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Achtung!!! Merkel kündigt neue Architektur für die Euro-Zone an!

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  • #31
    Die freche Verhöhnung des Steuerviehs erreicht hiermit einen neuen Höhepunkt:

    Bundesverdienstkreuz für Draghi
    https://www.focus.de/finanzen/boerse..._11597584.html

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      Ein Ergebnis der Draghi Politik in Folge der Untätigkeit der Politik:

      Negative Rates Are Forcing German Banks To Hoard So Much Cash They're Running Out Of Space
      [...]
      The physical cash holdings of German banks rose to a record 43.4 billion euros ($48 billion) in December, according to Bundesbank data published on Friday. That’s almost triple the amount at the end of May 2014, the month before the European Central Bank started charging for deposits and raising the pressure on Germany’s already beleaguered banks.
      https://www.zerohedge.com/markets/ne...nks-hoard-cash

  • #32
    Knapp eine Dekade ist seit der Mutation der Subprime- zur EURO-Krise verstrichen und die Konstruktionsfehler des EURO wurden von den Politikern seit und aufgrund Draghis "Whatever it takes" nicht korrigiert.
    Stattdessen nutzen die ClubMed-Schuldenmacher, die u.a. in den letzten Jahren so überaus "solidarisch" Millionen Facharbeiter, für die sie gem. Dublin-Vereinbarung zuständig sind, zu uns durchgewunken haben, mit COVID19 nun die Gelegenheit, um für ihre fortgesetzte Verschuldungskultur endlich die Haftung Deutschlands zu etablieren:

    Angesichts der gewaltigen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf die Staatshaushalte ist die gemeinsame Ausgabe von Anleihen der Euro-Länder kein Tabu mehr.
    [...]
    In der aktuellen Ausnahmesituation wäre laut EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni der Europäische Stabilitätsmechanismus ESM die beste Möglichkeit für europäische Bonds im Kampf gegen die Krise. Corona-Bonds müssten über Finanzstrukturen begeben werden, sagt er dem Sender RAI Radio 1. “Die am besten geeignete ist der ESM.” Der 500 Milliarden Euro schwere ESM wurde geschaffen, um die Euro-Krise einzudämmen, in der viele Staaten wie Griechenland mit überbordenden Schulden und Problemen ihrer Banken kämpften.
    https://de.reuters.com/article/eu-ko...-idDEKBN2170WR
    Zuletzt geändert von Pleite; 22.03.2020, 13:00.

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      Inhaltlich sehr erhellend, die Glaubwürdigkeit der regierungshörigen Fake Media betreffend jedoch eine weitere Bestätigung, dass man denen nichts glauben darf:

      Deutsche Medien-Mogelpackung
      Warum die Lega in Brüssel gegen Coronabonds stimmte
      [...]
      Anders als in Deutschland dargestellt, ist der Streit um ESM und Corona- bzw. Eurobonds in Italien weitaus komplexer und differenzierter als suggeriert. Der parteilose Premier Giuseppe Conte drängt auf Eurobonds. Der ESM ist nur zweite Wahl. Der PD würde am liebsten auf die ESM-Gelder setzen, fürchtet aber einen Koalitionsbruch, die Sterne haben angekündigt, die Regierung zu verlassen, sollten sie gezwungen werden, im italienischen Parlament für den ESM stimmen zu müssen; die Sozialdemokraten unterstützten daher Bonds. Italia Viva zieht den ESM den Eurobonds vor, könnte sich letztere aber im Notfall vorstellen; bei der Abstimmung enthielt sich die Partei von Ex-Premier Matteo Renzi. Berlusconis Forza Italia ist gegen Eurobonds, setzt sich aber für ESM-Gelder ein. Die Fratelli d’Italia wollen dagegen keine ESM-Unterstützung, sondern die Bonds. Und die Lega spricht sich sowohl gegen ESM als auch gegen Bonds aus.
      [...]
      Matteo Salvini und seine Partei wissen genau, dass neue Steuern, ein erweitertes Budget oder gar EU-Steuern die Europäische Union eher mächtiger als schwächer machen und damit den Lega-Kurs konterkarieren. Ähnliches gilt für eine Vergemeinschaft von Schulden, hinter die kein Weg zurückführt – und damit den EU-Bundesstaat nach Vorstellungen der EU-Eliten vorantreibt.
      [...]
      Es ist das große Paradoxon, das in der deutschen Presse keiner auszusprechen wagt: Ausgerechnet die italienischen „Nationalisten“ vertreten derzeit deutsche Interessen.
      https://www.tichyseinblick.de/kolumn...bonds-stimmte/
      Zuletzt geändert von Pleite; 18.04.2020, 14:05.

