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Haushaltsdebatte 2018

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  • Haushaltsdebatte 2018

    Die Haushaltsdebatte heute 21.11.2018 zeigte mal wieder einen erfreulich gefüllten Saal.
    So gut wie alle Leersitzverwalter nahmen auf den sonst meist verwaisten Sitzmöbeln Platz um den Debatten aufmerksam zu lauschen. Letzteres sollte man eigentlich erwarten, aber weit gefehlt. Es war ein widerliches Bild. Während der Reden jedweder Parteisprecher am Pult beschäftigten sich die Mitglieder der anderen Gruppen mit Rumrennen, Handy Hören, Gequatsche mit Freunden/innen, Ipad Beackern oder Unterlagen Lesen. Dazu gab es massenhaft Applaus, aber immer nur von den eigenen Leuten.
    Besonders drastisch war das bei den Reden von A. Weidel und S. Wagenknecht.
    Da frage ich mich, warum treten die überhaupt noch ans Rednerpult. Wegen der notwendigen Opposition? Die gibt es doch in diesem Laden längst nicht mehr. Schwarz-Rosa, gnädig geduldet von Grün macht, was es will und läßt andere Meinungen abtropfen wie Regen vom Hausdach. Wenn dann der gegnerische Redefluss endlich versiegt, können sich endlich die Grünen zufrieden zurücklehnen. Sie haben zwar kaum Programm, faseln immer noch vom bösen CO2, aber füllen ihre Rolle als nicht zu übergehende Nebenregierungskraft voll aus.
    Dann kam ein Merkel-Satz: "Das Schöne an freiheitlichen Debatten ist, daß jeder über das spricht, was er für das Land für richtig hält!" Darüber bricht im Regierungslager johlendes Gelächter aus. Dem kann ich irgendwie nicht folgen! Ist das nun ein Loblied auf unsere "Demokratie"? Oder doch eher eine komplette Absage an das, was Andere vertreten? Nach dem Motto, reden dürft ihr, wie ihr wollt, aber was ihr sagt, interessiert keine Bohne. Ich fürchte, Letzteres ist anzunehmen.
    Auch wenn die Teilnehmer an dieser Berliner Puppenkiste ab und zu wechseln, bitte, liebe deutsche Bürger, ihr wisst es wohl, es bleibt alles beim Alten. Und ihr werdet nicht gefragt. Viel schlimmer, diese Truppe da an den Schnüren der Mächtigen versucht alles, um dem Volkswillen zu entgegenzuarbeiten.


  • #2
    Im Prinzip kann man auch den Laden schließen, der kostet den Steuerzahler nur viel Geld. Das ist auch inzwischen mehr ein Kasperle-Theater als sinnvoll praktizierte Demokratie. Es sollte auch eine Anwesenheitspflicht eingerichtet werden! Wer mehr als dreimal fehlt, wird gegen einen anderen Politiker ausgetauscht. Wer unentschuldigt fehlt, der bekommt sein Gehalt gekürzt. Ich denke, das wird denen mehr schmerzen, als eine Ermahnung. Und wer meint, er müsste auf wichtigere Termine, der gibt einen guten Grund, den Bundestag in dieser Form zu schließen!

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    • #3
      Ich bin mal neugierig, wie lange sich Mutti, Olaf und die Anderen es sich gefallen lassen, daß vom Staaaaat bezahlte Kamera-Richter so ungnädig mit ihren Linsen den Club der Gewählten dem Publikum zeigen. Da muß doch mal ein Profi wie Lanz ran, der da endlich mit eindeutigen Direktiven die Photogeräte in die richtigen Richtungen dirigiert, die abseits der Mitte Irrenden als Abschaum aus den Linsen verbannt und die Regierenden endlich mit Lorbeerkränzen garniert ins rechte Bild rückt. Oh, Entschuldigung, das mit dem "rechten" Bild war natürlich ein Fauxpas!
      Also warten wir mal die nächsten Debatten im halbwegs gefüllten Haus in Berlin ab.
      Zuletzt geändert von frifix; 21.11.2018, 22:21.

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