Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Wird aus Deutschland ein failed state?

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Hallo lmft33

    Danke für diesen Link. Wie ich heute schon im Forum Mainstream-Medien geschrieben habe, ein beklemmendes Geschichtsdokument zur Gleichschaltung von Journalismus, Organisationen und Behörden in Richtung eines totalitären Links-Staates !

    Zu dem Buch „Der Links-Staat“ von Christian Jung und Torsten Groß gibt es auch eine lesenswerte Rezension in der Preußischen Allgemeinen Zeitung vom 25. Februar 2017:

    http://suche.ostpreussenarchiv.de/on...nks-staat&STR4=

    Antidemokratisch

    Autorenduo beleuchtet Linksrutsch von Politik und Gesellschaft

    Dass es in Deutschland in den letzten Jahrzehnten einen Linksruck gegeben hat, ist inzwischen unübersehbar. Allerdings nehmen selbst kritisch denkende Menschen oft nur die Spitze des Eisbergs wahr.

    Insofern erfüllt das Buch „Der Links-Staat“ eine wichtige Funktion, da es wenig bekannte Fakten und Zusammenhänge offenlegt, die das ganze Ausmaß der Deformierung unserer Gesellschaft zeigen. Das gelingt nicht zuletzt deshalb, weil die Autoren Christian Jung und Torsten Groß als Beamte im Staats- bzw. Polizeidienst aufschlussreiche Einblicke in die Welt der Linksextremisten und deren Unterstützer gewinnen konnten (siehe Interview PAZ Nr. 6, Seite 2).

    Die Letzteren sind dabei keineswegs nur in den Zentralen der Sozialdemokraten, Grünen und „Linken“ zu finden, sondern auch in den „konservativen“ Parteien CDU und CSU.

    Das belegen Jung und Groß unter anderem am Beispiel des dubiosen Vereins „Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München“, kurz „a.i.d.a.“, den die Autoren völlig zu Recht „Stadt-Stasi“ nennen.

    Der permanente Ausbau dieses linksextremen Schnüffel-Netzwerks (zwischen 2008 und 2016 flossen dafür knapp 750000 Euro) wird gleichermaßen von SPD- und CSU-Kommunalpolitikern forciert. Der linke Geist triumphiert also mittlerweile ebenso in Bayern wie in seinen bisherigen Hochburgen Berlin, Bremen und Nordrhein-Westfalen.

    Außerdem werden im Kampf gegen „Rechts“, das heißt gegen die Kritiker des linkslastigen Politikbetriebs von heute, inzwischen alle nur denkbaren Mittel angewendet – einschließlich der illegalen oder verfassungswidrigen.

    Davon zeugen insbesondere die zahlreich vorkommenden Schwarzen Kassen (zur Verschleierung des Missbrauchs von Steuergeldern) und die wohlwollende Duldung des Treibens der angeblich „autonomen“ Schlägertrupps der Antifa.

    An ihre diesbezüglichen Enthüllungen anknüpfend, schildern Jung und Groß dann außerdem, wie immer mehr ehemalige linksradikale Aktivisten in Verwaltung, Justiz, Politik und Medien unterkommen und dort für eine weitere Transformation unseres Staatswesen sorgen.

    Typisches Beispiel hierfür ist die Münchener Juristin Angelika Lex, die selbst dann noch in den Reihen der schwarzgekleideten Antifa-Demonstranten mitmarschierte, als sie bereits auf Vorschlag der Grünen zur ehrenamtlichen Richterin des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs avanciert war !

    Ebenso widmen sich Jung und Groß dem brisanten Thema des Missbrauchs des Verfassungsschutzes im Interesse des Links-Staates. Denn missbräuchlich ist die Beobachtung der Identitären Bewegung Deutschland, der man keinerlei verfassungsfeindliches Potenzial nachweisen kann, ebenso wie die Weisung des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann (CSU), die Überwachung von „a.i.d.a“ einzustellen, obwohl nachweislich Kontakte zu gewaltbereiten Linksextremisten bestehen.

    Der Wert des Buches resultiert aber nicht nur daraus, dass es solche heißen Eisen anfasst. Vielmehr besticht auch der Detailreichtum, wenn es um die konkreten Geldströme und Netzwerke geht, von denen die Helfershelfer und Knüppelgarden des Links-Staats profitieren.

    Hier finden sich Zahlen und Fakten, die belegen, dass der Steuerzahler den Meinungs- und Straßenterror, der sich jederzeit gegen seine Person richten kann, auch noch selbst finanzieren muss.

    So beispielsweise durch die staatliche Förderung von Antifa-Treffpunkten wie dem „Kafe Marat“ und dem „EineWeltHaus“ sowie der „Internationalen Schlepper- und Schleusertagung“ – ja, tatsächlich! – in München.

    Oder wenn der Staat Initiativen wie „Schule ohne Rassismus“ unterstützt, an deren Spitze Personen von der Art Ozan Ceyhuns stehen, welche eben nicht nur das linke Bedürfnis nach „Toleranz und Weltoffenheit“ bedienen, sondern nebenher auch noch kräftig Wahlkampf für den türkischen Autokraten Recep Tayyip Erdogan machen.

    Aus dem von Jung und Groß Präsentierten ergibt sich zweifelsfrei, dass die Bundesrepublik Deutschland mittlerweile kein freiheitlich-demokratisches Staatsgebilde mehr ist, sondern eine linke Gesinnungsdiktatur, welche sich zwar noch in manchem von den schlimmeren Diktaturen der Vergangenheit unterscheidet

    – aber wie lange wird das wohl so bleiben, wenn Linke heutzutage schon ungestraft via Facebook tönen dürfen: „Nazis töten ist kein Mord“!?“
    Zuletzt geändert von dawn; 03.09.2017, 17:04.

    Kommentar


    • Über diese Farce eines unsäglichen, sog. TV-Duells zwischen Merkel und Schulz ist an einigen Stellen, wie z.B. Tichys Einblick oder der Achse des Guten schon das Wichtigste geschrieben worden. Auch Dirk Müller hat es im heutigen Tagesausblick angesichts dieser Pseudo-Journalistischen Farce offenkundig die Sprache verschlagen.

      Nachfolgend einige bemerkenswerte Aussagen der Autoren auf Tichys Einblick bzw. der Achse des Guten zusammengefasst:

      Roland Tichy

      https://www.tichyseinblick.de/tichys...undestagswahl/

      „Es fehlt die Frage: Wie weiter mit Europa. Wie ist das nun mit Macron, wie wird er Europa ändern? Kein Wort dazu – eine Leerstelle bei Martin Schulz, der sonst immer gerne über Europa redet, und eine Pleite für Merkel, deren Verantwortung es ist, den Brexit mitzugestalten. Alle reden von Europa, aber keiner tut es.

      Wie geht es weiter mit dem Euro? Keine Idee.

      Digitalisierung, die Zukunft der Wirtschaft? Kein Wort dazu.

      Nord-Korea? Ein bisschen Trump-Bashing. Machen wir uns nichts vor: Wenn das die Qualität der deutschen Politik ist, dann wird einem Angst und Bang.

      (...)
      Man spürt die Ratlosigkeit – und das geheime Einverständnis von SPD und CDU, die gemütliche Große Koalition der Lähmung fortzusetzen. Der Bundestag ist ein schlichtes Parlament, das Opposition nicht kennt.

      Das Fazit: keine Perspektive

      (...)
      Nein, es war keine glanzvolle Veranstaltung. Wer die knallharten Debatten Trump/Clinton in Erinnerung ruft: Welch traurige Veranstaltung. Bieder, peinlich, unkonkret

      (...)
      Die SPD hat ja vorgelegt. Jetzt werden ihre Bots ins Netz gestellt und den Sieg von Scholz bejubeln; dummerweise kam das schon zu vorschnell raus. Manipulation einer Partei

      (...)
      Schulz ist kein Siegertyp, sondern ein überforderter Mensch, der es sich nicht eingesteht.

