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Beispiele der Mainstream Medien oder auch "Lügenpresse"

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  • #31
    Sogar Ex-Innenminister Hans-Peter Friedrich wirft jetzt den Medien in Deutschland ein Schweigekartell vor!
    http://deutsche-wirtschafts-nachrich...gekartell-vor/

    Aus einem etwas älteren Bericht, den ich leider nicht mehr finden kann geht hervor, dass Frau Merkel selber eine Order an die Öffentlich-Rechtlichen gegeben hat, in Sachen Flüchtlingskrise nicht zu viele besorgniserregende Nachrichten zu senden. Köln ist hier nur ein offensichtliches Beispiel, an dem diese Order zum Tragen gekommen ist.
    Zuletzt geändert von amsa65; 07.01.2016, 11:51.

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    • #32
      Hier ein Beweis für Zensur in den Mainstream Medien zum Thema Flüchtlinge:
      Einem Kriminologen wurde vor einem Interview nahe gelegt, sich nicht zu Flüchtlingen zu äußern!

      http://deutsche-wirtschafts-nachrich...tv-interviews/

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      • #33
        Alle internationalen Stimmen, welche die Einwanderungspolitik Merkels im Zusammenhang mit den Vorfällen an Sylvester kritisieren, sind laut Spiegel Rechtspopulisten. Ich glaube diese klassischen Chiffren wie Verschwörungstheoretiker, Antisemit, Neu-Rechte etc. haben sich längst abgenutzt.

        http://www.spiegel.de/politik/auslan...a-1071116.html

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        • #34
          Das alternative Pressemedium Deutsche Wirtschafts Nachrichten (DWN), entlastet die Mainstream-Nachrichten relativ plausibel von dem Vorwurf, die Massenbelästigungen in Köln absichtlich verschwiegen zu haben:
          http://deutsche-wirtschafts-nachrich...edien-geschah/

          Dann streichen wir mal dieses Beispiel aus der Liste dieses Threads.

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          • #35
            In einem Artikel in der Welt vom 12.01. wurde die Frage aufgegriffen: „Ausländische Straftäter. Vertuscht die Polizei? Das sagen die Beamten“

            http://www.welt.de/politik/deutschla...e-Beamten.html

            Man findet dort folgende Sätze:
            „Verschweigt die Polizei Nationalitäten von Straftätern? Werden Berichte geschönt, um die Stimmung gegen Ausländer nicht anzuheizen? … … In den einzelnen Bundesländern gehen die Beamten bei der Nennung von Nationalitäten mutmaßlicher Straftäter recht unterschiedlich vor, wie eine dpa-Umfrage ergab.“

            Dieses angeblich „recht unterschiedliche Vorgehen“ ist in der Wirklichkeit unseres Landes ein monolithischer Block von gezieltem Verschweigen von Taten, die von Tätern nicht deutscher Herkunft ausgeübt worden sind. Und dieses gezielte Verschweigen beruht nicht auf der Eigenmächtigkeit des einzelnen Polizeibeamten, sondern aufgrund politischen Drucks und von Druck politisch aktiver Gruppierungen.

            Hermann-Gockel beschreibt dazu in seinem Buch „Finale Deutschland“ zahlreiche Beispiele, unter anderem:

            „In den Polizeiberichten von Hessen und Rheinland-Pfalz dürfen Beschuldigte nicht mehr als Sinti oder Roma bezeichnet werden. Ein Erlass mit fatalen Folgen, wie ein Sprecher der Polizeigewerkschaft bemängelte: schließlich würde dadurch eine schnelle, erfolgreiche Fahndung »nach Tätern dieser Ethnie extrem behindert.«

            Um sich nicht eines Dienstvergehens schuldig zu machen, hat man sich im polizeiinternen Sprachgebrauch daraufhin auf die Formulierung MeM verständigt. MeM steht für »Mobile ethnische Minderheit«.“

            Zensur-Druck wird nicht nur von den Innenpolitikern der Länder ausgeübt, sondern auch von Gutmenschen-Organisationen wie z.B. dem Integrationsrat der Stadt Bielefeld. Ich hatte das Beispiel aus Bielefeld schon im Rahmen eines Kommentars zum MoMa Interview von Dunja Hayali (ZDF) mit Julia Klöckner (CDU) gebracht.

            https://forum.cashkurs.com/forum/for...in-staatsmacht

            Daher hier nur folgende Ergänzung aus dem Buch „Finale Deutschland“:

            „Sollte der Integrationsrat dabei bleiben, ein Verbot von Pressemeldungen und Aussagen zu fordern, die eine Verbindung zwischen ethnischer Herkunft, Staatsangehörigkeit, Hautfarbe und Religion einerseits sowie Terrorismus oder kriminellem Verhalten andererseits herstellen, dann sollte sich der Verfassungsschutz mit diesem Gremium beschäftigen.
            … …

            Tatsache ist: Wer die Nennung von Fakten verbieten will muss sich fragen lassen, ob er das Grundwesen unseres Staates verstanden hat. … … Die Forderung des Integrationsrates ist der Versuch, Medien zu manipulieren. Ein schändlicher Versuch. Es ist schade und sehr bedenklich, dass der Protest allerdings schon am folgenden Tag seine Wirkung zeigte. In einem Zeitungsbericht über die Forderungen des Integrationsrates hieß es: »Die Polizei reagierte kleinlaut.«“

            Dieses beschämende Vorgehen der Polizei liegt übrigens im Zuständigkeitsbereich des nordrhein-westfälischen Innenministers Ralf Jäger (SPD), des gleichen Ralf Jäger der fest davon überzeugt ist, an den massenhaften sexuellen Übergriffen in Köln keinerlei Schuld zu tragen, und statt dessen sich damit profiliert hat, Bürger, die bei Pegida-Demonstrationen in Dresden beteiligt sind als „Neo-Nazis in Nadelstreifen“ zu diffamieren !

