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Beispiele der Mainstream Medien oder auch "Lügenpresse"

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  • #76
    Nach einer neuen Umfrage/Studie des Instituts TNS emnid für den Bayerischen Rundfunk, hält die Mehrheit der Deutschen die Medien für "gelenkt":
    http://www.n-tv.de/panorama/Studie-M...e17604021.html

    Meine Frage ist jetzt, wie lange können sich die "Medien" diese Propaganda noch leisten, wenn ein dermaßen hoher Anteil der Bevölkerung bereits so denkt? Mir würde das als Presse- oder TV-Medium sehr zu denken geben und ich würde Konsequenzen einleiten. Scheinbar sind sich die Medien noch nicht bewußt, dass sie sich damit selbst "abschaffen" können!

    Natürlich anders unsere Öffentlich-Rechtlichen, denn die bekommen ja ihr Geld durch eine passende Gesetzeslage garantiert. Die denken eher darüber nach, was für einen Blödsinn sie noch mit den Rundfunkgeldern so treiben können, werden sie ja auch von den Regierungsparteien mit gestützt und als Sprachrohr politisch genutzt.

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    • #77
      In der deutschen Medienlandschaft werde "viel und gut recherchiert", sagt Kanzlerin Angela Merkel. Wir sind hier wohl doch alle Spinner am rechten Rand.

      http://www.welt.de/politik/deutschla...n-zurueck.html

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      • #78
        Hallo Imft33

        Die ironische Bemerkung bleibt einem in Anbetracht der realen Situation hier in Deutschland irgendwie im Hals stecken. Diese Merkel’sche Einschmeichelei in ihrem wöchentlichen Video-Podcast ist kurz vor ihrem Auftritt beim Kongress Deutscher Lokalzeitungen in die Welt gesetzt worden, bei dem sie die Wichtigkeit von Lokalzeitungen betonen wird, insbesondere wenn diese auch weiterhin den gewünschten Propaganda-Journalismus jeden Frühstücksmorgen den Bürgern neben dem Frühstücksteller servieren soll!

        Eines der vielen üblen Beispiele dieses auf nachhaltige Verdummung der Bürger angelegten Propaganda-Journalismus, das Markus Gärtner in seinem Buch Lügenpresse mit einem Zitat des Oxford-Professors John Lennox sehr treffend als „intellektuelle Diktatur“ bezeichnet hat, ist die Funke Mediengruppe aus Essen, die neuerdings bei ARD und ZDF gerne einmal als Quelle zitiert wird. Nach Wikipedia ist der Funke Medienkonzern aus der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung entstanden, die nach Aufkäufen anderer Zeitungen und Expansion in die elektronischen Medien zunächst als WAZ Mediengruppe firmierte und nach Ausscheiden einer der beiden Eigentümerfamilien (Fam. Brost) in Funke Mediengruppe umbenannt wurde, entsprechend der verbliebenen Eigentümerfamilie Funke.

        Die Verschachtelung dieser Funke Mediengruppe ist enorm und definitiv aufgrund des dadurch entstehenden Meinungsmonopols problematisch für jede Demokratie. In Wikipedia steht dazu:

        „Die Funke Mediengruppe ist mit einem Gesamtangebot von über 700 Titeln das drittgrößte Verlagshaus Deutschlands und einer der größten Regionalzeitungsverlage Europas. Sie verlegt in Deutschland 12 Tageszeitungen, mehr als 170 Publikums- und Fachzeitschriften, über 70 Anzeigenblätter sowie 400 Kundenzeitschriften und besitzt eine Reihe von Großdruckereien zu deren Herstellung. Bei den elektronischen Medien ist der Konzern an zahlreichen Lokalradios beteiligt und betreibt Internet-Angebote.

        Ein Schwerpunkt der Gruppe ist die regionale Berichterstattung, bei der in einer Region unterschiedliche Medien parallel betrieben und teilweise verknüpft werden. Nach dem Zukauf mehrerer Tageszeitungen konzentriert der Konzern die überregionale Berichterstattung in einer Zentralredaktion, um in den zwölf angeschlossenen Zeitungen die überregionalen Redaktionen einsparen zu können.

        Die Funke Mediengruppe gibt in Deutschland 12 Tageszeitungstitel heraus:
        1) die Westdeutsche Allgemeine Zeitung,
        2) die Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung und
        3) die Westfälische Rundschau in Essen,
        4) die Westfalenpost in Hagen,
        5) die Thüringer Allgemeine in Erfurt,
        6) die Ostthüringer Zeitung in Gera,
        7) die Thüringische Landeszeitung in Weimar,
        8) die Braunschweiger Zeitung,
        9) den Harz Kurier in Osterode am Harz,
        10) das Hamburger Abendblatt und
        11) die Bergedorfer Zeitung in Hamburg sowie
        12) die Berliner Morgenpost.

        Durch den Austausch oder die gemeinsame Produktion von Inhalten sind die Titel zu erheblichen Teilen inhaltsgleich.“

        Was besonders problematisch ist an der Funke Mediengruppe ist die Vereinnahmung vieler Lokalzeitungen, die selbst diejenigen Bürger abonniert haben, die sich sonst eher skeptisch gegenüber der deutschen „Lügenpresse“ zeigen, weil sie glauben, dass es sich dabei um Heimatsjournalisten handelt, deren Darstellung der großen Politik die Leser eher bereit sind zu glauben, weil es sich doch scheinbar um den Journalisten von nebenan handelt.

        Kein Wunder also, dass Merkel am Dienstag die Hauptansprache beim Kongress Deutscher Lokalzeitungen halten wird!

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        • Pleite
          Pleite kommentierte
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          Bin aufgrund des heutigen Kommentars auf CK nochmal hier gelandet.
          Ergänzend will ich die DDVG erwähnen, über welche die SPD an zahlreichen Zeitungen beteiligt ist:
          Heute reichen die Medienanteile von der Küste mit „Cuxhavener Nachrichten“ und der „Niederelbe Zeitung“ (32,5 Prozent) bis zur „Frankenpost“ in Bayern (35 Prozent). Eine Mehrheit besitzt die DDVG an der „Neuen Westfälischen“ in Bielefeld (57,5 Prozent). Dazu kommen „Sächsische Zeitung“, „Morgenpost Sachsen“ (40 Prozent), „Freies Wort“, „Südthüringer Zeitung“ sowie „Neue Presse Coburg“ (jeweils 30 Prozent). Ankerpunkt ist ein 23-Prozent-Anteil am Hannoveraner Madsack-Verlag, zu dem 18 Tageszeitungen sowie mehr als 30 Anzeigenblätter gehören.
          http://blogs.faz.net/medienwirtschaf...ar-nietan-402/

          Nachtrag
          Sehe gerade, dass Du hier https://forum.cashkurs.com/forum/for...=1887#post1887 bereits einiges zum DDVG geschrieben hattest.
          Zuletzt geändert von Pleite; 02.11.2016, 19:58.

      • #79
        Und nun noch ein aktuelles Beispiel dafür, wie der deutsche Propaganda-Journalismus alles wegzensiert, was diesen „Journalisten“ als nicht ins regierungstreue Propagandabild passend erscheint.

        Aktuell ist heute in der Welt ein Vorabdruck eines Textes des emeritierten Politologen Bassam Tibi erschienen, ein gebürtiger Syrer, entnommen aus dem Buch Alice Schwarzers: "Der Schock – Die Silvesternacht von Köln".

        http://www.welt.de/debatte/kommentar...itbringen.html

        Der Text von Bassam Tibi bringt sehr direkt den Wahnsinn einer massenhaften, illegalen Migration junger, ungebildeter arabischer Männer auf den Punkt. Für diese jungen Unterschichten-Männer sind Frauen, so Bassam Tibi, entsprechend ihrer orientalisch-patriarchalischen Kultur, keine Subjekte mit einer eigenen Würde, sondern nur ein Gegenstand der Ehre eines Mannes. Bassam Tibi weiter:

        „Die Schändung einer Frau wird nicht nur als Sexhandlung und Verbrechen an der Frau selbst betrachtet, sondern eher als ein Akt der Demütigung des Mannes, dem sie gehört.

