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Die Troika ist zurück in Griechenland

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  • Die Troika ist zurück in Griechenland

    Griechenland konnte zuletzt den ersten Haushaltsüberschuss seit sage und schreibe 21 Jahren vorweisen! Ein Grund zum Jubeln? Ein unbestechlicher Nachweis für die Wirksamkeit der angeschobenen (oder eher aufgezwungenen?) "Reformen"? Ist Hellas der heiß ersehnten "Rettung" endlich nahe? Wassilis Aswestopoulos hat sich das neueste Zahlenwerk genauer angesehen.

    Den vollständigen Beitrag finden Sie unter diesem Link.

  • #2
    Die bisher zu diesem Beitrag geposteten Kommentare:
    FWeiler am 26.04.2017 um 11:11 Uhr
    Und das alles für ein friedliches Europa? Es wird höchste Zeit dass es kracht.
    Eine derartige Zerstörung eines Landes gehört nach Den Haag.
    Die EU in der jetzigen Form abschaffen und die Verantwortlichen vor Gericht stellen. Es lebe das Neue Frankreich!
    Reiha am 26.04.2017 um 11:56 Uhr
    Griechenland war für den Beitritt zur Euro-Währungsunion bei weitem nicht vorbereitet und wurde durch das vorlegen gefälschter Zahlen herbeigeführt. Warum stimmen die Menschen nicht für einen Austritt aus dem Euro? Geht es einem Teil der Griechen trotzdem noch besser mit dem Euro?
    "Der griechische Staat ist weltweit die einzige Mafia, die es geschafft hat, pleite zu gehen".
    Petros Markaris, der griechische Schriftsteller in seinem 2012 erschienen Roman "Finstere Zeiten".
    ironalex am 26.04.2017 um 11:58 Uhr
    »Hinsichtlich der Privatisierungen müssen schnellstens 17 Prozent des Elektrizitätsunternehmens PPC, 35 Prozent der Raffinerien der ELPE, 65 Prozent des Gasversorgers DEPA und 30 Prozent des internationalen Flughafens von Athen vom Staat an Investoren abgegeben werden.«

    Bitte um Aufklärung welche Investoren am Raubzug beteiligt sind!
    Laut »Gollum« Schäuble ist Griechenland doch auf einem guten Wääg, also dreht er die Garotte noch eine Umdrehung weiter zu, FRAPORT und Konsorten werden es ihm danken.
    gabba-gandalf1st am 27.04.2017 um 09:22 Uhr
    Ein solch asozialer Umgang mit den Menschen haben die Griechen einfach nicht verdient. Trotz allen Fehlern, die sie gemacht haben und immer noch machen. Das ist einfach nur unmenschlich und Europa nicht würdig.

    Kommentar


    • hv650
      hv650 kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Die Troika, die nach Erweiterung der Troika (EZB, IWF und EU) um den ESM nun offiziell eine Quadriga ist, macht also ohne Sinn und Verstand genauso weiter wie bisher. Reduzierung des Wirtschaftspotenzials und beschämende weitere Verarmung der Bevölkerung unter Bruch bestehender Verträge (Renten, Versicherungen), was kann man diesem Land noch zumuten? Warum macht der IWF weiter mit, nachdem eigene Einsichten und Gutachten ergeben haben, dass längst eine Umschuldung hätte stattfinden müssen und Austerität kein geeignetes Mittel ist?

      Gänzlich unverständlich ist, dass die Griechische Regierung selbst weiter so mit sich umgehen lässt. Ist es nur der persönliche Stolz, sich eine Niederlage eingestehen zu müssen? Eine erneute Befragung der Bevölkerung hätte mit Sicherheit eine andere Antwort zur Folge. Bevor der letzte Silberlöffel verramscht ist: Griechenland sollte das Heft des Handels sofort wieder selbst in die Hand nehmen und aktiv und energisch einen Austritt aus der Eurozone vorbereiten und beginnen. Selbst wenn es am Ende nicht dazu kommen sollte, weil unterwegs neue Verhandlungen geführt würden, als Prügelknabe der EU dazustehen und unmenschliche Demütigungen zu ertragen sollte den Stolz mehr verletzen als alles andere.

      Nobelpreisträger Joseph Stiglitz (The EURO – and ist Threat to the Future of Europe) hat in seinem Buch die prinzipiellen Fehler der EU-Eurozone und mögliche bzw. notwendige Veränderungen mehr als deutlich aufgezeigt. Griechenland dient dabei stellvertretend für alle Krisenländer als durchgängiges Beispiel. Auch in der Hinsicht, wie ein Austritt aus der Eurozone durch das Austrittsland strukturell, konstruktiv und mit positiv-ökonomischer Wirkung angegangen werden könnte. Er wünscht sich natürlich, dass ein Austritt durch eine Umsetzung der aufgezeigten notwendigen Reformen in der Eurozone nicht notwendig werden müsse. Aber die hartnäckige, gnadenlose Uneinsichtigkeit der neoliberalen Politik insbesondere Deutschlands und seines Finanzministers lässt wohl keine Wahl. In einem Griechenlandurlaub darauf angesprochen, ich müsste sagen, dass ich mich als Deutscher dafür schäme.

  • #3
    Wie heißt es immer so schön? Griechenland ist auf einem guten Weg. Nur sind gestern wieder neue Hilfskredite beschlossen worden.

    Der alte Witz von 2010 ist immer noch aktuell:

    Kenn Sie den? Griechenland braucht mehr Geld.

    Kommentar

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