            Weiter kann man in dem aktuellen Welt Artikel lesen:

            „In Nordrhein-Westfalen gibt es seit langem einen Erlass, dass Nationalitäten von Tatverdächtigen genannt werden, wenn es dem Verständnis des Sachverhalts oder der Fahndung dient.“

            Das ist nichts anderes als die Empfehlung des Deutschen Presserates der wie folgt lautet:

            »In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründeter Sachbezug besteht.«

            Eine Empfehlung, die in NRW zu einem Erlass zementiert wurde ! Das spricht Bände ! Kein Wunder, dass der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in NRW, Erich Rettinghaus, sagt, „es habe sich in der Praxis verfestigt, dass Polizisten wohl von vornherein gewisse Sachen nicht sagen, weil es nicht opportun ist“, wobei er erklärend hinzufügt, dass das „eine politische Entscheidung ist und sich keiner in die Nesseln setzen will.“

            Deprimierend ist folgende Aussage des Chefs der Berliner Polizeigewerkschaft, Bodo Pfalzgraf: „Wenn ein Kurde einem Türken eins auf die Mütze haut, läuft das unter Hasskriminalität.“ Hintergrund für diese Kategorisierung sei, dass Beamte die Nationalität nicht nennen dürfen. „Dadurch aber werden die falschen Schlüsse gezogen, denn Hasskriminalität wird unter Rechtsextremismus verbucht.“

            Wahnsinn! Dadurch schlägt die Politik gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Einerseits wird durch diese Dienstanweisung an die Polizei, die Nationalität von Tätern nicht zu nennen, die Statistik ausländischer Straftäter nach unten minimiert, und andererseits die angeblich hohe Rate rechtsextremer Straftaten nach oben „optimiert“ !

            Trotz dieser Fakten hält der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Klaus Bouillon (CDU), in diesem Welt-Artikel auch weiterhin an der Verdummungsparole fest, dass es politische Weisungen an die Polizeiführung, die Nationalität von Straftätern zu verschweigen nicht gebe. Allerhöchstens könne er, so sein geflissentlich eingebautes Hintertürchen, „nicht ausschließen, dass das in Einzelfällen doch mal geschehe“ so der saarländische Innenminister. … … So sei die Aufarbeitung der massenweisen sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht in Köln „unglücklich gelaufen“.

            Man muss wohl Politiker sein, um sich für solche Verdummungsparolen nicht in Grund und Boden zu schämen!

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            • #36
              Wenn man sich weiter die Öffentlich-Rechtlichen ansieht muss man zwangsläufig zum Schluss kommen, dass zur Zeit "Rechte Gewalttaten" genauso oft zum Tragen kommen wie die Kriminalität aus den Reihen der neuen Mitbürger aus dem nahen Osten.

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              • #37
                Leute, regt euch nicht auf. Schaut euch diesen Dreck einfach nicht mehr an. Auf den Nachdenkseiten z.B., die auf Cashkurs nicht mehr verlinkt werden, findet man immer wieder interessante Beiträge wie diesen hier:

                http://www.nachdenkseiten.de/?p=30286

                Lesen und nachdenken lohnt.

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                • #38
                  Folgende Ausschnitte aus lesenswerten Artikeln der Welt, die exemplarisch aber auch erschütternd die banalen Mechanismen des Verbreitens von Lügen, nicht nur in der Presse beschreiben.

                  Nachfolgend einige aktuelle Beispiele für diese „Banalität“ der Lügenpresse und der Lügenpolitik. Zuerst ein denkwürdiger Satz, der offenbar in der Sendung „Hart aber fair“ vom 18.01. gefallen ist (ich hab‘ die Sendung nicht gesehen, sie soll aber streckenweise einen ganz neuen, nämlich nicht beschönigenden Journalismus praktiziert haben):

                  http://www.welt.de/vermischtes/artic...nsch-sein.html

                  „Es ist ein Satz, der hängen bleiben wird, daran wird wohl niemand mehr etwas ändern können: "Wir sind natürlich angewiesen, pro Regierung zu berichten." Das sagte eine freiberufliche WDR-Journalistin in einem Interview mit einem niederländischen Radiosender in Bezug auf die Flüchtlingskrise.“

                  Wow! Eine WDR-Journalistin die zugibt, dass die öffentlich-rechtlichen Sender von ARD und ZDF Propaganda-Sender der Regierung in Berlin sind ! Genau das also, was schon Anfang Oktober 2015 Henryk M. Broder in einem Artikel der Weltwoche geschrieben hat:

                  http://www.weltwoche.ch/ausgaben/201...be-412015.html

                  „Vorletzten Mittwoch, am 30. September, hat die Kanzlerin alle Intendanten der öffentlich-rechtlichen Sender zu sich ins Kanzleramt gebeten, man könnte sagen: einbestellt. Worum es bei diesem Treffen ging, wurde nicht bekannt, die Vermutung liegt nahe, es könnte eine «Intensivierung der Zusammenarbeit» gewesen sein. Auf eine diesbezügliche Anfrage antwortete ein Mitarbeiter der Kanzlerin, es habe sich um ein «informelles Treffen» gehandelt, über das es «keine Pressemitteilungen» geben würde. So war es früher auch in der DDR üblich, wo die Kanzlerin ihr Handwerk gelernt hat.“

                  Dieser kurze Anflug von Zivilcourage, man könnte fast von Rückgrat sprechen, den diese WDR-Journalistin gegenüber einem niederländischen Radiosender gezeigt hat, war aber bereits nach wenigen Stunden wieder erloschen, nachdem man bei ihr WDR-intern offenbar die Daumenschrauben angelegt hat ! Nach dieser Tortur meinte die WDR-Journalistin nämlich plötzlich:

                  „"Ich habe Unsinn geredet", erklärte die Reporterin nun. "Unter dem Druck der Livesituation in der Talkrunde habe ich totalen Quatsch verzapft."“

                  Eine gelernte Journalistin die dem Publikum allen Ernstes weismachen will, dass sie einem Live-Interview nicht gewachsen ist und daher in einer derartigen Situation „totalen Quatsch verzapft“ ! Oh Gott !