        In diesem barbarischen Krieg in Syrien, der völlig falsch als "Bürgerkrieg" bezeichnet wird (dort kämpfen keine Bürger, sondern ethnisch-religiöse Kollektive gegeneinander), vergewaltigen schiitisch-alawitische Soldaten der syrischen Armee Frauen der sunnitischen Opposition als Mittel der Kriegsführung. Mit der Vergewaltigung zielen diese Alawiten auf eine Entehrung der Männer der sunnitischen Opposition. Die sunnitischen "Rebellen" tun ihrerseits dasselbe mit alawitischen Frauen. Es ist ein Krieg aller gegen alle mit den Frauen als Faustpfand.
        … …
        Hinzu kommt, dass diese vorwiegend jungen Männer im Alter von 14 bis 20 Jahren die Kultur der Gewalt, auch die gegenüber Frauen, mit sich aus Nahost nach Deutschland bringen. Die Silvesternacht in Köln ist nur ein Beweis hierfür und kein Einzelfall, wie uns Politiker vormachen wollen, um die Bedeutung der Angelegenheit herunterzuspielen.

        Unabhängig vom Krieg ist das Frauenbild in der arabisch-orientalischen Kultur patriarchalisch, ja umfassend menschenverachtend. Dieses Frauenbild darf in Europa nicht unter dem Mantel des Respekts für andere Kulturen geduldet werden.

        Und es geht dem arabischen Mann bei der ausgeübten sexuellen Gewalt nicht nur um die "sexuelle Attraktion" der europäischen Frau, sondern auch um den europäischen Mann, dessen Ehre der Orientale beschmutzen will. So ist es auch in Köln geschehen.
        … …
        Köln war nur der Anfang. Wenn Deutschland über eine Million Menschen aus der Welt des Islams holt und ihre Erwartungen nicht erfüllt, muss man sich auf einiges gefasst machen. Aus der Werbung glauben diese jungen Männer zu wissen, dass jeder Europäer eine Luxuswohnung, ein Auto und eine "hübsche Blondine" hat; sie denken, dass sie dies auch bekommen und am Wohlstand beteiligt werden.

        Wenn aber diese jungen Männer stattdessen in eine Notunterbringung in Schul- und Sporthallen kommen, dann fühlen sie sich betrogen, ja diskriminiert. Also entwickeln sie Rachegefühle gegenüber dem europäischen Mann. Die enttäuschten und wütenden arabischen Männer rächten sich daher in Köln und Hamburg an den deutschen Männern, vertreten durch deren Frauen.“

        Soweit Bassam Tibi.

        Da ich aber den Artikel von Bassam Tibi in der Schweizerischen Weltwoche kannte, in dem Bassam Tibi damals, Ende Januar 2016, insbesondere das Totalversagen Angela Merkels und der deutschen Presse angeprangert hat, habe ich natürlich versucht, einen entsprechenden Leserbrief zu diesem Artikel in der Welt unterzubringen - und natürlich wieder, wie auch bei den letzten Malen, ohne jeden Erfolg, trotz zweimaligen Hochladens.

        Der wegzensierte Leserbrief lautete wie folgt:

        „Spät, sehr spät hat sich offenbar auch die WELT dazu durchgerungen, dem aus Syrien stammenden Prof. Bassam Tibi die Möglichkeit zu geben, seine Stimme zu erheben. Die Schweizerische Weltwoche hat dies bereits unmittelbar nach den massenhaften sexuellen Übergriffen in Köln getan, nämlich bereits Ende Januar!

        http://www.weltwoche.ch/ausgaben/201...abe-42016.html

        Auch dieser eklatante Unterschied zwischen der Welt und der Schweizerischen Weltwoche zeigt, wie sehr sich inzwischen der deutsche Obrigkeits-Journalismus vom Journalismus in anderen europäischen Ländern unterscheidet! Bassam Tibi hat damals, im Januar in der Schweizerischen Weltwoche, noch sehr viel eindringlicher davor gewarnt, dass Europa mit der massenhaften, illegalen Migration junger, ungebildeter Männer aus dem arabisch islamischen Raum seine Existenz aufs Spiel setzt. Bassam Tibi hat bereits damals insbesondere betont, dass Deutschland unter Angela Merkel ein „failed state“ geworden ist, da Deutschland auf Anweisung Merkels seine Souveränität an der Grenze aufgegeben hat. Ein Staat aber, so der Politologe Bassam Tibi, wird durch die Fähigkeit definiert, seine Souveränität nach außen zu bewahren. Bassam Tibi wies ferner darauf hin, dass es empörend wäre, wie parallel zu dem Kontrollverlust an den Grenzen ein Propaganda-Krieg geführt worden ist, in dem mit gestellten Bildern von Kindern und Frauen versucht worden ist, jede Kritik an der illegalen Massenmigration als inhuman abzustempeln. Besonders empörend empfand Bassam Tibi in dem Artikel in der Weltwoche, dass Meinungsmacher in Deutschland die kriminellen Schleuser sogar als Retter oder Helden zelebriert haben! Nach Berichten von Sicherheitsexperten aber, so Bassam Tibi, betragen die Einkünfte dieser Schleuserbanden rund 56 Milliarden Euro pro Jahr, eine Tatsache, die auch hier in der Welt nur ganz gelegentlich und eher verschämt am Rande erwähnt worden ist. Und Bassam Tibi warnt eindringlich davor zu glauben, wie es uns die Refugees Welcome Wortführer insbesondere beim ZDF monatelang weismachen wollten, dass die Flüchtlinge aus Syrien mehrheitlich Ärzte, Ingenieure beziehungsweise hochgebildete Akademiker wären. Er selbst, Bassam Tibi, hätte hingegen vor allem ungebildete Bauern und Jugendliche mit Gewaltneigung gesehen! Spät, sehr spät hat sich jetzt also auch die Welt dazu durchgerungen, einem Kenner der Situation in Syrien wie es Bassam Tibi nun einmal ist, auch zu Wort kommen zu lassen. Ich befürchte allerdings, dass das auf lange Sicht wieder einmal eine Ausnahme bleiben wird.“

        Soweit der von der Welt wegzensierte Leserbrief.

        Wir dürfen uns keinen Illusionen hingeben, dass sich an dieser Zensur bei den durchideologisierten, deutschen Propaganda-Journalisten in Zukunft irgendetwas ändern wird. Letztlich werden wir, die Bürger, selber für eine grundlegende Reform unseres Landes sorgen müssen, zum Beispiel durch Abwahl aller Blockparteien, die unser Land im Sinne eines Staatsputsches von oben, so Willy Wimmer, bewusst in die Katastrophe treiben.

        Markus Gärtner hat in seinem Buch „Lügenpresse“ diesen durchideologisierten Propaganda-Journalismus sehr treffend wie folgt beschrieben:

        „Wer in der Zwangskonsens-Republik aufmuckt, wird als realitätsferner, dumpfbackiger oder fremdenfeindlicher Populist bezeichnet. Im Internet beschweren sich Leser und Zuschauer der Mainstream-Medien zahlreich über die andauernde, massive »Standard-Bekeulung«, eine Kanonade, die sie einmal als »Antisemiten« (Nazikeule), ein andermal als »Homophobe« und dann wieder als »ausländerfeindlichen Mob« ins Visier nimmt. Die Themen variieren, die Beißreflexe bleiben. Selbst Euro-Kritiker wurden, wie wir im ersten Teil gesehen haben, in die rechte Ecke gestellt. Dadurch wird das Meinungsspektrum eingeebnet wie von einer Planierraupe, die den Boden für die nächste Autobahn walzt. Die Mainstream-Medien schmieden mit diesem Mechanismus ein Meinungs-Kartell, das Andersdenkende ausgrenzt und damit den Debattenraum erheblich verengt. Selten scheren große Publikationen aus diesem infamen Meinungs-Diktat aus. Sie betätigen sich lieber als Einpeitscher des Parteien-Kartells. Eine der seltenen Ausnahmen war jüngst der Guardian: »In der Dorfpolitik, wie überall sonst, zählt Konflikt, nicht Übereinstimmung«, schrieb die britische Zeitung in einem Kommentar, der im positiven Sinne zu mehr Streit in unseren gefährdeten Demokratien aufrief. Die Weltbank hat in einem Papier klar nachgewiesen, dass ansprechbare und - im Sinne von ausgestreckten Antennen - empfängliche Regierungen eine spürbar höhere Beteiligung im Wahlvolk auslösen. Warum entgeht der Zeitschrift Der Spiegel dieser simple Zusammenhang? Das Blatt würde desillusionierte Wähler eines Volkes, dem es sowieso nicht traut, am liebsten in den Mitmach-Gulag werfen.“

