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Chinas „Leid“ mit seinen zu hohen Devisenreserven darf nicht unser Schaden sein

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    Die bisher zu diesem Beitrag geposteten Kommentare:
    stefan.muehlenbein am 10.06.2016 um 14:38 Uhr
    Tja, und gleichzeitig horten wir Deutsche Buchgeld in Euro und steigern unsere virtuellen Target-2-Forderungen gegenüber dem Eurosystem, anstelle das Geld in den eigenen Mittelstand zu investieren. Respekt für die Chinesen, die lieber investieren als Papier oder virtuelle Datensätze zu halten. Für den Verkauf der Mittelstands-Innovationen bekommt die Deutsche Bundesbank auch wieder nur Verrechnungsdevisen, sozusagen Target 2 aus Amerika. Geld ist nur ein Verrechnungsmittel, nichts mehr. Das sollten echt jetzt langsam alle kapieren. Und wenn das die Chinesen kapieren und wir nicht, dann sind wir es selbst Schuld.
    Bla am 10.06.2016 um 16:08 Uhr
    Wer weiss wies weiterginge, vielleicht kommt der militärisch-chinesische Drill dann auch in deutsche Unternehmen. Strammgestanden!
    Ekbatan am 10.06.2016 um 17:02 Uhr
    Sehr guter Aufruf. Hoffentlich kann er wahrgenommen werden. Bis jetzt hat sich Berlin for allem fuer auslaendische Interessen eingesetzt und wird den Zusammenhang des Angriffes auf den deutschen Mittelstand nicht verstehen wollen. Die maechtigste Frau kuemmert sich eben um die Welt und das Volk wird es schon schaffen und ruhig zusehen.
    Ekbatan

    MegaNexus am 10.06.2016 um 16:48 Uhr
    Super Beitrag.... leider kanns unsere Politik aus wirtschaftlicher Sicht nicht.
    kaito am 10.06.2016 um 17:28 Uhr
    Sehr guter Artikel Herr Halver. Wir sollten diese Zeilen mal vor dem Deutschen Bundestag vorlesen - diese Nullen werden in Zukunft genau das tun was sie in der Vergangenheit taten - nämlich nicht unsere Interessen vertreten.

    @stefan.muehlenbein:
    Sehr richtig, die deutsche Situation ist keinen Deut besser, ganz im Gegenteil - für uns sieht es sogar noch blöder aus, weil wir keine große Portokasse haben, sondern nur uneinbringliche Forderungen gegenüber unseren Euronachbarn.
    Das Risiko und die volkswirtschaftlichen Probleme unserer herausragenden Exportnummer werden hierzulande ja nicht wahrgenommen - erst wenn man die Forderungen wird abschreiben müssen fürchte ich.