    • Pleite
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      Erinnern wir uns, wer hier mit Italien, Spanien und Frankreich anklagend Solidarität einfordert:

      Durch Steuertricks von Konzernen gehen EU-Staaten jährlich bis zu 70 Milliarden Euro durch die Lappen. Eigentlich sollen die Schlupflöcher geschlossen werden, doch Italien, Frankreich, Spanien und Großbritannien blockieren. Das zeigen vertrauliche Unterlagen, die NDR, WDR und "SZ" vorliegen.
      https://forum.cashkurs.com/forum/for...=4949#post4949

      Und nicht zu vergessen andere "unwichtige" Aspekte wie z.B. Steuerlast und Eigentumsquote:
      https://forum.cashkurs.com/forum/for...=5507#post5507

      Die angeblich so reichen und unsolidarischen Deutschen sind die Arbeitssklaven der EU.
      Zuletzt geändert von Pleite; 02.05.2020, 07:28.

    • Pleite
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      Das aktuelle Zwischenergebnis
      https://forum.cashkurs.com/forum/for...=7044#post7044

  • #33
    Die bereits handlungsunfähige EU will nun noch mehr rückständige durch und durch korrupte Staaten an den deutschen Steuertrog führen. Mächtige potente Staaten wie GB werden vergrault und stattdessen wird der ClubMed erweitert ...

    Die EU-Kommission hat die Aufnahme der Beitrittsgespräche mit Nordmazedonien und Albanien schon 2018 empfohlen. Auf Druck von Frankreichs Präsident Macron ist eine Entscheidung im vergangenen Jahr allerdings zum wiederholten Mal verschoben worden - bis jetzt.

    Die EU will Beitrittsverhandlungen mit Nordmazedonien und Albanien aufnehmen. Darauf einigten sich die Europaminister der 27 EU-Staaten in einer Videoschalte, wie der deutsche Europastaatsminister Michael Roth auf Twitter bestätigte.
    https://www.n-tv.de/politik/EU-verha...e21665177.html

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    • #34
      Pleite, vergiss das! Jetzt haben wir andere Probleme! Wir!
      Was UvdL plus Anhang für eine Agenda haben, weiss ich nicht so recht.
      Vielleicht ordnen die ihren Papierstapel ja mal ein wenig anders, Nordmazedonien nach unten, Albanien in die Mitte, Erdowahn nach oben, ganz nachdem, wie die Gespräche in der Cafeteria so ausfallen.

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      • #35
        Alles wie gehabt - die Politiker des ClubMed wollen auf Kosten Deutschlands ihre Wählerschaft mit sozialen Wohltaten beglücken:

        Corona-Bonds als gemeinsame europäische Schuldtitel sind höchst umstritten: Frankreich, Spanien und Italien fordern sie vehement, Deutschland und die Niederlande sind dagegen.
        https://www.merkur.de/politik/corona...-13640500.html

        Wirtschaftsministerin Nadia Calvino sagte dem Sender „La Sexta“, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen die Familien in Spanien dabei unterstützen soll, um durch die Coronavirus-Krise zu kommen.
        Gleichzeitig stellte sie klar, dass die Regierung das bedingungslose Grundeinkommen nach einer erfolgreichen Bekämpfung des Coronavirus' nicht absetzen will.
        https://www.derwesten.de/panorama/ve...228867847.html
        Zuletzt geändert von Pleite; 10.04.2020, 10:49.