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        • #80
          Liebe Cashkurs-Community

          Die Verquickung der deutschen Presse mit Parteien und parteinahen Stiftungen erreicht gelegentlich auch schmerzhaft groteske Züge. Weder die Begriffe „Lügenpresse“ noch „Propaganda-Presse“ beschreiben dieses Netzwerk ausreichend. Es handelt sich hier eher um ein Meinungsmonopol-Netzwerk zur „Charakterwäsche“ der Deutschen. Der Begriff der „Charakterwäsche“ stammt aus dem lesenswerten Buch des Autors Caspar von Schrenck-Notzing, 2015 in der inzwischen 4. Auflage erschienen, über die Anfänge der Re-Education der Deutschen nach 1945.

          In einem anderen Buch, nämlich im Jahrbuch 2016 des Autors Gerhard Wisnewski habe ich als Beispiel für die Vernetzung der deutschen Presse mit politischen Parteien folgende Informationen zur taz gefunden, die einem wirklich die Haare zu Berge stehen lassen. Nachfolgend in Ausschnitten:

          „Donnerwetter - auf dem Papier kann sich dieser Zeitungsneubau sehen lassen: sieben Stockwerke an der Berliner Friedrichstraße, ein Traum in Glas und Stahl, fast 9000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche, umlaufende Balkone und eine großzügige Dachterrasse mit Panoramablick und ganzjährig nutzbarem Wintergarten. Und heute verkündet das Blatt stolz den Baubeginn. Die Frage ist nur, welches Blatt sich das mitten in der Zeitungskrise leisten kann: Bild, Welt oder Tagesspiegel? Nichts da: Wir reden von der ewig klammen taz.

          (…) Von derselben taz, deren Journalisten jahrzehntelang als die Revoluzzer und gleichzeitig als die Bettelmönche unter den deutschen Schreiberlingen galten. Die mit schöner Regelmäßigkeit Bettelbriefe an Leser und Unterstützer schrieben, nicht ohne den Hinweis, dass ohne ein ausreichendes Spendenaufkommen demnächst Schluss wäre mit dem Blatt.
          … …
          Die ewige Geldnot gehört zum Glaubwürdigkeitsmythos der taz. Armut wird im Mediengeschäft mit Wahrhaftigkeit assoziiert (…). 1992 wurde die Zeitung schließlich als Genossenschaft organisiert, an der mittlerweile mehrere Tausend Unterstützer Anteile zeichneten.
          … …
          Mitten in der Zeitungskrise steigt ausgerechnet das chronisch klamme ehemalige Sponti-Blatt wie ein Phönix aus der Asche und gönnt sich einen siebenstöckigen Neubau an der Friedrichstraße im Zentrum Berlins, direkt neben dem Jüdischen Museum, nur 400 Meter vom jetzigen Standort in der Rudi-Dutschke-Straße entfernt.

          Kostenpunkt: 20 Millionen Euro.

          Und nicht nur das. Sondern die angeblich so unabhängige taz kassiert dafür auch noch jede Menge Geld vom Staat. Das ging am 20. Mai 2015 aus der Antwort des Berliner Senats auf eine Anfrage des Abgeordneten Kurt Wansner (CDU) hervor. Den eigenen Unterstützern das Millionenprojekt schmackhaft zu machen war wohl auch deshalb nicht ganz so einfach für die taz. Von Anfang an gab es einigen Erklärungsbedarf. Und deshalb gab man sich bei der taz auch jede Menge Mühe, Fragen aufzufangen und in die richtige Richtung zu lenken. In einem eigenen Sechseinhalbminuten-Video zum Thema (…)

          »Wir wollen eine Basis schaffen für einen unabhängigen Journalismus, kritischen Journalismus, der nicht beeinflussbar ist von anderer Seite«, trommelt in dem Video taz-Genosse Wolf Eckert für den Neubau. In einer Zeit des Zeitungssterbens und der Fusionen sei es »ganz wichtig, dass eine selbstständige Einheit da bleibt, die unabhängig agiert«.

          Mit der Unabhängigkeit ist das allerdings so eine Sache, denn ein stattlicher Teil der »Knete« für den Neubau kommt vom Land Berlin, das heißt: vom Steuerzahler.“

          Übrigens, nur zur Erinnerung: Berlin gehört zu denjenigen Bundesländern, die ohne massiven, milliardenschweren Zuschuss über den Länderfinanzausgleich nicht überlebensfähig wären !

          Gerhard Wisnewski schreibt zu diesem taz-Skandal in seinem Jahrbuch 2016 weiter:

          „Während die öffentlich-rechtlichen Sender ihre Gelder immerhin selbst eintreiben müssen, wird dem Bürger für die taz ganz unauffällig – nämlich via Finanzamt – das Geld aus der Tasche gezogen.

          Auf der taz-Website kann man die Rechnung besichtigen: »Die Finanzierung von rund 20 Millionen Euro für Grundstück und Gebäude steht auf vier Säulen.« So kommen

          • 3 Millionen Euro aus dem vorhandenen Genossenschaftskapital,

          • 6 Millionen Euro aus extra eingeworbenen Darlehen von den Genossen,

          • 7,5 Millionen aus einem Bankdarlehen und

          • 3,35 Millionen aus Fördermitteln des Landes Berlin zur »Förderung der regionalen Wirtschaftsstruktur«.

          (…) Aber leider ist das eine Milchmädchenrechnung.

          Denn erstens macht der Staat in Wirklichkeit sogar 3,8 Millionen Euro für die taz locker, wie der Berliner Senat (…) dem Abgeordneten Kurt Wansner auf Anfrage mitteilte.

          Zweitens ist das Förderprogramm, aus dem die 3,35 Millionen Euro stammen, eigentlich »auf ausgewählte, strukturschwache Regionen« ausgelegt. Ziel ist es laut Bundeswirtschaftsministerium, »im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe über die Stärkung der regionalen Investitionstätigkeit dauerhaft wettbewerbsfähige Arbeitsplätze in der Region zu schaffen«. (…) die Friedrichstraße eine strukturschwache Region?

          »Gemessen an diesen Grundsätzen ist die Investitionsbeihilfe für die taz fragwürdig«, so die Junge Freiheit: »Denn das neue taz-Verlagshaus entsteht in der Friedrichstraße, einer der teuersten Adressen Berlins mitten in der in einem Bauboom steckenden Hauptstadt.«

          Laut immobilienscout24 können sich die aktuellen Bodenrichtwerte in der Gegend sehen lassen:

          »Spitzenwerte werden vor allem für herausragende Grundstücke wie zum Beispiel im Bereich der Friedrichstraße in Berlin-Mitte mit Bodenrichtwerten von 4000 bis 7000 Euro pro Quadratmeter ermittelt«, heißt es da. Und das ist noch moderat gerechnet, denn »die höchsten Bodenrichtwerte betragen hier bis zu 16000 Euro je Quadratmeter.«

          Doch, oh Wunder: Laut eigener Darstellung zahlte die taz für das 1321-Quadratmeter-Grundstück an der Friedrichstraße nur etwa 1500 Euro pro Quadratmeter (…) wahrlich ein Schnäppchenpreis.

