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@ Dirk Müller

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  • @ Dirk Müller

    Sehr geehrter Herr Müller!

    Da ich nicht weiß, wie ich Sie sonst kontaktieren kann, schreibe ich den Beitrag hier im Forum.

    Sie haben in ihrem Tagesvideo vom 04.07.2019 unter anderem über die Gefahren von 5G gesprochen.

    Ich habe zu dem Thema noch ein paar interessante Infos. Wie immer gilt natürlich: Überprüfen Sie die Quellen selbst und machen Sie sich Ihr eigenes Bild. Ich habe mich um Mainstreamquellen bemührt (Schweizer Fernsehen (SRF), HR-Fernsehsendung, offizielle Studienveröffentlichungen, Senatsanhörung auf Youtube etc.).
    Wie Sie bereits angedeutet haben, gibt es keine Studien, die klären können, wie sich 5G langfristig auf die Biologie und Gesundheit des Menschen auswirken wird.

    Es gibt aber eine beunruhigende und neue Arbeit vom renomierten Wissenschaftler und Physiker Prof. Dr. Niels Kuster zusammen mit Esra Neufeld.


    Neue Arbeit von Prof. Dr. Niels Kuster und Esra Neufeld zeigt permanente Gewebsschäden durch 5G-Strahlung

    Prof. Dr. Niels Kuster ist ein Physiker, der sich weniger um die Frage kümmert, ob die Strahlung krank macht oder nicht, sondern die Technik und deren Wirksamkeit austestet. Die Arbeit “Systematic Derivation of Safety Limits for Time-Varying 5G Radiofrequency Exposure Based on Analytical Models and Thermal Dose“ von den Beiden hat gezeigt, dass die 5G-Strahlung in der Lage ist, unter normaler Belastung, permanente Gewebsschäden (also Hautschäden) oberhalb von 10 Gigahertz, auszulösen.

    Quelle: https://journals.lww.com/health-phys...ts_for.17.aspx

    Prof. Franz Adlkofer kommentiert, die Studie von Prof. Dr. Niels Kuster ab Minute 18:20
    https://www.youtube.com/watch?v=gQ6h2huUdLA

    “Das heißt die Strahlung könnte die Haut und damit die Schweißdrüsen schädigen. Auch die Augen und die Hornhaut befinden sich an der Oberfläche. Was ist wenn die Hornhaut geschädigt wird? Alles das ist nicht abgeklärt und müsste untersucht werden.“



    Auch die Medizinische Universität Wien warnt vor Schäden an Haut und Augen

    Die Medizinische Universität Wien warnt vor möglichen Gefahren durch Frequenzen im Millimeterbereich, da diese zu Schäden bei der oberen Hautschicht und den Augen führen könne.

    Artikelauszug:
    “Bei den zu erwartenden Frequenzen handelt es sich um Millimeterwellen (Wellenlänge im Bereich von 1 bis 10 mm). Solche Wellen dringen nicht tief in den Körper ein, aber sie können in der Dermis und Epidermis zu gesundheitsrelevanten biologischen Wirkungen führen. Die Schweißdrüsen mit ihrer räumlichen Struktur und ihren dielektrischen Eigenschaften können wie Antennen wirken. Besondere Beachtung müsste die Exposition der Augen finden, denn es ist seit langem bekannt, dass Millimeterwellen, aber auch niedrigere Frequenzen im Mikrowellenbereich zu Katarakten und zu Läsionen der retinalen Nervenschicht führen können.“

    Quelle: https://www.diagnose-funk.org/publik...il&newsid=1371



    Fehlende Langzeitstudien zu 5G

    Bei 5G handelt es sich um gepulste, hochfrequente Strahlung. Je höher die Frequenzen sind, desto geringer ist auch die Reichweite, weshalb es sehr viele Antennen für 5G brauchen wird. Für das 5G-Netz geht es perspektivisch um Frequenzen im zweistelligen GHz-Bereich (24+ sind in wenigen Jahren geplant). Das sind Frequenzbereiche, von denen man nicht weiß, wie sich diese Strahlung langfristig auf die Biologie und Gesundheit des Menschen auswirken wird. Auch auf die Auswirkungen auf die Umwelt fehlen die Studien dazu.

    So fragte Senator Richard Blumenthal (amerikanischer Senator für Connecticut) in einer Senatsanhörung, die Vertreter der 5G-Industrie, wieviel Geld sie in unabhängige Forschung, betreffend der gesundheitlichen Auswirkungen von 5G auf den Menschen gesteckt haben. Hier gab die Mobilfunkindustrie in Form von Mr. Giller öffentlich zu: “There are no active studies backed by the industry.“ Am Ende der Anhörung fasste Senator Blumenthal das Gesagte folgendermaßen zusammen: “So there really is no research ongoing. We are kind of flying blind here, as fas as health and safety is concerned.“

    Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=ekNC0J3xx1w



    Schweizer Kanton Genf verbietet Bau von 5G-Antennen

    Der schweizer Kanton Genf hat mittlerweile den Bau von 5G-Antennen verboten.

