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Lost in Afghanistan

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    Wie für Pessimisten leicht vorhersehbar, von unserer militärischen Führung seit langem befürchtet, so ist es nun tatsächlich eingetroffen:

    Aufgrund örtlicher, leicht versetzter Wegweiser (in Arabisch!!!), falsch gedeuteter Meldungen paschtunischer Scouts und einer korrekt interpretierten (aber leider fehlerhaften) Google-Map ist eine deutsche Abteilung von 7 Rekruten unter der Führung von Oberst Keill von Falkenbeyn in Persien einmarschiert.
    Die Führung des schiitischen Gottesstaates begab sich sofort in die bombensicheren Schutzräume unterhalb der Atomanlagen von Busher und ließ in Dänemark Anti-Papst-Karikaturen aus der Kreuzritterzeit veröffentlichen.
    Die eingedrungene Truppe verließ auf Geheiß aus Berlin unter Zurücklassung von 7 Seitengewehren und einer Medaille (Eisernes Kreuz des Obersten) schnellstens das versehentlich besetzte Gebiet.
    Die USA sandten sofort zur Vermeidung von zu erwartenden Verdächtigungen den reaktivierten Schorsch Dabbelju mit weißen Friedenstauben im Gepäck nach Teheran. In Israel wurde daraufhin die Alarmstufe der Phantomstaffeln von dunkel- auf hellrot zurückgesetzt.
    Kurz darauf meldete sich Präsident Gurbanguly Berdymukhammedov und gab die freundliche Aufnahme von 6 Bundeswehrsoldaten samt Oberst in Turkmenistan bekannt. Frau Dr. Merkel bedankte sich persönlich über das rote Telefon beim turkmenischen Gebietsvorsteher und erklärte, diese versehentliche Einreise sei nun nicht Google schuld, sondern ein Kartenfehler von Bing-Maps, welche man auf Anraten von Herrn Billy Gates jetzt eingesetzt habe. Man werde sich aber bemühen, die Suche nach dem vermissten Rekruten ohne diese Kartenanbieter vorzunehmen.
    In Berlin wird nun bereits fieberhaft an einem Gegenentwurf zu Google und Bing gearbeitet. Das Projekt unter dem Namen „Falkenauge“ ist so ausgelegt, daß über Satelliten sogar verlorengegangene Objekte wie Ein-Euro-Münzen einwandfrei erkannt und wiedergefunden werden können.
    Da gibt es nun neue Hoffnung für das Auffinden des vermissten Bundeswehrangehörigen.
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