          Des Rätsels Lösung: Nicht nur der satte Zuschuss von mehr als drei Millionen Euro, sondern auch das Grundstück stammt vom Staat, nämlich vom Land Berlin. Die Grundstücke wurden dabei »nicht nach Höchstgebot, sondern nach Qualität des Konzepts vergeben«, heißt es dazu auf taz.de (»Ein tolles Haus für die taz«, ohne Datum). Und da konnte das Blatt den Staat offenbar überzeugen. Das Grundstück wurde also »zum Schleuderpreis von zwei Millionen Euro vom Berliner Senat am Markt vorbei der taz zugeschustert«, konstatierte die Junge Freiheit: »Experten schätzen gegenüber der Jungen Freiheit den Wert der Fläche auf über zehn Millionen Euro - ein handfester Skandal« (online, 18.6.2015).“

          Soweit die Informationen zu diesem Polit-Skandal in Berlin, der exemplarisch beweist, in welchem Umfang die deutsche Umerziehungspresse mit den sie tragenden Parteien verknüpft ist!

          Übrigens: einer der Mitbegründer der taz war Hans-Christian Ströbele, der nicht nur RAF-Anwalt war (1980 wegen Unterstützung der RAF zu 18 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt), sondern 1978/79 auch Mitbegründer der Berliner AL und der taz. Ob Hans-Christian Ströbele seine Finger mit im Spiel hatte, um der taz aus Steuergeldern ein Luxusgebäude mitten in Berlin finanzieren zu können?
          Zuletzt geändert von dawn; 16.05.2016, 20:13.

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          • #81
            Die ehemalige Chefredakteurin der taz, zu deren Amtszeit dieser Deal auf Kosten des deutschen Steuerzahlers eingefädelt worden ist, Ines Pohl, ist übrigens seit Mitte 2015 bei der Deutschen Welle in Washington eingestellt ! Die Deutsche Welle ist, wen wundert das in diesem Zusammenhang noch, ein ausschließlich aus Steuermitteln finanzierter Staatssender. Offenbar reichen die blendenden Kontakte der taz-Journalisten nicht nur bis in den Berliner Senat, sondern bis in die Steuertöpfe der Bundesregierung!

            Ines Pohl ist übrigens einigen Cashkurs-Lesern in einer Phoenix-Diskussionsrunde zum VW Abgasskandal (30. September 2015: Der Lack ist ab – Deutsche Autos in der Krise?) aufgefallen, in der auch Dirk Müller aufgetreten ist.

            http://www.cashkurs.com/kategorie/tv...eptember-2015/

            Ines Pohl hat in ihrer grenzenlosen Dämlichkeit damals allen Ernstes den Satz geprägt, dass Dirk Müller „das Risiko mit den ganzen Schadstoffpartikeln herunterspielt“. Natürlich wäre VW, so Ines Pohl weiter, „nicht schuld an allen Krebskranken, aber wir wissen alle, dass der CO2-Ausstoß massive gesundheitliche Schäden nach sich zieht“ ...

            Und so ein Dünnbrettbohrer, der den Unterschied zwischen CO2 und NOx nicht kennt (!), wird auf Steuerzahlerkosten Mitarbeiterin der deutschen Welle in Washington!

            Ines Pohl ist letztes Jahr noch durch eine andere Entgleisung aufgefallen. Sie formulierte allen Ernstes via Twitter folgenden hasserfüllten Satz zum Germanwings-Absturz:

            http://www.welt.de/kultur/medien/art...Welle-geht.htm

            „Fast scheint es, als könnte Deutschland endlich die dringende Sehnsucht erfüllen, auch mal eine Katastrophe für sich zu beanspruchen.“

            Wie nicht nur dämlich sondern auch soziopathisch muss man eigentlich sein, um so einen Satz zu formulieren?

            Und Soziopathen dieses Schlages begleiten propagandistisch, im Sinne eines Grün-Rot protegierten Bevölkerungsaustausches, die illegale Masseneinwanderung nach Deutschland! Man braucht sich als Bürger, wenn man diese Hintergründe kennt, über nichts mehr zu wundern.

            Übrigens, Ines Pohl war als Stipendiatin der amerikanischen Nieman Foundation for Journalism ein Jahr in den USA. Dieses Stipendium wird seit 1939 vergeben mit der Zielsetzung, dass die Stipendiaten nicht nur an normalen Vorlesungen teilnehmen, sondern insbesondere an den Seminaren der Nieman Stiftung, die ihre Aufgaben darin sieht, Journalisten an „neue Betrachtungsweisen“ heranzuführen, so der Text bei Wikipedia.
            Zuletzt geändert von dawn; 16.05.2016, 20:16.

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            • #82
              "Deutsche halten Öffentlich-Rechtliche" für staatsgelenkt - Verwunderung bei Rundfunkratchef Steffen Flath"
              http://www.epochtimes.de/politik/deu...meistgelesen=1

              Dem armen Mann kann geholfen werden! Dabei kann er sich doch einfach mal in diesem Thread informieren.

              Aber es kommt noch besser:
              Das Wort Lügenpresse ärgere ihn jedoch, sagte Flath: "Ich glaube, dass es von Akteuren aus der Neonazi-Szene bewusst gestreut wurde."

              Das ist wieder echte Propaganda der Öffentlich-Rechtlichen! Somit hat sich die Lügenpresse wieder einmal selbst bestätigt! Danke.

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              • #83
                Hallo amsa65

                Schönes Beispiel für die Borniertheit derjenigen, die in diesem totalitären Staat glauben, eine Art „neue politische Aristokratie“ zu bilden.

                Das erste, was mir bei diesem pseudointellektuellen Schwachsinn eines Rundfunkratsvorsitzenden einfällt – vielleicht sollte man mal IQ-Tests für angehende Rundfunkratsvorsitzende einführen mit der Minimalforderung eines IQ oberhalb der Zimmertemperatur ?! – das erste was mir zu diesem Schwachsinn eingefallen ist sind die Worte des Spiegelerben und Sprüche klopfenden Dumpfbacke Jakob Augstein, der den Anspruch dieses totalitären, antidemokratischen Establishment wie folgt formuliert hat (aus dem Buch Lügenpresse von Markus Gärtner):

                http://www.cashkurs.com/kategorie/ca...sche-bank-das/

                „»Mit der reinen Demokratie haben wir es im Westen ohnehin nicht zu tun«, schreibt Jakob Augstein, »sondern mit gemischten Staatsformen, in denen die Macht von Repräsentanten des Volkes und einer neuen ARISTOKRATIE (!) gemeinsam ausgeübt wird.«

                So einen Unsinn blasen führende Politiker Augstein wahrscheinlich in kleinen Zirkeln in Hamburg oder Berlin ein.“
                Zuletzt geändert von dawn; 12.06.2016, 11:46.

                Kommentar


                • #84
                  Das zweite, das mir zu dieser erschreckend totalitären Gesinnung eines Rundfunkratsvorsitzenden eingefallen ist, sind die lesenswerten Zeilen des Chefredakteurs der schweizerischen Weltwoche, der in einem Editorial Anfang Juni 2016 unter der treffenden Überschrift „Deutschland spinnt“ folgendes zur wieder zum Leben erwachten Inquisition in den Deutschen Mainstream-Medien geschrieben hat:

