Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Gastbeitrag v. Alexander Zorn: Thesenpapier zur Lage der Eurozone aus deutscher Sicht

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Gastbeitrag v. Alexander Zorn: Thesenpapier zur Lage der Eurozone aus deutscher Sicht

    Die Lage im Euroraum ist weiterhin mehr als kritisch. Die Vielzahl der Finanzierungsinstrumente konnte nicht mit der von den staatlichen Akteuren beschworenen Angleichung der Wettbewerbsverhältnisse in Einklang gebracht werden. Ausdruck für die wirtschaftlichen Verwerfungen, vereinfacht gesagt zwischen Nord- und Südeuropa, sind die weiterhin hohen Targetsalden, die nur kurzzeitig durch die rezessiven Entwicklungen in den südeuropäischen Ländern zurückgingen, seither aber wieder anwachsen.


    Den vollständigen Beitrag finden Sie unter diesem Link.

  • #2
    Die bisher zu diesem Beitrag geposteten Kommentare:
    poligny am 09.02.2017 um 13:16 Uhr
    Herr Zorn,

    woher stammt dieses Thesenpapier und wem liegt es bislang vor? Sämtliche hier gemachten Aussagen stimmen mit den Aussagen von Prof. Flassbeck überein, was es sehr glaubhaft macht. Ich hoffe Herr Schäuble und die Bundesregierung als Ganzes haben diese Erkenntnis auch bald, denn die schwarze Null ist sicher nicht die Lösung.
    Wolfnot am 09.02.2017 um 14:14 Uhr
    Ein sehr guter tiefgründiger Beitrag. Nur: die gut durchdachten Rettungsvorschläge werden nicht auch nur im Ansatz verwirklicht werden. Unsere sogenannten Eliten müssten dann das Scheitern ihrer Pläne zugeben. Das werden sie nie tun. Lieber verteidigen sie das bankrotte System bis zur letzten Patrone. Irgendwie erinnert das an die Titanic und an die jüngere deutsche Geschichte. Hoffen wir, dass es nur halb so schlimm wird.
    Wolfnot

    Oettingerlocke am 09.02.2017 um 14:32 Uhr
    Alexander Zorn, vielen Dank für den informativen Beitrag.
    Das Problem sehe ich in der Politik bzw. in den Politikern.
    Ahnungslose Dilettanten.
    Intensivschwätzer die von der Materie scheinbar absolut keine Ahnung haben.
    Ich überlege ernsthaft meinen Edelmetallbestand überproportional aufzustocken.
    Was sich da unweigerlich zusammenbraut kann nur in einer Katastrophe enden.
    Interessant ist auch, dass ich in Dirk Müller´s Premium Aktien Fonds nicht eine deutsche Aktie gefunden habe. Ist das Weitsicht?
    Pleite am 09.02.2017 um 18:14 Uhr
    @Oettingerlocke
    Bertrandt, Wirecard
    ironalex am 09.02.2017 um 18:40 Uhr
    »Weil nicht sein kann, das nicht sein darf!«

    Aber es wird immer wahrscheinlicher; Die Titanic sinkt und solange die Musik spielt, wird weiter getanzt. Das letzte Stück, welches sie spielte war »Näher mein Gott zu Dir«.

    Kommentar


    • #3
      Update zum 10.02.2017:

      Trump hat die Katze aus dem Sack gelassen. Die Strafzölle kommen nicht ! Hiergegen könnte sich ja auch international jeder Staat und auch die EU wehren. Indem er nunmehr die interne Mehrwertsteuersystem ändert, hat dies den gleichen Effekt, fördert aber die einheimische Wirtschaft, und ein Konstrukt wie die EU kann sich Dank eines fehlendem einheitlichen Steuersystems nicht wehren. Jeder Nationalstaat für sich könnte es, dabei würde aber die EU und der Hauptfinanzierer die BRD wohl verlieren...