      (...)
      Die Kanzlerin hat es leicht. Sie schaffte es im Wahlkampf, von ihren Fehlern abzulenken. Das ist eine manipulative Leistung riesigen Ausmaßes. Aber die Fehler bleiben.

      Deutschland hat bessere Politiker verdient. Es krankt an einem System, das (...) Machtinhaber bestätigt. Es war kein Feuerwerk neuer Ideen, es war null Pathos, null Kraft, null Energie, null Vertrauen in die Kraft jenseits bürokratischer Sprechhaltung. Null Komma null.

      (...)
      Es ist leicht, am Gerede von Schulz herumzumäkeln, er schwimmt. Merkel versucht beim Diesel das Unmögliche: Auf die Autofirmen schimpfen, ohne sie zu vernichten; die Diesel nicht zu verbieten, ohne den Mut aufzubringen, ein klares Haltesignal an die Diesel-Hetzer von der Deutschen Umwelthilfe und den Grünen zu setzen. Merkel fehlt da der Mut. (...) Kühl redet sie an den Themen vorbei

      (...)
      Und wieder eiert Schulz, redet von seinem Freund Schirrmacher, Grenzen seien nicht zu schließen, will ein Einwanderungsgesetz, versucht, das Versagen auf das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zu schieben statt auf seine Parteifreunde, die in den von Sozialdemokraten regierten Ländern Abschiebung blockieren.

      (...)
      Und Schulz bringt seinen Spruch, dass die Würde nicht der Deutschen unantastbar sei, sondern der „Menschen“. Auch da ist er nicht genau. „Des Menschen“, sagt das Grundgesetz, und das klingt schon anders. Warum der die Deutschen bewusst aussparen will, ist schwer nachzuvollziehen. Er weiß es selbst nicht. Er setzt auf Sprüche.

      (...)
      Schon im SPD-Regierungsprogramm 2017 haben Deutsche keinen Platz: Auf 88 Seiten kommt das Wort nur einmal vor, und zwar als „Deutsche im Ausland“, denen die SPD die Teilnahme an der Bundestagswahl erleichtern will. Ansonsten richtet sich das Programm an „die Menschen“ in Deutschland und in der Welt, insgesamt 118-mal.

      (...)
      Und natürlich muss die Kanzlerin alles schön reden. Eher aus Versehen spricht sie vom Scheitern der Integration von Gastarbeitern. Da hat sie ja Recht. Heute ist die dritte Generation tonangebend. Während davor Schulz von ein paar Jahren, maximal einer Generation spricht. Die Beschönigung geht weiter.

      (...)
      Die Integration ist misslungen über drei Generationen, aber jetzt geht es angeblich ganz schnell.

      (...)
      Und so kann Schulz weiterhin vom lieben Islam schwadronieren und dem Antisemitismus, den man den jungen Palästinensern ausreden müsse. Immerhin wagt es Maybrit Illner nach Hasspredigern zu fragen und den Bespitzelungen durch muslimische Organisationen, die doch nur aus dem Präsidialamt Erdogan gelenkt werden.

      Und Merkel redet von einer Imam-Ausbildung. An deutschen Universitäten. Hilft das den längst hier lebenden, orientalisch geprägten, von Abneigung auf den Westen geprägten Muslimen? Da redet die Kanzlerin von „grundgesetzkonformen Islam“. Als ob der Islam sich an die Kette legen ließe.

      Schlimmer ist nur Schulz. Denn jetzt ist er längst wieder auf Schmusekurs und gejodelt seine muslimischen Freunde, die Bergarbeiter – wo lebt der Mann? Ach so, im Edelviertel, aber nicht in Duisburg. Aber man darf nicht zu anspruchsvoll sein“

      Kommentar


      • Josef Kraus, bis 2017 Präsident des Deutschen Lehrerverbandes

        https://www.tichyseinblick.de/kolumn...-in-der-nacht/

        „Trotzdem will ich erst einmal sehr grundsätzlich werden. Nach meinem Verständnis ist es der Job und das verfassungsmäßig garantierte Recht der Presse, ja deren Pflicht, real praktizierte Politik nicht nur zu berichten, sondern sie kritisch zu begleiten. Dann wäre sie wirklich und zu Recht die vierte Gewalt im Staate.

        Andernfalls funktioniert Gewaltenteilung nicht mehr – vor allem nachdem das Parlament aufgehört hat, die Regierung zu kontrollieren, und die Regierung begonnen hat, das Parlament und dessen Regierungskoalition zu kontrollieren.

        (...)
        Wenn solchermaßen die Fäden der eigentlich ersten „Gewalt“ namens Parlament und der „vierten“ Gewalt namens Presse im Bundeskanzleramt zusammenlaufen, liegt der Begriff „total“ oder „totalitär“ in der Luft. Putin, Erdogan und Lukaschenko lassen grüßen – um nur mal lebende Exemplare „gelenkter“ Demokratie zu nennen.

        (...)
        Rekapitulieren wir: Ein Kanzleramt verweigert ein zweites Kandidatenduell. Ein Kanzleramt nimmt Einfluss auf die Strukturierung des Gespräches. Ja wo sind wir denn? Warum macht die ach so unabhängige Presse nicht einfach das, wozu sie da ist? Warum hat man nicht einfach ein zweites TV-Duell angesetzt? Okay, wenn einer der Kandidaten sich verweigert hätte, dann ist er eben nicht dabei! Natürlich wäre er/sie dabei gewesen, denn ein Fernbleiben hätte einige Prozent an Stimmen gekostet.

        Aber zurück zu den „Star“-Journalisten! Brav und zahnlos waren sie. Es kam auch deswegen kein Leben in die Bude, zumal die Amtsinhaberin über mindestens 80 Minuten hinweg die Schlaftablette gab und der Herausforderer sich willentlich oder unwillentlich immer wieder von eigenen Genossen absetzen musste.

        Ständig lagen mir Fragen auf der Zunge, die hätten gestellt werden müssen im TV-Duell. Stattdessen:

        Leitkultur, Fehlanzeige!

        Griechenland, Fehlanzeige!

        Kirchenasyl, Fehlanzeige!

        Was sind denn die „Fluchtursachen“? Doch wohl zu 90 Prozent wirtschaftliche Begehrlichkeiten? Auch hier Fehlanzeige!

        Kosten der Energiewende, Fehlanzeige!

        Größenordnung des Familiennachzuges, Fehlanzeige!

        (...)
        Stattdessen ein gemeinsames Eindreschen auf Trump und natürlich auf Orban, dem man eigentlich dankbar sein müsste, dass er die Grenzen dichtgemacht hat. Wie wäre es hier mit der journalistischen Provokation gewesen? Zum Beispiel der These: Ohne Orban und seine Grenzschließungen gäbe es heute keine Bundeskanzlerin Merkel mehr!“

        Kommentar


        • Thilo Sarrazin, ein Zweitabdruck aus der Zürcher Weltwoche, nicht zum TV-Duell, aber mit einigen lesenswerten Feststellungen:

          http://www.achgut.com/artikel/das_duell_mit_den_fakten

          „Angela Merkel versprüht kaum je rhetorischen Glanz. Ihre Reden sind langweilig. (...) Sie kann lange warten, ehe sie sich überhaupt festlegt oder eine Tendenz erkennen lässt. Aber sie erspürt Stimmungen und hat ein Gefühl für die Labilität von Zeitenwenden. Das Timing ihrer überraschenden Positionierungen war immer wieder explosiv und machtpolitisch erfolgreich. Kurze Chronik der Entscheidungen:

          - Im Dezember 1999 stürzte sie als Generalsekretärin der CDU ihren Förderer Helmut Kohl mit einem kritischen Artikel in der FAZ vom Sockel und verdrängte später Wolfgang Schäuble aus dem Parteivorsitz.

