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Gastbeitrag Dr. Ron Paul: Das Versagen des Interventionismus - Zurück nach Libyen

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  • Gastbeitrag Dr. Ron Paul: Das Versagen des Interventionismus - Zurück nach Libyen

    Der Einsatz des US-Militärs im überseeischen Ausland scheint zu einer solchen Normalität geworden zu sein, dass die Obama-Administration einen fremden Staat ohne Einwilligung des Washingtoner Kongresses und ohne großes Interesse der Medien bombardieren kann. Dies war der Fall am Freitag der vorvergangenen Woche, nachdem das US-Militär 49 Menschen im Zuge eines Bombardements nahe der libyschen Hafenstadt Tripolis tötete.

    Den vollständigen Beitrag finden Sie unter diesem Link.

  • #2
    Die bisher zu diesem Beitrag geposteten Kommentare:
    rolf900 am 27.02.2016 um 13:48 Uhr
    Dieses Land wird immer mehr zur Geißel der Menschheit. Arrogant, Verbrecherisch, mordent und niederwalzend. Dabei wird gelogen was das Zeug hält.
    Jeder VS Präsident ein Kriegsverbrecher wie er im Buche steht.
    Und dieser verbrecherischen Elite kriechen die bundesdeutschen Politiker in den A....sch, voran mit der Vettel Merkel.
    wallenstein am 27.02.2016 um 17:07 Uhr
    Würde denn eine Autorisation des US Kongresses eine Legitimation für die Bombadierung anderer Länder schaffen? Die USA treibt überall auf geheimdienstlicher und militärischer Ebene ihr Unwesen, aber da ist die USA nicht allein. Auch die Türkei fliegt Luftangriffe in Syrien und dem Nordirak, ebenso Russland in Syrien. Das scheint ja normal geworden zu sein. Ebenso die Lieferung in Kriesen- und Kriegsgebiete. Aber wie lautet die Lösung um diesen Wahnsinn zu beenden? Wer schafft ein weltweites Recht, welches nicht das des Stärkeren ist. Wer unterbindet die Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines Staates. Wer stellt Kriterien für das Eingreifen internationaler Truppen auf? Die meisten Artikel hier sind großartig und beschreiben wie es zu dem kam was wir aktuell vorfinden.
    Wie aber soll die zukünftige Welt aussehen?

    Wilnsdorf am 27.02.2016 um 21:36 Uhr
    Sehr geehrter Herr Dr. Ron Paul Ich kann mal wieder nur meine Hochachtung für sie zum Ausdruck bringen.
    Es gibt noch aufrichtige Amerikaner, hoffentlich wachen ihre Landsleute langsam mal auf und setzen diesem Spuk ein Ende.
    Wenn ich mir die Präsidentschaftskandidaten so ansehe, dann sehe ich aber schwarz.

    Danke und hoffentlich noch weitere Beiträge
    MarkusM am 28.02.2016 um 00:31 Uhr
    Hallo Herr Paul,
    vielen Dank für Ihre Arbeit, vielen Dank für Ihren Mut.
    Angesichts der Zustände ist das alles andere als selbstverständlich.
    Sie haben recht: "Der amerikanische Interventionismus hat versagt." Regime changes haben versagt.
    Wenn man die gepredigten Wort nimmt, die zu erreichen sein sollen:
    Demokratie, Freiheit und Menschenrecht.

    Mir drängt sich ein Verdacht auf, eine Hypothese. Unter welchen Annahmen können die sichtbaren Folgen "sinnvoll" sein, "erfolgreich" sein?
    Natürlich nicht vom Menschlichen.
    Wenn man Brzezinskis amerikanisches Jahrhundert (Amerikas Strategie der Vorherrschaft) und Rebuilding Americas Defenses (Kristol, Kagan, Schmitt u.a.) und ähnliche Veröffentlichungen nimmt, besonders auch Friedmans Rede bei Stratfor, dann scheint diese veröffentlichte Strategie doch zu heißen, es dürfen keine andere Götter neben den Neocons sein, (soll heißen, es werden keine Konkurrenten geduldet) und wenn jemand auch nur das Potenzial dazu hat (Europa z. Bsp. wirtschaftlich) gilt es als Feind. Einen Feind wollen diese Leute schwächen , (z.Bsp. Sanktionen gegen Russland), auf vielfältige Weise. Besonders beliebt ist Unruhe, Zwietracht erzeugen, gegen einander hetzen, destabilisieren. Friedman erwähnt das bei den Engländern beliebte "Teile und Herrsche".
    Neocons haben sich auf Russland (Putin) "eingeschossen“. Als Beweis sehe ich das propagandistische einseitige und erkennbar lügenhafte "Dauerfeuer" gegen Russland. Die Ukraine wurde als Krisenherd installiert. Weitere Destabilisierung soll von den erzeugten wahhabitischen Kräften ausgehen, die mit Bin Laden als CIA-Mann ihren Anfang nahmen, die auf der Landkarte wie ein Gürtel um Russland liegen, und von da nach Russland sowie China ausstrahlen und weiteres Elend erzeugen sollen. Diese Kräfte haben eine Doppelfunktion. Sie machen die Drecksarbeit, ohne sich des CIA Einflusses bewusst zu sein, und wie bei vielen Potentaten, die erst durch die Neocons an die Macht kamen (Bin Laden, Hussein und etliche andere), wird ihre „böse“ Angriffsfläche genommen, sie bei passender Gelegenheit zu bombardieren und zu bekämpfen, wobei die entsprechenden Staaten zerstört werden.
    Ein Beispiel zeigt das für mich deutlich. Im Irak wurde 2003 Hussein abgesetzt. Die Medien berichteten immer wieder von dem „Fehler“, es hätte keinen Plan für Wiederaufbau gegeben, wie man Demokratie erreichen könne. Es wurde namentlich vom stellvertretenden Verteidigungsminister Wolfowitz die Armee und die Barth-Partei und der Geheimdienst verboten. Pensionen etc. wurden gestrichen. Und viele dieser Menschen waren geübt mit Waffen umzugehen. Niemand widerrief das Verbot. Wenn man dies logisch nachempfindet: Neocons planen sehr genau einen (Angriffs-)Krieg, sie sind nicht dumm, auch nicht wirklich klug, nennen wir sie schlau. Und diese Leute sollen sich keine Gedanken über das Nachher gemacht haben? Oder über die Wirkungen der Verbote? War nicht vielmehr der Plan keinen (Sozial-)Plan zu haben, weil man ja destabilisieren will?

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