                  Alexander Jürgs in seinem Artikel zu „Hart aber Fair“ weiter:

                  „Das Unwort von der "Lügenpresse" kommt gleich auf den Tisch. Alexander Gauland, der AfD-Vize, ein Mann fürs Grobe, verteidigt es mal wieder. "Der Begriff ist überspitzt, er stellt aber etwas Wahres dar", sagt er. … … Der AfD-Mann hat noch einen anderen Begriff als den von der "Lügenpresse" parat. Er spricht vom "Reschke-Fernsehen". Gauland meint damit ein Fernsehen, das die Zuschauer erziehen will, das sie dazu bringen will, der Kanzlerin in der Flüchtlingspolitik ohne Wenn und Aber zu folgen, ein bevormundendes Medium.“

                  Frank Plasberg konfrontiert die so angesprochene Anja Reschke, Leiterin der ARD-Sendung "Panorama" und vom "Medium Magazin" zur Journalistin des Jahres 2015 gewählt, mit Bildern aus einem Jahresrückblick von "Panorama". Man sieht Flüchtlingsfamilien, man sieht "Kinder mit großen Kulleraugen" (Plasberg). Der Moderator will wissen: "Warum zeigen Sie diese Bilder und nicht Männergruppen, die bedrohlich wirken?" Verstellt die Auswahl den Blick auf die Realität, in der es vor allem allein reisende junge Männer sind, die ins Land kommen? Reschke wiegelt ab, sagt, dass nicht sie diesen Beitrag verfasst hat.“

                  Wow – dieser uralte Reflex von Tätern, nichts mit der Tat zu tun zu haben und im Ernstfall natürlich auch nichts davon gewusst zu haben. Welcome in the Club !

                  Alexander Jürgs weiter zur Plasberg-Sendung:
                  „Die massiven Probleme der Polizei mit Flüchtlingen aus Nordafrika wurden lange kleingeredet, seit den Übergriffen von Köln wird die Debatte nun umso heftiger geführt. Claus Strunz hat dabei einen Abwehrreflex ausgemacht.

                  Erst habe man "in der linksbürgerlichen Gesellschaft" darauf gehofft, dass keine Ausländer an den Übergriffen beteiligt waren,

                  dann darauf, dass es keine Flüchtlinge waren,

                  und zuletzt darauf, dass es den Männern nicht vor allem um sexuelle Nötigung, sondern um Diebstahl gegangen ist.

                  Eine Reihe von Trugschlüssen. Von diesen Denkmustern müsse man sich verabschieden, fordert Strunz. "Auch ein unterdrückter Flüchtling kann ein böser Mensch sein, das muss in unsere Köpfe rein", sagt er.
                  Würden wir anders über Köln reden, wenn es Neonazis gewesen wären, die nordafrikanische Frauen auf der Domplatte bedrängt hätten? Dieses "absurde Gedankenspiel" will Frank Plasberg durchspielen. Anja Reschke glaubt nicht daran.“

                  Im Gegensatz zur NDR-Journalistin Anja Reschke glaube ich sehr wohl daran, ja bin sogar davon überzeugt, da in der Vergangenheit selbst Sprayer-Attacken aus der rechten Szene an Hauswänden zu dramatisierenden Extra-Beiträgen in Sendungen wie z.B. Panorama geführt haben.

                  Alexander Jürgs weiter:

                  „Für Alexander Gauland ist Plasbergs Gedankenspiel eine Steilvorlage für seine These, dass Deutschland noch immer "auf dem linken Auge blind" sei. Selbst wer sich im Kommunistischen Bund Westdeutschland engagiert und einem Diktator wie Pol Pot applaudiert habe, könne es hier zu einer Karriere im Politikbetrieb bringen (Gauland spielt damit, ohne ihn zu nennen, auf den KBW-Gründer Joscha Schmierer an, der unter Joschka Fischer als Berater im Außenministerium tätig war). Wer aber, und wenn auch nur für wenige Wochen, in einer rechten Partei mitmache, sei für immer gebrandmarkt.“

                  Soweit zu „Hart aber fair“ vom 18.01

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                  • amsa65
                    amsa65 kommentierte
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                    Ich habe diese Hart aber Fair Sendung teilweise gesehen und es war unerträglich weiter zu schauen. Die Art der Inszenierung und die Art der Selbstdarstellung war eine Farce. Vor allem was mir in solchen Sendungen immer auffällt, ist die Verteilung der geladenen Gäste. Will man eine bestimmte Absicht erreichen, muss man nur das Gästeverhältnis 1:4 zugunsten der gewollten Meinung schaffen. Der Mann von der AFD war allein auf weiter Flur und rhetorisch nicht geschickt genug, sich gegen 4 Andersdenkende durchzusetzen. So ist das bei allen Talksendungen der Öffentlich-Rechtlichen, bei denen ein bestimmter Ausgang gewünscht wird.

                • #39
                  In einem Artikel von Till-Reimer Stoldt in der Welt vom 17.01. werden Beispiele zur lange geübten Praxis des Vertuschens unliebsamer Tatsachen in NRW aufgeführt:

                  http://www.welt.de/politik/deutschla...4&pm_ln=418909

                  „Am Montag debattierte der Innenausschuss des Landtags über die Kölner Silvesternacht – für den CDU-Abgeordneten Lothar Hegemann, den dienstältesten Volksvertreter in NRW, eine Zäsur: "Zum ersten Mal seit Jahren" hätten die Abgeordneten "offen über Ausländerkriminalität reden können, ohne gleich als rechts beschimpft zu werden".“
                  … …
                  „Die Schweigekultur hat in NRW Tradition, so sehen es manche. Über Jahre wurde von Politik und Polizei über ausländische Straftäter deutlich leiser gesprochen als über deutsche, klagen CDU-Innenpolitiker wie eben Hegemann oder Gregor Golland. Seit Köln scheint das Schweigen passé. Im einwohnerstärksten Bundesland vollzieht sich ein politischer Klimawandel.“
                  … …
                  „Als vor Jahren CDU-Mann Golland warnte, die Politik müsse die "Antänzer" unter die Lupe nehmen, nordafrikanische Banden, die ihre Opfer ablenkten und ausraubten, lachten einige von SPD, Grünen und Piraten noch Tränen über eine so skurrile Idee. Im Plenum forderten sie, die CDUler sollten die angeblichen Tricks der Antänzer doch mal vortanzen.“

                  „Aufschlussreich war eine Sitzung des Innenausschusses im Oktober 2014. Damals sprach der Ausschuss ein einziges Mal breit über die Problemgruppe junger Nordafrikaner – aber wie über ein Staatsgeheimnis. Von Innenminister Jäger über dessen Staatssekretär Bernhard Nebe bis zu Innenpolitikern von CDU, FDP und Grünen kam man überein, dass es in NRW tatsächlich eine gefährliche Gruppe nordafrikanischer Asylbewerber gebe, die exzessiv trinke, Bürger angreife, Geschäfte ausraube.