          - Im September 2005 gewann sie knapp die Bundestagswahl gegen Gerhard Schröder, dieser hatte sich mit einer mutigen und später sehr erfolgreichen Arbeitsmarktreform unbeliebt gemacht. Seitdem erstickt Angela Merkel die SPD in einer langjährigen Umarmung und raubt ihr die Wählerbasis, indem sie die klassischen Forderungen der SPD zu ihren eigenen macht.

          - Im Mai 2010 gestand sie unvermittelt Finanzhilfen für Griechenland zu und opferte die tragenden Prinzipien des Maastricht-Vertrages – kein Bail out für Staatshaushalte und keine monetäre Staatsfinanzierung – der Einigung mit Frankreich und Italien.

          (...)
          - Im März 2011 nahm sie die Katastrophe von Fukushima als Anlass zum schnellen Ausstieg aus der Atomenergie und zur Aufkündigung des mit der Industrie verbindlich vereinbarten Zeitplans.

          - Im Juli 2015 stimmte sie erneuten Griechenlandhilfen zu, obwohl selbst Wolfgang Schäuble dagegen war. Damit wurde klar, dass niemals ein Land wegen finanziellen Fehlverhaltens die Eurozone verlassen muss.

          - In der Nacht vom 4. auf den 5. September 2015 stimmte sie ohne Beschluss von Bundesregierung oder Bundestag der Öffnung der deutschen Grenzen zu und ließ damit in wenigen Monaten 1,2 Millionen Flüchtlinge und illegale Einwanderer ins Land. Erst die Schließung der Balkanroute, die gegen ihren Willen geschah, verminderte ab März 2016 den Zustrom.

          - Am 27. Juni 2017 erklärte sie in einem Interview unvermittelt die „Ehe für alle“ zur Gewissensfrage und befreite so die Abgeordneten der Union aus dem Fraktionszwang. Wenige Tage später war die Ehe als Verbindung von Mann und Frau in Deutschland Rechtsgeschichte geworden.

          - Am 14. August 2017 sprach sie sich – wiederum in einem Interview – grundsätzlich für ein Verbot des Verbrennungsmotors aus, ließ allerdings den Zeitpunkt offen.

          (...)
          So geht die Methode Merkel: Abwarten, in Deckung bleiben und sodann durch unvermutete Positionierung das vermutlich Siegreiche zur eigenen Sache machen.

          Konzeptionslos ist das Ganze nicht. Angela Merkel verfolgt eine Agenda, die auf Überwindung des Nationalstaats und auf eine Weltgesellschaft zielt.

          Sie hat nichts gegen Deutschland und die Deutschen, aber besonders am Herzen liegen sie ihr auch nicht.

          Angela Merkel macht Politik für ein Weltverbesserungsprogramm, das utopische Züge trägt.

          (...)
          Die deutsche Geschichte der letzten 12 Jahre hätte ganz anders verlaufen können.

          Erst wenn man sich solche eine Alternative konkret vor Augen führt, begreift man den immensen Schaden, den Angela Merkel für Deutschland und Europa angerichtet hat. Das wären die Alternativen gewesen:

          - Im Frühling 2010 hätte man an den Prinzipien des Maastricht-Vertrages festhalten müssen. Griechenland hätte eine Staatsinsolvenz erlitten und wäre aus dem Euro ausgeschieden. Längst hätte es mit einer um 40 Prozent abgewerteten Drachme wieder auf einen Wachstumspfad zurückgefunden, es ginge ihm weitaus besser als jetzt. Für alle Gläubiger von Euro-Staaten wäre dies sehr heilsam gewesen. Euroländer würden für ihre Staatsschulden risikogerechte Aufschläge im Verhältnis zu Deutschland oder Österreich zahlen müssen und hätten ihre Politik längst darauf ausgerichtet. Die Sanierung der Staatsfinanzen und die inneren Reformen der Arbeitsmärkte wären viel schneller vorangekommen.

          (...)
          Deutschland säße nicht auf Bürgschaftsrisiken in Höhe von vielen hundert Milliarden. Der Euro wäre kein heiliges Mysterium im Dienste höherer Zwecke und kein Völkergefängnis, sondern eine solide Währung für die Länder, zu denen er passt und die die Spielregeln einer Währungsunion innerlich akzeptieren.

          (...)
          - In der Flüchtlings- und Einwanderungspolitik hätte Deutschland strikt an den Dublin-Abkommen festgehalten und die Grenzen gegen illegale Einwanderung vorsorglich geschlossen. Die Milliarden, die in Europa seit 2010 in den EFSF und den ESM flossen, wären rechtzeitig für eine vorbeugende militärische und grenzpolizeiliche Sicherung der europäischen Außengrenzen und für Flüchtlingshilfen nahe den Herkunftsländern ausgegeben worden. Massenflucht über das Mittelmeer und Schlepper im Mittelmeer gäbe es nicht, weil jedes aufgegriffene Boot mit illegalen Einwanderern unverzüglich an den Ausgangsort zurückgebracht worden wäre.

          - Die Flüchtlingswelle seit 2015 nach Deutschland hätte nicht stattgefunden. Die Kriminalität in Deutschland und Europa wäre deutlich niedriger. Tausende islamistischer Gefährder hätte gar nicht erst einreisen können, es hätte deshalb auch deutlich weniger Attentate gegeben.

          (...)
          - Das Brexit-Votum in Großbritannien wäre deutlich zugunsten des Verbleibs ausgefallen. Eine Euromitgliedschaft wäre für das Land attraktiv statt abschreckend gewesen, nachdem die Maastricht-Prinzipien ihre Tragfähigkeit bewiesen hätten. Wegen der wirksamen europäischen Grenzsicherung wären in Großbritannien sogar die Stimmen für einen Beitritt zum Schengen-Raum stärker geworden.

          - Der statt Angela Merkel amtierende Bundeskanzler hätte einen viel größeren Teil seiner Kraft auf eine intelligente Energiewende, auf die Förderung von Bildung, Wissenschaft und Technik und auf eine Einwanderungspolitik nach kanadischem Vorbild legen können, anstatt europäisches Krisenmanagement zu betreiben. Zur Zukunft des Verbrennungsmotors hätte er gesagt, dass dieser auf natürlichem Wege dann sterben wird, wenn es bessere Alternativen gibt. Schließlich sind ja auch der Frachtensegler und der Pferdefuhrwerk nicht verboten worden, sie hatten sich ganz einfach überlebt.

          Was bleibt?

          Das historische Vermächtnis von Angela Merkel besteht in der AfD, im Brexit, in einer nach den eigenen Maßstäben gänzlich missglückten Energiewende und in einer großen kulturfremden Einwanderung aus islamischen Ländern.

          Die letztere verzehrt in Deutschland in den kommenden Jahrzehnten jene moralischen und finanziellen Ressourcen, die wir eigentlich für die Bewältigung unserer demographischen Probleme brauchen.

          In gehörigem zeitlichen Abstand wird das Urteil der Geschichte bei keinem Bundeskanzler so negativ ausfallen wie bei Angela Merkel.“

          Kommentar


          • Und nun noch ein Blick über den Horizont dieses alltäglichen Propaganda-Journalismus, wie wir ihn in diesem Pseudo-TV-Duell zwischen Merkel und Schulz wieder einmal erleben mussten.

            In vielen Kommentaren wurde über die „weltfremden“ Antworten von Martin Schulz und Angela Merkel der Kopf geschüttelt.

            Was dabei nie thematisiert worden ist, sind die globalen Netzwerke, in denen sich Merkel und Schulz aufhalten. Hierzu kann man z.B. folgende Fakten in Erinnerung rufen:

            DCLeaks hat schon in 2016 tausende von internen E-Mails der George Soros Organisation „Open Society“ gehackt (soros.dcleaks.com), die die immense Einflussnahme von Globalisten wie George Soros auf die europäische und die deutsche Politik offenlegen.

