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    In Zeiten, wo professionelle Hacker und nationale Geheimdienste sich über Daten und Prozesse in unseren Computern hermachen, möchte ich doch die Gedanken nochmal ausbreiten, die ich schon als Kommentar zur Cashkurs-Ausgabe vom 21.7.2017 gepostet habe. Leider verschwinden diese Kommentare recht schnell in der Schublade „Gelesen“, sodaß ich da jetzt nochmal nachhake, weil ich denke, daß es sehr wichtig ist.
    zu IBM: Es war schon seit meiner Zeit bei dieser Firma (1966 - 1972) so, daß von der Heeresleitung peinlich darauf geachtet wurde, daß keine Fremdhersteller ihre Ergänzungsgeräte an die IBM-Computer anschliessen konnten. Das wurde zwar im Laufe der Zeit aufgeweicht. Gerichte zwangen IBM dazu, ihre Schnittstellen offenzulegen und das nutzten eine Menge Produzenten von Peripheriegeräten, Magnetplatten, Drucker und Ähnliches IBM-kompatibel, aber wesentlich billiger anzubieten. Aber dieser Geist der Abschottung ist bei Big Blue wohl immer noch vorhanden. Und isoliert die Firma mit ihren nur auf eigene Produkte ausgerichteten Cloud-Projekten. Das hat allerdings auch seine guten Seiten! Die AIX-Systeme (AS6000) und auch die "Dinosaurier" (360/xx 370/xx) von Big Blue sind immer noch "geschlossene Systeme". In deren Innenleben kann kein noch so versierter Hacker rumhacken.
    Bei diesen IBM-Systemen gibt es den Datenbereich, den Bereich der Anwendungsprogramme, wo sich jeder tummeln kann und den Bereich des Betriebssystems, auch Nucleus genannt, der absolut tabu ist. Man spricht hier von einem geschlossenen System im Gegensatz zu den offenen Systemen bei PC’s.
    In den Systemen von Billy dem Toren ist vom Konstrukt her alles zugänglich. Unbefugte Eingriffe sind leider möglich und werden mit allerlei, aber nie fehlerfreien Abwehrmaßnahmen einzudämmen versucht. Und es erscheint mir sicher, daß gewisse Kreise, wie z.B. NSA, einen Freibrief für ungeschränkte Einsicht haben.
    Kluge Firmen sollten daher diese genannten, immer noch vorhandenen und gebauten IBM-Systeme für das Speichern ihrer sensiblen Daten einsetzen, indem sie die auf den offenen Windows-Systemen einkommenden Daten dort sichern und nicht in der weitaus unsicheren Cloud. Jedenfalls bevor diese Daten von Berufsgangstern verschlüsselt und zur Erpressung genutzt werden.
    Na ja, wenn das häufiger gemacht wird, findet die US-Macht auch da sicher Zugangswege, diese halt, aber nicht jeder kleinkriminelle Hacker!
    Das wäre so meine Idee, vllt. wird das ja auch gemacht!

  • #2
    Gute Idee, dann können wir hier empfehlenswerte Maßnahmen sammeln. Das Thema ist im Zuge der Enthüllungen durch Snowden schonmal auf Cashkurs angerissen worden.

    Hier einige, die relativ leicht umzusetzen sind:

    -Nutzung eines VPN-Zugangs zur Verschleierung der IP-Adresse und Verschlüsselung des Internetverkehrs
    -Linux statt Windows
    -Vorgaukeln eines anderen Browsers und Betriebssystems, da auch diese Informationen übertragen werden
    -Skripte auf Webseiten per default blockieren
    -Cookies regelmäßig löschen

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