                  CDU-Innenpolitiker Werner Lohn hatte aus Wickede gehört, dass "allein reisende Nordafrikaner wirklich massive Exzesse im Zusammenhang mit Alkoholkonsum, Angriffe und Pöbeleien in Richtung Geschäftsleute" verübt hätten. "Ganze Gruppen" gingen in Geschäfte, um "dann sozusagen das Bezahlen zu vergessen". Auch Joachim Stamp, FDP, kannte "die Probleme mit dieser Zielgruppe". Die Grüne Düker stimmte zu. Sie kenne einen Bericht aus Urbach, "der mich ein wenig besorgt macht".“
                  … …
                  „Dann aber, nachdem man sich das Problem eingestanden hatte, befanden fast alle Ausschussmitglieder, hierdurch könnte "Angst" vor Flüchtlingen geschürt werden und "die öffentliche Wahrnehmung kippen", so Nebe.

                  Auch der Liberale Stamp warnte, "dass von interessierter Seite entsprechend Stimmung gemacht wird". Man müsse ja "froh sein" über "die derzeitige vernünftige mediale Berichterstattung zu den steigenden Flüchtlingszahlen". Aber es gebe "einen außerparlamentarischen Wettbewerber", "den wir nicht unbedingt stärken wollen". Vulgo: Wer das Nordafrikanerproblem publik macht, unterstützt Fremdenfeinde und die AfD. Man wurde sich offenbar parteiübergreifend einig, dies zu unterlassen. So hielten es auch die Politiker in Kommunen, die von den Gangs heimgesucht wurden. Zwar wandten sich, wie Staatssekretär Nebe bestätigte, schon 2014 Bürgermeister ans Innenministerium wegen der Problemzuwanderer. Aber öffentlich schwiegen sie. Obwohl sie dem Ministerium drastische Vorgänge schilderten, etwa aus dem beschaulichen Wickede, blieb alles intern.

                  In den Medien wurde ein anderes Bild gemalt. Der WDR berichtete noch 2015 aus Wickede, wie harmonisch man dort mit den Flüchtlingen lebe. Konflikte? Nö.“

                  Wieder einmal der WDR, innerhalb der ARD offenbar der Meister der "Lügenpresse".

                  „Und die Polizei? Seit 2008 gilt ein Erlass, der sie mahnt, die Nationalität von Tätern und Tatverdächtigen nur ganz zart zu benennen: "keine Stigmatisierungen, Kategorisierungen oder pauschalen Bezeichnungen für Menschen". "Auf die Zugehörigkeit zu einer Minderheit" werde "in der Berichterstattung nur hingewiesen, wenn sie für das Verständnis des Sachverhalts oder für die Herstellung eines sachlichen Bezugs zwingend erforderlich ist". Medienauskünfte dürften "auf Beteiligung nationaler Minderheiten" nur hinweisen, "wenn im Einzelfall ein überwiegendes Informationsinteresse oder Fahndungsinteresse" bestehe. Was das bewirkte, schildert Sebastian Fiedler, Landeschef des Bundes deutscher Kriminalbeamter: "Um auf der sicheren Seite zu stehen, erwähnten die meisten Polizisten die Nationalität nicht deutscher Täter von da an überhaupt nicht mehr."“

                  „Nun will Minister Jäger den Erlass neu interpretieren: Man dürfe ihn nicht als "Anweisung" missverstehen, "dass Nationalitäten in internen oder externen Polizeiberichten nicht genannt werden dürfen". Polizeivertreter rieben sich verwundert die Augen.“

                  Das Böse der Lügenpresse und der Lügenpolitik war und ist eben ganz banal und alltäglich. Und wie immer bei einer beginnenden, aber wahrscheinlich bald auch schon wieder versiegenden, sehr sachten Aufarbeitung der Vergangenheit, wollen die Täter es nicht gewesen oder irgendwie ganz falsch verstanden worden sein !

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                  • #40
                    Darf man auch positive Beispiele bringen? Durch Zufall drauf gestoßen.
                    Vertrauen ist gut …

                    Die Medien und ihre Kritiker

                    http://www.swr.de/swr2/programm/send...i5z/index.html

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                    • #41
                      Betr. Frau Reschke kann man ihr mal live ein Angebot machen:

                      Es werden 5 männliche Flüchtlinge nach Zufallsprinzip ausgesucht und sie wird mit denen - natürlich alle unbewaffnet - für 1 Stunde in einen schalldichten Raum ohne Fenster gesperrt.

                      Würde sie dieses Experiment eingehen?

                      Falls nicht, wäre sie total unglaubwürdig.

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                      • dawn
                        dawn kommentierte
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                        Lieber pgut

                        Natürlich würde Frau Reschke das nie und nimmer tun. Stattdessen dürfte sie sich inzwischen ein „Ausweichquartier“ im außereuropäischen Ausland gekauft haben, um notfalls, wenn es in Deutschland kritisch wird, dorthin ausweichen zu können. In Bezug auf Frau Reschke habe ich diesbezüglich zwar keine Hintergrundinformationen, aber in Bezug auf einige andere Mitglieder des deutschen Propaganda-Journalismus. Allen die mir das nicht glauben empfehle ich, einmal persönlich nach Nordamerika zu fliegen und dort mit der deutschsprachigen Community Kontakt aufzunehmen. Das gelingt z.B. über deutschsprachige Grundstücks- oder Häusermakler. Lassen sie sich von den bereits ausgewanderten Deutschen einmal bei einem netten, unkomplizierten Zusammensein erklären, wer aus Deutschland bereits da ist. Beeindruckend!

                    • #42
                      Hallo 27mc91

                      Super Hinweis auf dieses SWR2-Feature „Vertrauen ist gut, die Medien und ihre Kritiker“.

                      Es lohnt sich, das 55-minütige Radiofeature anzuhören oder alternativ, für die Eiligeren, sich das Manuskript herunterzuladen, in dem das gesprochene Wort in Textform wiedergegeben ist.