            Diesen E-Mails, die unter anderem im Vorwort des 2017 erschienenen William Engdahl Buches zu Finanziers und globalen Vernetzungen von NGOs erwähnt werden, kann man folgendes entnehmen (in gekürzter Form aus dem Vorwort des Buches von William Engdahl „Geheimakte NGOs“):

            „Wie aus gehackten E-Mails hervorging, war (...) George Soros durch seine NGO-Netzwerke, darunter die International Renaissance Foundation mit Sitz in Kiew, bereits tief in Washingtons Putsch auf dem Majdan-Platz von 2014 verwickelt.

            Gleiches gilt für die anschließende Einflussnahme auf Deutschland und andere zögerliche EU-Regierungen, das illegale Ukraine-Regime zu akzeptieren, das Washington unter Anleitung von Victoria Nuland („Fuck the EU“ Nuland), der für Europa zuständigen Referatsleiterin des US-Außenministeriums, an die Macht gebracht hatte.

            Dieser US-Putsch in der Ukraine trieb einen Keil zwischen Deutschland und Russland und kostete Deutschland tausende Arbeitsplätze und einen Milliardenbetrag verlorener Handelseinnahmen.

            Soros und seine »Freunde« in der EU

            Weitere gehackte Soros-E-Mails von 2016 zeigten, dass er eine Liste von »Freunden« im EU-Parlament führte. Unter seinen prominenten »Freunden« dort rangierten der damalige EU-Parlamentspräsident und diesjährige SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz sowie der FDP-Parlamentarier Alexander Graf Lambsdorff.

            (siehe auch: David Berger: »Ein Bundeskanzler Martin Schulz als Teil des Soros-Plans?«, Philosophia Perennis, 22. Februar 2017, https://philosophia-perennis.com/201...s-soros-plans/.)

            Wenn ein Europäer als »Freund« von George Soros aufgelistet ist, kann man sicher sein, dass an jene »Freundschaft« gewisse Bedingungen geknüpft sind.

            Der gleiche George Soros (...) ist auch Gründer, Finanzier und Leiter des European Council on Foreign Relations (ECFR) mit Sitz in London, um für Deutschland und andere EU-Länder in wichtigen Fragen Strategien zu entwerfen.

            Die Organisation ist eine Nachbildung des einflussreichen amerikanischen Thinktanks namens New York Council on Foreign Relations, in dem Soros ebenfalls Mitglied ist.

            Zum Vorstand des ECFR gehören

            Alexander Graf Lambsdorff (FDP);

            Javier Solana, ehemaliger Generalsekretär der NATO und Vorstandsmitglied bei Human Rights Watch;

            Joschka Fischer, ehemaliger deutscher Außenminister;

            Daniel Cohn-Bendit, deutscher Abgeordneter des Europäischen Parlaments, Studentenführer der Aufstände in Frankreich vom Mai 1968, bekannt als »Dany le Rouge«, und Unterstützer der Pädophilie-Befürworter bei den Grünen;

            Karl-Theodor zu Guttenberg, der nach seinem schmachvollen Abgang aus der deutschen Politik eine Einladung aus Washington erhielt, sich dem neokonservativen Center for Strategie and International Studies (CSIS) anzuschließen;

            Wolfgang Ischinger, ehemaliger deutscher Botschafter in Washington, der die Münchner Sicherheitskonferenz leitete, zu der Soros Anfang 2015 eingeladen wurde, um die Ukraine in Schutz zu nehmen;

            Cem Özdemir, Vorsitzender der Partei Bündnis 90/Die Grünen.“

            Soweit ein kurzer Auszug aus dem Vorwort des Buches von William Engdahl „Geheimakte NGOs“.

            Leute wie Martin Schulz oder Angela Merkel vertreten schon lange nicht mehr die Interessen Deutschlands oder der deutschen Bürger. Insofern sind die nichtssagenden Phrasen, die beide bei dieser inszenierten Pseudo-Diskussion von sich gegeben haben, zu erwarten gewesen und aufgrund ihrer Vernetzungen mit George Soros und anderen Globalisten auch absolut folgerichtig.

            Kommentar


            • Unglaubliches geht hier vor sich, das kommt der Bücherverbrennung in früheren Diktaturen schon sehr nahe.

              Thorsten Schulte wendet sich in einem Appell direkt an die Chefin des Springer-Verlags mit besten Kontakten ins Kanzleramt. Hintergrund ist eine in Auftrag gegebene, aber nicht erschienenen Anzeige für sein aktuelles Merkel-kritisches Buch "Kontrollverlust" in der Zeitung "Die Welt". Gleichzeitig wird das Buch in der Thalia-Bestsellerliste zensiert.

              Man merkt ihm die Anspannung an, da ihm bewusst ist, in welchem Hornissennest er hier stochert!

              https://www.youtube.com/watch?v=DXheBffkYew

              Kommentar


              • Liebe Cashkurs-Community

                Wie bereits Dirk Müller in seinen Tagesausblicken betont hat, wir leben nicht mehr in einer Demokratie, sondern in einer Diktatur eines Blockparteien-Kartells mit superreichen Globalisten im Hintergrund, die letztlich die Richtung dieser Politik vorgeben.

                Es ist nicht nur die Bücherverbrennung wie zu Zeiten der Nazi-Diktatur, die Thorsten Schulte aktuell leidvoll und offenkundig auch absolut fassungslos durchleben muss, sondern es sind die übelsten Methoden der Nazi- und DDR-Diktatur, die aktuell angewandt werden, um Andersdenkende „zu zersetzen“, wie das in der DDR hieß.

                Ich kann jedem nur nachfolgendes Video von Alice Weidel empfehlen, ganz aktuell vom 17.09.2017, in dem sie Stellung nimmt zu heiß laufenden „Umfeld-Recherchen“ zu ihrer Person, um in ihrer Vergangenheit irgendetwas zu finden, was ihr schaden könnte

                https://www.youtube.com/watch?v=sLAGn2lO1TU

                Wenn man das hört, läuft es einem kalt den Rücken runter ! Wir leben bereits in einer Diktatur wie zu Nazi oder DDR-Zeiten !

                Sämtliche alten Arbeitgeber, sämtliche alten Bekannten werden von „Journalisten“ abtelefoniert in der Hoffnung, irgendwo wenigstens ein bisschen Schmutz zu finden.

                Und das Schlimmste dabei: einige der alten Bekannten glauben, einer Hypermoral einen tollen Dienst leisten zu können und zu müssen, indem sie intime Details aus der Vergangenheit der Familie von Alice Weidel an die Journalisten weiter verkaufen.

                Ekelhaft !

                Alice Weidel betont zu Recht, dass dies die gleiche innere Einstellung ist, mit der die Nazis und die Stasis ihre Mitläufer gefunden haben, die damals ebenfalls geglaubt haben, einer Hypermoral dienen zu müssen !

                Gegen Ende des Videos geht Alice Weidel noch auf die von Welt Online, diesem Schmieren- und Hetzblatt aus dem Springer-Verlag in Szene gesetzte sogenannte Putzfrauenaffäre ein.

                In Wirklichkeit handelt es sich bei dieser angeblichen Putzfrau um die Tochter einer syrischen, christlichen Familie, die vor zwei Jahren in die Schweiz gekommen ist (die Lebensgefährtin von Alice Weidel ist Schweizerin), und sich inzwischen bestens integriert hat, unter anderem auch, weil Alice Weidel dieser Familie viel geholfen hat. Alice Weidel hat diese Familie, so ihre Aussage, in ihr Herz geschlossen. Die Tochter dieser Familie, die inzwischen fließend Deutsch spricht und eine Ausbildung zur Krankenpflegerin absolviert, hat tatsächlich im Haushalt von Alice Weidel geholfen, während ihre Lebenspartnerin schwanger war, aber nicht als illegale Putzfrau, sondern aus Dankbarkeit Alice Weidel gegenüber. Geld hätte diese Tochter schon aus ihrem Stolz heraus nicht angenommen.

                Und was für eine skrupellose Hetze haben Journalisten von Welt Online und andere Mainstream-Medien daraus gemacht !?

                Ekelhaft !
                Zuletzt geändert von dawn; 19.09.2017, 00:11.