                  http://www.weltwoche.ch/ausgaben/201...be-222016.html

                  „Die Inquisition ist zurück; Schauprozesse überall. Mit totalitären Methoden versuchen die Etablierten, ihre Weltsicht, ihre Machtansprüche durchzusetzen. In Deutschland bekommt dies gegenwärtig Alexander Gauland zu spüren (... ...) . Die Journalisten haben ihn schon lange im Fadenkreuz. Sie lauern, ja sie lechzen geradezu danach, den hochgebildeten früheren Staatssekretär und Buchautor politisch abzuschießen. Dass ausgerechnet die von mir geschätzte Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung den jüngsten Anschlag verübte, zeigt auf deprimierende Weise das Ausmaß einer politischen Aufregung, die den Bezug zur Wirklichkeit verloren hat.
                  ... ...
                  Im Verlauf dieses Gesprächs soll Gauland gesagt haben, der dunkelhäutige deutsche Fußball-Nationalspieler Jérôme Boateng sei zwar ein guter Fußballer, aber es gebe in Deutschland Leute, die ihn nicht zum Nachbarn haben wollten. Die als seriös eingestufte Zeitung machte aus dem angeblichen Gauland-Zitat auf der Frontseite den Titel: «Gauland beleidigt Boateng». Orkanartig schoss die Empörung hoch. Gauland sei ein Rassist. Kanzlerin Merkel schaltete sich ein und nannte den AfD-Mann «niederträchtig». Emsig schichteten die Inquisitoren den Scheiterhaufen, um den rechten Ketzer zu verbrennen.
                  ... ...
                  Nicht seine angeblichen Aussagen, sondern die journalistischen Methoden sind hier der Skandal. Gauland wurde reingelegt. Die Journalisten missbrauchten sein Vertrauen. Sie zitierten aus einem vertraulichen Hintergrundgespräch. Sie legten ihm die angeblichen Zitate nicht zur Autorisierung vor. Sie konfrontierten den Ahnungslosen nicht einmal mit den von ihm angeblich geäußerten Sachverhalten. Genau dies aber wäre ihre Pflicht gewesen: Wenn ein prominenter Politiker in einem brisanten Bereich womöglich anstößige Aussagen tätigt, muss man nachfragen, zurückfragen und abklären. Das ist Qualitätsjournalismus, wie ihn die FAZ in Anspruch nimmt. Alles andere ist (...) Inquisition.

                  Das Wesen der Inquisition besteht darin, dass sie nicht herausfinden will, wie es wirklich gewesen ist. Die Inquisition will denunzieren, verurteilen, vernichten. Das war auch hier das Drehbuch. Nach dem ersten Sturm kämpfte sich Gauland zurück. Er habe die entsprechenden Aussagen so nie gemacht. Die Journalisten erwiderten, sie hätten aber die Zitate «aufgezeichnet». Als man genauer hinschaute, gaben sie kleinlaut zu, dass es keine elektronischen oder Tonbandaufzeichnungen gibt, sondern lediglich das handschriftliche Gekritzel in ihren Notizbüchern.

                  Der Fall zeigt: Deutschland ist eine noch junge Demokratie. Andersdenkende haben es schwer. Die belastete Geschichte des Landes wird von oben missbraucht, um missliebige Stimmen auszugrenzen. Als der Bestsellerautor Thilo Sarrazin Kritik an Merkels Migrationspolitik äußerte, erklärten ihn die Kanzlerin und der Bundespräsident flugs zur Unperson. Jetzt will die Gesinnungsmafia Gaulands AfD erledigen. Die Eliten fühlen sich bedroht, und die Angst schlägt bereits in aggressive Panik um. (... ...) Doch hinter der Arroganz der Eliten steckt Schwäche. Wir dürfen uns nicht einschüchtern lassen.“

                  Besser, als es Roger Köppel hier zu Papier gebracht hat, kann man die wieder etablierte Inquisition zur Vernichtung Andersdenkender – bei unseren Propaganda-Journalisten von ARD und ZDF gerne auch als „wehrhafte Demokratie“ bezeichnet – nicht beschreiben. Deutschland ist inzwischen ein totalitärer Präventions- und Überwachungsstaat wie er bereits von George Orwell in 1984 beschrieben worden ist, ein Staat in dem jede und jeder fertiggemacht werden soll, der sich nicht an das Orwellsche „Neusprech“, also einer in Deutschland einzuführenden, politisch-korrekten Amtssprache hält. Übrigens, unser Grundgesetz verlangt von jedem einzelnen Bürger, also auch von uns hier bei Cashkurs, diesem totalitären Gesinnungsstaat Widerstand zu leisten !

                  Und das dritte, was mir zu diesen Ergüssen des Rundfunkratsvorsitzenden einfällt ist ein Artikel aus der Neuen Zürcher Zeitung, der inzwischen genau ein Jahr alt ist (erschienen am 16.06.2015), und der sich schon damals mit dem „Minenfeld im deutschen Journalismus“ befasst hat, das all diejenigen betreten, die vom Orwellschen Neusprech abweichend, die Bürger in Deutschland mit Informationen zur massenhaften illegalen Migration versorgen wollen.

                  http://www.nzz.ch/feuilleton/medien/...ion-1.18562659

                  Dieser ein Jahr alte Artikel ist auch heute noch lesenswert. Er beschreibt in einer fast schon schmerzhaft nüchternen Weise, wie die Bürger in Deutschland im Sommer 2015 durch Verharmlosungen, Relativierungen und schlichten Propaganda-Lügen so nachhaltig hinters Licht geführt worden sind, dass – ich vermute, jeder erinnert sich noch daran – bis Ende 2015 unter dem Sperrfeuer dieser Verharmlosungen/Relativierungen/Propagandalügen auf allen Ebenen eine fast schon militärisch anmutende Kriegserklärung gegen den Teil der deutschen Bürger am Leben erhalten werden konnte, der sich nicht für dumm verkaufen lies.

                  Die NZZ schrieb damals unter anderem:

                  „Der Streit um die Einrichtung von Heimen für Asylbewerber und die Aufregung über kriminelles Verhalten sind publizistisch in den Lokalteilen eingehegt. Auch die erheblichen Kosten, die selbst nahezu bankrotte Kommunen für Unterbringung und Versorgung der Neuankömmlinge aufbringen müssen, provozieren derzeit keine medienöffentlichen Diskussionen. Der Ausnahmezustand ist medial als Normalfall akzeptiert.
                  ... ...
                  Die Medien berichten mit erkennbarer Schlagseite bei der Themensetzung und der Wahl inhaltlicher Schwerpunkte. Im Vordergrund stehen humanitäre Probleme, Möglichkeiten ihrer pragmatischen Lösung und vor allem Empathie mit den Migranten. In den Lokalteilen der Zeitungen wird intensiv über die Anstrengungen der Gemeinden zur menschenwürdigen Unterbringung und Versorgung der Neubürger informiert. (... ...) So suggerieren Berichte tonangebender Leitmedien, dass zahlreiche arbeitswillige Migranten von Unternehmen sofort eingestellt und über den Arbeitsmarkt problemlos in die aufnehmende Gesellschaft eingegliedert werden könnten. Leider behindere eine indolente und unverständige Bürokratie mit ihrem Beharren auf Prüfung der Aufenthaltsberechtigung und der behaupteten Qualifikationen diesen eigentlich harmonischen Prozess.
                  ... ...
                  Man könnte glauben, dass Masseneinwanderung kein Problem ist, sondern nur von Anhängern einer «Festung Europa» zu einem gemacht wird. Wo Vertreter einer solchen Position überhaupt zugelassen werden, inszeniert man ihren Auftritt so, dass im Fernsehen ihre Thesen durchs Bilder-Arrangement schon dementiert werden.
                  ... ...
                  Lügen und Täuschung der Behörden im Asylverfahren gelten als hinzunehmender Standard. Provozierendes Verhalten und zum Teil aggressiv vorgetragene Ansprüche werden neutral registriert. Exemplarisch ist da der verständnisvolle Bericht über Afrikaner , die ihre Unterkunft randalierend zerlegen, weil ihnen bisher bloß eine und nicht wie gewünscht zwei warme Mahlzeiten täglich angeboten werden. Eine Schlagzeile wie «Nicht alle Flüchtlinge sind dankbar» , unter der eine Zeitung ihre Verwunderung darüber zum Ausdruck bringt, dass gerade aus großer Not Gerettete gleich ihre Wohltäter bestehlen und bedrohen, sind seltene Ausnahmen in einem ostwestfälischen Medienbiotop.
                  ... ...
                  Das erfordert Selektion, Kontrolle und gegebenenfalls Zurückweisung – das sind Begriffe, die in der medialen Bearbeitung des Themas in Deutschland einen schlechten Ruf haben. Auch die empirisch begründete These des Oxforder Ökonomen Paul Collier, dass «eine zu starke ethnisch-kulturelle Diversität den sozialen Zusammenhalt und damit die Grundlagen des Wohlstands» bedrohe, dürfte dazu beigetragen haben, dass der Brite die deutsche Debatte nicht beeinflusst hat.

