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  • Pleite
    antwortet
    1,5 Monate und noch immer schieben die sich die Sonden gegenseitig rein.
    So langsam sollte man die Möglichkeit einer Neuwahl in Betracht ziehen:

    Emotionaler Auftritt von Claudia Roth

    Claudia Roth muss mit einem emotionalen Auftritt in Wahlkampfmanier klargemacht haben, dass die Grünen die in Deutschland zentrale Bedeutung des Themas Flüchtlinge bis heute nicht verstanden haben.

    Die unkontrollierte Einwanderung hat Millionen Wähler von CDU, CSU und SPD weggetrieben und der AfD mit mehr als 90 Abgeordneten in den Bundestag geholfen. Die Versorgung der Flüchtlinge aller Kategorien kostet zwischen 20 und 30 Milliarden Euro im Jahr. 600000 der illegal Eingewanderten leben von den Sozialsystemen. Sie schaffen Probleme in Gemeinden und Ländern, die der grüne Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer und seine Mitbürger spüren, aber nicht die Sondierer in ihren Abgeordnetenbüros.
    http://www.focus.de/politik/deutschl...d_7801077.html

    4,9% für die Grünen wären OK.
    In der APO können die gerne weiter Luftschlösser bauen.

    Erstaunlich, dass man im Focus mal Klartext lesen darf.

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  • amsa65
    kommentierte 's Antwort
    Also ich weiß nicht. Zwischen Merkel und Trump sehe ich keine Parallelen.
    Trump hat Ecken und Kanten, mir persönlich sympathischer als die Schlaftablette Merkel. Trump will etwas bewegen, Merkel will Stillstand. Trump wettert gegen die Mainstream-Medien, Merkel nicht, weil sie genügend Hofberichterstatter in diesen Medien hat. Trump versucht der Vertreter der (meisten) Bürger zu sein, Merkel vertritt die Industrie und die Finanzen. Trump versucht seine Wahlversprechen weitestgehend einzuhalten, Merkel hat erst keine, weil sie sowieso immer gegen die Bürger arbeitet. Trump will Amerika First, Merkel auch. 😛 Trump muss spätestens nach acht Jahren sein Amt verlassen, Merkel bleibt dem Volk solange erhalten, bis das der Tod uns scheidet. Also mir wäre ein Trump 1000x lieber als die Zerstörerin Europas.

  • Pleite
    kommentierte 's Antwort
    Bei Merkel sehe ich gewisse Parallelen zum Stil Trumps.
    Egal, wie offensichtlich falsch und verfahren eine Situation ist, kommuniziert wird
    'perfekt',
    'bestens',
    'alles super',
    'besser gehts nicht',
    'Fehler machen die anderen',
    'weiß gar nicht, was Ihr wollt',
    usw.

  • Pleite
    kommentierte 's Antwort
    Hier ein Anhaltspunkt dafür, dass die Geschichte der friedliebenden Rohingya im Reich der Legenden anzusiedeln ist:

    Aus Rakhine meldete die Armee am 24. September die Entdeckung eines Massengrabes mit den Leichen von 20 Erwachsenen und acht Kindern in der Nähe des Dorfes Ye Baw Kya. Am Tag darauf fand man 17 weitere verscharrte Tote. Die Getöteten waren nach Angaben der Streitkräfte Hindus, die 'auf grausame Weise' von islamistischen Kämpfern der Arakan Rohingya Salvation Army (ARSA) getötet wurden. Diese Gruppe, die den Massenmord abstreitet, hieß bis vor kurzem 'Harakah al-Yakin' ('Glaubensbewegung'), pflegt enge Kontakte nach Saudi-Arabien, Pakistan und Afghanistan und begann den Bürgerkrieg am 25. August mit Angriffen auf 30 Polizeiposten und einen Armeestützpunkt (vgl. Aung San Suu Kyi kritisiert 'Fake News' über Konflikt in Rakhine).
    https://www.heise.de/tp/features/Bir...b-3846856.html

    Da man heute nur noch mit Propaganda zugemüllt wird, bleibt die Realität verborgen.
    Zuletzt geändert von Pleite; 01.10.2017, 08:00.

