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Welthandel und Verteilungsgerechtigkeit sind zwei unterschiedliche Themen

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  • Welthandel und Verteilungsgerechtigkeit sind zwei unterschiedliche Themen

    In der Medizin gilt der Grundsatz Hippokrates: Wer heilt, hat recht. An den Kapitalmärkten scheint zu gelten, wer für steigende Kurse sorgt, hat ebenfalls recht. Also mehren sich die Stimmen, die Donald Trump Erfolge zuschreiben. Dabei gibt es nur Ankündigungen, die zeitlich immer weiter nach hinten verschoben werden. Die Ausführungen des neuen US-Finanzministers Steven Mnuchin zur geplanten Steuerreform sind zumindest unter zeitlichen Aspekten doppelt überraschend. Donald Trump hatte vor zwei Wochen etwas Phänomenales für Unternehmen innerhalb der nächsten zwei bis drei Wochen angekündigt. An den Märkten wurde damit die Erwartung einer umfassenden Steuerreform verbunden.


    Den vollständigen Beitrag finden Sie unter diesem Link.

  • #2
    Die bisher zu diesem Beitrag geposteten Kommentare:

    kuhbandner am 28.02.2017 um 17:21 Uhr
    Nun man sollte sich gedanklich mit dem Begriff „Freihandelsabkommen“ zunächst näher beschäftigen. Freihandel hat mit konventionellen Handel nichts gemein! Freihandel nach TTIP, TPP und CETA ist gleichzusetzen mit einer Unterminierung von Standards auf den kleinsten gemeinsamen Nenner. So etwas nennt man auch Beseitigung von Handelshemmnissen, obwohl es sie de facto nicht gibt.

    Die Auslagerung von Jobs von Industrienationen in Entwicklungsländer mag zwar legitim sein, die Importe von Waren und Dienstleistungen aus jenen Ländern wiederum, stellt ein Ungleichgewicht dar, wenn man sie nicht mit Zöllen belegen würde, die den Umweltschutz, Arbeitsbedingungen, Steuern, etc. der Industrienation widerspiegeln. Genau dass ist nicht der Fall. Ergo Freihandel!

    So zumindest könnten dieses „Verteilungsproblem“ beseitigt werden, was wiederum dazu führen kann, das eigene Know-How nicht exportieren zu müssen. Somit wären Länder auf sich selbst gestellt und wären gezwungen eigene Geschäftsmodelle zu entwickeln als jene anderer Länder billig zu kopieren. Es entsteht Vielfältigkeit, was wiederum zu Wettbewerb führt. Und jener belebt ja bekanntlich das Geschäft. Kulturen können nur davon profitieren, wenn man einerseits an seiner eigenen festhält, sich gegenüber andern jedoch öffnet und im Regen Austausch miteinander agiert, ohne jedoch seine eigene „opfern“ zu müssen. Integrierte Menschen in fremden Ländern machen täglich diese Erfahrung.

    Aber es soll ja Menschen geben die dies als rückwärtsgewandt definieren. Nun gut, wenn die Gleichheit der Fortschritt sein soll, wird dies letztendlich zur Verarmung und Verelendung führen, da kein Wettbewerb.

    Schuldenabbau? Wenn jener im derzeitigen System vollzogen werden soll, woher soll dann Wachstum entstehen?
    karl.knoten am 28.02.2017 um 19:17 Uhr
    Ist man in eine Sackgasse eingebogen, macht es durchaus Sinn, sich mal ein wenig rückwärtsgewandt zu geben. Insbesondere wenn einem an Stelle des üblichen Wendehammers nur eine Steilküste angeboten wird.
    Oder hatte die Agenda von Schröder irgendwelche positiven Effekte für D und EU, die erst noch aufgezeigt werden müssen?

    Vorwärts schlimmer - rückwärts niemals-nimmer.

    Beste Grüsse
    gabba-gandalf1st am 28.02.2017 um 19:33 Uhr
    Der Freihandel ist ja tatsächlich nicht das Problem, jedenfalls in seiner Grundidee. Genauso der Kapitalismus zumindest im Rahmen der sozialen Marktwirtschaft. Das Problem ist doch das wir beides heute nicht mehr haben. Die Freihandelsabkommen sind ebenfalls kein Problem, sondern das, was daraus gemacht wurde und wichtige Themen, die hier nicht beinhaltet sind. Wie eben das Verteilungsproblem. Warum behandeln diese Abkommen denn z.B. nicht das Thema der Angleichung von Konzernsteuern (und zwar nicht nach unten). Steueroasen sind doch ein Handelshemmnis im Sinne des fairen und freien Handels. Und eben genau der Hebel für gerechte Verteilung.
    Warum wird nicht festgesetzt, das Wettbewerbsvorteile auf Kosten von Verbraucherschutz, Umwelt und niedrige Steuern nicht das sind, was wir im freien Handel wollen. Auch Freiheit hat schließlich ganz klare Grenzen. Nämlich da wo die Freiheit eines anderen beginnt.
    Gerhard4 am 01.03.2017 um 14:23 Uhr
    @karl.knoten and gabba-gandalf1st

    Beide Kommentare sind sehr gut!

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