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Besteht ein Zusammenhang zwischen scharfen Lockdown und deutscher Energiepolitik?

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  • Besteht ein Zusammenhang zwischen scharfen Lockdown und deutscher Energiepolitik?

    Die katastrophale Energiepolitik Deutschlands seit 2005 hat das europäische nord-west Stromnetz inzwischen völlig destabilisiert.
    Der Harte Lockdown fährt die Industrie auf ein Minimum herunter:


    IG Metall warnt vor Herunterfahren der Industrie zur Corona-Bekämpfung ? Nürnberger Blatt (nuernberger-blatt.de)

    Ich vermute jedoch nicht wegen Covid-19 wird so hart vorgegangen, sondern damit wir den diesjährigen Winter buchstäblich überleben,
    denn die Infektionszahlen sinken.
    Der Stromverbrauch muss zwingend gesenkt werden, damit das Stromnetz nicht kollabiert. Es geht um die pure Existenz!

    Dieser Chiemgauer hat es sehr gut aufgearbeitet:

    Blackout am 08.01.2021 - Knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt+ Frankreichs Blackoutgefahr - YouTube

    Das diese Aussagen des Chiemgauers nicht aus der Luft gegriffen sind, bestätigt auch diese Quelle:
    System Separation in the Continental Europe Synchronous Area on 8 January 2021 – update (entsoe.eu)

    Ein Framing möglicher externer Schuldiger läuft meines Erachtens auch schon (Wenn zum Unglück noch das Pech kommt,...):
    Reale Gefahr: Wenn ein Cyber-Angriff auf unser Stromnetz stattfindet, bricht die Nahrungsmittelversorgung zusammen - deutsche-wirtschafts-nachrichten.de (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

    Die Menschen sollten sich vorbereiten, solange es noch geht oder beten, dass das Stromnetz hält!

    Beste Grüße
    NGWM

    P.S.
    die Holländer freuen sich schon darauf, uns teureren Strom zu verkaufen,
    denn die
    Holländer bauen neue Atomkraftwerke:
    Niederlande planen neue Atomkraftwerke - Video - WELT
    Zuletzt geändert von NGWM; 19.01.2021, 20:04.

  • #2
    Nicht nur die Holländer freuen sich über Stromverkauf nach Deutschland. Das geht mit unseren Nachbarländern schon einige Jahre so.
    Nutzniesser sind insb. Länder mit Speichermöglichkeiten, z.B. Österreich, das neben Kaprun auch über viele Donaukraftwerke verfügt. Diese rafinierten Ösis kaufen uns Deutschen den Windstrom ab, wenn wir den unbedingt loswerden müssen, weil sonst die 50-Herz-Marke gefährdet ist. Nur zu günstigen Preisen natürlich und oft sogar mit Bezahlung für's Liefern. Wenn dann in Germany Flaute ist und noch dunkel dazu, verkaufen sie den Alemans den Strom, inzwischen in Staustufen hochgepumpt, zu satten Preisen. Auch Frankreich mit Atomstrom und Polen/Tschechei mit Kohlestrom helfen uns gerne auf die beschriebene Art. Aber keiner im Umweltbundesamt macht sich offenbar Gedanken darüber, was passiert, wenn bei den Nachbarländern mal gleichzeitig Strom knapp ist. Den Herrn Altmeyer sehe ich auch nicht gerade zu solchen Gedankensprüngen für befähigt.
    Die gesamte Hin- und Herschieberei in Sachen Elektrizität findet über das europaweite Verbundnetz statt. Das ist natürlich eine wunderbare Sache, solange es funktioniert. Kracht es dann aber mal in irgendeinem Teilgebiet oder Mitgliedsstaat so richtig, dann sind in Null komma Nix alle dem Blackout ausgeliefert. Die Tschechen und Polen, so habe ich gehört, haben schon Abschaltmechanismen für solche Zwischenfälle in ihre Netze eingebaut. Na, das würde ich auch so machen! Clever!
    Unter folgendem Link sind die Stromtransfers in wöchentlichem Rhytmus aufrufbar: www.stromdaten.info/woher-kommt-der-strom/

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