  • amsa65
    kommentierte 's Antwort
    Das funktioniert wie folgt: in der Zeit der prall gefüllten Kassen 1. Runde beginnen, da meckern noch die wenigsten Bürger. Wenn dann die Krise kommt heißt es, Gürtel enger schnallen und die Bürger verstehen das, weil eben Krise ist. Das wäre dann schon die 2. Runde. In der Krise kann man noch einmal den Gürtel enger schnallen, also die 3. Runde. Und nach der Krise kann der Staat natürlich nicht sofort den Gürtel lockern, da folgen noch weitere Abwarterunden. Nach diesem Prinzip gestalteten sich so auch die Reallöhne in Deutschland der vergangenen Jahre.

  • Pleite
    antwortet
    Eine weitere kritische Analyse und die reflexartigen Reaktionen:

    Lafontaine liest der Linkspartei die Leviten
    [...]
    Und kritisiert die Flüchtlingspolitik der eigenen Partei als "verfehlt": Auch die Linke habe - ebenso wie alle anderen bisherigen Bundestagsparteien - "bei ihren Antworten auf die weltweite Flüchtlingsproblematik das Prinzip der sozialen Gerechtigkeit außer Kraft gesetzt".
    [...]
    Nicole Gohlke [...] "Ich habe so was von die Nase voll von diesen dauernden Angriffen auf unsere Parteivorsitzenden und von dieser genauso falschen wie hetzerischen These, Flüchtlingssolidarität wäre so was wie ein Antagonismus zum Eintreten für soziale Gerechtigkeit und sei verantwortlich für ein schlechteres Abschneiden der Linken unter Erwerbslosen und Arbeiterinnen und Arbeitern."
    [...]
    Alexander Fischer[...] Aber aus Lafontaines neuem Text sprächen Niedertracht und Schande.
    [...]
    Juliane Nagel [...] "Keine Linke-Position! Geflüchtete gegen Einheimische auszuspielen gehört zur AfD."
    [...]
    Schlüssel für die Lösung dieses Problems sei in der Konsequenz eine andere Asylpolitik. Asylsuchenden solle vor allem in ihren Herkunftsländern geholfen werden müssen, verlangt der Saarländer - und befeuert so indirekt fremdenfeindliche Stimmungen in Deutschland. "Man darf die Lasten der Zuwanderung über verschärfte Konkurrenz im Niedriglohnsektor, steigende Mieten in Stadtteilen mit preiswertem Wohnraum und zunehmende Schwierigkeiten in Schulen mit wachsendem Anteil von Schülern mit mangelnden Sprachkenntnissen nicht vor allem denen aufbürden, die ohnehin bereits die Verlierer der steigenden Ungleichheit bei Einkommen und Vermögen sind."

    Er schreibt weiter: "Millionen Kriegsflüchtlinge vegetieren in den Lagern, weitere Millionen Menschen haben gar keine Chance, ihre Heimat wegen Hunger und Krankheit zu verlassen. Man hilft unstreitig viel mehr Menschen, wenn
    man die Milliarden, die ein Staat ausgibt, um das Schicksal der Ärmsten dieser Welt zu verbessern, dazu verwendet, das Leben in den Lagern zu erleichtern und Hunger und Krankheit in den Armutsgebieten zu bekämpfen. Und wenn
    man die Milliarden, die für Interventionskriege und Rüstung ausgegeben werden, ebenfalls dazu nutzt, den Ärmsten in der Welt zu helfen, dann könnte viel Gutes bewirkt werden."
    [...]
    In der Parteiführung wird die Wortmeldung von Lafontaine als "in jeder Hinsicht völlig überflüssig" angesehen.
    http://www.tagesspiegel.de/politik/n.../20384442.html

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  • Pleite
    antwortet
    3 Tage ist die Bundestagswahl her und schon greifen die Raubritter zum Abschied noch tiefer in die Taschen des Steuerviehs:

    Beitragsbemessungsgrenzen steigen 2018
    [...]
    Für 2018 beträgt die Bezugsgröße 3.045 Euro pro Monat in den alten und 2.695 Euro pro Monat in den neuen Bundesländern.