                Kommentar


                • Liebe Cashkurs-Community

                  Ich habe heute zu dem sehr lesenswerten Artikel vom Autor Bankhaus Rott

                  https://www.cashkurs.com/gesellschaf...-versprechern/

                  nachfolgenden Kommentar geschrieben, denn ich auch gerne hier veröffentlichen möchte, da er ansonsten sehr schnell verloren gehen würde.

                  Ich halte es für wichtig, dass sich möglichst viele Leser mit den Propagandatricks unserer Politiker und Journalisten außeinandersetzen, um letztlich immun dagegen zu werden.

                  Lieber Bankhaus Rott Autor

                  Besser kann man die aktuelle Situation Deutschlands kaum noch beschreiben, ein mit Ironie gewürzter Tiefgang, der einem das Lächeln auf den Lippen gefrieren lässt.

                  „Unrechtssysteme erkennt man nicht an bestimmten Farben sondern am Verhalten.“ Wie wahr !

                  „Gefahr droht, wenn man vorgibt in einer Demokratie zu leben aber Denkverbote ausspricht und politische Neigungen in bestimmten Positionen zu einem Job- und Reputationsrisiko werden. Erinnert sei an die erschreckende Haltung mancher Gewerkschaft und den kaum versteckten Aufruf zur Überwachung und Denunziation von Bekannten und Arbeitskollegen. (...) Kommt es dann noch zu einer unseligen Allianz zwischen etablierten Parteien, großen Konzernen, Medien und der Kirche wird es richtig gruselig und man denkt mit Schaudern an die wirklich unschönen Seiten des Geschichtsbuches.“

                  Viele hier bei Cashkurs hat schon im Herbst 2015 das Schaudern ergriffen.

                  Ich will jetzt nur einen Punkt herausgreifen, nämlich das Propagandaspiel mit scheinbar unbestechlicher Statistik, das Sie wie folgt beschreiben:

                  „Wer auf dem Weihnachtsmarkt stehend von einem LKW überrollt wird, der wird just aus diesem friedlichen Privatleben gerissen. Das geschieht glücklicherweise selten. Darauf allerdings mit Argumenten zu reagieren, die darauf hinweisen, es stürben doch hierzulande mehr Leute durch den Autoverkehr als durch Anschläge ist zwar beliebt, aber völlig sinnfrei.

                  Sollte man alles was weniger Tote verursacht als der Straßenverkehr ignorieren?

                  Der Anteil mancher Todesarten ist marginal, es gibt aber keinen einzigen marginalen Todesfall.“

                  Das ist absolut richtig, aber nicht der zentrale Punkt dieser Volksverdummung durch „Statistik“.

                  Der zentrale Punkt ist der Versuch zu suggerieren, dass jede Angst vor islamistischem Terror unbegründet ist, weil Verkehrstote viel häufiger vorkommen als Tote islamistischer Anschläge auf Weihnachtsmärkten.

                  Auch Paul Nellen hat bei der Achse des Guten genau diesen Punkt am 18. August aufgegriffen:

                  http://www.achgut.com/artikel/grausa...age-ergebnisse

                  Das wäre die „Stunde der Statistiker“, so Nellen damals irrigerweise. Warum irrigerweise ?

                  Weil diese Form von „Statistik“ primitive Latrinenstatistik ist !

                  Folgendes (fiktives) Beispiel dazu:

                  Am Universitätsklinikum der Stadt Köln (oder jeder anderen Universitätsstadt) sind im Jahr 2016 in der Abteilung für Innere Medizin 20 Patienten verstorben, am städtischen Klinikum der Stadt Köln im gleichen Jahr 2016 in der Inneren Medizin aber nur 2 Patienten.

                  In der Logik der uns täglich um die Ohren geschlagenen Propaganda-Statistik bezüglich Verkehrstote und Terrortote würde dies bedeuten, dass es für einen Patienten viel wahrscheinlicher ist, in einer Uniklinik zu versterben, als im benachbarten städtischen Klinikum.

                  Ich gehe davon aus, dass alle Leser auf Anhieb merken, dass diese Schlussfolgerung aus einem Rohdatenvergleich von Todesfällen an zwei verschiedenen Kliniken nicht stimmen kann !

                  Warum ?

                  Weil es keine Adjustierung der Todeszahlen an die Bedingungen der Klinik gegeben hat !

                  Was ist die Minimaladjustierung die man in diesem Krankenhausbeispiel durchführen muss ? Die Minimaladjustierung ist sowohl der Schweregrad der Erkrankung der Patienten, der in der Uniklinik sicherlich deutlich höher ist als im städtischen Klinikum, und die Zeit unter Risiko, also die Liegedauer im Krankenhaus. Denn, wenn man kein Krankenhauspatient ist, kann man auch nicht in einem Krankenhaus versterben.

                  Beides, Schweregrad wie auch Liegedauer sind aber an Unikliniken meist deutlich höher, die höhere Zahl an Todesfällen an Unikliniken also zu erwarten.

                  Banal, oder !?

                  Das bedeutet aber auch, und das ist genauso banal (!), dass man auch bei diesem unseligen Vergleich von Verkehrstoten und Toten auf einem Weihnachtsmarkt eine Adjustierung der Daten durchführen muss.

                  Das Mindestmaß an Adjustierung ist erneut die Zeit unter Risiko.

                  Denn, wie im Krankenhausbeispiel, wenn man zuhause im Bett liegt, kann man weder im Straßenverkehr versterben, noch Opfer eines islamistischen Terroranschlages auf einem Weihnachtsmarkt werden !

                  Im Jahr 2016 hat es 3.200 Tote im Straßenverkehr in Deutschland gegeben. Im gleichen Jahr 2016 hat es auf dem Berliner Weihnachtsmarkt bei einem islamistischen Terroranschlag 12 Tote gegeben (ich glaube der polnische LKW-Fahrer war der 13. Tote).

                  Zwischen diesen beiden Zahlen liegt der Faktor 267. Die Verdummungsparole von Politikern und Journalisten lautet dementsprechend, dass es 267-mal wahrscheinlicher wäre, im Straßenverkehr zu versterben, als bei einem islamistischen Terroranschlag.

                  Erinnert Sie das an das Krankenhausbeispiel ?

                  Wie groß war die Zeit unter Risiko im Straßenverkehr im Jahr 2016 ? Wenn man davon ausgeht, dass sich 70 Millionen Menschen in diesem Land täglich im Mittel ca. 2 Stunden im Straßenverkehr aufhalten, als Fußgänger, Fahrradfahrer, Motorradfahrer, Autofahrer, LKW-Fahrer usw., die restlichen 12 Millionen aber nicht (z.B. Pflegeheimbewohner oder außerhalb Deutschlands unterwegs), dann beträgt die Zeit unter Risiko exakt 140 Millionen Personen-Stunden pro Tag.

                  Wenn man weiter davon ausgeht, Urlaubszeit und Erkrankungszeit abgezogen, dass die Menschen hier in Deutschland sich an rund 300 Tagen im Jahr im Straßenverkehr aufhalten, dann beträgt die Gesamtzeit unter Risiko, also im Straßenverkehr, für das Jahr 2016:

                  300 * 140 Millionen Personen-Stunden. Das sind 42.000 Millionen bzw. 42 Milliarden Personen-Stunden im Straßenverkehr im Jahr 2016.

                  Im Jahr 2016 hat es 3.200 Tote im Straßenverkehr gegeben. Das sind 7,6 Tote pro 100 Millionen Personen-Stunden im Straßenverkehr.

                  Im gleichen Jahr 2016 hat es auf dem Berliner Weihnachtsmarkt bei einem islamistischen Terroranschlag 12 Tote gegeben.

