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"Kontraste": Die Geldquellen des IS

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  • "Kontraste": Die Geldquellen des IS

    "Man muss den Terroristen des Islamischen Staats international den Geldhahn zudrehen!" Das hören wir seit Langem immer wieder, von Politikern und Fachleuten, wenn es um die Frage der Bekämpfung des IS geht. Die Idee ist so naheliegend, dass eigentlich die Welt davon ausging, dass das längst passiert sei. Doch wie die Recherchen...

    Den vollständigen Beitrag mit Link zur ARD-Mediathek finden Sie hier.

  • #2
    Die bisher zu diesem Beitrag geposteten Kommentare:

    kuhbandner am 04.03.2016 um 10:07 Uhr
    So so jetzt also ist SWIFT der Böse, neben Assad und Putin.

    Man muss die Frage aufwerfen, wo ist in diesem Bericht eigenlich der Kontrast? Das Banken im IS Gebiet über die syrische Zentralbank an SWIFT und somit am gesamten Weltfinanzystem hängen ist die eine Seite. Man muss sich andererseits die Frage stellen, warum um himmels willen das weltweite Finanzsystem - und somit der Rest der Welt - möglicherweise mit den Banken im IS-Gebiet (das bekanntlich fluktuiert) geschäfte tätigt? Warum wird das nicht sanktioniert? Warum sanktionieren wir nicht noch gleich Lybien, Malaysia, Indonesien oder die Philippinen, da breitet sich der IS ja bekanntlich auch aus und kann somit auf diese Länder ausweichen.

    Statt dessen nimmt man Bezug auf den Irak und den Iran, wo der Ausschluss aus SWIFT so wunderbar funktioniert hat. Vor allem im Iran, den hat man ja schön in die Knie gezwungen mit seinem Atomwaffenprogramm, welchem übrigens seit ca. 15 Jahren nicht mehr nachgegeangen wird. Und den Iran gibts heute noch, da er sich andere Wege verschafft hat um sich zu refinanzieren.

    Aber Assad brauch den IS weil er mit ihnen Öl-Geschäfte abwickelt - da hat man Beweise.... na dann wo sind sie denn Frau Chebli?

    Fazit: Der Bericht ist - bei allem Respekt - echte Polemik!
    Schlossermeister am 04.03.2016 um 14:43 Uhr
    Dachte die Terroristen benutzen vorwiegend Bargeld und vorallem den 500-Euro-Schein, und nich irgend ein Überweisungssysthem. Ich glaube man will die Menschen mit der Bargeldabschaffung verarschen. Werde mir diesen Unfug nicht länger bieten lassen und nur mehr bar bezahlen! Habe Kreditkarte und ko schon vor einem Jahr gekündigt. Fazit neben der Einsparung der Kartengebüren geht mir nichts ab, selbst im Ausland nehmen alle gerne mein Bares!

    kochpapst am 04.03.2016 um 10:47 Uhr
    Kann man in dieser Zeit aus dem Kopfschütteln überhaupt noch herauskommen? Ich glaube nein. Täglich erreichen einen Informationen, bei denen der gesunde Menschenverstand einem sagt: "Das kann, nein, das darf doch nicht wahr sein!" Und es ist doch so. Was kann man dagegen tun? Ich habe hierzu leider noch immer keine Lösung gefunden, freue mich aber über Anregungen.
    doescher am 04.03.2016 um 11:07 Uhr
    Komisch ist aber wieder, dass von den richtigen Schlüssen, dass die IS vom SWIFT-System abgekoppelt werden soll, direkt wieder ein Russland-Bashing folgt. Das hat Methode und ist inzwischen unerträglich. IS = Terrorismus = Russland ist die Gleichung, die uns untergejubelt werden soll. Schlimm.

    Aber ich möchte gar nicht davon ablenken, dass das internationale Bankensyndikat glänzende Geschäfte mit dem Terrorismus macht, uns aber das Bargeld mit der Vorgabe genommen werden soll, den Terrorismus zu bekämpfen. Es wird immer schlimmer...

    Kommentar


    • #3
      Nun, ISIS abzustellen wäre eine einfache Sache.

      Der Westen hat ihn ja direkt aufgebaut.
      Dazu finanziert man ihn direkt über NATO-Mitglied Türkei und Vasallenstaaten wie Saudi Arabien oder Qatar.

      Zum Bargeldverbot:
      Letztlich will man die Bürger zum totalen Theoriegeld verknechten.
      Dazu muss man zur Kenntnis nehmen, dass hier eine Umsatzsteuer besteht.

      Wir zahlen neben dem Zinsanteil an jedem Kauf auch noch mindestens 2.5% extra an jeder Zahlung per Kreditkarte!

      Gleichzeitig sieht man eine Monopolisierung auf der ganzen Welt.

      Das hat nichts mit Demokratie, Freiheit und schon gar nicht mit freier Marktwirtschaft zu tun.

