Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Kurzes Blühen, langes Welken

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Kurzes Blühen, langes Welken

    Insbesondere an den US-Aktienmärkten wachsen die von Donald Trump ausgehenden Konjunkturhoffnungen in den Himmel. Staatliche Investitionen, Steuersenkungen und die Abschottung der US-Wirtschaft scheinen momentan alle Anlegerträume zu erfüllen. Dabei ist es den Aktienkäufern völlig egal, wie realistisch diese Erwartungen sind.


    Den vollständigen Beitrag finden Sie unter diesem Link.

  • #2
    Die bisher zu diesem Beitrag geposteten Kommentare:
    kuhbandner am 21.02.2017 um 16:16 Uhr
    Sehr geehrter Herr Schön,

    ich kann ihrer Analyse nicht gänzlich zustimmen. Das die Wirtschaftspolitik von Trump mit geplanten Steuersenkungen, Infrastrukturinvestitionen und Deregulierung kurzzeitig durchaus die Wirtschaft beflügeln kann, ist wahrscheinlich. Ob dies mittel- bis langfristig anhalten wird, muss jedoch in Zweifel gezogen werden. Als da wären steigende Zinsen/Dollar, Automatisierungs- und Robotikprozesse, Forcierender Währungs- und Wirtschaftskrieg als auch die Hinterlassenschaften der Obama-Administration. Diese Risiken werden die Wirtschafts- und Finanzpolitik von Trump möglicherweise konterkarieren. Ob dies ALLES nun negative Folgen haben wird und die Welt untergeht, so wie sie es beschreiben, ist jedoch überspitzt und keinesfalls Grundlage einer seriöse Analyse. Oder soll dies vielleicht auch gar keine sein?Der Vertrauensverlust wird erst dann stattfinden, falls der USD nun kein globales Gewicht mehr haben sollte, was zumindest die nächsten paar Jahre unwahrscheinlich ist.

    Weiterhin darf auch in Zweifel gezogen werden ob das Heil des Freihandels (was einen Unterschied zum konventionellen Handel darstellt), Freizügigkeit von Waren und Dienstleistung einen steigenden Wohlstand geschaffen hat. Der, wie Sie korrekterweise schreiben, ungleich verteilt ist, und zwar in die Hände einiger wenige multinationaler Konzerne und gar nicht so sehr in den daraus geschaffenen Mittelstand Asiens.

    Die Unzufriedenheit über dieses System der letzten Jahrzehnte, kommt nicht nur in den westlichen Industrienationen zum tragen, sondern vermehrt auch in den Emerging Markets. Der Prozess der chinesischen Wirtschaft hin zu mehr Dienstleistungsgewerbe hält noch einige Jahre an. Die Ansammlung von immer mehr Branchen in Russland- wohl auch aufgrund der vorherrschenden Geopolitik geschuldet - stütz das wirtschaftliche Wachstum sukzzessive. Vergleicht man diese Vorgehensweise mit denen der USA, so wird dies jedoch nicht unter dem Bergriffen wie Abschottung oder Abkehr gesehen, sondern unter Innovationskraft. Sicher man kann auch zweierlei Maßstäbe ansetzten. Dass nun deutsche Zulieferbetriebe relativ entspannt die neue US-Wirtschaftspolitik verfolgen, sollte nicht überraschen, da hier das Thema Grenzausgleich „gespielt“ wird und die Frage, wo die Wertschöpfung stattfindet. Das eine Unternehmen wird davon profitieren, dass andere nicht. Das war schon immer so - man nennt es auch Wettbewerb. Somit wäre das Thema Boarder-TAX zumindest sondiert.

    Die Anitpathie gegen eine Gruppe oder Person sollte jedoch kein Bestandteil in einer seriösen Analyse haben, da sie das Urteilsvermögen trübt. So etwas läuft im Mainstream Stundenlang. Und damit sollte Ihrer Analyse eigentlich nicht verglichen werden.
    Tschacka am 22.02.2017 um 00:38 Uhr
    Dem Kommentar schließe ich mich gern an. Eine weniger aufgeregte und differenziertere Darstellung des aktuellen, weltpolitischen und volkswirtschaftlichen Geschehens wäre wünschenswert. Vielleicht stellen Sie ja ergänzend mal die unterschiedlichen Schulen (Keynsianismus vs. Österreichische Schule vs. andere) und deren Grundaussagen vor. Sie könnten versuchen, Ihre Aussagen durch den Bezug auf diese Theorien zu untermauern. Quellenangaben wären ganz allgemein eine tolle Sache, zumindest dann, wenn Sie Behauptungen aufstellen. Das würde den Beiträgen mehr Gewicht verleihen. Als interessierter Leser würde ich mich gern weiterbilden, wenn ich Ihre Artikel lese. Es geht mir weniger um Spannung als um Wissenszugewinn.
    amsa65 am 22.02.2017 um 12:40 Uhr
    Letztendlich geht es in diesem System nur noch darum, wer als letzter stirbt! Unter diesem Aspekt kann man auch Trumps Politik verstehen. Und auch in Europa sieht man diese Politik, genauso wie in Asien. Wir sitzen alle in einem Boot und niemand möchte als erster absaufen.
    ironalex am 22.02.2017 um 12:44 Uhr
    Was, wenn benachbarte Länder plötzlich ihren Rohstoffhandel (z.B. Öl und Gas) in ihren Landeswährungen begleichen? Ich denke da an Russland und China, man munkelt, dass dies in bestimmten Fällen bereits der Fall ist. Sollten sich weitere Nationen einem solchen Trend anschließen (Iran, Indien, Pakistan?) dann bekommen die Schakale reichlich Arbeit. Die Aufrüstung der NATO, bei der die Begeisterung unserer Kriegsministerin schon in Euphorie gipfelt (sie rekrutiert jetzt schon an Schulen) lässt darauf schließen, ebenso die Stationierungen an den Ostgrenzen. Es wird spannend und ich bezweifle ein gutes Ende :—(

    Kommentar

    Lädt...
    X