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        • Pleite
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          Erinnern wir uns, wer hier mit Italien, Spanien und Frankreich anklagend Solidarität einfordert:

          Durch Steuertricks von Konzernen gehen EU-Staaten jährlich bis zu 70 Milliarden Euro durch die Lappen. Eigentlich sollen die Schlupflöcher geschlossen werden, doch Italien, Frankreich, Spanien und Großbritannien blockieren. Das zeigen vertrauliche Unterlagen, die NDR, WDR und "SZ" vorliegen.
          https://forum.cashkurs.com/forum/for...=4949#post4949

          Und nicht zu vergessen andere "unwichtige" Aspekte wie z.B. Steuerlast und Eigentumsquote:
          https://forum.cashkurs.com/forum/for...=5507#post5507

          Die angeblich so reichen und unsolidarischen Deutschen sind die Arbeitssklaven der EU.
          Zuletzt geändert von Pleite; 02.05.2020, 07:29.

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          https://forum.cashkurs.com/forum/for...=7044#post7044

      • #36
        Hier der aktuelle Stand der TARGET2 Salden derer, die hier derart lauthals nach noch mehr Gemeinschaftsverschuldung schreien:

        TARGET Balances
        1. TARGET balances of participating NCBs
        1.1 Historical data(EUR billions; outstanding amounts at end of period)
        2020 Feb.

        (DE .... 821.6)
        ES .... -378.0
        FR ..... -44.3
        IT ...... -384.7
        http://sdw.ecb.europa.eu/reports.do?node=1000004859

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        • #37
          Dass es den Italienern nicht um die Corona-bezogene Notsituation, sondern um DIE Gelegenheit zum Erhalt des Verschuldungs-Blankoschecks für alle Ewigkeit geht, beweist diese absurde Entwicklung:

          Eine auf den ersten Blick erstaunliche Haltung - mit der Rom auf 39 Milliarden Euro der Europäischen Union verzichtet. Denn eine Summe in dieser Höhe steht für Italien zur Verfügung durch die in der Nacht zum Karfreitag erreichte Einigung der EU-Finanzminister.
          Konkret könnte Italien Hilfskredite aus dem Rettungsfonds ESM nutzen, gezielt für Ausgaben im Gesundheitssystem. Geld, das ohne Bedingungen fließen würde. Darauf hatten sich die Finanzminister gegen den ursprünglichen Widerstand der Niederlande mühsam geeinigt, vor allem mit Rücksicht auf Italien.
          [...]
          Ministerpräsident Conte, den Fünf Sternen nahestehend, hat für den EU-Gipfel am 23. April angekündigt, sich erneut für die von Italien bevorzugte Rettungsvariante in der Coronakrise einzusetzen – Anleihen, für die alle in der EU gemeinsam haften
          https://www.tagesschau.de/ausland/eu...alien-101.html

          Wobei Deutschland beim ESM ebenfalls für 1/3 haftet, solange kein EURO-Land herausfällt. Ansonsten vergrößert sich der Anteil.
          Genossin Merkel wird schon noch einknicken.
          Zuletzt geändert von Pleite; 14.04.2020, 10:40.

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          • Pleite
            Pleite kommentierte
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            Jetzt wird die dicke Berta rausgeholt, indem die totale Gemeinschaftsverschuldung (vgl. https://forum.cashkurs.com/forum/for...=6909#post6909) zum alternativlosen Instrument im "Kampf gegen Rächtz" umgemünzt wird:

            Man kann es drehen und wenden wie man will: Wenn die EU-Staats- und Regierungschefs bei ihrem nächsten Gipfel am 23. April erneut über die „Corona-Bonds“ diskutieren, dann entscheiden sie auch darüber, ob sie Italien noch einmal an Salvini verlieren wollen – wie zuvor bereits in der Flüchtlingskrise geschehen, als man Italien ebenfalls alleine ließ. „Corona-Bonds“ wären so gesehen auch „Anti-Salvini-Bonds“.
            https://www.tagesspiegel.de/politik/.../25742422.html

          • amsa65
            amsa65 kommentierte
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            Noch wehrt sich Deutschland gegen Corona-Bonds. Aber wie lange noch?