    Das Genfer Kantonsparlament hat sich mit 58 zu 28 Stimmen dazu entschieden, ein Moratorium durchzuführen, um die gesundheitlichen Auswirkungen von 5G zu untersuchen.

    Das Bauverbot soll erst wieder aufgehoben werden, wenn unabhängige wissenschaftliche Erkenntnisse, über mögliche Gesundheitsschäden von 5G vorliegen. Die Genfer Regierung wendet sich dabei an die WHO und verlangt unabhängige Studien.

    Im Genfer Grossen Rat wurde argumentiert, vielfach würden die Mobilfunkbetreiber den Konsumenten erklären, 5G sei dasselbe wie 4G. Die Umwelt werde aber immer stärker von elektromagnetischen Wellen belastet und niemand wisse um die gesundheitlichen Auswirkungen. Auch will das Kantonsparlament über die Auswirkungen auf Tiere Bescheid wissen.

    Quelle: Schweizer Fernsehen (SRF)

    https://www.srf.ch/news/schweiz/gesu...oll-ID17061525

    (Detail am Rande, auch in Florenz, Brüssel und Teilen Roms wurde der 5G Ausbau wegen Gesundheitsbedenken gestoppt)
    https://www.diagnose-funk.org/publik...il&newsid=1386
    mit Links dort auf die italienischen Quellen


    Die Brüsseler Umweltministerin Céline Fremault hatte sich Ende März 2019 gegen den weiteren Ausbau von 5G ausgesprochen und dabei sinngemäß gesagt, dass die Brüsseler Bevölkerung keine Versuchskaninchen sind, die man für einen Gewinn verkaufen kann.

    https://www.brusselstimes.com/all-ne...ls-5g-for-now/



    Schon im Jahr 2015 haben 180 Wissenschaftler und Ärzte in einem Appell, der auch an die EU-Kommision ging, vor Gesundheitsrisiken durch 5G gewarnt und fordern ein Moratorium.

    “Wir, die mehr als 180 unterzeichnenden Wissenschaftler und Ärzte von 36 Ländern, empfehlen ein Moratorium beim Ausbau der fünften Generation für Telekommunikation, bis potenzielle Risiken für die menschliche Gesundheit und die Umwelt vollständig durch industrieunabhängige Wissenschaftler erforscht wurden. 5G wird die Exposition gegenüber elektro*magne*tischen Feldern im Hochfrequenzbereich (HF-EMF) stark erhöhen, indem es zu GSM, UMTS, LTE, WLAN, usw. hinzukommt, die bereits für die Telekommunikation genutzt werden. Es ist erwiesen, dass HF-EMF für Menschen und die Umwelt schädlich sind.“
    (deutsche Übersetzung)

    Quelle: https://www.diagnose-funk.org/publik...il?newsid=1220


    Österreichische Ärztekammer “skeptisch“

    Auch die österreichische Ärztekammer ist skeptisch über den neuen Standard. Sie fordert, dass mehr vorsorglich gehandelt wird. “Dass immer mehr Sendestationen, gerade im städtischen Bereich genutzt werden, ohne dass die Technologie ausreichend erforscht ist, sei problematisch.“

    Quelle im unteren Bereich des Artikels, oberen Bereich kann man vergessen, da wurde Esotherik mit Wissenschaft durchmischt.
    https://www.derstandard.at/story/200...rolle-durch-5g



    Vortrag über 5G von Physiker und Mitglied des Europäischen Parlament Prof. Dr. Dr. Klaus Buchner

    Der Physiker und hochrangige Politiker, Prof. Dr. Dr. Klaus Buchner, der im EU-Parlament sitzt, setzt sich dafür ein, dass 5G in der jetzigen Form nicht kommt. Er zeigt im Vortag Beweise und Studien, welche Auswirkungen Funkstrahlen auf Pflanzen und Tiere haben, wie diese krank werden und absterben. Außerdem zeigt er mögliche Auswirkungen auf den Menschen. Absolut sehenswert, mit derzeit 97 % Likes auf Youtube.

    Link zum Vortrag: https://www.youtube.com/watch?v=rTg6pkYwcD0

    Minute 42:48 zeigt, dass die Grenzwerte in Deutschland weltweit am Höchsten sind. 450.000 fach höher als in Australien (Neusüdwales). Aufgrund der absurd hohen Grenzwerte, kann die Mobilfunkindustrie in Deutschland dann überall soviele Masten aufstellen.