                  Wenn man davon ausgeht, dass von den ungefähr 82 Millionen Menschen die hier in Deutschland leben jeder Dritte, also 27 Millionen Menschen im Jahr 2016 auf irgend einem Weihnachtsmarkt in Deutschland war, und jede Person 4 Stunden sich auf diesem Weihnachtsmarkt aufgehalten hat, dann war die Gesamtzeit unter Risiko in 2016, also das sich Aufhalten auf einem Weihnachtsmarkt, 27 Millionen * 4 Stunden, was insgesamt 108 Millionen Personen-Stunde auf Weihnachtsmärkten in 2016 ergibt.

                  Bei 12 Toten unter den Weihnachtsmarkt-Besuchern in 2016 bedeutet dies, dass es in 2016 pro 100 Millionen Personen-Stunden zu 11 Toten auf Weihnachtsmärkten gekommen ist !

                  Oder im Klartext:

                  im Jahr 2016 war es deutlich wahrscheinlicher, auf einem Weihnachtsmarkt in Deutschland Opfer eines islamistischen Terroranschlags zu werden, als im gleichen Jahr in Deutschland Opfer eines Verkehrsunfalls zu werden,

                  nämlich 11 Tote pro 100 Millionen Personen-Stunden auf Weihnachtsmärkten versus 7,6 Tote pro 100 Millionen Personen-Stunden im Straßenverkehr !

                  Ich hoffe, dieses Krankenhausbeispiel und die Anwendung dieses Beispiels auf den Straßenverkehr machen alle Leser ab sofort immun dafür, jemals wieder auf diesen Propagandatrick hereinzufallen

                  Kommentar


                  • Liebe Cashkurs-Community

                    In den „Vertraulichen Mitteilungen“ vom 12. September https://www.vertrauliche-mitteilungen.de/ habe ich heute folgende Info gefunden, die von Eike Hamer stammt (in gekürzter Form):

                    „Unbestätigten Quellen zufolge sollen Absprachen zwischen Berlin und Rom darüber bestehen, hunderttausende afrikanische und arabische Migranten bis nach der Bundestagswahl am 24. September 2017 in Italien zurückzuhalten.

                    (...) ist nicht nur die Presse angehalten, das Migrationsthema einstweilen zu verschweigen, sondern auch die italienischen Partner sind angehalten, die massenhafte Weiterleitung von Migranten nach Deutschland bis nach der Bundestagswahl aufzuschieben.

                    In diesem Sinne hat die italienische Regierung die von Berlin unterstützten Schlepperorganisationen wie z.B. Jugend hilft, Ärzte ohne Grenzen u.a., deren Schiffe per Shuttleservice Migranten von der libyschen Küste nach Italien transportierten, ins Visier ihrer Ermittlungen genommen und ihnen das weitere Einlaufen in italienische Häfen verweigert. Die Schiffe wurden zum Teil vorübergehend festgesetzt, um den Shuttleservice dieser Schlepperorganisationen zumindest bis nach der Wahl in Deutschland zu unterbrechen.

                    (...)
                    Die ungarische Regierung hat bereits dargelegt, dass der zumindest dort als zweifelhaft eingestufte Spekulant George Soros mit seinen Stiftungen aktiv die gesellschaftliche Neugestaltung Deutschlands durch Einwanderung von Schwarzafrikanern und Arabern betreibt und dabei eng mit der deutschen Bundeskanzlerin zusammenarbeitet.

                    Zwischen den Großen Koalitionären und den Grünen scheint überwältigende Übereinstimmung darüber zu bestehen, (...) Deutschland gesellschaftlich umzugestalten.“

                    Soweit Eike Hamer am 12.09. in „Vertrauliche Mitteilungen“

                    Dazu passt, dass Angela Merkel allein in diesem Jahr bereits zweimal in Rom war,

                    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_...la_Merkel#2017

                    nämlich am 24. und 25. März, sowie am 16. und 17. Juni, zu beiden Terminen mit Privataudienz beim Papst, aber auch am 26. und 27. Mai in Taormina (G7-Gipfel) und am 12. Juli in Triest (Konferenz des Westlichen Balkans).

                    Mir schwant nichts Gutes für die Zeit nach der Bundestagswahl !

                    Kommentar


                    • Mir auch nicht, aber die meisten, die schon länger hier auf Cashkurs sind(!), werden darauf wenigstens mental vorbereitet sein.

                      Dem Ein oder Anderen dürfte der Historiker und Publizist Wolfgang Eggert bekannt sein. Von allen alternativen Medien hat dieser für mich die mit Abstand umfassendsten Kenntnisse über die sogenannte "Elite" bzw. die Geheimgesellschaften, Geheimlogen etc. und den damit verbundenen aktuellen (Fehl-)Entwicklungen auf allen Ebenen. Gerade hat Eggert einen Zweiteiler veröffentlicht: "Das Islamisierungskomplott - wer spielt gegen Europa?" und analysiert darin messerscharf die Schritte und Akteure der Islamisierungsagenda. Erschreckend aber hochspannend!

                      https://www.youtube.com/watch?v=MfyduDCMPVA

                      https://www.youtube.com/watch?v=NumaFuQryOI

                      Kommentar


                    • Die Frage
                      Wird aus Deutschland ein failed state?
                      möchte ich durch einen aktuellen Artikel beantworten:

                      Der Prozessbeginn hatte sich hingezogen, nun ist das Verfahren gegen den ehemaligen Chef der Pleitebank HRE Georg Funke eingestellt. Die Verjährung hätte gedroht. Die Justiz gibt insgesamt ein trauriges Bild ab.
                      [...]
                      Deswegen saßen die beiden Hauptschuldigen, der einstige Vorstandschef Georg Funke und sein Finanzvorstand Markus Fell im Blitzlichtgewitter auf der Anklagebank im Saal B 273. Was mit großem Medienrummel begann, endete am Freitag mit der vorläufigen Einstellung des Verfahrens. Funke muss 18.000 Euro an zwei caritative Vereine für Menschen mit Behinderung überweisen, bei Fell sind es 25.000 Euro. Er hatte sich neben dem Vorwurf der falsche Darstellung der Finanzlage in den Geschäftsberichten für 2007 und das erste Halbjahr 2008 auch wegen des Vorwurfs der Falschdarstellung bei einer Investorenkonferenz im Herbst 2008 verantworten müssen.

                      Endgültig eingestellt wird das Verfahren dann, wenn die Summen überwiesen wurden, hieß es am Freitag seitens des Gerichts. Die Frist dafür läuft bis zum 15. Oktober. „Die jeweils festgesetzte Geldauflage ist geeignet, das öffentliche Interesse an der Strafverfolgung zu beseitigen“, heißt es in einer Stellungnahme des Gerichts.
                      [...]
                      https://www.handelsblatt.com/finanze.../20397004.html

                      Mit diesem Taschengeld kommen die also davon.
                      Was war noch gleich der Schaden?

                      So hat die HRE als größter deutscher Schadensfall der Krise den Staat bisher 19,1 Milliarden Euro gekostet.
                      http://www.zeit.de/2013/40/rettung-hypo-real-estate

                      So funktioniert Deutschland.

                      Kommentar


                      • Die konkreten Zahlen des BAMF dokumentieren das vollkommene Staatsversagen und die Aushebelung des geltenden Rechts:
                        http://www.bamf.de/DE/Infothek/Stati...hlen-node.html

                        Vgl. "Aktuelle Zahlen zu Asyl, Ausgabe September 2017":
                        Entwicklung der jährlichen Entwicklung der monatlichen Asylantragszahlen
                        2014: 173.072
                        2015: 441.899
                        2016: 722.370
                        2017 (Jan. bis Sept.): 151.057
                        http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlage...tml?nn=7952222

                        Interessant ist auch der Blick in den "Asylgeschäftsbericht für den Monat September 2017".
                        Von der gesamten sog. westlichen Wertegemeinschaft - inkl. USA mit ihren >300 Mio. Einwohnern und in der Verantwortung für die aktuelle Lage im nahen Osten - hat Deutschland in 2017 durchgängig die meisten Asylbewerberzugänge zu verzeichnen.
                        http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlage...tml?nn=7952206

                        Die der Schengen Farce geschuldete Dunkelziffer der unerkannt durch Europa vagabundierenden Glücksritter wird natürlich in diesen Zahlen nicht dargestellt.

