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  • #31
    Ein goldenes Zeitalter für die Rüstungsindustrie!

    Rheinmetall will sich auf dem größten Rüstungsmarkt der Welt als globaler Player zeigen und beweisen
    http://www.bits.de/public/unv_a/original-171019.htm

    Für die mittel- und längerfristige industrielle Strategie des deutschen Konzerns ist dieses Projekt zu wichtig, um es vorschnell aufzugeben. Schon die Beteiligung an der Ausschreibung für ein solches Großvorhaben der US-Army ist ein Signal. Rheinmetall will sich auf dem größten Rüstungsmarkt der Welt als globaler Player zeigen und beweisen. Den Auftrag zu erhalten wäre ein enormer Schritt vorwärts, um ähnlich wie es bei mittel- und großkalibriger Munition in den letzten zehn Jahren gelang, auch bei gepanzerten Gefechtsfahrzeugen zu den global führenden Anbietern zu gehören. Rheinmetall verfolgt scheinbar erneut seine bereits im Munitionssektor erfolgreich praktizierte Strategie der Internationalisierung. Der Konzern zielt auf eine, in unterschiedlichen Ländern angesiedelte Produktionsbasis ab, bestehend aus Tochter- und Gemeinschaftsfirmen sowie Lizenznehmern und verbessert so mittelfristig auch seine Exportchancen, da aus einer Endfertigung in unterschiedlichen Staaten auch unterschiedliche Endkunden rund um den Globus erfolgreich bedient werden können.

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    • #32
      NATO-Drohnen "Global Hawk" fliegen über Deutschland:

      https://netzpolitik.org/2019/neue-na...#spendenleiste

      Die NATO nimmt im kommenden Halbjahr ihr erstes unbemanntes Überwachungsprogramm in Betrieb. Die Bundeswehr bezahlt rund ein Drittel aller Ausgaben und stellt 14 Piloten.
      Alle fünf „Global Hawk“ der NATO sollen zukünftig im deutschen Luftraum fliegen. Das bestätigt das Verteidigungsministerium in der Antwort auf eine Kleine Anfrage. Die Drohnen der HALE-Klasse nutzen dabei einen Korridor, der ursprünglich für die baugleichen „Global Hawk“ der US-Luftwaffe eingerichtet wurde.
      Die Übergabe der ersten NATO-Drohne erfolgte am 21. November, am Donnerstag landete die zweite „Global Hawk“ in Sigonella. Die Luftfahrzeuge wiegen rund 15 Tonnen, ihre Nutzlast beträgt rund 1.400 kg. Die maximale Flugzeit wird mit 24 Stunden angegeben, die Geschwindigkeit mit 570 Stundenkilometern.
      Jetzt kommt's:

      Erst am 25. Oktober diesen Jahres erhielt die „Global Hawk“ eine Musterzulassung und eine Verkehrszulassung. Die Drohnen firmieren jetzt unter der Modellbezeichnung „RQ-4D Phoenix“. Sie fliegen ohne ein Luftfahrt übliches Ausweichsystem oder ein Assistenzsystem zur Vermeidung von Zusammenstößen.
      Und das über einem Gebiet der höchstfrequentiertesten Flugrouten der zivilen Luftfahrt der Welt!!!

      Im Projekt PEGASUS will die Bundeswehr selbst vier Drohnen des Typs „Global Hawk“ anschaffen. Sie sollen das 2013 gestoppte Projekt „Euro Hawk“ fortführen und Abhörtechnik befördern.

      Das einzige Exemplar der 2011 nach Deutschland ausgelieferten „Euro Hawk“ ist nicht mehr flugfähig. Nachdem das US-Militär sensible Technik ausgebaut hat, sollen Ersatzteile, Werkzeug und Prüfgeräte an das NATO-AGS verkauft werden. Der Kaufpreis bleibt geheim, daher lassen sich die Verluste für den Abbruch des Drohnenprojekts nicht endgültig beziffern. Bislang hat die Bundesregierung mehr als 700 Millionen Euro für den „Euro Hawk“ aufgewendet.
      Zuletzt geändert von amsa65; 24.12.2019, 00:32.