    Minute 59:45 zeigt die Verflechtung der Lobbyinstitution ICNIRP (schlägt die Grenzwerte vor) mit Industrie und Politik. ICNIRP sitzt mietfrei im Bundesamt für Strahlenschutz – unterstützt mit 100.000 Euro im Jahr von der Bundesregierung – sitzt in der EU-Kommission im wirtschaftlichen Beirat und der WHO



    Studie zeigt Schäden an Bäumen durch Mobilfunkstrahlung

    Passend dazu eine Langzeitstudie (2006-2015), die Schäden an Bäumen durch Mobilfunkstrahlung gezeigt hat. So wurden Schäden an Bäumen in der Nähe von Mobilfunkstationen festgestellt. Zuerst traten die Schäden auf der Seite des Baumes auf, wo sich die Mobilfunkstation befand, im weiteren Verlauf, breiteten sich die Schäden auch auf die andere Seite aus.

    Quelle: https://www.sciencedirect.com/scienc...48969716317375



    Deutsche Telekom warnt vor WLAN-Routern in Kinder-, Aufenhalts-, Schlafräumen

    Selbst die deutsche Telekom warnt davor, ihre WLAN-Router in unmittelbarer Nähe zu Kinder-, Schlaf- und Aufenthaltsräumen zu betreiben. (Quelle: https://www.diagnose-funk.org/publik...il&newsid=1221 )

    Anmerkung: Die 5G Antennen, vor unsereren Schlafzimmern (von Säuglingen, Kindern, Alten, Kranken und schwangeren Frauen) können wir dagegen nachts nicht abschalten. Die 5G Antennen senden 24 Stunden am Tag ihre Impulse aus









  • #2
    Fortsetzung... (10.000 Zeichen Beschränkung)


    Fernsehbeitrag über 5G im HR

    Der Hessische Rundfunk (HR-Fernsehen) brachte am 23.05.19 um 20.15 in der Fernsehsendung “Alles Wissen – Unser Körper“, einen Beitrag über 5G, der auch auf die Risiken dieser Technologie einging.

    (unter www.hr-fernsehen.de im Suchfeld rechts oben neben dem Wetter einfach "unser Körper" eintippen und das Video zur Sendung "Alles Wissen: Unser Körper" ab Minute 11:45-18:30 auswählen)

    In der Fernsehsendung wurde über die italienische Ramazzini und die amerikanische NTP-Studie gesprochen. Beides sind aktuelle und großangelegte Studien. Hier fand man heraus, dass es bei Ratten, nach lebenslanger Bestrahlung, zu einer auffälligen Häufung von Tumorarten kam, die man auch bei vieltelefonierenden Handynutzern findet. Bisher ging man nur von einem thermischen Effekt durch Mobilfunkstrahlung aus. Allerdings handelt es sich bei diesen Studien nur um 2-3 G Technologie.

    Auf die Gefährlichkeit von 5G kann man daher keine großen Rückschlüsse ziehen (höchstens extrapolieren). 5G arbeitet nämlich mit neuen, viel höheren Frequenzbereichen, perspektivisch geht es in den zweistelligen GHz Bereich (24+), mit denen man überhaupt keine Erfahrungen hat und es keine Studien gibt, wie sich diese Strahlung auf die Gesundheit des Menschen, sowie auf die Fauna und Flora auswirken wird.

    So findet man in der Sendung auch eine Aussage von Dr. Gunde Ziegelberger vom Bundesamt für Strahlenschutz, die aufhorchen lässt: “Wie sich der neue Antennentyp auf die Exposition der Bevölkerung auswirkt, dass werden wir auch in Forschungsvorhaben begleiten und beobachten.“

    Man kennt also die Auswirkungen nicht, will 5G aber trotzdem einführen. Entgegen den Grundsätzen des Vorsorgeprinzips.

    Eine weitere bemerkenswerte Aussage in der Sendung (Minute 16:30-17.00) war, dass laut des Recherchenetzwerkes “Investigate Europe“, die offiziellen Grenzwerte und Risikoeinschätzungen, von einem privaten Wissenschaftsverein, dem ICNIRP kommen, das also nicht einmal amtlichen Status besitzt und in der Vergangenheit durch seine Industrienähe schon mehrfach aufgefallen ist, deren Empfehlungen aber die Politik in Europa und Deutschland ohne Kritik folgt.