          • Pleite
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            https://forum.cashkurs.com/forum/for...=7044#post7044

        • #38
          Lediglich beim Thema "leere Wahlversprechen" sind Politiker kreativer, als in der Disziplin "wie türme ich noch größere Schuldenberge auf":

          Das Europaparlament verlangt im Kampf gegen die Corona-Krise sogenannte Recovery-Bonds - also europäische Anleihen, die durch den EU-Haushalt abgesichert sind. Damit sollen künftige Investitionen finanziert werden, aber nicht die bestehenden Schulden vergemeinschaftet werden.
          https://www.abendblatt.de/wirtschaft...ery-Bonds.html

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          • #39
            Mit der Corona Pandemie als Vorwand wird nun von den Tricksern durch die Hintertür das EU Budget vergrößert, um Schwachsinn wie vd Leyens "Green Deal" zu finanzieren:

            Über die Höhe und Details herrscht noch keine Klarheit, der Fonds könnte nach Vorstellungen der EU-Kommission aber 1,5 Billionen Euro schwer sein.
            [...]
            Das von den Euro-Finanzministern beschlossene Rettungspaket in Höhe von 540 Milliarden Euro im Kampf gegen die Coronakrise hat der EU-Gipfel wie erwartet gebilligt.
            [...]
            EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will die Obergrenze des EU-Budgets fast verdoppeln.
            [...]
            Möglich soll der zusätzliche Spielraum durch Garantien der EU-Mitgliedstaaten werden, kündigte von der Leyen an. Die EU-Kommission könne so Gelder aufnehmen, die dann über das EU-Budget an die EU-Staaten fließen würden.
            Vier Bereiche sollen dabei Priorität haben, sagte von der Leyen: Kohäsion und Investitionen, die bisherigen Schwerpunkte wie der "Green Deal" zum Klimaschutz und Digitales, drittens die Krisenfestigkeit und "strategische Autonomie" der EU, sowie - in geringerem Ausmaß - die Unterstützung der Nachbarschaft der EU.
            [...]
            Diese Woche kam Spanien mit dem Vorschlag "ewiger Anleihen", also Schulden, für die zwar Zinsen fällig werden, die aber keinen Rückzahlungstermin haben. Ein ähnliches Modell vertritt nun auch Italien.
            https://www.nachrichten.at/politik/a...art391,3253058

            Im Endeffekt handelt es sich auch hierbei um eine gemeinschaftliche Verschuldung, also verdeckte EURO Bonds.
            Die Initiativen von Spanien und Italien bringen es auf den Punkt: von ihrer auf die Ewigkeit angelegten Verschuldungskultur wollen und werden die niemals ablassen.
            Und genau deshalb hätte man sich niemals mit denen auf eine gemeinsame Währung einlassen dürfen.
            Zuletzt geändert von Pleite; 24.04.2020, 00:21.

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            • Pleite
              Pleite kommentierte
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              Sag ich ja ...

              Auf dem EU-Gipfel ist der Kelch einer umfänglichen Schuldenvergemeinschaftung über harte Corona-Bonds an Deutschland zwar vorübergegangen. Stattdessen gibt es Gemeinschaftsschulden „light“. So hat man sich auf einen Hilfsfonds - „Recovery Fund“ - geeinigt, der gemeinschaftliche Anleihen zur Finanzierung des Wiederaufbaufonds ausgibt und in den EU-Haushalt integriert ist. Hinter vorgehaltener Hand wird bereits mit einem Fondsvolumen von bis zu zwei Bio. Euro gerechnet.
              Als schwacher Trost steht Deutschland für die ausgegebenen Kredite nur mit seinem Anteil am EU-Haushalt gerade. Verklausulierung, dein Name ist EU. Mit der Strategie „Von hinten durch die Brust ins Auge“ zersetzt man die EU-Stabilitätskriterien langsam, aber sicher immer ein Stückchen mehr.
              https://www.cashkurs.com/aktienwelt/...age-oder-mehr/

            • Pleite
              Pleite kommentierte
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              Erinnern wir uns, wer hier mit Italien, Spanien und Frankreich anklagend Solidarität einfordert:

              Durch Steuertricks von Konzernen gehen EU-Staaten jährlich bis zu 70 Milliarden Euro durch die Lappen. Eigentlich sollen die Schlupflöcher geschlossen werden, doch Italien, Frankreich, Spanien und Großbritannien blockieren. Das zeigen vertrauliche Unterlagen, die NDR, WDR und "SZ" vorliegen.
              https://forum.cashkurs.com/forum/for...=4949#post4949

              Und nicht zu vergessen andere "unwichtige" Aspekte wie z.B. Steuerlast und Eigentumsquote:
              https://forum.cashkurs.com/forum/for...=5507#post5507

              Die angeblich so reichen und unsolidarischen Deutschen sind die Arbeitssklaven der EU.
              Zuletzt geändert von Pleite; 02.05.2020, 07:30.

