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Industrie 4.0 - Wir werden (fast) alle arbeitslos

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  • Industrie 4.0 - Wir werden (fast) alle arbeitslos

    „Fortschritt ist die Verwirklichung von Utopien“ sagte bereits Oscar Wilde. Was uns heute noch utopisch erscheint kann in Kürze bereits Realität sein. Ob wir es möchten oder nicht, der Fortschritt war niemals und ist auch heute nicht aufzuhalten. Die Erde „dreht“ sich immer schneller. Früher erlebte man in seinem Leben eine Welt – heute sind es 3, 4 vielleicht sogar 5 Welten. Uns allen sollte bewusst sein, dass die nächste große Industrialisierung – die digitale Industrialisierung – gerade stattfindet. Eine Industrialisierung, welche ebenso extreme Auswirkungen auf unser Leben haben wird wie die Industrialisierung vor knapp 250 Jahren. Google, PayPal, Amazon, Facebook, WhatsApp, Uber, Carsharing sind erst der Anfang und selbstlernende Computer das nächste ganz große Ding.


    Den vollständigen Beitrag finden Sie unter diesem Link.

  • #2
    Die bisher zu diesem Beitrag geposteten Kommentare:
    hajobo am 10.03.2017 um 12:07 Uhr
    Ich bin mir sicher, dass es in diese Richtung geht. Über den Zeitraum kann man diskutieren. Was hilfreich wäre, welche Lösungsansätze gibt es für die Beschäftigten? Soll ich zum IT-Fachmann umschulen?
    ironalex am 10.03.2017 um 12:45 Uhr
    Die Digitalisierung im Graphischen Gewerbe (ich war inside) dürfte dagegen ein Seniorennachmittag gewesen sein. Ich kann nur hoffen, dass die Politik dem gewachsen ist, »sonst knallt's« wirklich.

    Schönes Wochenende
    Dreidreizehn am 10.03.2017 um 13:50 Uhr
    Das Schöne an dieser Zukunftsperspektive ist doch, dass wir hier ausnahmsweise mal über kein Horrorszenario reden sondern über eine tolle Sache: Wenn wir einen Großteil der Arbeiten überflüssig machen, können wir uns mit "sinnvollerer" Arbeit beschäftigen. Oder mit der Entwicklung der Menschheit und uns selbst.
    Natürlich nur dann, wenn der Wohlstand allen Menschen zugute kommt. Etwa mit dem BGE. Aber wenn es im Star Trek Universum auf dem Raumschiff Enterprise geht, warum auch nicht bei uns.

    Besser mit der Oma im Park spazieren gehen, solange sie noch kann, als in einem Bürokeller Aktenordner stapeln.
    Besser den Kindern ein Musikinstrument beibringen oder sie an die griechischen Philosophen heranführen als einen Container vom Hamburger Hafen nach München kutschieren.
    Und besser smarte Lösungen für ein nachhaltiges Leben auf der Erde erforschen als im Fastfood-Restaurant am Frittengrill abstinken.
    profiteur01 am 10.03.2017 um 14:00 Uhr
    Bereits 1996 wurde von Hans Peter Martin und Harald Schuhmann (die Globalisierungsfalle) diese bedauerliche Reise in die Zukunft für die Menschheit beschrieben. Auch die Politik war sich schon damals darüber im Klaren, dass es Arbeit nur mehr im Verhältnis 20% Arbeit/80% Überflüssiger gebenen wird. BGE war damals schon ein Thema, ebenso wie die ehrenamtliche Arbeit, die halt ein bisserl besser entlohnt werden muss um die lästige Veranwortung für die Nutzlosen auf die Nutzlosen abzuschieben. Um die Menschheit ruhig zu halten, wurde damals im Zuge der Zusammenkunft der großen Weltenlenker (die letzte Zusammenkunft der Bilderberger bei der Journalisten zugelassen waren - Merkel war damals auch schon dabei) über ein Programm gesprochen, wie den die Menschheit ruhig gehalten werden könnte; heraus kam das sogenannte Tittitainment! Ich habe dieses Buch gelesen und damals schon meine Befürchtungen geäußert, wurde jedoch nur ausgelacht und verunglimpft. Meine Hinweise; wehret den Anfängen, wurden als reine Panikmache abgetan. Nun, wenn ich mir die letzten 20 Jahre und deren Entwicklung so ansehe, marschieren wir pfeilgerade darauf zu. Um die Überflüssigen zu reduzieren, könnte ich mir vorstellen, dass es entsprechende Pläne in den Schubladen gibt, um die Kosten eines BGE zu reduzieren. Schöne tolle Welt! Entwicklungen aufzuhalten scheint unmöglich, aber nachzudenken und entsprechend abzuwägen und mit Hirn und Vernunft Verantwortung zu übenehmen, wäre einer Gesellschaft schon zuzumuten gewesen. Ich bin nicht gegen Fortschritt und Entwicklung, finde jedoch, diese müsse zum Wohle der Menschheit und der Natur eingesetzt werden und nicht zur Befriedigung von Macht und Gier. Aber wir springen ja auf jeden Zug auf, müssen den neuesten Schmarrn haben ohne darüber nachzudenken, ob dieser wirklich sinnvoll ist oder unsere Existenz, Freiheit etc. gefährdet! Verantwortung für uns selbst, für die Zukunft, geschweige den für unsere Kinder scheint schon seit langem obsolet! Es regiert nur mehr das Geld und die Gehirnwäsche! Ich bin froh, schon so alt zu sein und bedauere die jüngere Generation, denn die Technik wird die Schönheit der Natur und das damit verbundene Lebensgefühl so wie die Älteren es kennenlernen durften, nie ersetzen. Wärme, Verständnis, Geborgenheit, Kommuniktion mit und durch Maschinen - mich schüttelt´s. Nicht Deutschland schafft sich ab, sondern die Menschheit schafft sich selber ab. Hoffentlich leiden dann unsere "Maschinennachkommen" nicht ebenso unter fehlender Verantwortung, Gier, Neid und Hirnlosigkeit; für die Erde, Flora und Fauna könnte dies dann eine wunderbare Zukunft bedeuten!