    Die Rechengrößen ab 1. Januar 2018 im Überblick (West- und Ostdeutschland)
    Rechengröße West Ost
    Beitragsbemessungsgrenze für die allg. Rentenversicherung 6.500 Euro / Monat 5.800 Euro / Monat
    Beitragsbemessungsgrenze für die knappschaftliche Rentenversicherung 8.000 Euro / Monat 7.150 Euro / Monat
    Versicherungspflichtgrenze in der GKV 59.400 Euro / Jahr (4.950 Euro / Monat)
    Beitragsbemessungsgrenze in der GKV 53.100 Euro / Jahr ( 4.425 Euro / Monat)
    Vorläufiges Durchschnittsentgelt für 2018 - allg. Rentenversicherung 37.873 Euro / Jahr Hochwertung um 1,1248
    Bezugsgröße in der Sozialversicherung 3.045 Euro / Monat 2.695 Euro / Monat
    Rechengrößen in der Sozialversicherung: Diese Werte werden jährlich neu ermittelt und festgesetzt. Sie beeinflussen die Beiträge zur Sozialversicherung. Das betrifft die Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung.

    Vorläufiges Durchschnittsentgelt: In der gesetzlichen Rentenversicherung entspricht es dem durchschnittlichen Brutto-Lohn oder Brutto-Gehalt eines beschäftigten Arbeitnehmers. Für 2018 wird der Wert so ermittelt: Das Durchschnittsentgelt 2016 wird um das Doppelte des Prozentsatzes erhöht, um den sich das Durchschnittsentgelt 2015 zum Jahr 2016 erhöht hat.
    https://www.bundesregierung.de/Conte...fuer-2018.html

    Und dies in Zeiten der trotz Integrationskosten prall gefüllten Steuer- und Sozialkassen.
    Zuletzt geändert von Pleite; 28.09.2017, 17:56.

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  • amsa65
    kommentierte 's Antwort
    Ja, und diese Botschaft wird weiterhin für Agressionen sorgen. Ich hätte eigentlich Rücktrittsforderungen bezüglich Merkel erwartet, denn die deutliche Abwahl der CDU hat eindeutig gezeigt, dass diese Kanzlerpolitik nicht gewünscht ist. Merkwürdigerweise wird davon überhaupt nicht in den Mainstream-Medien gesprochen. Alle schweigen diesbezüglich. Sogar in der CSU wurden Rücktrittsforderungen gegen Seehofer laut. In der CDU scheint dagegen die Politik der Ignoranz und des Diktats weiter zu gehen. Das ist definitiv keine Demokratie!

  • amsa65
    kommentierte 's Antwort
    Das zeigt eigentlich nur, dass alle anderen um uns herum verstanden haben, was diese Wahl wirklich bedeutet. Unsere Medien dreschen weiterhin ihre Propaganda unter das Volk.

  • Pleite
    antwortet
    Während hierzulande die Medien mit dem Petry-Coup beschäftigt sind, ist in der ausländischen Presse manch interessante Analyse zu lesen:

    "Dennik N", Slowakei

    Die deutschen Wahlergebnisse sind nicht nur Spiegel der gespaltenen deutschen Gesellschaft, sondern zeigen auch den Graben zwischen West und Ost in ganz Europa, von dem wir 1989 glaubten, dass er allmählich verschwinden werde. Jetzt sieht es so aus, als würde sich dieser Graben eher vertiefen. Im ehemaligen Ostdeutschland, wo das kommunistische Regime herrschte, erreichte die AfD 21 Prozent und übertraf damit die Sozialdemokraten. Zum Glück bilden die Bürger der ehemaligen DDR nur ein Fünftel der deutschen Bevölkerung und innerhalb Europas ist das Zahlenverhältnis zwischen dem ehemals kommunistischen Osten und dem Westen ähnlich, sonst wäre das eine Katastrophe für Europa. Es reicht ein Blick auf unsere Slowakei. Fast alle unsere politischen Parteien sind gleich fremdenfeindlich wie die AfD. Diese Partei, deren Eindringen ins deutsche Parlament in Europa mit Entsetzen verfolgt wird, würde bei uns zum Mainstream gehören. Ähnlich ist das in Tschechien, Polen und Ungarn.

    [...]