          • #40
            Was wohl daraus die Konsequenzen sein werden:

            Der billionenschwere Ankauf von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB) ist teilweise verfassungswidrig. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe urteilte, dass die Käufe der Notenbank in mehreren Punkten gegen das Grundgesetz verstoßen. Der zweite Senat unter Vorsitz von Gerichtspräsident Andreas Voßkuhle erklärte, die Bundesregierung hätte dagegen vorgehen müssen, dass die EZB ihre Beschlüsse nicht auf deren Verhältnismäßigkeit überprüft habe.
            [...]
            Bei dem Verfahren ging es um das laufende und bereits mehrfach verlängerte EZB-Programm zum Kauf von Staatspapieren der Euro-Länder, das in der Fachwelt "Public Sector Purchase Programme" (PSPP) genannt wird. Die Käufe waren in den vergangenen Jahren die wichtigste Waffe der Euro-Wächter gegen eine schwache Konjunktur und eine aus ihrer Sicht zu niedrige Inflation. Die Währungshüter begannen mit den Käufen im März 2015, um ein Abrutschen der Wirtschaft im Euro-Raum in eine gefährliche Deflation zu verhindern. Bis Ende 2018 wurden Titel im Volumen von rund 2,1 Billionen Euro erworben.
            [...]
            Mit der Entscheidung hatten mehrere Verfassungsbeschwerden teilweise Erfolg. Beschwerdeführer waren unter anderen der frühere CSU-Politiker Peter Gauweiler und AfD-Gründer Bernd Lucke.
            https://www.n-tv.de/wirtschaft/Anlei...e21759234.html

            Vermutlich ignorieren Merkel und Co. dies, wie sie auch diverse andere Gesetze ignorieren und fahren unbeeindruckt fort.
            Am Ende gibt es dann Karlspreise etc. für Merkel als Heldin Europas - dann hoffentlich a.D. - und weitere Geldentwertung für die Bürger.
            Alles wie gehabt.

            Weiterhin stellt sich die Frage nach der Tauglichkeit eines Rechtswesens, dass der Schaffung von Fakten hilflos und Jahre hinterherläuft -
            Lucke hat inzwischen die AfD verlassen, eine zweite Partei gegründet, sein Mandat verloren und ist wieder aktiver Prof.
            Fazit: nutzlos.
            Zuletzt geändert von Pleite; 05.05.2020, 21:26.

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            • amsa65
              amsa65 kommentierte
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              In der Politik kann ein ehrlicher Mensch nicht arbeiten. Man muss ein Lügner sein, um Politik betreiben zu können!
              Wie sagte noch Prof. Rainer Mausfeld sinngemäß: Ein Demokratie muss nur den Anschein einer Demokratie haben, damit der Wähler beruhigt ist. Und genau damit hat man ihn abgespeist.

            • Pleite
              Pleite kommentierte
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              Jetzt wird daraus ein handfester Streit zwischen den Gerichten:
              https://forum.cashkurs.com/forum/for...=7112#post7112

              Und während die ihre Sandkastenspielchen treiben, werden dem Steuerbürgen/r weitere hunderte Milliarden Schulden aufgebürdet.

              Eine inzwischen auf der Welt unerreichte Steuerlast ist noch nicht genug für den deutschen Steuerknecht, vgl. https://forum.cashkurs.com/forum/for...=7075#post7075

            • amsa65
              amsa65 kommentierte
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              Ich staune immer noch über den Umstand, dass diese Regierung mit ihrer kopflosen Corona-Politik auch noch ein neues Hoch in der Wählergunst erfährt und gleichzeitig den Wähler für diese Fehlpolitik in den folgenden Jahren erheblich zur Kasse bitten wird! Der deutsche "Steuerknecht" möchte anscheinend bestraft werden und belohnt dafür auch noch seinen Peiniger! Eine verrückte Welt!