                        In den Tiefen der Zahlenwerke (Asylgeschäftsstatistik (01-09/17)) finden sich jedoch noch echte Absurditäten, beispielsweise ein als Flüchtling anerkannter Franzose, Griechen, Portugiesen und Niederländer.
                        Irgendwie ist mir der Krieg in unserer Nachbarschaft entgangen.

                        Zum Thema Familiennachzug (Stand 11.10.2017):
                        Von Januar 2015 bis Ende Juni 2017 bewilligte das Außenamt nach eigenen Angaben weltweit insgesamt 230.000 Anträge. Das betrifft Menschen aus allen möglichen Staaten jenseits der EU und nur zu einem Teil Flüchtlinge.
                        http://www.faz.net/aktuell/politik/i...-15240925.html

                        Zur Abrundung nochmal Zahlen zur Arbeitsmarktintegration:
                        Die Zahl der Flüchtlinge, die ins reguläre Sozialsystem aufsteigen und Hartz IV beziehen, nimmt rapide zu. 777.000 Menschen aus "nicht europäischen Asylherkunftsländern" erhalten jetzt die Grundsicherung für Arbeitsuchende, ein Anstieg um 431.000 oder 124 Prozent innerhalb eines Jahres.
                        vgl. Foren Post https://forum.cashkurs.com/forum/for...=4805#post4805

                        Mit dem Familiennachzug dürften weitere Sozialleistungen fällig werden, denn die einzige Integration, die bisher zu funktionieren scheint, ist die Integration ins Sozialsystem.
                        Zuletzt geändert von Pleite; 12.10.2017, 18:24.

                        Kommentar


                        • Der Zustand des Staatswesens wird trefflich dokumentiert im Abschlussbericht des Sonderermittlers zum Fall Amri.

                          Zusammenfassung: vollständiges Behördenversagen inklusive Aktenfälschung, keine Konsequenzen.

                          Massive Versäumnisse im Fall Amri
                          [...]
                          "Es gab grobe Fehler, die nicht hätten vorkommen dürfen"
                          [...]
                          "Da wurde alles falsch gemacht, was man falsch machen kann"
                          https://www.tagesschau.de/inland/amr...richt-101.html

                          Was wir nun jedoch gem. der eigentlichen Agenda dringend benötigen, sind weitere Eingriffe in die Freiheitsrechte der Bürger und der massive Ausbau des Überwachungsstaats, damit zukünftig noch mehr vorliegende Hinweise ignoriert werden können.
                          Denn der wahre Feind dieses Staates scheinen die schon länger hier lebenden Steuermelkkühe, genannt "Bürger", zu sein.


                          Ergänzung 17.10.2017

                          Gibt es eine Steigerungsform von Behördenversagen?

                          Mitbewohner warnte vor IS-Sympathisanten

                          Mohamed J. teilte im Herbst 2015 über Wochen in Emmerich am Rhein ein Zimmer mit Anis Amri. Der spätere Attentäter lebte dort unter dem falschen Namen „Mohammed Hassa“. Der Mitbewohner kannte Amris richtige Identität und wusste von dessen Kontakten zu syrischen Dschihadisten. „Anis hat sich nicht verstellt“, berichtet der Zeuge im Frontal 21-Interview. „Er sagte zu uns offen: Was macht ihr hier im Land der Ungläubigen? Ich will nach Syrien gehen und im Dschihad kämpfen. Geht auch nach Syrien und kämpft mit unseren Brüdern.“ Mohamed J. meldete dies seinem Sozialarbeiter im Oktober 2015.

                          Laut Angaben des Bundesinnenministeriums habe die zuständige Ausländerbehörde Kleve die Warnungen vor dem IS-Sympathisanten an die Polizei weitergeleitet. Die habe am „28.10.2015 einen sogenannten ‚Prüffall Islamismus‘ angelegt“. Doch Mohamed J. wurde nicht zeitnah von der Polizei als Zeuge vernommen: „Es gab keine Rückfragen von der Polizei“, sagte Mohamed J. dem ZDF.
                          Vernehmung des Zeugen erst nach dem Anschlag

                          Im Juli 2016 informierte Mohamed J. das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) über den radikalen Tunesier. „Der Tunesier ist sehr islamistisch radikal (…). Er ist dann nach Berlin gezogen und hat dort einen neuen Asylantrag gestellt mit einer neuen Identität“, sagt der Zeuge wörtlich in der Anhörung vom 27.7.2016. Eine Kopie der Anhörung liegt der Redaktion Frontal 21 vor. Das BAMF will sich aus datenschutzrechtlichen Gründen zum konkreten Fall nicht äußern. Das Amt sei aber in ständigem Kontakt mit den Sicherheitsbehörden gewesen.

                          Tatsächlich wurde Mohamed J. erst am 30. Januar 2017, Wochen nach dem Attentat, zur Zeugenvernehmung vorgeladen. Das geht aus Polizeidokumenten hervor, die der Redaktion Frontal 21 vorliegen. Moritz Körner, der für die FDP im Amri-Untersuchungsausschuss des nordrhein-westfälischen Landtages sitzt, kritisiert das Vorgehen der Ermittler: „Das wäre, sollte sich das so bewahrheiten, ein eklatantes Versagen unserer Sicherheitsbehörden.“
                          https://www.zdf.de/politik/frontal-2...sagen-100.html
                          Zuletzt geändert von Pleite; 17.10.2017, 20:14. Grund: Ergänzung

                          Kommentar


                          • Pleite
                            Pleite kommentierte
                            Kommentar bearbeiten
                            Ohne Worte:

                            Die Bundesregierung hatte im Januar 2017 in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage erklärt: 'Im Umfeld des Amri wurden keine V-Leute des BfV eingesetzt.' Der Sprechzettel für das Treffen könnte den wegen seiner Gespräche mit der AfD schon in der Kritik stehenden Verfassungsschutzpräsidenten weiter in Bedrängnis bringen. Das Dokument offenbart, dass es sehr wohl einen V-Mann des BfV im Umfeld der Moschee, in der Amri sogar zeitweilig als Imam tätig war, gab - und damit mittelbar auch in Amris Umfeld. Das BfV wollte diesen Sachverhalt der Öffentlichkeit offenbar vorenthalten.
                            https://www.tagesschau.de/inland/amr...chutz-101.html

                        • Schon damals, als der SPIEGEL noch lesbar war, waren die Probleme der Masseneinwanderung bereits erkannt.
                          Hätte Merkel damals mal lieber die imperialistische Westpresse gelesen:

                          19.04.1982
                          „Die Reichen werden Todeszäune ziehen“
                          SPD-Kommunalexperte Martin Neuffer über die Ausländerpolitik der Bundesrepublik
                          [...]
                          Da, wo die Umsiedlung in einen sprachlich und kulturell ganz fremden Raum stattfindet, wird der Vorgang problematisch. Sind es einzelne oder wenige, die diesen Schritt tun, so kann die Integration in die neue Umgebung gelingen - mag sie auch mindestens die beiden ersten Generationen besonders belasten. Handelt es sich um größere ethnische Gruppen, die sich im fremden Kulturkreis ansiedeln, so wird die Chance der Integration teils erschwert, teils auch bewußt abgelehnt.
                          [...]
                          Ethnische Gruppenkonflikte in Ländern mit großen, nichtintegrierten Einwanderungsbevölkerungen können sich über generationenlange Zeiträume hinziehen und zu einer ständigen Quelle von Unstabilität und Unfrieden werden. So muß es mit aller Deutlichkeit formuliert werden: Ganze Bevölkerungsteile in Länder anderer Kulturbereiche umzusiedeln, ist kein tauglicher Weg für die Lösung des Übervölkerungsproblems der Wachstumsländer.
                          [...]
                          Die aktivsten Gruppen werden mit dem Mut, der Hartnäckigkeit und der Verschlagenheit der äußersten Verzweiflung auszubrechen suchen. Sie werden auf allen Wegen, mit allen Mitteln, unter allen Gefahren in endlosen Massen herandrängen - überallhin, wo es nur um ein geringeres besser zu sein scheint als in ihrer Heimat. Die "boat people" waren nur eine erste von dieser Zukunft kündende Welle.
                          [...]
                          Immer weniger Ausländer, die einmal hier sind, kehren in ihre Heimat zurück. Jüngere Befragungen ergaben, daß über 80 Prozent von ihnen keine konkrete Rückkehrabsicht haben. Immer mehr holen auch ihre Familien nach Deutschland nach. Immer mehr Ausländerkinder werden hier geboren. Und mit beträchtlichem Erfolg gelingt es den Schlepporganisationen, aus Südasien und Afrika angeblich politische Asylanten zu importieren, von denen die meisten sicher aus wirtschaftlichen Gründen kommen und bleiben wollen.