    Ich wünsche ein schönes Wochenende

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    • #3
      Sehr interessanter Artikel. Natürlich wird das BGE kommen, denn mit was sollen die Nichterwerbstätigen den ganzen Kram kaufen der hergestellt wird ?
      Fakt ist, dass sich die Menschheit immer mehr vom natürlichen Lebenszyklus entfernt und damit immer gefährlicher lebt. Kaum jemand stellt die Frage zu Stromausfall oder
      Elektromagnetischem Impuls. Dazu schreibt die Schutzkommission des BdI 2011: "Der EMP kann alle elektrisch gestützten Maschinen vom Flugzeug bis zum Herzschrittmacher stören oder zerstören".

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      • #4
        Fragt sich nur wem dieses System nutzt. Kapitalismus lebt von Konsum. 850.000 Menschen ohne Arbeit = 0 Konsum. Ergo, laut Führungselite sind zu viele Menschen auf der Welt. Bleibt nur noch dieses "Humankapital" zu reduzieren. Aber was dann? Über was herrschen? Über Computer?

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        • #5
          Nunja, ich halte die Entwicklung auch für problematisch. Was die Geschwindigkeit und Durchschlagskraft angeht, schauen wir mal. Ich denke die Autoren malen hier ein bisschen schwarz.
          Natürlich darf die mögliche Geschwindigkeit nicht unterschätzt werden.
          Es ist durchaus im vorstellbaren Bereich, dass hier eine tolle Zukunft machbar ist. Aber schauen wir uns an, wie die technischen Möglichkeiten (die das BGE nötig machen werden) missbraucht werden, um das aktuelle System zu schützen, obwohl die technischen Errungenschaften das System ja zerstören müssten, wenngleich der Kapitalismus ja bereits mathematisch gesehen am Ende ist.
          Die Massenüberwachung und was die NSA so treibt, Big Data und Vernetzung.
          Gehen wir davon aus, es macht Klick bei unseren Eliten. Es wird ein BGE eingeführt. Das BGE wird durch eine faire Steuer finanziert, die auf die Produktivitätssteigerungen aus Industrie 4.0 erhoben wird. Des Weiteren fällt die nötige Arbeitsleistung eines jeden Einzelnen auf bspw. 20% der heute nötigen. Was haben wir dann immer noch für ein Problem? Die Arbeit, die noch da ist, erfordert trotzdem eine Vollzeitbesetzung. Also müssen mehr Leute eingestellt werden, für welche aber jeder für sich weniger Zeit aufwenden muss. Ich denke, so müsste es zumindest gemacht werden, um hier Gerechtigkeit zu bekommen. Jetzt müssen diese Leute allerdings höchste Qualifikationen haben. Wir brauchen also viel längere Ausbildungen für viel mehr Personal, welches aber danach viel weniger arbeitet. Effizient würde ich das nicht nennen. Oder wir nehmen es in Kauf, dass wiederum eine Elite entsteht, die der gut Qualifizierten und über das Level des BGE hinaus gut situierten und eine riesige Unterschicht, mit Vollalimentierung durch das BGE. Ich rede hier nicht, von dem schlechten und falschen Argument, dass ein BGE dazu führt, dass die Leute zu faul zum Arbeiten werden.
          Ich rede davon, dass viele die arbeiten wollen, eben doch keine Arbeit mehr haben und finden.
          Jetzt stellen Sie sich einmal vor, was diese „Unterschicht“ für ein Zombiehaufen werden würde?
          Ich möchte hier echt keinem zu nahe treten aber der Mensch benötigt eine sinnvolle Aufgabe, sonst wird man leider so, was gemeinhin als HartzIV´ler gilt. Ich halte diese Ansicht zwar für unfair, vielen gegenüber aber die sinnvolle Aufgabe, die die Menschen suchen, ist heute der Job und einen Ersatz haben wir bisher nicht.
          Ob der kreative, künstlerische oder soziale Bereich hier der richtige Ersatz ist, wage ich zu bezweifeln.
          Wenngleich vor allem der soziale Bereich in einer solchen Zukunft eine der höchsten Prioritäten haben sollte.
          Ich halte ein BGE für sinnvoll jedoch auch noch mit großen Problemen verbunden, die eine grundlegende gesellschaftliche Neuordnung erfordert, für die es aber leider (weil nicht gewollt) noch kaum Visionen gibt, wie diese aussehen sollte.
          In meiner Vision würde hier auf jeden Fall ein starker und absolut freier Staat gehören, eine neu geordnete und wieder funktionierende Demokratie. Und ganz klar definierte Bereiche, in denen Roboterisierung und Gewinnmaximierung nicht verloren haben, sondern der Mensch im Vordergrund steht. Dies sollte in bestimmten Bereichen auch von jedem gewünscht sein. Wer will denn eine Roboterkrankenschwester? Oder ein Roboterpsycholge oder einen Computer als Sachbearbeiter in persönlichen Belangen? Wer will das Wasserversorgung, Bildung und Krankenversorgung nur dem Gewinn nach orientiert ist? Warum können wir nicht einfach ganz klare Grenzen ziehen, dass so etwas wie das BGE und eine gemeinwohlorientiere Industrierevolution 4.0 eine Chance hat?