          • #41
            Ohne die renitenten Niederländer am Verhandlungstisch hat Macron die Merkel nun weichgekocht:

            Deutschland und Frankreich starten eine gemeinsame Initiative zur wirtschaftlichen Erholung Europas. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron stellten in einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin und Paris ein Programm im Umfang von einer halbe Billion Euro vor.
            Die Corona-Pandemie sei „die schwerste Krise, der die EU in ihrer Geschichte ausgesetzt war“, sagte Merkel. Macron sprach von einer Krise „ungeheuren Ausmaßes“. Diese erfordere eine „außergewöhnliche, einmalige Kraftanstrengung“, so Merkel. Dazu seien Deutschland und Frankreich bereit.
            {...]
            Die Brisanz des Vorschlags liegt im Detail: Das Geld soll sich die EU-Kommission an den Finanzmärkten leihen und in den kommenden Jahren über den EU-Haushalt zurückzahlen.
            [...]
            Es wäre das erste Mal, dass EU-Staaten gemeinsam Schulden aufnehmen – und damit auch füreinander haften.
            [...]
            Eine Schuldenaufnahme durch die EU-Kommission müssten alle 27 EU-Staaten einstimmig billigen. Die Erweiterung des Haushaltsrahmens muss zudem in allen EU-Staaten ratifiziert werden, in Deutschland vom Bundestag.
            https://www.welt.de/politik/ausland/...Rezession.html

            Im SED dominierten Bundestag dürfte die Zustimmung eine reine Formsache sein. Bleibt nur die Hoffnung auf ein Veto der Niederlande und Österreichs.
            Stellt sich noch die Frage, ob diese weiteren Milliarden die bisherigen Ankündigungen ergänzen oder ein Teil davon sind.

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            • Pleite
              Pleite kommentierte
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              Hoffentlich bleibt Kurz standhaft:

              Der österreichische Bundeskanzler Kurz hat angesichts des geplanten EU-Hilfsfonds vor einer "Schuldenunion durch die Hintertür" gewarnt.

              Es dürfe jetzt nicht darum gehen, Finanzlöcher aus der Vergangenheit zu stopfen, sagte Kurz im Deutschlandfunk. Er wolle eine volle Vergemeinschaftung von Schulden verhindern.
              https://www.deutschlandfunk.de/eu-hi...ews_id=1133454

            • Pleite
              Pleite kommentierte
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              Vorbehaltlich der Zustimmung der Parlamente ist die Schuldenunion nun offiziell beschlossen:
              https://forum.cashkurs.com/forum/for...=7313#post7313

              Die Krise wurde von den Pleitegeiern des ClubMed vortrefflich zum Schleifen der letzten Bastion genutzt.
              Wieder ein Versprechen gebrochen, selbstredend von der ewigen CDU Kanzlerin.

            • Pleite
              Pleite kommentierte
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              PS: es glaub doch kein Mensch, dass es bei einer einmaligen zeitlich begrenzten Aktion bleibt, wenn dieses Verfahren erst zur Verfügung steht.

          • #42
            Nur zu! Eins ist sicher: es wird krachen! Und Target2-Salden sind halt Salden, für die sich nie und nimmer irgendwer eine Semmel oder 'nen Rollmops kaufen kann! Nur "wann" es kracht ist die Frage. Also lasst die Eurokraten Geld drucken und schieben, ich habe nichts dagegen! Es beschleunigt sicher diese Sache.

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            • #43
              Die europäische Solidarität ist schon eine feine Sache - ausser für den deutschen Zahlmeister:

