack zu den Waffen ruft, und wir sollen dann über unsere Nachbarn herfallen. Für wie blöd halten diese Typen uns denn?
    kuhbandner am 03.10.2016 um 12:44 Uhr
    Nun der Ansicht von Straftor-Gründer Friedman kann ich nur teilweise zustimmen. Bezüglich der Historie kann man ihm sicherlich recht geben, aber mal ehrlich, ist diese Analyse im nach hinein so schwer?

    Parallelen von damals zu heute? Naja, schön wie sich der Straftor-Gründer die USA bis auf eine Ausnahme von der Gleichung herausnimmt. Wodurch entstanden/entstehen eigentlich die meisten finanziellen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Probleme auf dem eurasischen Kontinent? Meiner Erfahrung nach scheint Selbstreflexion für die meisten Amerikaner (bis auf wenige Ausnahmen) und damit meine ich nur Washington D.C., ein Fremdwort zu sein.

    Statt auf die zunehmende Blockbildung SCO/CSTO- vs. NATO-Staaten Bezug zu nehmen, fabuliert man lieber über Fragmente die ja scheinbar nicht in Zusammenhang stehen sollen, was sie jedoch ausnahmslos tun. Von unabhängigen Ursprüngen kann ja wohl nicht die Rede sein, wie sonst sollte man die Einkreisungspolitik der NATO verstehen? Wunderbar wie Friedman dem Leser hier Sand in die Augen zu streuen versucht und die zunehmende Konzentration der SCO auf dem Eurasischen Kontinent außen vor lässt. Gerade jener Block dient überdies ein Bündnis von ehemaligen „Feinden“ zu schmieden damit die Probleme der Vergangenheit nicht mehr auftreten sollen. Wie sonst sollte man die SCO, Seidenstraße, AIIB, ND-Bank, etc. interpretieren?

    Aber vielleicht ist Friedmans Ausführung auch nur eine Trotzreaktion, da der Hegemonialstatus der NATO faktisch nicht mehr Existent ist. Es bleibt also abzuwarten ob jene Entwicklungen dieser multipolaren Welt zum Ausbruch eine neuen Weltkrieges führen.
    gabba-gandalf1st am 03.10.2016 um 14:11 Uhr
    Und was ist die Moral von der Geschicht? diese Probleme hat doch zum Großteil Amerika mit den Taktiken von Friedman selbst und Stratfor zu verantworten. Ein weiterer Teil insbesondere die europäischen Probleme gehen auf das Konto von kurzsichtigen und egoistischen Politikern und wer auch immer dahinter steht. All diese Probleme will sonst kein Mensch und mit ein bisschen weniger davon und ein bisschen mehr Ehrgeiz wäre alles lösbar. Was soll der scheiss also...
    ironalex am 03.10.2016 um 14:40 Uhr
    Und so taumeln wir wieder in einen Weltkrieg und am Ende, das furchtbar sein wird, weiss keiner mehr warum. Wer schuld war? Momentan müssen die bösen Russen dafür herhalten. Aber das kann sich ja noch ändern und schließlich wird es auch egal sein.
    GoWest am 04.10.2016 um 07:13 Uhr
    Eigentlich sollte man einen Boxring aufbauen, indem sich die großen Führer unserer Zeit zum K.O. - schlagen treffen und die Bevölkerungen schauen zu und klatschen Beifall, wenn Obama von Putin auf die Matte gelegt wird.
    Aber leider haben diese Leute enorme Macht und lassen kämpfen. Ich plädiere dafür, jedem Soldaten einen Modellhelikopter zu schenken. Der Verkauf eines Panzers würde wahrscheinlich ausreichen.
    Aber wir haben heute eine andere Situation als früher im Weltkrieg: Nachrichten und Leaks gehen heute in Stunden und Minuten um die Erde. Jeder will ein Handy haben und ein Luxusauto. Jeder will den neuesten Fernseher haben und sein Home ist mit Smart Home - Technik ausgerüstet. Das is ne andere Situation wie früher. Auch die Führer wollen Luxus pur. Dazu benötigen sie die Industrie und Infrastruktur. Und Putin ist bei allem noch einigermaßen besonnen. Eins ist halt leider klar: Nach dem dritten Weltkrieg gehen wir alle wieder mit Faustkeilen und Keulen aufeinander los.
    Eine Atombombe kann einem den ganzen Tag versauen

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