    All dies kann man in Statistiken der Deutschen Bundesbank nachlesen. Die gesamten Ersparnisse der Deutschen befinden sich per Saldo im Ausland. Was machen die da?
    Nun, die haben die Ausländer dazu benutzt um u.a. deutsche Autos zu kaufen. (d.h. wir haben damit unseren eigenen Exportüberschuss in die Eurozone finanziert, damit wir Überschüsse erzielen können müssen andere ja Defizite machen - Betonung liegt auf "MÜSSEN").
    Wenn die aber heute Autos damit gekauft haben, wie sollen die später mal unsere Rente bezahlen? (Rente in Bezug auf all die Ersparnisse in Lebensversicherungen, Riesterrente u.ä. Mumpitz). Noch dazu wenn uns nichts besseres einfällt als unsere Partner für bankrott zu erklären.
    Stand jetzt ist die Kohle fort. Und da sind wir selbst dran schuld. Zumindest meine Meinung, wer zu blöd ist, ist selbst schuld.
    stefan.muehlenbein am 10.06.2016 um 23:08 Uhr
    @ kaito
    so ist es. Aber es gibt eine Möglichkeit die Target 2-Forderungen zu verringern und auch den Finanzüberschuss auszugleichen. Wenn wir damit unsere eigene Wirtschaft zurückkaufen (70% des DAX wird von ausländischen Investoren gehalten) tauschen wir Verrechnungssätze gegen Assets. Das Gleiche wenn wir EU Unternehmen damit kaufen. Dann reduziert sich alles und es bleiben Sachwerte. Geld ist kein Wertaufbewahrungsmittel mehr. Assets schon. Dies würde auch unseren Nachbarn helfen, weil Geld zurückfliest. Mit dem zurückfliessendem Geld kann dann wieder gearbeitet werden, unsere Nachbarn haben wieder eine Chance zu investieren. Und im Übrigigen profitieren dann auch unsere Rentenkassen davon. Und unsere Kinder, weil mit den daraus kommenden Erträgen auch deren Bildung bezahlt wird. Und der Frieden in Europa, der wohl das Wichtigste ist, zumindest wenn unsere Europäischen Freunde wieder eine Chance haben komparativ besser zu werden, hätte auch eine grössere Chance. Ansonsten wird es wohl irgendwann zu einem Schnitt oder EZB Zentralbankflutung kommen und Exportüberschüsse nicht mehr zugelassen. Das nennt man dann Kapitalverkehrskontrolle. Hilft niemandem und das Geld ist weg... Draghi hat schon Recht. Ändert Euer Anlageverhalten. Das gilt im Besonderen für uns Deutsche! Wir haben kein Vollgeld oder Goldstandard! Also muss der Wert mit Assets durch den Bürger selbst hinterlegt werden.
    wallenstein am 11.06.2016 um 11:25 Uhr
    Mit Verlaub, da muss ich doch herzlich lachen. Freie, freie, freie Wirtschaft, aber bitte mit Regeln und Staatseingriff, wenn die freien, freien, freien Märkte zu frei geworden sind. Das ist doch absurd. Was Sie vergessen ist die Tatsache, dass die Mittelständler ja auch bereits andere Unternehmen und Ideen geschluckt haben. Das ganze System läuft auf eine Monopolisierung hin, weil die Politik viel zu oft zum Wohle einzelner eingegriffen hat. Der freie und soziale Wettbewerb wurde nie gefördert. Immer haben die großen, systemrelevanten Konzerne Unterstützung erhalten. Nun macht China genau das, was hier doch auch immer getan wurde und von Fidde Draghi mit dem Kauf der Unternehmensanleihen aktuell getan wird. Die Großen fressen die Kleinen. Wann war das je anders? Warum sollte Frau Merkel nun ausgerechnet hier tätig werden, wenn sie sonst auch bei nichts tätig wird?
    Macks am 11.06.2016 um 11:28 Uhr
    Herr Halver, vielen Dank für diesen Beitrag. Selten war ich so Ihrer Meinung. Aber unsere Entscheidungträgern verfügen weder über die Kompetenz noch über den Willen die Interessen des deutschen Mittelstandes im Ausland (und nicht nur dort) zu vertreten. Unsere Entscheidungsträger tun sich eher mit Kriegstreiberei (z.B. Waffenexporte nach Saudi-Arabien, Unterstützung der ukrainischen Regierung) und Schädigung der Interessen des eigenen Landes und Gefährdung des Weltfriedens (u.a. Duldung ausländischer Spionagetätigkeit in Deutschland, Unterstützung von Rußlandsanktionen, ferner Stichworte: Ramstein und Drohnenkrieg) hervor.
    SmokyMaekPot am 11.06.2016 um 12:16 Uhr
    Tja, wie wahr!
    Aber laut unseren super tollen Wirtschaftsminister sind wir Deutschen ja nur reich und histärisch....
    Wat will man von so einem. Vasallen der Ahnungslosigkeit denn erwarten?!
    Freue
    Basti2014 am 13.06.2016 um 00:28 Uhr
    Volle Zustimmung von ganzem Herzen.

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  • Chinas „Leid“ mit seinen zu hohen Devisenreserven darf nicht unser Schaden sein

    Die Chinesen sind reich an Devisenreserven. Es waren zwar schon mehr, aber mit aktuell 3,2 Billionen US-Dollar ist das Land der Mitte der unbestrittene Devisenweltmeister. Diese Reserven zeugen von robusten Exportüberschüssen, die zu Forderungen gegenüber den Ländern führen, die Exportdefizite haben.


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