              Das Kurzarbeitergeld wird erhöht. Vorher war Deutschland in Europa Schlusslicht. Aber auch nach dem Plus zahlen andere Länder mehr Kurzarbeitergeld als Deutschland
              [...]
              Spanien liegt mit 70 Prozent zumindest bei Beschäftigten ohne Kinder und zu Beginn der Bezugsdauer deutlich vor der Bundesrepublik. Zudem wird das Kurzarbeitergeld sogar bis zu zwei Jahre lang gezahlt.
              [...]
              Frankreich
              Da das Kurzarbeitergeld jedoch steuerfrei ist, entspricht dies 84 Prozent des Nettoentgeltes
              [...]
              Österreich hilft Unternehmen und Beschäftigten mit 80 bis 90 Prozent des Nettoentgelts.
              [...]
              Irland
              Menschen, die wegen der Corona-Krise weniger arbeiten können, erhalten dank staatlicher Hilfen weiterhin hundert Prozent des Nettogehalts.
              [...]
              Dänemark leistet sich ein Kurzarbeitergeld in Höhe von hundert Prozent des Bruttogehalts für maximal drei Monate.
              [...]
              In den Niederlanden werden hundert Prozent Kurzarbeitergeld gezahlt.
              [...]
              In Schweden waren es dem Bericht zufolge 92,5 bis 96 Prozent des Bruttoentgelts.
              [...]
              Italien
              [...]beim Kurzarbeitergeld auf jeweils 80 Prozent des Bruttogehalts.
              https://www.capital.de/wirtschaft-po...ls-deutschland

              Ganz Europa hat sich darauf geeinigt, das deutsche Steuervieh zu plündern.
              DEXIT am besten gestern!

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              • #44
                Die EU-Kommission will mit 750 Milliarden Euro die Mitgliedsstaaten in der Corona-Krise aus der schweren wirtschaftlichen Lage herausholen.
                [...]
                Von der Leyen schlägt vor, dass die EU-Kommission an den Finanzmärkten Kredite in Höhe von 750 Milliarden Euro aufnimmt. Der Großteil dieses Geldes soll dann über ein Programm namens "Next Generation EU" in die Mitgliedstaaten fließen und helfen, die wegen der Covid-19-Pandemie eingebrochene Konjunktur anzukurbeln. 500 Milliarden Euro könnten als nicht zurückzahlbare Zuschüsse überwiesen werden, weitere 250 Milliarden Euro als Kredite.
                [...]
                So sind allein 173 Milliarden Euro für Italien und 140 Milliarden Euro für Spanien vorgesehen. Die beiden Länder würden damit knapp die Hälfte der vorab zugewiesenen Mittel bekommen. Deutschland käme mit 28,8 Milliarden Euro nur auf einen Anteil von rund vier Prozent, Frankreich mit knapp 39 Milliarden Euro auf knapp sechs Prozent.
                [...]
                Wie will die EU-Kommission die Schulden zurückzahlen?
                Über den EU-Haushalt. Der wiederum speist sich vor allem aus Beiträgen der Mitgliedstaaten. Deutschland könnte damit mehr als ein Viertel der Last tragen.
                https://www.t-online.de/nachrichten/...an-der-eu.html

                Eine nebensächliche Randnotiz in diesem Kontext:

                Wohneigentumsquote 2018

                Spanien 76,3
                Italien 72,2
                Frankreich 65,1
                Deutschland 51,5%
                https://appsso.eurostat.ec.europa.eu...lvho02&lang=en

                DEXIT bitte schnell.

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                • amsa65
                  amsa65 kommentierte
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                  Der Dexit wird nie kommen! Was aber kommen wird ist eine Geldentwertung und Plünderung der Bürger feinster Art! Denn nur so lassen sich die Staatsschulden bequem abbauen, ohne dass der Bürger etwas davon mitbekommet. Wenn er es dann bemerkt hat, ist das Thema bereits durch.
                  Die Stufen werden möglicherweise so lauten: 1. neue Steuern und Abgaben 2. weiterer Bargeldabbau 3. staatliche Zwangs-Digitalwährung 4. Geldentwertung + Negativzinsen 5. Plünderung der letzten Ersparnisse der Bürger 6. Reduzierung sämtlicher staatlicher Leistungen
                  .
                  Ohne Dexit wäre das so nicht möglich. Also wird es auch keinen geben, nur in der Phantasie mancher Büger. Aber es wird auch nur eine Phantasie bleiben!
                  Die deutsche Politik wird noch mehr Macht an Brüssel abgeben und somit hat bei uns auch niemand mehr Schuld. Da können sich die Deutschen die Finger wund wählen, aber Brüssel wird entscheiden wohin das hart erarbeitete Geld der Deutschen fließt.
                  Zuletzt geändert von amsa65; 28.05.2020, 22:16.