                  Dabei gibt es seit langem Anzeichen, dass in bestimmten Regionen und Milieus in Deutschland jener soziale Zusammenhalt unter dem Druck der Einwanderung prekär wird. Die Medienpraxis des Wegsehens und der camouflierenden Berichterstattung, welche die Akteure verschleiert, ist keine Lösung.
                  Zuletzt geändert von dawn; 12.06.2016, 11:49.

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                  • amsa65
                    amsa65 kommentierte
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                    Der Herr Gauland ist aber auch recht ungeschickt in seiner Rhetorik und kommt teilweise recht hölzern rüber. Da setzen eben geschickte Redner sofort an und es ist ein gefundenes Fressen für die Medien. Sarrazin (nicht-AFD) ist auch recht ungeschickt in seiner Wortwahl. Und Petri tappt immer wieder in unsinnige Fettnäpfchen. Bernd Lucke war da deutlich redegewandter und hatte immer die richtigen Gegenargumente.
                    Wenn die AFD nicht immer wieder so dämliche Fehler machen würde, könnten sie noch deutlich mehr Stimmen bekommen.

                    Bei den Öffentlich-Rechtlichen bekommen sie prinzipiell den Stempel rechtspopulistisch aufgedrückt, wobei der Bergiff wohl sehr differenziert gesehen werden muss und nicht eindeutig zugeordnet werden kann, wie ich nachgelesen habe. Allerdings wird er von den Ö.-R. gern als Kampfbegriff eingesetzt, um die AFD medial in einer bestimmen politischen Ecke zu isolieren. Dazu kommen noch Begriffe wie rechtsextrem usw.
                    Wahrscheinlich ist diese Art der Berichterstattung ein Regierungsauftrag (hinter vorgehaltener Hand).
                    Zuletzt geändert von amsa65; 12.06.2016, 22:17.

                • #85
                  Nachrichten wie diese hier, über Proteste gegen den Drohnenkrieg der USA von deutschem Boden aus, werden hingegen gern weg gelassen. Immerhin waren es 5.000 Demonstranten.
                  http://www.handelsblatt.com/video/po...ideos_11236836
                  Mir ist jedenfalls bei den Ö.-R. kein Bericht dazu aufgefallen. Wäre ja auch nicht gut, medial den USA gegenüber derartige Kritik zu äußern, schließlich sind das unsere Freunde, die nur Gutes für uns wollen.

                  Genau so hinterlassen die Ö.-R. ein mediales Zerrbild beim Zuschauer. Bestimmte politische Parteien schlecht aussehen lassen, aber Kritik an den USA unbedingt vermeiden.
                  Zuletzt geändert von amsa65; 12.06.2016, 22:16.

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                  • #86
                    Es gibt doch tatsächlich eine Website, die sich mit der Kritik über Medien beschäftigt. Sie heißt Über Medien und schreibt dazu, dass sie Medien besser kritisieren wollen. Ich habe zwar noch nicht viel darin gelesen, aber ein Beispiel möchte ich schon einmal verlinken. Und zwar zum Thema des Flüchtlingszitats des Innenministeriums. Wer möchte, kann sich dort über viele weitere Beispiele informieren. Die Seite scheint ganz hilfreich und seriös zu sein und liefert interessante Argumente, wenn man Medien kritisieren möchte.

                    http://uebermedien.de/5616/vergleich...nministeriums/
                    Zuletzt geändert von amsa65; 17.06.2016, 11:10.

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                    • #87
                      Desillusionierter Gutmensch: "Rechte Propaganda" über Flüchtlinge ist leider die Wahrheit!

                      https://www.youtube.com/watch?v=7UKuyQinBfI

                      Das Video ist ein Musterbeispiel dafür, dass man durch Nachdenken einfacher zu Wissen gelangt als durch die Erfahrung. Dieser junge Mann ist eindeutig den letzteren Weg gegangen und schildert seine Erfahrungen mit "Flüchtlingen" und bestätigt genau die Befürchtungen der "Besorgten Bürger".

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                      • #88
                        Hallo amsa65 und lmft33

                        Interessante Links, aber dennoch irgendwie deprimierend.

                        Zunächst zu der neuen Seite „Über Medien“. Wenn ich dort als Quintessenz der Analyse der bewusst falsch interpretierten Zahlen zur Kriminalität von Migranten lese (und zwar bewusst falsch interpretiert sowohl von den diversen Sprechern des Bundesinnenministeriums, wie auch von dpa, wie auch im Anschluss daran von allen öffentlich-rechtlichen Rundfunk-(Propaganda-) Anstalten und den meisten Printmedien):

                        „Über die Motive darf jetzt jeder spekulieren: Ist das die Nachrichtenroutine, in der ein korrektes Zitat erst einmal ein korrektes Zitat ist, auch wenn es inhaltlich nicht korrekt ist? Oder spielt dabei ein Wunsch der Journalisten eine Rolle, solch eine positive Nachricht zu verbreiten?

                        Gegen den verbreiteten Verdacht, dass Journalisten mit den Regierenden unter einer Decke stecken, hilft das alles jedenfalls nicht.“

                        dann weiß ich, dass die beiden Macher hinter „Über Medien“, nämlich Stefan Niggemeier und Boris Rosenkranz, entweder die von mir häufig zitierten Bücher des Journalisten Markus Gärtner (Lügenpresse) und des Journalisten Hans-Hermann Gockel (Finale Deutschland) noch nie gelesen haben oder aber die endlos vielen Beispiele für eine, die Realität „korrigierende“ Propaganda-Presse bewusst verdrängt haben. Denn es handelt sich bei dieser Kumpanei zwischen Politikern und Journalisten nicht um einen „verbreiteten Verdacht, dass Journalisten mit den Regierenden unter einer Decke stecken“, sondern um eine Tatsache.

                        Ein kurzer Blick auf die vielen Beispiele der beiden oben genannten Bücher hätte gereicht, oder aber auch ein kurzes Hineinhören in das Radiofeature von SWR2 aus dem Jahre 2015 „Vertrauen ist gut, die Medien und ihre Kritiker“.

                        http://www.swr.de/swr2/programm/send...i5z/index.html

                        Die Highlights aus diesem Radiofeature habe ich am 25.01.2016 im Forum „Mainstream-Medien oder Lügenpresse“ zusammengestellt. Dort bitte nochmal nachlesen. Als Beweis für die Kumpanei zwischen amtierenden Politikern und Chefredakteuren sei nur an die beiden Beispiele erinnert, die der ehemalige Hörfunkdirektor des Bayerischen Rundfunks Johannes Grotzky, jetzt als Honorarprofessor am Institut für Slawistik an der Universität Bamberg tätig, erwähnt hat. Grotzky, der übrigens, so die Macher des Radiofeatures von SWR2, „unerwartet positiv“ auf das Udo Ulfkotte Buch „Gekaufte Journalisten“ reagiert hätte, da er vieles aus eigener Erfahrung bestätigen kann, und ebenfalls von massiven Fälschungen in Nachrichtensendungen, z.B. während des Balkan-Krieges, berichtet.

                        Grotzky zur Kumpanei zwischen Politikern und Journalisten:

                        Das erste Beispiel von einem bereits verstorbenen Chefredakteur einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt, der für einen Ministerpräsidenten dessen Bücher in seinem Namen geschrieben hat, als Ghostwriter. Gleichzeitig hat er über diesen Ministerpräsidenten, bzw. über dessen Partei, Karriere im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gemacht, und hat diesen Ministerpräsidenten auch im Rundfunkprogramm kommentiert. „Ja, wenn etwas Korrumpierbarkeit ist, dann natürlich dieses“, so Grotzky.

