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Der Anfang vom Ende der EU und des Euros

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  • Der Anfang vom Ende der EU und des Euros

    Es ist passiert - die Briten haben dem Bürokratiemonster EU mit seinen offensichtlich völlig weltfremden Kommissaren die rote Karte gezeigt. Entgegen vieler Prognosen und trotz einer immensen Angstkampagne der EU-Befürworter haben sich die Briten anders entschieden und somit Schockwellen in die ganze Welt gesendet. Nicht nur ins politische Establishment, sondern auch an die Finanzmärkte von Japan bis Chile. Dieses „Black Swan“ Ereignis hat so manchen Politiker auf dem falschen Fuß erwischt. Die Reaktionen waren drastisch, ja fast schon beleidigt...


    Den vollständigen Beitrag finden Sie unter diesem Link.

  • #2
    Die bisher zu diesem Beitrag geposteten Kommentare:

    Palais am 27.06.2016 um 16:35 Uhr
    ..wenn wir ein kerngesundes Fundament aufbauen wollen, dann müßten sofort alle derzeit führenden Politiker inkl. EZB Vorstand zurücktreten. Aber da eher die Hölle einfriert und Frau Merkel bereits bei den bei den Austrittsverhandlungen ordentlich auf die Bremse tritt, wird das nichts.
    Alte Köche und neue Rezepte funktioniert vielleicht in der Gastronomie aber niemals in der Politik.

    Ich wette, die wursteln solange mit dem Referendum herum, bis Sie es entweder für ungültig erklären oder wie damals bei der Abstimmung zur europäischen Verfassung in Irland 2009 solange wiederholen, bis das passende Ergebnis rauskommt.
    Bei der Eurorettung hat das Bundesverfassungsgericht und sogar der EuGH alles so gebogen bis es paßt. Mit dem Grundgesetz und der Europäischen Verfassung kann man sich getrost den A.. abwischen.

    Oder um frei nach Brecht zu handeln:

    Es wäre doch einfacher, die Regierung löst das Volk auf und wählt sich ein Neues.

    Das ist dann im wahrsten Sinne des Wortes: Parlamentarische Demokratie !!
    Machatsch am 27.06.2016 um 16:47 Uhr
    Hallo,
    glaubt den ernsthaft das diese Vollidioten in Brüssel und Berlin irgend etwas ändern bzw. daraus Lernen.
    profiteur01 am 27.06.2016 um 16:54 Uhr
    Sehr geehrte Herren Weik und Friedrich,

    ihre Worte lese ich wohl; allein mir fehlt der Glaube dass diese Psychopathen-Elite endlich einen anderen Weg einschlägt. Ich befürchte, dass man sich erst recht noch schnell die Taschen und Ritzen vollfüllt und außer Europalandes bringt, bevor der große Zorn der Bevölkerungen hereinbricht oder ein Krieg in diesen Landen angezettelt wird. Europa und die Bevölkerungen hat sie noch nie interessiert und wird sie auch nie interessieren. Psychopathen fehlt jegliche soziale und menschliche Empathie und sind von Verantwortung so weit weg wie Alliens im All. Menschen sind für diese Individuen nur eine Ware durch die man sich bereichert und wenn das nicht mehr möglich ist, werden sie alt und krank an die Medizin- und Altenindustrie verhökert um noch den letzten Rest an Nutzen/Geld aus ihnen rauszuziehen, bevor man sie endgültig auf den Müll schmeißt. Das Schlimmste jedoch ist, wir alle tragen Schuld daran, die Meisten wollen es jedoch gar nicht wissen; Vogel Strauss läßt grüßen! Hauptsache in Sport, Spiel und Spaß Vollgas, mir geht´s gut und der Rest ist selber schuld.
    Willkommen im Wahnsinn der ach so intelligenten Spezies Mensch.