                          Dabei stört es sie nicht im geringsten, daß die Bundesrepublik schon jetzt ein überaus dicht besiedeltes Land ist. Daran sind sie gewöhnt. Es stört sie ja nicht einmal unser Wetter. Ähnlich wie Nordamerika ist die Bundesrepublik eines der reichsten Länder der Erde - mit allen Annehmlichkeiten, die solcher Reichtum auch für seine ärmsten Bewohner mit sich bringt: Sozialleistungen. Infrastruktur, Aufstiegschancen. Man hofft auf einen Arbeitsplatz, eine billige Wohnung. Manche können ihren Unterhalt auch ohne Schwierigkeiten im kriminellen Sektor finden.

                          Die rechtlichen Regelungen schützen zwar nicht immer vor Behördenschikanen, sie sind im ganzen aber doch wohl ausländerfreundlicher als die irgendeines anderen Landes. Auch bei relativen Verschlechterungen in der Bundesrepublik im Vergleich zu anderen Ländern, die möglich, aber gewiß nicht zwangsläufig sind, bliebe der materielle Anreiz, sich hier niederzulassen, überaus hoch. Die Landnahme hat begonnen.
                          [...]
                          Politische Auseinandersetzungen radikaler Ausländergruppen, besonders der Türken, führen zu zusätzlichen Krawallen und zur Beeinträchtigung der Sicherheit und des Friedens auf den Straßen und Plätzen unserer Städte. Die Gruppen exportieren die heimischen Konflikte nach Deutschland und tragen sie hier mit aller Rücksichtslosigkeit aus. Sie wenden sich dabei immer stärker und immer radikaler auch gegen die deutsche Polizei. In Städten mit hohen Ausländerquoten ist die Grenze des Tragbaren oft schon überschritten.
                          [...]
                          Die Gefahr, daß alle Integrationsbemühungen völlig illusorisch werden und daß sich zugleich eine Art türkisch-islamisches Subproletariat bildet, liegt auf der Hand. Wie stark die politische Polarisierung schon fortgeschritten ist und wie ungehemmt sich gewaltsame radikale Auseinandersetzungen in der Öffentlichkeit entwickeln, wird von Jahr zu Jahr deutlicher.

                          Was für die Türken gesagt wurde, gilt grundsätzlich auch für die Angehörigen der meisten anderen Länder außerhalb der Europäischen Gemeinschaft. Nur den vorläufig noch geringen Zahlen ist es wahrscheinlich zu verdanken, daß die schwer zu integrierenden Gruppen der Marokkaner und Tunesier, der Pakistani und Inder und vieler anderer afrikanischer und asiatischer Länder bisher keine ähnlichen Probleme ausgelöst haben.
                          [...]
                          Es ist wohl notwendig, ausdrücklich zu sagen, daß es sich hier nicht um Diskriminierung handelt. Die Deutschen sollen ja nicht deshalb - so einigermaßen - unter sich bleiben, weil sie zu einer besseren Sorte Menschen gehören. Sondern es sollen ihnen vermeidbare soziale Probleme und Belastungen, Konflikte und Auseinandersetzungen erspart werden, wie sie aus der Aufnahme großer ethnisch und kulturell fremder Bevölkerungsgruppen entstehen. Es soll ihr Recht gewahrt und gesichert werden, in einem deutschen und nicht in einem Vielvölkerstaat zu leben.
                          [...]
                          Es ist eine Illusion, zu meinen, die Bundesrepublik könne in dieser Lage ihre Grenzen für alle Asylanten der Erde weit offen halten. Sie könnte es schon nicht annähernd für die unübersehbare Masse der echten politischen Flüchtlinge. Sie wäre aber auch überhaupt nicht in der Lage, zwischen echten und den Fluten der unechten Asylsuchenden zu unterscheiden. Eine solche Unterscheidung verlöre von einem bestimmten Punkt an auch jeden Sinn.
                          [...]
                          Natürlich müssen wir helfen - sogar bis an die Grenzen unserer Leistungsfähigkeit und unter großen eigenen Opfern. Aber unser kleines Land kann nicht zur Zuflucht aller Bedrängten der Erde werden. Es bleibt uns keine andere Wahl, als das Asylrecht drastisch einzuschränken.

                          Damit sollte aber nicht so lange gewartet werden, bis die ersten Millionen schon hier sind und die Binnenprobleme bereits eine unlösbare Größenordnung erreicht haben. Wir müssen die Frage unverzüglich diskutieren und entscheiden. Eine Beschränkung des Asylrechts auf Bürger europäischer Länder könnte zum Beispiel als sachgerecht ins Auge gefaßt werden.
                          http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14344559.html

                          Da der gesamte Problemkomplex damals bereits vollumfänglich erkannt wurde, komme ich zu dem Fazit, dass das augenscheinliche absolute Behörden- und Staatsversagen der Gegenwart und die katastrophale Entwicklung genau so gewünscht ist.

                          Kommentar


                          • Ein schönes Beispiel, wie die ausschließliche Befolgung der Ratschläge der Ideologen, Sozialexperten, Flüchtlingsräte, Berufsopfer und Berufsdiskriminierten in die Katastrophe führt:

                            Stand: 15.05.2017 07:04 Uhr
                            Salzgitters Problem mit den Syrern
                            [...]
                            Außerdem will man in Hannover die sogenannte Wohnsitzauflage, also die Zuweisung von Wohnorten, noch einmal überdenken. Bislang lehnte das Land diese ab. Während das Wort von der "Ghettoisierung" die Runde macht, kritisieren Flüchtlingsrat und Sozial-Experten die Idee, Geflüchteten den Wohnort aufzuzwingen.
                            [...]
                            In seinem Brief sagt Klingebiel [OB], dass die Stadt die starke Zuwanderung zwar bisher gut gemeistert habe. "Aber jetzt wird es eng." Der Bürgermeister fordert deswegen nicht nur mehr Finanzmittel für seine Kommune. Zusätzlich pocht er auf die Wohnsitzauflage, wie sie der Bund im August letzten Jahres festlegte und die die Landesregierung bisher ablehnt.
                            [...]
                            Sie könnte Neuankömmlingen aus Syrien beispielsweise den Zuzug in bestimmte Stadtteile Salzgitters verbieten. Expertin Bauer von der Ostfalia findet das diskriminierend: Eine Wohnsitzauflage bewerte eine gesamte Personengruppe als Gefahr.
                            https://www.ndr.de/nachrichten/niede...,syrer164.html

                            Niedersachsen verbietet Flüchtlingen Zuzug nach Salzgitter
                            Stand: 11.10.2017
                            https://www.welt.de/politik/deutschl...alzgitter.html

                            Hat nun Erkenntnisgewinn oder die Angst vor der Landtagswahl am Sonntag zur Einsicht geführt?
                            Ich gehe mal von der Wahl aus. Wenn nur durch anstehende Wahlen die Politiker zum verantwortlichen und logischen Handeln gezwungen werden, fordere ich ab jetzt eine einjährige Legislaturperiode.

                            Kommentar

                            Lädt...
                            X