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CETA: Wallonien kein streitbarer Asterix im Kampf gegen das Imperium

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  • CETA: Wallonien kein streitbarer Asterix im Kampf gegen das Imperium

    Wer die Hoffnung gehegt haben mag, dass sich die politische Führung des belgischen Landesteils Wallonien als eine Art Asterix im Kampf gegen das Imperium nach Vorbild Galliens gerieren würde, sieht sich getäuscht. Viel mehr als Hoffnung kam im Angesicht des „alternativlosen Weiter-So“ auf Ebene der Brüsseler EU so oder so nicht auf.


    Den vollständigen Beitrag finden Sie unter diesem Link.

  • #2
    Die bisher zu diesem Beitrag geposteten Kommentare:
    chris_78 am 28.10.2016 um 13:39 Uhr
    Hallo Baudzus,

    wieder mal ein sehr guter Artikel!
    Das Problem war, ist und bleibt, dass die Leute nicht aus ihrer Lethargie heraus finden sondern sich im vollen Bewusstsein der Gefahren ihrem Schicksal ergeben. An der letzten Bürgerklage sowie den großen Anti-CETA Demos, hatten sich immerhin schon weit über 100.000 Personen beteiligt. Aber das ist immer noch viel zu wenig!

    Solange Steffen Seibert in der Bundespressekonferenz behaupten kann, dass zwar relativ viele Leute gegen CETA sein, aber auf die Gesamtbevölkerung umgerechnet eben doch nur ein geringer Teil, solange wird sich nichts Grundlegendes verändern.
    Bla am 28.10.2016 um 13:42 Uhr
    Allein die Vorstellung dass CETA tatsächlich langfristig durch alle Parlamente laufen würde ist schon absurd, aber nicht unrealistisch. Schuld sind nicht die Lobbyisten die darauf hin arbeiten, auch nicht die Politiker. Sondern wir Idioten die das auch noch zulassen statt etwas dagegen zu tun. Demonstrieren ist gut und Recht, aber es reicht einfach nicht.

    Stattdessen sollten wir endlich anfangen wirklich Verantwortung zu übernehmen und dafür zu sorgen, dass so viele Menschen wie möglich verstehen was hier läuft (einige machen das natürlich schon). Ich baue z.B. ne Zeitung auf, andere machen einen Blog, wieder andere schreiben Briefe an Politiker, Journalisten, Professoren. Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt. Macht ihr mit?

    Die Macht der Konzerne ist übrigens auch nicht vom Himmel gefallen. Wir stimmen jeden Tag für Ihre Macht, allein mit unseren Portmonees.
    trümp am 28.10.2016 um 14:35 Uhr
    Danke für die Zusammenfassung,

    Ich habe es genau so empfunden. Wenn die Medien einen demokratischen Beschluss als "Schande für Europa" und "Blamage der EU in der Welt" auf allen Kanälen bezeichnen, dann muss man kein Prophet sein um Schlimmes für die nahe Zukunft zu ahnen.
    Ich habe gestern erst den Bericht von TV Arte zur industiellen Revolution 4.0 gesehen. Da wird einem schon sehr mulmig und ich frage mich so ein bisschen, seit wann industrielle Revolutionen geplant werden. Ich dachte immer die passieren einfach aus der Entwicklung heraus. Für mich aber am erschreckensten war die Tatsache, dass immer nur von den technischen Möglichkeiten für die Unternehmen bei gleichzeitigen enorm hohen Personaleinsparpotentialen gesprochen, aber nie der gesellschaftliche Sinn und Nutzen hinterfragt wurde. Wir denken wie Maschinen und nicht wie Menschen. Die Idee jeder industriellen Revolution sollte eine arbeitstechnische und gesellschaftliche Verbesserung des Lebens für alle sein. Dagegen kommt man von Seiten der Manager dann nur mit der Frage: Wohin soll man mit den nicht mehr benötigen Billiglohnarbeitern und den normalqualifizierten Menschen. An der Stelle sind wir ganz sicher an dem Punkt angekommen, wo eine Revolution der Eigentumsverhältnisse von Produktionsmitten direkt folgen muss. Denn es ist nachgewiesen, dass die größten Erfindungen immer von staatlich geführten Institutionen gemacht wurden, welche dann immer ihren Weg in die Privatwirtschaft gefunden haben, den Lobbyisten sei dank. Es ist, wie es immer ist: die Gesellschaft als Ganzes schafft die Grundlagen, und Wenige profitieren davon, ohne Rücksicht auf Verluste. Wir sollten anfangen die richtigen Fragen zu stellen, und vor allem sollten wir das sehr deutlich und erhoben Hauptes als Volk und Souverän machen. Wenn 4.0 kommt, da gebe ich Ihnen völlig Recht, wird das unsere Gesellschaft zerreißen. Die vernünftigen Menschen in Europa, egal ob Arbeitnehmer oder Arbeitnehmer, sollten sich parteienübergreifend ihrer Rolle als Bürger und Souverän klar werden, und das Heft in die Hand nehmen, bevor es zu spät ist und eine gesellschaftliche Revolution starten.
    Die Eigentumsverhältnisse sind doch schon lange aberwitzig, oder wie kann es sein, dass einer Familie ein Weltkonzern gehört, oder eine Pressekette, oder, oder...?
    Wenn der III WK, der nach Einschätzung vieler Experten ein nuklearer Krieg sein wird, erst einmal begonnen hat, dann sind alle Messen gelesen, dann Gnade uns Gott.... Wenn wir in Europa auch nur einen Funken Verstand in unserer Regierungen hätten, dann würden diese jetzt aus der Nato austreten, und den Kriegstreibern und -verdieneren weltweit den Boden für diese geplante Inferno entziehen.
    Wir haben es mit Wahnsinnigen zutun, das sieht man jeden Tag im USA Wahlkampf.....
    Darum brauchen wir eine Allianz der Vernunft, aber sehr, sehr schnell
    beste Grüße JT
    SmokyMaekPot am 29.10.2016 um 13:37 Uhr
    Mir ist schon mulmig...
    Und auch mehr !!!
    Elke am 29.10.2016 um 23:50 Uhr
    @Bla
    Ja, ich mache mit - schon länger.
    Ich beteilige mich viel an Online-Petitionen; ich habe mich postalisch an der Klage beteiligt und ich schreibe häufig Kommentare auf einseitige Berichterstattungen.

    Aber ehrlich: Ich persönlich habe keine große Hoffnung mehr, dass sich die Welt die nächsten Jahrzehnte wieder zum Positiven ändern wird, auch wenn ich weiterhin meinen Beitrag dazu leisten werde. Vielleicht hängt es auch damit zusammen, dass ich zur Zeit des kalten Krieges ein Kind war (diese Spannungen habe ich schon damals bewusst mitbekommen), dann wurde bei uns alles entspannter und man begann sogar, sich für die Umwelt einzusetzen. Ich dachte, die Menschheit würde langsam reifer werden und irgendwann würde man auf die Zeiten, in denen die Menschen Krieg geführt haben und die Erde aus purem Egoismus zerstören wie auf die Steinzeit zurückblicken.

    Und jetzt in dieser verhältnismäßig kurzen Zeit dieser unglaubliche Rückschritt anstatt Fortschritt; für mich völlig unbegreiflich. Da machen wir technische Fortschritte, die man sich kaum vorstellen kann, träumen von Mensch-Maschinen oder Maschinen-Menschen, lassen unseren ganzen Alltag nur noch von Innovationen beherrschen und haben dabei nur leider die Menschlichkeit verloren. Irgendwo auf der Strecke sind wir falsch abgebogen.

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