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Das japanische Demokratieverständnis und politischer Extremismus in Japan

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  • Das japanische Demokratieverständnis und politischer Extremismus in Japan

    Auch in Japan gibt es politische Extremisten, auf der linken, wie auf der rechten Seite.
    Den mit Japan vertrauten Lesern werden sicherlich die ominösen Lautsprecher-Trucks der militanten Rechten bekannt sein, welche mit ohrenbetäubender Marschmusik sonntags durch Tokyos Straßen fahren. Auch das jährliche Bohei im Yasukuni-Schrein am 15. August, dem Tag der Kapitulation Japans im 2. Weltkrieg, welchen die extremen Rechten gern für sich instrumentalisieren, mag in Deutschland dem einen oder anderen geläufig sein.


    Den vollständigen Beitrag finden Sie unter diesem Link.

  • #2
    Die bisher zu diesem Beitrag geposteten Kommentare:
    Anleger100% am 28.04.2017 um 16:16 Uhr
    Liegt vielleicht an der Mentalität der japanischen Bevölkerung, dass sie staatliche Überwachungen etc. auch tolerieren, wenn es keinen "Grund"/Sündenbock wie politischen Extremismus gibt. Hier in Deutschland willigt die Bevölkerung zu großflächiger Kamera- und anderweitiger Überwachung nunmal nur ein, wenn es einen sicherheitsrelevanten Grund gibt...bzw. Ihnen dieser täglich in den Medien präsentiert wird.

    Der Japaner braucht das vielleicht nicht, so dass seine Leitmedien auch nicht großformatig darüber berichten müssen....?
    ironalex am 28.04.2017 um 18:34 Uhr
    »…wenn die nächste Sau der „Gefahr von rechts“ durchs mediale Dorf getrieben wird.«

    Die RAF war nicht rechts. Aber das mediale Geschrei war riesengroß (die Eliten wurden angegriffen), vielleicht gerade deshalb;—). Die Taten des NSU dagegen hat man bewusst entdramatisiert und die Verteidigung in diesem doch sehr merkwürdigen Prozess stellten die Herren Heer, Stahl und Sturm (mittlerweile abgelöst, war wohl doch ein wenig zu geschmacklos), wie bezeichnend, ein Schelm, der Böses dabei denkt… Die Herren Innenminister und ihre Schlapphüte hielten sich lange Zeit überraschend bedeckt und tun es immer noch (Quellen schützen, ha-ha). Man würde sich, was den Prozess betrifft, etwas mehr Einsatz wünschen.

    Schönes Wochenende!
    Bobo am 30.04.2017 um 01:20 Uhr
    Damit wird jede Demonstration, wofür oder wogegen auch immer absolut sinnlos, wie in Japan.
    scharlhelmut am 02.05.2017 um 16:27 Uhr
    @ironalex

    Der Vergleich RAF und NSU hinkt ja wohl gewaltig.

    RAF war bekannt während sie Morde verübten (Medien können also täglich neu und live berichten)
    NSU wurde nach den Taten bekannt. (Medien können nicht während der Taten, sondern post berichten)

    Die RAF hatte wie viele Mitglieder und welche Leute (Prominente, Politiker, Bundesbänker?) ermordeten sie ? Das soll die Opfer des NSU nicht relativieren, nur bekommt ein Mord eines Bundesbänkers natürlich eine andere Berichterstattung, als die eines unbekannten Gemüsehändlers.

    Zudem hat zB der Tagesspegel bis heute einen extra Reiter, ein extra Forum für den NSU.

    Wenn sie Telepolis lesen würden, würden sie auch mitbekommen, dass relativ oft über die NSU-Morde berichtet wird, meist sind es dann aber die Berichte über das ominöse Zeugensterben des NSU-Prozesses.

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