      Für Lieschen Müller ist es völlig belanglos, ob Trump Handelsabkommen auflöst und Strafimportzölle erhebt oder aber in den USA für die dortigen Bürger die interne Steuer so beeinflusst, dass Importwaren teurer werden. International macht es aber einen riesigen Unterschied...

      Das was Trump da macht, hätte jeder Pleitestaat vor Jahren machen sollen, aber der Weg ist versperrt, da es weder eine einheimische Produktion gibt, die gefördert werden könnte (durch interne Steuererleichterungen) noch ist der Bürger in der Lage, die Verteuerung der Importwaren zu stemmen...

      Für das Geschäftsmodell der BRD bleiben jetzt noch exakt 2 Möglichkeiten übrig, die BEIDE sehr schmerzhaft werden können:

      Eine Stärkung der EU mit einheitlichem Steuersystem, gemeinsamer Verteidigung etc. etc. etc... um zumindest den Entgloalisierungstendenzen entgegenzutreten (H.W. Sinn).. Oder die drastische Stärkung des Binnenmarktes und die erhebliche Steigerung aller Löhne in der BRD (Flasbeck). Im Idealfall versucht man einen Mittelweg, der sich aber aufgrund der divergierenden Meinungen in der EU nicht einstellen lässt. Im übelsten Fall, macht man genauso weiter, dann ist es die Frage von ein paar Jahren...

      Kommentar


      • #4
        Und zur Lage hinsichtlich des EZB-QE-Programms und der Targetforderungen bitt einfach mal hier schauen:

        https://www.youtube.com/watch?v=dkJ6iqIcNUQ

        Kommentar


        • #5
          Sehr geehrter Herr Lotter,

          die Einschätzungen der Faktengrundlage, das haben Sie ganz richtig erkannt, teile ich mit Leuten wie Flassbeck und Bontrup, die die Rettungspolitik von "Links" kritisieren, aber auch mit Leuten, die diese von "Rechts" kritisieren, wie etwa Sinn. Außerdem, in aller Bescheidenheit, habe ich beruflich mit Buchführung und früher auch Kreditsicherung (wenn auch aus der gegenläufigen Perspektive) ein wenig zu schaffen, sodass sich mir solche Fragen schon seit Beginn der Eurokrise stellen und dieses Interesse seit Jahren besteht; ferner: ein guter Bekannter von mir, Herr Kuster, der früher den Blog wirtschaftswurm.net betrieben hat, war mir ein häufiger Diskussionspartner über die letzten Jahre.

          Die Ideen, was jetzt zur Reduzierung der Targetsalden zu tun wäre, entspringen, bezüglich des ersten Punktes sicher den Politikvorschlägen von Flassbeck und Bontrup, was den zweiten Punkt angeht, dürfte es eine Eigenleistung sein (wenn ich jemanden unbewußt plagiiert habe, sagen Sie sofort bescheid!!!), weil ich nicht mehr glaube, dass uns noch die Zeit verbleiben wird, auf eine Angleichung alleine durch eine kohärente Lohnpolitik zu warten.

          Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und verbleibe herzlichst

          Ihr Alexander Zorn

          Kommentar


          • #6
            Hallo Herr Zorn, Herzlichen Dank für Ihre Analyse. Ich glaube nicht nur, dass unsere Politiker Ihre Einschätzung und ihre Folgen ignorieren werden, sondern die Bevölkerung allgemein. Tut mir leid das zu sagen; es interessiert keinen. In meinem Umfeld (Kleingewerbetreibende, Arbeitnehmer, Rentner) möchte keiner davon hören, keiner in irgend einer Weise mit Problemen oder noch schlimmer - mit "Targetsalden" behelligt werden. Die Rente oder das Geahlt kommen pünktlich, Vermögen ist so gut wie keines da, Zukunft? Hm ja ein wenig Riester Rente, Oma ihr klein Häuschen, Grundsicherung im Alter dann eben, wird wohl so kommen und nicht so schlimm werden....

            Kommentar

            Lädt...
            X