                      Hier in aller Kürze nur einige Highlights:

                      Zunächst fällt überaus positiv auf, dass in diesem Radiofeature mehrere namhafte Medienkritiker und Journalisten zu Wort kommen, die ansonsten nie erwähnt werden oder aber mit einem negativen Attribut gebrandmarkt werden wie z.B. Udo Ulfkotte, der 17 Jahre lang für die FAZ gearbeitet hat. Es kommen auch renommierte Journalisten des angelsächsischen Raums vor, unter anderem John Pilger, ein Journalist aus Australien, der aus fast allen Kriegs- und Krisengebieten dieser Welt berichtet hat und dafür zahllose Auszeichnungen erhalten hat. John Pilger wird mit seiner Kritik an dem Versagen der Presse vor dem Irakkrieg erwähnt. Auch Markus Gärtner zitiert ihn in seinem Buch „Lügenpresse“ wie folgt:

                      „Warum, so fragt sich Pilger, lernen angehende Journalisten »nicht mehr die hohen Ansprüche und niederen Absichten getürkter Objektivität«? Und warum bringen ihnen ihre Lehrer nicht von Anfang an bei, dass die Essenz der Mainstream-Medien nicht Information, sondern reine, pure Macht ist? »Die Zeiten, in denen wir leben, sind so gefährlich«, sagt Pilger, »und so verzerrt in der öffentlichen Wahrnehmung, dass Propaganda nicht mehr, wie Edward Bernays sagte, eine unsichtbare Regierung darstellt. Sie IST die Regierung.« Pilger sieht die etablierten Massenmedien nicht als Schoßhund der Mächtigen, sondern - was sie noch viel schuldiger macht - als »Handlanger der Unterdrückung«. … … So kommt es auch zu dem, was John Pilger den »Triumph der Propaganda« nennt. In der Konsequenz schließt der Mainstream-Journalismus nicht nur die Leser, sondern auch deren Realität aus.“

                      Udo Ulfkotte, der auch im Buch von Markus Gärtner und im Buch „Finale Deutschland“ von Hans Hermann Gockel erwähnt wird, sagt im Radiofeature:

                      „Gravierend empfand Ulfkotte das, was er als alltägliche Korruption oder Korrumpierbarkeit bezeichnet. Er selbst bezichtigt sich, zu FAZ-Zeiten ein „geschmierter Journalist“ gewesen zu sein. Nicht der einzige, wie er betont. Und alles angeblich immer mit Wissen, mit Billigung, mit dem ermunternden Schulterklopfen seiner Vorgesetzten. Er erzählt von lukrativen Pressereisen in ferne, diktatorisch regierte Länder. Im Gegenzug habe er Gefälligkeitsberichte geliefert, Propaganda. … … Für den Zuschauer war das alles nicht erkennbar. Der hat nicht gewusst, dass er (Ulfkotte) eigentlich eine wunderschöne Fünf-Sterne-Luxus-Super-Einladungsreise hatte, mit eigenem Flugzeug in Südafrika und Namibia, mit dicker Kohle und einem 3-er BMW, … … so etwas wie der Jackpot.“

                      Und weiter:

                      Wenn Udo Ulfkotte über Pseudo-Journalismus redet, ist sein Vorrat an Beispielen unerschöpflich. Als Mobutu gestürzt wurde, war Ulfkotte mit einem Fotografen von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung im Kongo, in Kongo Kinshasa, im obersten Stockwerk eines Hotels und sah dort per CNN Live-Berichte von Catherine Bond aus Kongo Brazzaville, dem Kriegsgebiet auf der anderen Seite des Kongoflusses, wo man das Granatfeuer sehen konnte. Nachdem Udo Ulfkotte mit einem gecharterten Hubschrauber ins Kriegsgebiet geflogen ist haben ihn Fremdenlegionäre angeschrien, dass sie gerade die letzten Europäer rausbringen, und Catherine Bond von CNN schon seit drei Tagen nicht mehr hier ist. Trotzdem trat sie auch weiterhin bei CNN mit angeblichen Liveberichten aus dem Kriegsgebiet auf.

                      Einige weitere, bemerkenswerte Zitate aus dem Radiofeature, z.B. von Johannes Grotzky, ehemaliger Hörfunkdirektor des Bayerischen Rundfunks, jetzt als Honorarprofessor am Institut für Slavistik an der Universität Bamberg tätig, der „unerwartet positiv“ auf das Udo Ulfkotte Buch „Gekaufte Journalisten“ reagiert, da er vieles aus eigener Erfahrung bestätigen kann, und ebenfalls von massiven Fälschungen in Nachrichtensendungen, z.B. während des Balkan-Krieges, berichtet. Grotzky:

                      „Es gab Korrespondenten, die nie im Kriegsgebiet waren, zum Beispiel in Sarajewo selbst, aber mit vehementer Anteilnahme so getan haben, als ob, und das mit Fremdmaterial, und das ist dann in der „Tagesschau“ gesendet worden“.

                      „Oder ich hab eine junge Studentin, die hat für RTL einen Bericht gemacht, den hat sie vorgeführt in der Universität, über einen afrikanischen Staat, ganz erschütternd, voller Anteilnahme, sie berichtet von dort, und da hat sie gesagt, sie war nie in diesem Staat, sie hat bis zwei Stunden vorher nicht mal gewusst, dass es den gab, hat aus dem Archiv das zusammengestellt und das wurde dann als authentische Reportage verkauft.“

                      Dazu passt auch, was der Pulitzer-Preisträger Chris Hedges, ehemals bei der New York Times als erfahrenster Auslandskorrespondent beschäftigt, erlebt hat, als er sich kritisch zum Irak-Krieg geäußert hat. Er wurde 2003 entlassen, weil die New York Times den Irak-Krieg damals noch unterstützt hat. Ein Jahr später hat die New York Times zwar gravierende journalistische Fehler bei der Beurteilung des Irak-Krieges eingeräumt:

                      „Für Chris Hedges kam diese Erklärung aber zu spät; er war bereits entlassen. Anders ging die Sache für seinen Ex-Kollegen Michael Gordon aus, der wesentlich an den Fehlinformationen beteiligt war. Er schreibt bis heute für das Blatt – gerne auch über Russland und die Ukraine.“

                      Für die engen Verbindungen zwischen Politikern und Journalisten, die dem Konsumenten immer verborgen bleiben, bringt Grotzky stellvertretend zwei Beispiele. Zunächst das Beispiel eines bereits verstorbenen Chefredakteurs einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt, der für einen Ministerpräsidenten dessen Bücher in seinem Namen geschrieben hat, als Ghostwriter. Gleichzeitig hat er über diesen Ministerpräsidenten Karriere im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gemacht, bzw. über dessen Partei, und hat den Ministerpräsidenten auch im Programm kommentiert. „Ja, wenn etwas Korrumpierbarkeit ist, dann natürlich dieses“, so Grotzky.