          Das Ganze hat, wenn ich es mir nochmal so durchlese, den Charme von demokratischem Sozialismus. Aber warum eigentlich nicht. Die soziale Marktwirtschaft, die wir einmal hatten und die lange wunderbar funktioniert hat, war doch auch eine sinnvolle Mischung aus zwei zum Scheitern verurteilten Extremformen einer Ideologie.
          Es gibt hier natürlich noch viel mehr Fassetten, die beleuchtet werden müssen, aber der Beitrag soll ja auch nicht zu lange werden.
          Jedenfalls sollte es fertige Ideen für ein BGE geben, wenn es soweit ist, dass wir es benötigen. Dies kann durchaus schneller passieren als man es denkt. Hierzu wäre eine breite Diskussion mit Politik, Wirtschaft UND Bürgern notwendig. Ich sehe leider nicht mal Ansätze bei uns. Stattdessen wehrt man sich sogar mit Händen und Füßen dagegen und es gibt nur einige Befürworter die einzeln dafür kämpfen.

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          • #6
            Veränderung bedeutet doch, dass man ausgetretene Pfade verlassen muss. Die Politik denkt und handelt nur in Legislaturperioden, die Wirtschaft von einer Jahresbilanz zur nächsten und der Bürge(r) wartet auf Lösungen die ihnen die vorgenannten nicht in der Lage sind zu geben. Deutschland geht es gut — noch!

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            • #7
              Was wir noch dringend benötigen sind Chef-Roboter, Chefetagen-Roboter, Manager-Roboter und Establishment-Roboter! Denn diese Roboter ersetzen die vielen Fehlentscheidungen der vermeintlichen Eliten. Diese würden auch nur Entscheidungen zugunsten ihres persönlichen Vorteils fällen. Chef-Roboter hingegen würden ... richtig programmiert ... immer das Gemeinwohl im Fokus haben und für eine vernünftige Balance sorgen! Das ist auf lange Sicht viel kostensparender, als menschliche Chefs die nur voller Fehler sind.

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              • #8
                Chronologisch:

                -Die Irrlehren von Keynes sind die Grundlage unseres Wirtschaftssystems und benötigen unendliches Wachstum
                -Somit MÜSSEN Produktion und Konsum immer wachsen
                -Das Wachstum stagniert, also müssen wir die Frauen weg vom Herd holen, Sie müssen nun auch zum Wachstum beitragen
                -Aufgrund der Karrierefrauen bekommen wir weniger Kinder, Katastrophe! Wir brauchen doch unendliches Wachstum!
                -Wir benötigen dringend Zuwanderung in den Arbeitsmarkt
                -Die Zuwanderung passiert nicht nur in den Arbeitsmarkt, sondern in großem Umfang in die Sozialsysteme
                -Die Wirtschaft wird immer produktiver und wir benötigen immer weniger Arbeiter -.-
                -Was machen wir jetzt mit den Zugewanderten...
                -Vielleicht noch mehr holen...wird schon besser werden, wenn wir immer dasselbe machen...
                -Noch weniger Jobs, BGE statt Hartz4?

                Hätte sich die demographische Entwicklung (Geburtenrückgang) ohne den Wachstumszwang unseres instabilen Wirtschaftssystems vielleicht so gestaltet,
                dass Sie perfekt in die sogenannte Industrialisierung 4.0 gepasst hätte?
                Zuletzt geändert von Catalpa_bungeii; 17.03.2017, 06:56.

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