                        Das zweite Beispiel vom Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“, von einem ebenfalls bereits verstorbenen journalistischen Kollegen, der Grotzky mal erklärt hat, wie er praktisch ein Leben lang auf bestimmte Politiker abgestellt war und ihm (Grotzky) gesagt hat, „ich kann praktisch die Interviews schon ohne Rückfrage mit denen schreiben, und wir sind schon so eng befreundet, dass es mir schon fast peinlich ist.“

                        Walter van Rossum, ein Hörfunkjournalist und Medienkritiker zu diesen engen Verbindungen zwischen Journalisten und Politikern:

                        „Ich brauche keinen Zensor mehr, es wäre albern anzunehmen, es gäbe jetzt irgendwelche fünf Leute, die sagen „wir müssen so oder so über die Ukraine berichten“. Nein, heute weiß ein Journalist, was er darüber zu sagen hat.“

                        Und vor diesem Hintergrund schreiben beide Macher von „Über Medien“ allen Ernstes noch, es gäbe nur „den verbreiteten Verdacht, dass Journalisten mit den Regierenden unter einer Decke stecken“ könnten, so als wären diese Aussagen Hirngespinste von Verschwörungstheoretikern. Hallo, geht’s noch ???

                        Vielleicht sollten die Macher von „Über Medien“ mal unser Forum zu den Mainstream-Medien lesen. Dort würden sie mit relativ geringem zeitlichem Aufwand überhäuft werden mit Informationen zur deutschen „Lügenpresse“.

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                        • #89
                          Und nun zu dem Video des „desillusionierten Gutmenschen“

                          Im Prinzip ist es aller Ehren wert, dass es Friede-Freude-Eierkuchen-Aktivisten gibt, die so offen im Internet ihre gnadenlose Naivität korrigieren. Aber mich beschleicht dabei ein ungutes, mulmiges Gefühl. Wie viele solcher Friede-Freude-Eierkuchen-Aktivisten, die auf regierungsamtlich aus Steuergeldern finanzierten „Gegendemonstrationen“ all diejenigen Bürger niedermachen, die sich nicht für dumm haben verkaufen lassen, wie viele solcher naiven Zeitgenossen mag es „da draußen“ noch geben?

                          Warum hat unser „Gutmensch“ als studierter Wirtschaftsinformatiker, dem das Internet als Informationsquelle ja nun wirklich nicht fremd sein sollte, sich nicht im Internet informiert? Dort findet man inzwischen gefühlt tausende von Seiten, die mehr oder weniger drastisch von den negativen Erfahrungen mit illegalen Migranten berichten.

                          Zunächst wundert er sich allen Ernstes darüber, dass die von ihm betreuten drei Migranten nicht allzu viel Ehrgeiz – sprich gar keinen (!) – aufwänden, sich hier in Deutschland weiterzubilden, um in absehbarer Zeit eine Chance auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Schon im Oktober 2015 konnte man dazu z.B. in der Welt nachlesen, dass selbst von denjenigen Migranten, die einen Ausbildungsplatz auf dem Arbeitsmarkt ergattert haben, sieben von 10 die Ausbildung abbrechen. Und das bezog sich auf Personen, die bereits 2013 nach Deutschland gelangt waren:

                          http://www.welt.de/wirtschaft/articl...ildung-ab.html

                          „Flüchtlinge brechen in deutschen Handwerksbetrieben überdurchschnittlich häufig ihre Ausbildung ab. Etwa 70 Prozent der Azubis, die aus Syrien, Afghanistan und dem Irak geflohen waren und im September 2013 ihre Lehre begonnen hatten, haben sie inzwischen ohne Abschluss wieder beendet, sagte der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer München und Oberbayern, Lothar Semper. Bei den übrigen Lehrlingen liegt die Abbruch-Quote deutlich niedriger, nämlich bei rund 25 Prozent. Die Zahlen seien bundesweit ähnlich.
                          ... ...
                          Vor allem die Sprachkenntnisse seien immer eine große Hürde während der Ausbildung (...) Aber auch der vergleichsweise geringe Lohn während der Lehre spiele eine Rolle. "Wir müssen erhebliche Überzeugungsarbeit leisten, damit die jungen Leute überhaupt eine Ausbildung anfangen", sagte Semper.“

                          Seine Überraschungen diesbezüglich hätte sich unser desillusionierte Gutmensch sparen können, wenn er sich z.B. einmal die Erfahrungsberichte aus den diversen Handwerkskammern im Internet durchgelesen hätte.

                          Unser „desillusionierte Gutmensch“ war auch maßlos überrascht, dass er von dem jungen Flüchtling aus Syrien angelogen worden ist, hinsichtlich seiner vermeintlich tollen Qualifikation als studierter Informatiker aus Syrien. Auch hier hätte ein kurzer Blick ins Internet genügt. Zu diesem Thema im gleichen Welt-Artikel der damalige Chef des Münchner Ifo-Institutes Hans-Werner Sinn:

                          „Die Qualifikation der Flüchtlinge sei überwiegend schlecht. "Da kommen nicht die Chefärzte aus Aleppo", sagte der Wirtschaftswissenschaftler. 70 Prozent der Afghanen und 15 Prozent der Syrer seien Analphabeten, 22 Prozent der Flüchtlinge hätten keinen Schulabschluss. "Die können gar keine Ausbildung anfangen, sondern drängen in die untersten Beschäftigungsverhältnisse, wo der Mindestlohn gilt", sagte Sinn. Das werde zwangsläufig zu steigender Arbeitslosigkeit führen.“

                          Und Ende Dezember konnte man in der Welt folgenden Artikel finden

                          http://www.welt.de/wirtschaft/articl...-wirklich.html

                          auf den ich am 30.12.2015 auch im Forum „Wird aus Deutschland ein failed state“ eingegangen bin. Hier in aller Kürze daraus nur wenige Punkte:

                          Der alles dominierende Punkt bei der Frage, welche (angeblichen !!!) Qualifikationen die illegalen Migranten mitbringen ist die Tatsache, dass wir keinerlei Identitätsprüfungen an den Grenzen hatten und haben, und damit auch keinerlei Informationen darüber, welche schulische Bildung oder sonstigen Qualifikationen die inzwischen (bis Ende März 2016) 1,3 Millionen meist männlichen Flüchtlinge haben !

                          Der Bildungsökonom Ludger Wößmann vom Münchner Ifo-Institut fasst das in folgenden, resignativen Sätzen zusammen: „Wir stochern derzeit im Nebel. Niemand weiß wirklich, über welche Qualifikationen die Menschen verfügen. Bislang würden noch nicht einmal die Sprachkenntnisse systematisch untersucht.“ Das überrascht auch nicht wirklich, wenn man bedenkt, dass 70 bis 75% aller Asylanten die nach Deutschland wandern noch nicht einmal über einen Pass verfügen!

                          http://www.welt.de/politik/deutschla...9&pm_ln=402709

                          Aufgrund komplett fehlender Daten zum Bildungsniveau dieser Massenmigration hat der Ifo-Ökonom Ludger Wößmann versucht, anhand öffentlich zugänglicher Daten von international durchgeführten Schulleistungs-Tests (Pisa und TIMSS) den Bildungsstand der Migranten hier in Deutschland zu rekonstruieren.

                          Seine Ergebnisse waren:

                          In Deutschland erreichen die Schüler in den Tests aus den Jahren 2011 und 2012 durchschnittlich 518,8 Punkte, in Syrien aber nur 379,3 Punkte. Der Unterschied von 139,5 Punkten lässt sich nach Wößmann auch in Schuljahren ausdrücken, da 25 bis 30 Punkte Unterschied jeweils einem vollständigen Schuljahr entsprechen. Die knapp 140 Punkte Unterschied entsprechen also mindestens 5 Schuljahren. Oder in anderen Worten, ein 14 Jahre alter Achtklässler aus Syrien bewegt sich auf dem Schulleistungs-Niveau eines 9-jährigen Drittklässlers aus Deutschland !