    Flieder am 27.06.2016 um 21:02 Uhr
    Hallo, @profiteur01
    mir geht der derzeitige Zustand, in dem sich Europa befindet auch total auf den Geist. Ich gebe dir recht, eine Veränderung wird es bei den so genannten Eliten nie geben. Eine Veränderung könnte es im nächsten Jahr bei den Wahlen in Frankreich geben. Hollande hat nur noch ca 10% der Wähler hinter sich. In Deutschland werden die Schlafschafe ja nicht wach.
    gruss hs
    stpol am 28.06.2016 um 09:31 Uhr
    Die Lügner und Betrüger in Brüssel und Berlin sind entsetzt, die Wähler in GB haben trotz aller Falschpropaganda anders entschieden, so gemein kann Demokratie sein. Und Merkel wartet wieder mal ab, nicht lange aber doch etwas ( hat sie schon mal was anderes gemacht?). Und man wird so lange hin und her reden, bis das Ergebnis passt -also geändert wird.
    Und Kauder meint, in Deutschland wäre so etwas nicht möglich. Er hat nicht ganz unrecht, wie lautet doch das alte Sprichwort: " Das dumme Schwein (hier der deutsche Wähler) wählt seinen Metzger selber".

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    • #3
      Ich glaube eher dass sich die politische Klasse weltweit und auch in Brüssel schon lange in einer Parallelwelt bewegt in der der einfache Bürgen überhaupt keine Rolle mehr spielt. Der kann machen was er will, kommt aber in deren Überlegungen gar nicht mehr vor. Am Ende wird er vielleicht sogar in einem neunem Krieg als Kanonenfutter verheizt, denn "wir sind eh zu viele".
      Ein wichtiges Indiz dafür ist doch die weltweite Gelddruckerei, die mit Realwirtschaft nichts mehr zu tun hat. Damit wird ein System "bestärkt", das genau diesen Wenigen dient und der Rest ...so what...völlig uninteressant weil einfach überflüssig. Das einzige was helfen würde wäre BILDUNG und SOLIDARITÄT der Massen, aber beides wurde ja sehr erfolgreich abgeschafft!
      Zuletzt geändert von MJCASH; 28.06.2016, 21:52.

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      • #4
        Ich schließe mich dem Tenor der Zustimmung nicht an, trotz der berechtigten Kritik aufgrund der erwähnten Verschwendung in der EU und der Fehler, welche im Rahmen der Euroeinführung gemacht wurden und immer noch nicht gelöst sind.

        Die Autoren urteilen, Europa brauche weder eine Währungsunion noch eine politische Union, sondern eine starke Wirtschaftsunion.
        Natürlich brauchen wir eine starke Wirtschaftsunion. Das ist eine zwingende Voraussetzung für alles andere. Der EWR verkörpert bereits die Idee der Wirtschaftsunion, auch wenn man ebenfalls über dessen Umsetzungsqualität und Entscheidungsprozesse geteilter Meinung sein darf.

        Knackpunkt ist aber die Aussage bzgl. der politischen Union. Brauchen wir sie nicht, weil sie keinen Mehrwert bringen würde? Oder wäre die Umsetzung schlicht nicht möglich? Oder sind die Völker Europas (noch) nicht bereit dazu?
        Falls eine politische Union keinen Mehrwert bringen würde, müssten sich auch Deutschland, die Schweiz usw. in dessen Bundesländer bzw. Kantone auflösen und regionale Währungen einführen.
        Des Weiteren stellt sich die Frage, wie eine Wirtschaftsunion mit der aktuellen Flüchtlingskrise umgehen würde bzw. könnte. Meine Vermutung: gar nicht. Ähnlich sieht die Sache bei gemeinsamen Vorhaben wie Energie-, Außen- und Sicherheitspolitik aus.

        Gewiss, die heutige EU ist ebenso ohnmächtig in diesen Angelegenheiten wie eine Wirtschaftsunion. Die Tatsache, dass wir es bisher nicht geschafft haben, sollte aber nicht der Grund sein, ambitionierte Ziele über Bord zu werfen und aufzugeben.