    In das Bild passte dann auch noch die Aussage von Dr. Sarah Drießen (Uniklinik RWTH Aachen), dass Studien zeigen, dass Studien der Industrie (1-3 G), weniger Effekte zeigen als unabhängige Studien. (siehe HR Video ab Minute 17:00)

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1797826/

    Unter Table 2 sieht man zB, dass 4/12, also 33 % in industrienahen Studien, signifikante Effekte der Mobilfunkstrahlung finden. Bei unabhängigen Studien, findet man aber zu 64-71 % einen Effekt.


    In der Sendung wurde die amerikanische NTP Langzeitstudie (2-3G Technologie) angesprochen, die ein erhöhtes Krebsrisiko bei Ratten gezeigt hat. Die wichtigsten Infos daraus: The U.S. Food and Drug Administration (FDA) nominated RFR for study by the National Toxicology Program (NTP)

    NTP studies found that exposure to high levels
    of RFR (900-1.900 MhZ), like that used in 2G and 3G cell phones,
    was associated with:
    • Clear evidence of tumors in the hearts of male rats.
    The tumors were malignant schwannomas.
    • Some evidence of tumors in the brains of male rats.
    The tumors were malignant gliomas.
    • Some evidence of tumors in the adrenal glands of
    male rats. The tumors were pheochromocytomas

    * Exposure was in intervals of ten minutes on and ten minutes off for a total exposure of 9 hours and 10 minutes per day

    https://ntp.niehs.nih.gov/results/ar...nes/index.html

    italienische Ramazzini Studie zeigt das gleiche Ergebnis
    https://www.sciencedirect.com/scienc...13935118300367


    Bisher ging man nur von einem thermischen Effekt durch Mobilfunkstrahlung aus. Auch die Grenzwerte sind dafür ausgelegt. Die NTP-Studie zeigt aber, dass es athermische Effekte geben muss (wenn man davon ausgeht dass die Temperaturerhöhung allein noch nicht zu Krebs führt - so auch die Aussage von Sarah Drießen im HR), somit müssten alle Grenzwerte neu überdenkt werden, was aber nicht geschieht.



    Schlusswort

    Insgesamt warnen schon über 400 Ärze und Wissenschaftler, in einem jüngst veröffentlichtem Appell vor ernsten Konsequenzen für den Menschen durch 5G. https://www.5gspaceappeal.org/the-appeal

    Prof. Dr. Niels Kuster hat in einer Arbeit außerdem gezeigt, dass die 5G-Strahlung in der Lage ist, unter normaler Belastung, permanente Gewebsschäden oberhalb von 10 Gigahertz, auszulösen. Die Medizinische Universität Wien warnt vor möglichen Gefahren durch Frequenzen im Millimeterbereich, da diese zu Schäden bei der oberen Hautschicht und den Augen führen könne.

    Was ist, wenn sich 5G am Ende des Tages als schädlich herausstellen sollte und Säuglinge, Kinder, Schwangere, Alte- und Kranke, unsere Familienangehörigen, wir selber, durch 5G geschädigt werden?



    Verstoss gegen das Vorsorgeprinzip

    Der gesunde Menschenverstand sagt einem doch, dass man zuerst die Gefährlichkeit oder Nichtgefährlichkeit von 5G, in Form von unabhängigen wissenschaftlichen Langzeitstudien, abklären muss, bevor man der Bevölkerung, diese gepulste Mikrowellenstrahlung, aussetzt.

    Alles andere widerspricht dem Vorsorgeprinzip. Nicht wegen den Grenzwerten, sondern wegen fehlender Erkenntnisse, bzgl. den gesundheitlichen Langzeitfolgen dieser Strahlung, und zweitens schon aufgrund der wissenschaftlichen Arbeit von Prof. Dr. Niels Kuster, die gezeigt hat, dass 5G, unter normaler Belastung, zu permanenten Hautschäden, Gewebsschäden führen kann.

    So heißt es im Vorsorgeprinzip (UNESCO), das 2005 von der EU übernommen wurde: “Wenn menschliche Aktivitäten zu moralisch nicht hinnehmbarem Schaden führen können, der wissenschaftlich plausibel, aber unsicher ist, müssen Maßnahmen ergriffen werden, um diesen Schaden zu vermeiden oder zu verringern.“
    Zuletzt geändert von ojemine; Heute, 13:03.

    Kommentar


    • frifix
      frifix kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Jo, in diesem Experimentierfeld sind wir halt Versuchskaninchen.
      Leider ohne großartige Ausbruchsmöglichkeit, es sei denn, man sucht die Robinson-Insel auf. Neben den Strahlungsbelastungen dann auch noch die Perspektive der Totalüberwachung
      Bringen sie das mal bei der Hl. Greta rüber, damit die endlich mal was Vernünftiges quatschen kann.
      Ich fang schon mal an mit Hüpfen gegen 5G!
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