      Man verkauft das ganze noch erfolgreich als soziale (freie) Marktwirtschaft, dabei ist es in Wahrheit der Weg in eine Diktatur.

      Kommentar


      • wolli_l
        wolli_l kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Zitat von pgut
        Nun, ISIS abzustellen wäre eine einfache Sache. Der Westen hat ihn ja direkt aufgebaut. Dazu finanziert man ihn direkt über NATO-Mitglied Türkei und Vasallenstaaten wie Saudi Arabien oder Qatar.
        Mag man so sehen, indes - imho - ein sehr 'dickes, zudem einfaches Brett', das hier vorgetragen wird: Dieses recht simple Statement (' ISIS abzustellen wäre eine einfache Sache', usw.) könnte glatt aus dem Parteiprogramm der AfD kopiert sein. Naja: Für Parteien, die 'Flachdenken' inspirieren und dafür 'Flachlösungen' propagieren, habe ich wenig übrig.

        Ich möchte künftige Staatsführer bitte keinesfalls mit 'nach schräg rechts oben ausgestrecktem Arm' ehren. Danke für Euer Verständnis, -wolli_l-
        Zuletzt geändert von wolli_l; 05.03.2016, 00:35.

      • pgut
        pgut kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        einfach abzustellen ist natürlich etwas platt ausgedrückt.

        Jedoch trifft es den Punkt. Würde man es tun, hätten Bodentruppen von Syrien, Irak etc. gute Möglichkeiten das Problem selbst zu lösen.

    • #4
      es ist einfach nicht gewollt, dass der IS ausgetrocknet wird. Damit lässt sich eben viel zu viel verdienen. Die Opfer sind "Kollateralschäden". Und es ist ja immer noch das erklärte Ziel. Assad zu beseitigen. Den Vorwurf, dass Assag Schuld daran ist, dass die SWIFT Verbindung zu IS nötig hat halte ich für Propaganda. denn schließlich sind die hinter ihm her. Und ja.. Putin ist natürlich an allem Schuld.
      Wie schön könnte es auf der Erde sein, wenn sich nicht ALLES nur um Macht und Geld drehen würde ???

      Kommentar


      • #5
        @wollo_I... vielleicht kehren neue Besen wirklich besser?! Am Parteiprogramm der AfD gibt es nicht viel auszusetzen, außer, dass kein NATO Austritt in Erwägung gezogen wird. Aber wahrscheinlich darf Deutschland das auch gar nicht. Sind doch bis 2099 auf Gedeih und Verderb den Amis (bzw den Mächten dahinter) ausgeliefert.

        Manchmal wünsche ich mir, dass Putin uns endlich "befreit". Ich bin der Überzeugung, dass ER es ehrlicher mit uns meint, als es die Amerikaner je taten.

        Kommentar


        • wolli_l
          wolli_l kommentierte
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          Manchmal wünsche ich mir, dass Putin uns endlich "befreit". Ich bin der Überzeugung, dass ER es ehrlicher mit uns meint, als es die Amerikaner je taten.
          Echt? Na, ich weiß nicht... Jemand, der innerhalb von wenigen Wochen - imho handstreichartig - Teile eines fremden Territoriums annektiert, ist mir nicht geheuer. Wobei meiner Meinung nach 'der Westen' weiß Gott nicht unschuldig an dieser Entwicklung ist. Man hat Putin meiner Meinung nach im Vorfeld jahrelang nicht den Respekt zukommen lassen, der angemessen gewesen wäre (NATO-Ausbreitung, angedachtes Freihandelsabkommen mit der Ukraine über den Kopf Russlands hinweg, Russland sei eine 'Regionalmacht', Raketenschutzschirmproblematik, u.s.w.) Dass Putin dann irgendwann offensichtlich die Geduld gerissen ist, kann ich zwar gut nachvollziehen, bezogen auf die 'Maßnahmen' (Krim-Annexion, Ostukraine-'Wohlwollen', teilbedenkliches Syrien-Engagement) indes nicht billigen.

          Zur AfD habe ich meine Meinung geäußert. Aber wir müssen ja nicht alle der gleichen Meinung sein. Viel wichtiger ist, dass wir sie äußern dürfen.

          Was ich aktuell aber noch viel beunruhigender finde, sind zum Einen die jüngsten Aussagen des nordkoreanischen Machthabers und zum Anderen der sich ankündigende 'Durchmarsch' von Trump. Aber das gehört nicht in diesen Thread.

          Viele Grüße und ein schönes Wochenende, -wolli_l-

        • pgut
          pgut kommentierte
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          aber wolli, die USA muss die Staaten nicht annektieren, sie bringen mit Regimechanges einfach ihre Leute an die Macht...

          Dazu gehört auch Deutschland...

        • wolli_l
          wolli_l kommentierte
          Kommentar bearbeiten
          Tja, was soll ich dazu sagen. Ich sagte es ja oben schon: Auch 'der Westen' hat deutlich 'Dreck am Stecken'. Nahm ich die USA 'in Schutz'? Keineswegs.
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