        Ein Anfang wäre mehr (direkte) Demokratie. Das betrifft aber nicht nur die EU selbst, sondern auch ihre einzelnen Mitgliedsstaaten. Beispielsweise darf man sich fragen, weshalb in Deutschland nicht die Bürger über so wichtige Themen wie die Vereinheitlichung des Renten- und Pensionssystems abstimmen (dürfen).
        Und für eine wirtschaftliche Renaissance Europas hat Dirk Müller bereits detaillierte Konzepte vorgelegt.
        Meiner Meinung nach wäre mit einer robusten Wirtschaft und direkter Demokratie die Basis für Akzeptanz und für eine konstruktive Diskussion über eine politische Union geschaffen.

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        • #5
          Hat doch Herr Junker am Tag nach dem Brexit gleich verkündet, dass es für 1.000 britische EU-Beamte keine Änderung gibt, denn sie seien ja schließlich bei der EU angestellt und nicht in England. Diese Beruhigungspille wurde schnell verkündet und die hohen Gehälter damit gesichert. In Brüssel ändert sich nichts, selbst wenn es eines Tages kein Brüssel mehr geben sollte. Die bekommen schon ihr Geld, selbst wenn die EZB dann Beamtenanleihen ausgeben muss.

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          • #6
            In diesem "Kamingespräch" wirft Prof. Sinn einige strategische Fragen auf, die nach dem Brexit Votum in der EU zeitnah diskutiert werden müssen:
            - Sperrminorität "Nord" vs. "Süd" im EU Ministerrat
            - Freihandel vs. Protektionismus
            - Freizügigkeit
            - Target Salden, neue Bedeutung durch inzwischen gerichtlich abgesegnetes QE, gigantische Umschuldung
            - ELA / Emergency liquidity assistance

            Peter Voß fragt Hans-Werner Sinn - Staatsschulden: Zement oder brüchiger Kitt?
            https://www.youtube.com/watch?v=2eA92ilVKic

            Dazu ergänzend bzw. detaillierter:
            DEHOGA-Branchentag 2016: Vortrag Prof. Dr. Hans-Werner Sinn
            Bestes Zitat (45:00):
            Es geht um Knete, es geht nicht um Ethik
            https://www.youtube.com/watch?v=LgXnZ_qBBLY
            Zuletzt geändert von Pleite; 21.12.2016, 09:37. Grund: Weiteres Video

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          • #7
            Die EUROkraten erklimmen die nächste Stufe auf dem Weg zur Vergemeinschaftung der Staatsschulden:

            In der EU-Kommission und unter Notenbankern im Euro-Raum gibt es dem Handelsblatt zufolge Überlegungen für gemeinsame Schuldenpapiere im Währungsraum. In einem Weißbuch wolle die Kommission die Einführung von 'European Safe Bonds' (ESB) vorschlagen, berichtete die Zeitung am Freitag. Geprüft werde das neue Finanzierungsinstrument danach auch von einer Arbeitsgruppe des Ausschusses für Finanzstabilität (ESRB), in der Notenbanker und Bankenaufseher sitzen.
            http://www.boerse-online.de/nachrich...ren-1001700188

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            • #8
              "Spanien ist auf einem guten Weg" ...
              eindrücklich schildert dieser Beitrag die 2017 noch immer grassierenden schlimmen Auswirkungen der Finanzkrise in Spanien:

              Re: Ocupa Barcelona - Der Kampf um Wohnraum
              http://arteptweb-a.akamaihd.net/am/p...1134825249.mp4

              U.a. mit EU Geldern verstaatlichte/gerettete Banken sitzen auf und spekulieren mit zehntausenden zwangsgeräumten Wohnungen, während die Bürger von der Polizei mit dem Schlagstock bearbeitet und von Schlägertrupps ausquartiert werden.
              Zuletzt geändert von Pleite; 23.03.2017, 20:57.

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              • #9
                Bzgl. Italien sind wir nun bei der offensichtlich direkten Staatsfinanzierung über die Zentralbank angelangt:

                Wie die Citigroup berichtet, ist die EZB inzwischen praktisch der einzige Käufer italienischer Staatsanleihen. Private Investoren haben in den vergangenen Jahren demnach entweder ihre italienischen Papiere an die EZB verkauft, oder diese erst gar nicht gekauft, wie der Finanzblog Zerohedge berichtet.
                https://deutsche-wirtschafts-nachric...taatsanleihen/

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