    "Lidove noviny", Tschechien

    Sucht man nach einem gemeinsamen Nenner der Reaktionen auf die Bundestagswahl, ist es das Wort überraschend: Die AfD soll angeblich überraschend erfolgreich gewesen sein. Welche Überraschung? Eine Überraschung ist es nur für diejenigen, die keine anderen außer den staatstragenden Medien verfolgen. (...) Als Angriff auf die liberale Demokratie wird nun schon das Ergebnis freier Wahlen ausgegeben - die einfache Tatsache, dass die AfD Erfolg hatte und in den Bundestag einzieht. Das ist bedeutsam, und es ist eine Warnung.

    [...]

    "Straits Times", Singapur

    Die AfD ist nicht die erste Rechtsaußen-Partei in einem modernen deutschen Parlament. Sie ist auch keine "Nazi"-Bewegung, wie dies manche deutsche Kommentatoren gern schreiben. Aber sie ist die erfolgreichste populistische Bewegung (der Bundesrepublik). (...) Merkels größte Hoffnung ruht nun darauf, dass die AfD implodieren wird. Offensichtlich sind sich deren Führer über den künftigen Kurs nicht einig. Aber selbst wenn sich die AfD als Gegner ohne Disziplin erweist: Sie wird für Merkel ein ernsthafter Gegner bleiben. Vor ein paar Tagen noch erwartete die Kanzlerin eine einfache Wiederwahl. Das endete nun mit einem Sieg, der kein Gewicht hat.
    http://www.stern.de/politik/deutschl...n-7636428.html

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  • Pleite
    kommentierte 's Antwort
    Ich kann nicht erkennen, was wir jetzt anders machen müssten
    Das ist entweder die pure Ignoranz oder die pure Provokation.

    Irgendwie vergleichbar mit Erdogans letzter Aktion im Kleinkrieg mit der GroKo:
    Gabriel warnt vor wenigen Wochen vor Türkeireisen (https://www.tagesschau.de/inland/gab...kei-121.html);
    die Antwort ist eine offizielle Reisewarnung der Türkei bzgl. der BRD (https://www.derwesten.de/politik/tue...211869391.html).

    Die Botschaft in beiden Fällen: 'Es schert mich einen feuchten Kehricht, was Ihr denkt, wünscht, wollt und faselt.'
    Zuletzt geändert von Pleite; 28.09.2017, 18:00. Grund: Zitat korrigiert

  • amsa65
    antwortet
    Unfassbar! Merkel heute nach dem schlechtesten Ergebnis der CDU seit 1949: --Ich kann nicht erkennen, dass ich jetzt etwas ändern sollte--. Schulz zieht aus der Wahlschlappe Konsequenzen für die SPD und selbst Seehofer sagte, er hätte verstanden. Merkel versteht immer noch nichts. Geht noch irgend jemand davon aus, dass Merkel nicht dem naiven Schwachsinn verfallen ist? Und soetwas will Deutschland regieren. Unfassbar!

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  • amsa65
    kommentierte 's Antwort
    Meiner Meinung nach kann nur noch eine Minderheitsregierung das Desaster der Jamaika-Koalition abmildern. Aber die würde den Regierenden ständig vor Augen führen, dass sie eigentlich nicht gewollt sind. Mit den Grünen, der FDP und der CSU in einer Koalition, sind definitiv heftige Auseinandersetzungen vorprogrammiert. Ich denke, das wir früher oder später in einem Misstrauensvotum enden. Die schaffen keine vier Jahre!

  • amsa65
    kommentierte 's Antwort
    Nein, kein Tippfehler. Ich schrieb ja schon zuvor, dass Merkel nur von 25% der Bevölkerung gewählt worden ist! Sie dürfte demnach die unbeliebteste Kanzlerin aller Zeitein sein. Deswegen meinte ich ja auch, dass ein Rücktritt Merkels zwingend notwenig ist!

  • Pleite
    antwortet
    Und es geht direkt schamlos weiter mit der Volksverarsche:

    Die überwältigende Mehrheit des Landtags in Schleswig-Holstein ist für einen leichteren Nachzug der Familien von anerkannten Flüchtlingen. Neben den Jamaika-Fraktionen von CDU, Grünen und FDP stimmten SPD und SSW am Donnerstag dafür, sich auf Bundesebene dafür einzusetzen, die zweijährige Wartefrist beim Familiennachzug zu verkürzen.
    https://www.tichyseinblick.de/daili-...amiliennachzug

    So wird die AfD, falls sie überlebt, 2021 auf 20-25% kommen.

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