                      Oder ein anderes Beispiel vom Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“, von einem ebenfalls bereits verstorbenen journalistischen Kollegen, der Grotzky mal erklärt hat, wie er praktisch ein Leben lang auf bestimmte Politiker abgestellt war und ihm (Grotzky) gesagt hat, „ich kann praktisch die Interviews schon ohne Rückfrage mit denen schreiben, und wir sind schon so eng befreundet, dass es mir schon fast peinlich ist.“

                      Walter van Rossum, ein Hörfunkjournalist und Medienkritiker zu diesen engen Verbindungen zwischen Journalisten und Politikern:

                      „Ich brauche keinen Zensor mehr, es wäre albern anzunehmen, es gäbe jetzt irgendwelche fünf Leute, die sagen „wir müssen so oder so über die Ukraine berichten“. Nein, heute weiß ein Journalist, was er darüber zu sagen hat“

                      Und der Leipziger Medienwissenschaftler Uwe Krüger:

                      „Ich weiß von einigen Fällen, die Journalisten erzählt haben, wo Machtträger explizit an sie appelliert haben, aus Verantwortlichkeit gegenüber dem Folgegeschehen bestimmte Sachen nicht zu schreiben, also Eurokritik, im Vorfeld der Einführung des Euro hat ein Wirtschaftsredakteur der „Süddeutschen Zeitung“ das zu Protokoll gegeben, dass er da angefeindet wurde, als „Ratte“ beschimpft wurde und unter Druck gesetzt wurde, die Märkte nicht zu beunruhigen mit kritischen Euro-Berichten. Und ich glaube, das gibt’s ganz häufig, dass man an die Verantwortlichkeit appelliert und den Journalisten haftbar macht für die Folgen seiner Veröffentlichungen.“

                      Uwe Krüger gibt sich auch wenig hoffnungsvoll, was die große Auswahl an Informationsquellen, insbesondere im Internet anbelangt:

                      „Wir verfügen heute über historisch einzigartige Möglichkeiten, uns umfassend zu informieren, einen permanenten „Fakten-Check“ zu betreiben, dissidente Meinungen einzuholen. Nie zuvor gab es in der Medienlandschaft so viel „Außenpluralität“. Aber, sagt Uwe Krüger, längst nicht jeder ist auch in der Lage, dieses Angebot zu nutzen. Wenn ich ein Familienvater bin mit einem Acht-Stunden-Job und vielleicht zwei Stunden am Tag maximal habe für Medienkonsum und dann nicht auf dissidente Infos stoße oder abweichende Meinungen und dann in so einem informationellen Klima, in so einem Umfeld lebe, wo’s klare Feindbilder gibt, dann kann man sich auch nicht dagegen wehren, so gebildet man auch ist.“

                      Aus dieser ernüchternden Erkenntnis heraus, die viele von uns hier bei Cashkurs sicherlich aus eigener Erfahrung im familiären Umfeld oder Freundeskreis teilen werden, wurde gegen Ende des Radiofeatures folgende, zentrale Frage in den Raum gestellt:

                      „Besteht also die Gefahr einer Fragmentierung der Gesellschaft? „Informationsreiche“ hier, „Informationsarme“ dort? Oder einer Aufsplitterung in viele parzellierte Öffentlichkeiten, kleine Medienwelten, die nur noch Selbstgespräche führen? Der Politikwissenschaftler Jörg Becker dazu: „Das ist möglicherweise ein sehr zwiespältiger Prozess, auf den wir dort zusteuern. Anders formuliert: Es kann sein, dass die Soziologie ihr Beobachtungsfeld völlig verliert, weil wir uns in so viel einzelne nicht miteinander verbundene Gruppen aufteilen, dass der Begriff Gesellschaft möglicherweise gar keinen Sinn mehr macht.“

                      Es wäre deprimierend, wenn es so käme.

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                      • #43
                        Ich denke niemand kann heute mehr behaupten, er hätte von all' dem nichts gewußt, wenn selbst die Spatzen es von den Dächern Pfeifen. Ein Jeder hat es selbst in der Hand, ob er sich einen Bären aufbinden lassen möchte oder nicht. Und die Ausrede Ich habe keine Zeit lasse ich nicht gelten, weil gerade diese Entwicklung der Fehlinformation einen erheblichen Einfluss auf das zukünftige Leben aller Menschen hat!

                        Wer sich heute nicht richtig informiert, ist für die falsche Entwicklung in Zukunft mitverantwortlich!

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                        • Pleite
                          Pleite kommentierte
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                          Wer sich heute nicht richtig informiert, ist für die falsche Entwicklung in Zukunft mitverantwortlich!
                          Das Hauptargument ist leider, dass es viele Leute schlichtweg nicht interessiert bzw. sie keinerlei Veranlassung sehen, die veröffentlichte Meinung anzuzweifeln.
                          Selbst der bewiesene Präzedenzfall 'Weapons of mass destruction' / Irak lässt diese Menschen nicht zweifeln.

                          Mein Weltbild wurde z.B. vor knapp 1.5 Jahren in den Grundfesten wie folgt erschüttert:
                          beim Mittagessen mit Arbeitskollegen unterhielt ich mich mit einem Kollegen über Fracking, die Technik, die Pros, die Contras.
                          Ein anderer Arbeitskollege, seines Zeichens Doktor der Physik, ca. 30 Jahre alt, kannte bis zu diesem Tag noch nicht einmal den Begriff 'Fracking' !
                          Erzähle dem mal etwas von Geostrategie, Gas in der Ukraine etc. ... der schaut Dich an wie ein kackendes Reh.