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      • #33
        Deutsche Rüstungsexporte = Merkels Rekordjahr
        https://www.jungewelt.de/artikel/369...ekordjahr.html

        Kanzlerin Angela Merkel und ihr Wirtschaftsminister Peter Altmaier haben die größten Steigerungen der Waffenexporte in der Geschichte der Bundesrepublik zu verantworten. Selbst das bisherige Rekordjahr 2015 mit Rüstungsexportgenehmigungen im Wert von 7,86 Milliarden wurde noch vor Jahresende mit 7,95 Milliarden Euro übertroffen.
        Gerade in Krisenländer, Spannungsgebiete und kriegführende Staaten außerhalb wie innerhalb der NATO wird geliefert. Rechtsnationale Regierungen in der EU wie Ungarn werden kräftig ausgerüstet. Auch wer – wie die Vereinigten Arabischen Emirate – seit Jahren im Jemen einen brutalen Vernichtungskrieg führt, bekommt Waffen aus Deutschland. Allein hier haben sich die Exporte verfünffacht.
        Die Zahlen zeigen nicht nur, dass die Bundesregierung die Profite der deutschen Rüstungsindustrie unterstützt, wo es nur geht. Von fast 10.000 Exportanträgen wurden ganze 56 nicht genehmigt. Wer als deutscher Rüstungskonzern etwas beantragt, kann fast zu 100 Prozent sicher sein, dass seine Waffe auch den Empfänger erreicht. Der Rekord bei den Rüstungsexporten zeigt auch, dass diese Bundesregierung Rüstungsexporte zur globalen geopolitischen Machtprojektion einsetzt wie noch keine vor ihr. Um Diktaturen und islamistische oder rechtsnationale Autokratien an sich zu binden, wird gezielt auf Rüstungsexporte gesetzt. Dabei geht die Bundesregierung über Leichen. Diese dramatischen Zahlen des Jahres 2019 zeigen auch, dass das ganze System der Exportkontrolle schlicht nicht funktioniert.

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        • #34
          Aber, aber! Wenn die Bundesregierung mit dem moralischen Zeigefinger droht, drohen die Rüstungsbetriebe mit Schadenersatzansprüchen wegen entgangenem Gewinn!
          Seit seiner Geburt stets verleugnet und als unmöglich verurteilt: das perpetuum mobile ist existent !!!

          Bei Science Files gucken: Bundeswehr muss klimaneutral kämpfen!
          Zuletzt geändert von frifix; 04.01.2020, 20:45.

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          • #35
            Und mal wieder Rheinmetall. Hier einige Highligts aus dem Bericht:

            Rheinmetall half, Geschütze für eine Militärbasis in Ostafrika nachzurüsten, die dem Jemen-Krieg dient – alles so geschickt, dass es die Staatsanwaltschaft abnickte.
            https://www.stern.de/politik/deutsch...o-9144400.html


            Immerhin hatte sogar ein offizieller UN-Expertenbericht zuletzt im November 2017 den Vereinigten Arabischen Emirate vorgeworfen, dass sie durch die Etablierung der Militärbasis eine "Verletzung des Waffenembargos" gegen Eritrea begangen hätten. Und dann soll es reichen, wenn man die dort illegal stationierten Kanonen einfach drei Seemeilen vor der Küste nachrüstet? War das damit gemeint, als Rheinmetall im November davon sprach, dass man "strengstens darauf" geachtet habe, das Embargo einzuhalten?
            Zudem lässt sich nun nicht mehr leugnen, dass in Deutschland gebautes Kriegsgerät in dem Embargoland präsent war.
            ...
            Die Rolle des deutschen Kriegsgeräts in Eritrea bleibt weiter aktuell.

            Politisch brisant ist die Präsenz von deutschem Kriegsgerät am Horn von Afrika auch aus einem anderen Grund: Mit einigem Tamtam hatte die Bundesregierung im Januar versucht, auf einer Konferenz in Berlin die Teilnehmer des Bürgerkriegs in Libyen von den Vorteilen eines Friedensprozesses zu überzeugen.

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