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Bundestagsparteien: Großgrundbesitzer, die im Geld schwimmen

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  • Bundestagsparteien: Großgrundbesitzer, die im Geld schwimmen

    So lautet der Titel eines Artikels, der die Immobilienbesitztümer und Bargeldreserven der Parteien im deutschen Bundestag auflistet. Interessante Zahlen kommen da zum Vorschein:

    https://sciencefiles.org/2018/06/02/...immen-im-geld/
    Zuletzt geändert von amsa65; Gestern, 13:00.

  • #2
    Und trotzdem reicht das Geld nicht aus und die Parteien bedienen sich wieder scham- und maßlos im Eilverfahren am Steuerzahlergeld:

    Ein Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Erhöhung der staatlichen Parteienzuschüsse sorgt gleich doppelt für Ärger: Die Opposition warf Union und SPD im Bundestag vor, die Änderungen ohne gründliche Beratung durchsetzen zu wollen. Auch inhaltlich stieß der Entwurf auf Widerstand.

    Die Regierung plant, die Obergrenze für die Zuschüsse an die Parteien von 165 auf 190 Millionen Euro zu erhöhen. So soll neuen Anforderungen an Parteien etwa in sozialen Netzwerken, bei digitaler Sicherheit und bei der innerparteilichen Willensbildung begegnet werden.
    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...a-1211899.html

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    • #3
      Großgrundbesitzer unter sich:

      Unterdessen forderte der Bund Deutscher Forstleute (BDF) von Bund und Ländern eine Milliarde Euro für den Wald – dieselbe Summe, die auch der Bauernverband an Soforthilfen für hitzebedingte Ernteausfälle durchsetzen will.
      https://www.lz.de/ueberregional/aus_...ern-Hilfe.html

      In den fetten Jahren wird selbstredend auf dem Weltmarkt zu Weltmarktpreisen agiert (=verkauft und Gewinne kassiert), in den schlechten Zeiten erinnert man sich gerne wieder an die lokalen Wurzeln und hält die Hand auf.

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      • amsa65
        amsa65 kommentierte
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        Da hatte ich auch schon eine Weile darüber nachgedacht. Die Bauern bekommen sowieso immer Subventionen. Jeder normale Betrieb muss wirtschaftlich sein, um überleben zu können. Viele der künstlich über Wasser gehaltenen Landwirte, wären längst der freien Marktwirtschaft zum Opfer gefallen, wenn sie nicht subventioniert würden. Natürlich geht es hier auch um Wählerstimmen von CDU/CSU. Aber angeblich sollen die Subventionen die Landwirtschaft in Deutschland halten, um nicht international abhängig zu sein. Das kann man sehen wie mal will, aber letztendlich ist das eine Marktmanipulation, die willkürlich festlegt, welche Branche leben darf und welche nicht.

        Meiner Meinung nach sind Ernteausfälle Berufsrisiko, gegen die man sich auch versichern kann! Wer die Risiken eingeht, der muss auch selber dafür zahlen ... oder unter gehen! Wenn ein Eiscafé wegen schlechten Wetters Einnahmeausfälle hat, kann es auch nicht beim Bund auf Soforthilfe hoffen!

    • #4
      Und da die Parteien und Politiker nie genug Geld bekommen können, ist auch Korruption und Verfilzung von Politik und Industrie ein Dauerthema:

      Privatisierung der Autobahnen: Lukratives Desaster. Von Werner Rügemer.

      Die Geschichte der Privatisierung öffentlicher Einrichtungen und Unternehmen steckt voller Unvernunft. Es stinkt dort geradezu nach politischer Korruption. Hoheitliche Aufgaben werden von Rechtsanwaltskanzleien und Beratungsfirmen übernommen – für Honorare, die die 200-Millionen-Grenze locker überschreiten. Verfilzung zwischen Politik und privaten Betreibern ist üblich.
      https://www.nachdenkseiten.de/?p=45497

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