                          Es braucht demnach nicht viele dumme Menschen, sondern lediglich viele desinteressierte Menschen.
                          Zuletzt geändert von Pleite; 26.01.2016, 14:26. Grund: Bezug Zitat eingefügt

                      • #44
                        Hier nochmal zur Erinnerung ein interessanter Artikel aus 2/2009:

                        27'000 PR-Berater polieren Image der USA
                        [...]
                        Eine für den Informationskrieg zuständige Dienststelle namens «Joint Hometown News Service» befindet sich nach AP-Informationen auf einem früheren Luftwaffen-Stützpunkt in San Antonio, Texas. Dort würden Wort- oder Bildberichte produziert, die man unter falscher Quellenangabe den Medien zuspielt.
                        [...]
                        (tagesanzeiger.ch)

                        Das ist der Stand von vor sieben Jahren.
                        In der Zwischenzeit durften bzw. dürfen wir am Beispiel der Ukraine Propaganda erleben, wie die Methoden verfeinert wurden.

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                        • pgut
                          pgut kommentierte
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                          Es dürfte nicht überraschen, wenn es heute 127'000 sind.

                          Klar gibt es degenerierte oder fanatische Leute, aber wenn man Kommentare bei Onlineportalen von Zeitungen liest, sind einige bezahlte Schreiber.

                      • #45
                        Liebe Cashkurs Community !

                        Es gibt noch Zeichen von Hoffnung in der deutschen Lügenpressen-Landschaft. Ich befürchte zwar, dass es noch zu früh ist, vom Licht am Ende des Tunnels zu sprechen, aber zumindest hat am 29.01. ein langgedienter Journalist eines öffentlich-rechtlichen Senders, nämlich Wolfgang Herles vom ZDF in einem Radiointerview mit dem Deutschlandfunk erstmals eine Kerze in der Finsternis des deutschen Propaganda-Journalismus angezündet !

                        Wolfgang Herles ist der erste, langgediente Journalist in öffentlich-rechtlichen Medien, der den von uns und vielen anderen Nutzern sozialer Netzwerke schon seit langer Zeit beklagten Propaganda-Journalismus, vulgo „Lügenpresse“, als alltägliche Praxis in unseren Rundfunkmedien bestätigt.

                        http://quer-denken.tv/index.php/2069...erkel-gefaellt

                        Die Seite quer-denken TV von Michael Vogt hat dieses denkwürdige Radiointerview publiziert, einschließlich der wörtlichen Wiedergabe des vom Journalisten Wolfgang Herles Gesagten. Ich gebe hier die entscheidende Interviewpassage in der Fassung von quer-denken.tv vollständig wieder:

                        Wolfgang Herles: „Wir haben ja das Problem, dass – jetzt spreche ich wieder überwiegend vom Öffentlich-Rechtlichen – dass wir eine Regierungsnähe haben. Nicht nur dadurch, dass überwiegend so kommentiert wird, wie es der Großen Koalition entspricht, dem Meinungsspektrum, sondern auch dadurch, dass wir vollkommen der Agenda auf den Leim gehen, die die Politik vorgibt. (Anmerkung: Tiefes Ein- und Ausatmen des Moderators) Das heißt, die Themen, über die berichtet wird, werden von der Regierung vorgegeben. Es gibt aber viele Themen, die wären wichtiger, als das, was die Regierung – die natürlich auch ablenken will von dem was nicht passiert, aber das, was nicht passiert, ist oft wichtiger als das, was passiert – wichtiger als die Symbolpolitik, die betrieben wird …”

                        Hier versucht der Moderator schnell das Wort an den Nächsten zu geben: “Tilo Jung …”

                        Doch Wolfgang Herles lässt sich nicht ausbremsen:
                        “Also wir gehen der Agenda auf den Leim. Und es gibt tatsächlich, das muss ich jetzt an der Stelle doch nochmal sagen, weil es ja in der öffentlichen Diskussion ist, es gibt tatsächlich Anweisungen von oben. Auch im ZDF sagt der Chefredakteur: Freunde, wir müssen so berichten, dass es Europa und dem Gemeinwohl dient und da braucht er in Klammern gar nicht mehr dazusagen, wie es der Frau Merkel gefällt. Solche Anweisungen gibt es. Die gab es auch zu meiner Zeit. Es gab eine schriftliche Anweisung, dass das ZDF der Herstellung der Einheit Deutschlands zu dienen habe und das ist was anderes, als zu berichten, was ist. Wir durften damals nichts Negatives über die neuen Bundesländer sagen. Heute darf man nichts Negatives über die Flüchtlinge sagen. Das ist Regierungsjournalismus und das führt dazu, dass Leute das Vertrauen in uns verlieren. Das ist der Skandal.”

                        Moderator Floto versucht, sich noch dadurch zu retten, dass er überflüssigerweise darauf hinweist, dass der Chefredakteur des ZDF nicht zugegen sei und das vielleicht ganz anders sähe. Sicher, sicher.“

                        Wow!

                        Wir, die angeblich „rechtspopulistischen“ oder gar „rechtsradikalen Bürger“, Etiketten, die uns zumindest Teile der CDU, und praktisch alle aus SPD, Grüne und Linke anheften, hatten mit unserem Protest gegen diese „Lügenpresse“ also immer Recht ! Wir haben eine von der Regierung gesteuerte Presse, wir haben eine Situation, die es in Polen so noch gar nicht gibt, deren Entstehen dort aber befürchtet wird, weswegen Polen jetzt unter Beobachtung durch Brüssel gestellt worden ist, übrigens mit massiver Unterstützung aus den deutschen Regierungskreisen !

                        Warum wird Polen unter das Kuratel, also unter die Aufsicht oder gar Vormundschaft Brüssels gestellt, nicht aber Deutschland ? Wir haben hier bereits den gelenkten Staats-Journalismus, der in Polen – angeblich – jetzt im Entstehen ist. Wie verlogen, wie schizoid müssen deutsche Regierungspolitiker eigentlich sein, die ihren Propaganda-Mund weit aufreißen und Parolen gegen Polen brüllen, bei sich zuhause in Deutschland aber in Bezug auf die Gleichschaltung der öffentlich-rechtlichen Medien bereits viel weiter sind?

                        Atemberaubend !

                        Ich darf noch einmal an die langgediente WDR-Journalistin Claudia Zimmermann erinnern, die, ebenfalls in einem Radiointerview, diesmal aber mit einem holländischen Sender, genau das gleiche gesagt hat, was jetzt auch Wolfgang Herles in Bezug auf das ZDF sagt, nämlich, dass sie beim WDR natürlich angewiesen sind, pro Regierung zu berichten ! Ich hatte das bereits in meinem Beitrag vom 20.01. erwähnt.