                • Pleite
                  Pleite kommentierte
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                  Die letzte Hoffnung ist, dass die "sparsamen Vier" den unverschämten Forderungen des ClubMed eine Absage erteilen:

                  Die Schweizer Bank Credit Suisse prüft jedes Jahr die Vermögenswerte der Länder. Sie zeigt, dass, wenn das gesamte Kapital in Frankreich zusammengezählt und durch die Anzahl der erwachsenen Einwohner geteilt wird, der Franzose durchschnittlich 276.121 Euro besitzt. Für den durchschnittlichen Italiener sind dies 234.139 Euro. Für die Niederländer sind es 279.077 Euro, für die Deutschen 216.654 Euro. Die Deutschen sind daher im Durchschnitt ärmer als Franzosen und Italiener, während die Niederländer etwas reicher sind. Auch die Schulden in Nordeuropa sind nicht geringer als in Südeuropa.
                  [...]
                  Frankreich hat eine Staatsverschuldung von 100 Prozent des Volkseinkommens, die privaten Schulden belaufen sich auf 148 Prozent des Volkseinkommens. Zusammen sind das 248 Prozent. Italien hat eine Staatsverschuldung von 137 Prozent und private Schulden von 107 Prozent: insgesamt 244 Prozent. Deutschland hat eine Staatsverschuldung von 62,6 Prozent, die private Verschuldung von 102 Prozent: insgesamt 164,6 Prozent. Aber dann die Niederlande. Die Staatsverschuldung beträgt 59,4 Prozent, aber die private Verschuldung liegt bei 241,6 Prozent. Zusammen mit der Staats- und Privatverschuldung haben die Niederlande 301 Prozent Schulden.
                  [...]
                  Grob gesagt handelt es sich bei den meisten Häusern in Frankreich und Italien (mehr als 70 Prozent) um Eigentumswohnungen ohne oder mit einer kleinen Hypothek. Im Norden sind die Hypothekenschulden himmelhoch, während der Hausbesitz niedriger ist. Nur 56,2 Prozent der Häuser in den Niederlanden gehören ihren Bewohnern, in Deutschland sind es nur 54 Prozent.
                  [...]
                  Ein wichtiger Punkt sind die Renten. Niederländer arbeiten im Durchschnitt 41 Jahre, Schweden 42,9 Jahre, Deutsche 39,1 Jahre, Dänen 40 Jahre, berichtet ¬Eurostat. In Frankreich beträgt sie 35,4 Jahre, in Italien 32. Spanier, Belgier, Griechen und Portugiesen arbeiten ebenfalls nicht länger als 33 bis 38 Jahre.
                  [...]
                  In Dänemark und den Niederlanden arbeiten fast 80 Prozent der Menschen zwischen 15 und 65 Jahren mehr als zwölf Stunden pro Woche auf Gehaltsbasis. Sie sind die Spitzenreiter. Schweden und Österreich folgen. Deutschland liegt bei knapp über 70 Prozent, Frankreich bei 65 Prozent, Italien bei 58 Prozent.
                  [...]
                  Betrachtet man die Vollzeitarbeitsplätze, so arbeiten die Niederländer durchschnittlich 39 Stunden pro Woche, während die Franzosen mit einem Vollzeitarbeitsplatz die kürzeste Arbeitszeit in ganz Europa haben: 35 Stunden.
                  [...]
                  In Italien ist nach Angaben des Internationalen Währungsfonds ein Viertel der Wirtschaft schwarz. In Frankreich liegt sie bei 14 Prozent, in Spanien bei fast 20 Prozent, in Österreich bei 9 Prozent, in den Niederlanden bei 13 Prozent.
                  [...]
                  Diese „vernünftigen“, sicherlich nicht „geizigen“ vier haben bereits „Nein“ zu dem Plan gesagt. Sie machten einen Gegenvorschlag: Kredite für höchstens zwei Jahre, vorbehaltlich entschlossener Reformen.
                  https://www.tichyseinblick.de/kolumn...er-suedeuropa/

              • #45
                Es gibt einen schönen Jazz-Song zum Corona-Zwangsarrest: Just a closer walk with thee! Wenn das nicht passt!
                https://www.youtube.com/watch?v=oThw...h7F_jw&index=2

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