                          Es kommt aber noch schlimmer; Wößmann untersuchte in seiner Auswertung der Pisa- und TIMSS-Daten nicht nur den Durchschnittswert der Schulleistungs-Tests sondern auch den Anteil der 14-jährigen Schüler, die in der achten Klasse nicht einmal die Grundkompetenzen der OECD erreichten, also gerade einmal in der Lage waren, nur extrem einfache Mathematikaufgaben zu lösen und nur sehr eingeschränkt fähig waren, Lesen und Schreiben zu können. Ergebnis: in Syrien muss man 64,6 Prozent aller Schüler dieser Kategorie zuordnen, in Deutschland sind es „nur“ 16,1 Prozent - was für ein Land, das ausschließlich von seinen Industrieprodukten lebt aber immer noch viel zu viele sind.

                          Die damals getesteten 14-Jährigen sind heute etwa 18 Jahre alt und gehören damit zur Endlos-Karawane der Flüchtlinge aus dieser Region.

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                          • #90
                            Und zum Schluss die Verwunderung unseres „desillusionierten Gutmenschen“ darüber, wie aggressiv und fordernd seine „Schützlinge“ aus Syrien aufgetreten sind. Auch hierzu hätte ein kurzer Blick ins Internet genügt bezüglich der endlosen Erfahrungsberichte, die andere schon vor unserem Gutmenschen gemacht und publiziert haben. So z.B. eine Flüchtlingshelferin aus einer Hamburger Erstaufnahmestelle mit den Worten

                            „Extrem fordernd, unzuverlässig und aufdringlich“

                            http://www.welt.de/regionales/hambur...dringlich.html

                            Worte, wie sie ganz ähnlich auch aus dem Mund unseres desillusionierten Gutmenschen gekommen sind.

                            Die Flüchtlingshelferin schreibt Anfang 2016 unter anderem:

                            „Sie begann ihre Arbeit in einer Hamburger Erstaufnahmestelle mit viel Idealismus. Doch die Erfahrungen mit den Flüchtlingen haben ihr alle Illusionen geraubt.
                            ... ...
                            Tja, und dann kamen die ersten Flüchtlinge in mein Büro, in dem ich die Sozialberatung abhalten wollte – und ich habe schon nach den ersten paar Besuchen von ihnen gemerkt, dass meine sehr positive und idealistische Vorstellung von ihnen und ihrem Verhalten sich doch deutlich von der Realität unterschied. (...) Aber wenn ich ehrlich bin, dann ist die Zusammenarbeit mit 90 Prozent von denen, die ich treffe, eher unangenehm und leider nicht so, wie ich mir das vorher gedacht habe.
                            ... ...
                            Erstens sind viele von ihnen extrem fordernd. Kommen zu mir und verlangen, dass ich ihnen jetzt sofort eine Wohnung und ein schickes Auto und am besten auch gleich noch einen richtig guten Job beschaffe, weil ich das ja müsste, dafür sitze ich ja da und sie seien ja nun mal hier angekommen. Wenn ich das dann ablehne und stattdessen versuche, ihnen zu erklären, dass das nicht geht, dann werden sie oftmals laut oder auch mal richtig aggressiv. (...) Eine ursprünglich aus dem arabischen Raum stammende Kollegin von mir haben sie mal wirklich angeschrien "Wir köpfen dich!". Wegen solcher und anderer Sachen war die Polizei mehrmals in der Woche bei uns.

                            Zweitens machen sie häufig sehr unzuverlässige Angaben. Sie kommen zu mir, haben ihre Papiere dabei und erzählen dann eine Geschichte, die so gar nicht ganz stimmen kann. Aber sie halten daran fest und ich kann mir dann erst sicher sein, wenn ich mit meinen Kollegen darüber gesprochen habe und die sagen dann oft, dass die Person am Tag vorher schon bei ihnen gewesen war und da alles ein bisschen anders erzählt habe.

                            Es gab beispielsweise einen Bewohner, der kam mit seinem Abschiebe-Bescheid zu mir und wollte wissen, was nun passieren würde. Ich habe es ihm erklärt, er ist dann gegangen. Bald darauf kam er zu meiner Kollegin und zeigte plötzlich völlig neue Ausweispapiere auf einen anderen Namen vor und sagte, er sei dieser Mensch mit dem anderen Namen. Er wurde dann nicht mehr ausgewiesen, sondern nur in ein anderes Lager verlegt.

                            Drittens halten sie sich nur selten an Absprachen. Ich mache ja auch die Arzttermine für die Flüchtlinge fest. Alle von ihnen müssen eine Grunduntersuchung über sich ergehen lassen, das heißt durchs Röntgen, eine Impfung und einen generellen Check-up durch. Aber viele von ihnen wollen noch zu anderen Ärzten, vor allem zu einem Zahnarzt oder zum Orthopäden. Dann mache ich Termine für sie, aber wenn der Termin da ist, tauchen sie einfach nicht auf. Das passiert so häufig, dass die Ärzte uns mittlerweile schon gebeten haben, nicht mehr so viele Termine festzumachen – aber was soll ich denn da tun? Ich kann ja nicht einfach die Bitte um einen Termin ablehnen, nur weil ich vermute, dass der Bittende dann nicht erscheinen könnte.

                            Und viertens, und das ist für mich das Schlimmste: Einige der Flüchtlinge verhalten sich indiskutabel uns Frauen gegenüber. Es ist ja bekannt, dass es vor allem alleinstehende Männer sind, die hierher zu uns kommen, etwa 65 Prozent oder vielleicht sogar 70 Prozent, würde ich mal ganz persönlich so schätzen. Die sind alle noch jung, erst so um die 20, höchstens 25 Jahre alt.
                            ... ...
                            Konkret heißt das: Ich habe begonnen, mich anders anzuziehen. Ich bin eigentlich jemand, der gern auch mal etwas engere Sachen trägt – aber jetzt nicht mehr. Ich ziehe ausschließlich weit geschnittene Hosen und hochgeschlossene Oberteile an. Schminke benutze ich sowieso immer schon sehr wenig, höchstens mal einen Abdeck-Stift. Und nicht nur äußerlich habe ich mich verändert, um mich etwas vor dieser Belästigung zu schützen. Ich verhalte mich auch anders. So vermeide ich es zum Beispiel, auf unserem Gelände an diejenigen Orte zu gehen, an denen sich die alleinstehenden Männer oft aufhalten. Und wenn ich es doch mal muss, dann versuche ich, sehr schnell da durchzukommen und lächele dabei niemanden an, damit man das nicht falsch verstehen kann.

                            Aber meist bleibe ich in meinem kleinen Büro, wenn möglich, dann sogar den ganzen Tag über. Und ich fahre nicht mehr mit der Bahn zur Arbeit hin oder wieder zurück – denn letztens ist eine Kollegin von einigen der jungen Männer bis zur U-Bahn-Station verfolgt und sogar noch in der Bahn belästigt worden. Das möchte ich mir ersparen und komme daher mit dem Wagen.“

                            Soweit einige Ausschnitte aus den wirklich lesenswerten Erfahrungen dieser Helferin aus Hamburg. Im Vergleich zu dieser Offenheit hat sich unser „desillusionierter Gutmensch“ noch immer hinter der Mauer der Political Correctness versteckt !

                            Warum um alles in der Welt, muss jeder dieser gnadenlos naiven „Gutmenschen“ all diejenigen miesen Erfahrungen, die schon alle anderen „Gutmenschen“ vor ihm gemacht haben, selbst durchleben? Wie lange wird es dann wohl noch dauern, bis auch der allerletzte Friede-Freude-Eierkuchen-Aktivist endlich merkt, dass das sogenannte „Dunkeldeutschland“, ein Diffamierungsbegriff übelster Sorte und so absolut typisch für unseren Bundespräsidenten-Darsteller Gauck (!), dass dieses sogenannte „Dunkeldeutschland“ diejenigen Bürger waren, die sich nicht, im Gegensatz zu den vielen „Gutmenschen“, auf Dauer haben gnadenlos für dumm verkaufen lassen !

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