                        RT hat sich dankenswerterweise die Mühe gemacht, das Originalinterview des holländischen Senders zu besorgen und den Text ins Deutsche zu übertragen. Die Fragestellung von RT war, ob die Begründung von Frau Zimmermann, die unter dem massiven Druck des WDR stand, dass sie in ihrem Radiointerview „unter dem Druck der Livesituation in der Talkrunde totalen Quatsch verzapft“, ob diese Begründung von Frau Zimmermann wirklich glaubwürdig sein kann.

                        Nach Analyse des lockeren Radiointerviews steht fest: die Schutzbehauptung von Frau Zimmermann ist nicht glaubwürdig, wie nachfolgende wörtliche Übernahme des Radiointerviews mit Frau Zimmermann beweist. Zu Beginn fasst RT die Kernbotschaft, die sich aus dem Radiointerview ergibt, wie folgt zusammen:

                        https://deutsch.rt.com/inland/36360-...pro-regierung/

                        Da wurde Claudia Zimmermann wohl unfreiwillig zur Whistleblowerin. In einer niederländischen Radiosendung des Senders L1 spricht die WDR-Journalistin fast fünf Minuten im lässigen Plauderton über Deutschlands Umgang mit der Flüchtlingskrise. Konkret geht es dabei um Köln, "Merkels Willkommenskultur" und die Rolle der öffentlich-rechtlichen Medien in all diesen Fragen.

                        Nachfolgend Teile des Interviews mit Claudia Zimmermann:

                        „Am Tisch sitzen: Claudia Zimmermann, Journalistin beim WDR in Aachen, Martijn van Helvert, Politiker der CDA und Heger Harschi, Muslima und ehemaliges Ratsmitglied in Sittard/Geleen.

                        Moderator: Claudia Zimmermann, es gibt immer neue Fakten: Es waren nordafrikanische Männer. Es waren Flüchtlinge. Oft widerspricht es sich. Welche Fakten sind wirklich bekannt?

                        Claudia Zimmermann: Fakt ist, dass es mittlerweile 1000 Verdächtige gibt. Aber der Großteil dieser Verdächtigen wird nie gefunden werden. Auf Kamerabildern ist festgestellt worden, dass die meisten ein sogenanntes ‚nordafrikanisches Aussehen’ haben. Es ist schwierig zu sagen, ob sie aus Nordafrika, aus Syrien, oder aus einem anderen arabischen Land sind. Inzwischen sind 38 Menschen festgenommen worden, die zum Großteil aus nordafrikanischen Ländern kommen, Marokko und Algerien. 18 von ihnen haben Asyl-Status, sind also offiziell Flüchtlinge.

                        Moderator: Sie arbeiten beim WDR. Werden Sie angewiesen, auf eine bestimmte Art und Weise über Migranten und Flüchtlinge zu berichten?

                        Claudia Zimmermann: Ja, wir sind ein öffentlich-rechtliches Medium. Das bedeutet, dass wir dieses Problem in einer positiven Art und Weise angehen. Am Anfang, als die Willkommenskultur von Merkel noch gut war, waren auch die meisten Geschichten ganz positiv. Jetzt ist das aber einigermaßen gekippt, jetzt sind auch kritischere Stimmen in den öffentlich-rechtlichen Medien und der Politik zu hören.

                        Moderator: War das irgendwo festgelegt, oder haben Sie irgendwann eine Mail bekommen: ‚So sollen Sie berichten?’

                        Claudia Zimmermann: Grundsätzlich nicht, aber wir sind natürlich ein öffentlich-rechtliches Medium. Das heißt, dass es verschiedene Kommissionen gibt, die bestimmen, wie unser Programm aussehen soll. Wir sind natürlich angewiesen, das einigermaßen ‚pro Regierung’ zu berichten.

                        Moderator: Ich finde das wirklich interessant. Verstehe ich es richtig, dass es Kommissionen gibt, die Ihnen, weil sie ein öffentlich-rechtliches Medium sind, sagen, dass Sie diese Probleme positiver angehen sollen? Wer genau ist denn in diesen Kommissionen? Wer bestimmt das?

                        Claudia Zimmermann: Die größten gesellschaftlichen Gruppierungen sind dort vertreten. Zum Beispiel die Katholische Kirche. Wir werden vom Publikum bezahlt, der Bevölkerung. Von daher ist es auch logisch, dass wir eine Regierungsstimme haben, und nicht so sehr eine Oppositionsstimme.

                        Moderator: Ist das nicht seltsam, dass man als Journalist irgendwie Anweisungen hat, in welcher 'Tonlage' berichtet werden soll?

                        Claudia Zimmermann: Nein, das ist nicht seltsam, das ist verständlich. Wir versuchen neutral zu berichten. Zu Beginn gab es gegen die ‚Willkommenskultur’ von Merkel noch keine negativen Stimmen. Es gab eine politische Mission. Und wir haben in dieser Richtung berichtet.

                        Martijn van Helvert: Ich finde es seltsam. Ich kann mir nicht vorstellen, dass in den Niederlanden irgendjemand den Journalisten sagt: ‚Dieses Problem bitte positiv angehen.’ Ich kann mir das nicht denken.

                        Claudia Zimmermann: Nein, damals war es noch die Willkommenskultur, aber jetzt ist es gekippt. Jetzt gibt es auch negative Stimmen.“

                        Um es auf den Punkt zu bringen:

                        Claudia Zimmermann hat in diesem Interview die Wahrheit gesagt, deckungsgleich zu dem, was Wolfgang Herles im Deutschlandfunk gesagt hat. Die Journalisten bekommen die Anweisung, pro Regierung zu berichten. Damit ist der Journalismus hier in Deutschland bereits viel weiter, als es der Journalismus in Polen vielleicht jemals sein wird!

                        Und weiter: die öffentlich-rechtlichen Medien scheuen nicht davor zurück, jeden Journalisten mit der Existenzvernichtung zu drohen, der es wagt, dieses Schweige- und Propaganda. Kartell zu durchbrechen!

                        Wahnsinn!

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