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  • Wir fragen uns sicherlich alle, warum und wie konnte es zu einer solchen Machtübernahme der Medienlandschaft durch das Establishment kommen? Der Schritt, der das ermöglichte heißt Telecommunicatios Act und der wurde 1996 von Bill Clinton unterschrieben! Natürlich wird davon in den Mainstraem-Medien niemals darüber berichtet.

    Mehr dazu hier:

    konjunction.info: 07.03.2017
    Meinungsvielfalt ade: Wenn Medienkonzerne im Auftrag Dritter, die öffentliche Meinung vorgeben
    https://www.konjunktion.info/2017/03...nung-vorgeben/


    Auf der deutschen Wikipedia-Seite steht fast nichts zu dem Thema. Deswegen hier die US-Seite:
    https://en.wikipedia.org/wiki/Teleco...ns_Act_of_1996


    In den letzten Wochen wurde immer wieder darüber berichtet, dass Donald Trump sich immer wieder über die Medien in den USA anlegt und auch in Europa lässt man kein gutes Haar an ihm. Er hat scheinbar durchschaut, worum es hier wirklich in der Medienlandschaft geht! Also um eine gezielte Einflussnahme der Medien auf eine bestimmte politische Ausrichtung, damit ein bestimmtes Ziel verfolgt werden kann! Und gerade in unseren Mainstream-Medien wird beklagt, dass Donald Trump gegen Medien vorgeht. Hier wird die Wahrheit völlig verdreht. Vergessen wird dabei, dass gerade die Medien in einer bestimmten meinungsmachenden Hand liegen! Und diese Hand verfolgt ein bestimmtes politische Ziel! Stattdessen wird bei uns den Menschen erzählt, Herr Trump wolle die Medien kontrollieren und schaffe dafür eine Mediendiktatur so wie Erdogan in der Türkei. Das ist Propaganda reinsten Wassers und funktioniert nur, wenn man die großen Medienhäuser kontrollieren kann!
    Zuletzt geändert von amsa65; 07.03.2017, 12:30.

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    • Jetzt ist wieder ein weiterer Abhörskandal in Form von einer CIA-Spionage in den Medien. Was allerdings in den meisten Medien verschwiegen wird ist die Tatsache, dass nach den Alliierten-Gesetzen das Abhören und Spionieren in Deutschland eben gerade durch die Alliierten erlaubt ist! Die USA haben praktisch sämtliche Narrenfreiheit in Deutschland - leider!
      Zuletzt geändert von amsa65; 08.03.2017, 17:47.

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      • Hier eine schöne Medienkritik vom Medienwissenschaftler Prof. Dr. Norbert Bolz von der TU Berlin:

        Die totale Herrschaft Merkels links der SPD und die Macht der Gesinnungsjournalisten – Prof. Norbert Bolz im Gespräch (Video)

        http://www.epochtimes.de/politik/deu...-a2071859.html

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        • Kurzes Update zu Merkels Besuch bei Trump:

          Das ZDF heute Magazin verkaufte gestern Merkels Besuch den Zuschauern als eine große Geste von Merkel. Dabei zitierten sie genüsslich eine Schlagzeile aus einer amerikanischen Mainstream-Zeitung mit der Schlagzeile: Die Anführerin der freien Welt trifft Trump.

          Noch heroischer kann man kaum noch Propaganda aufziehen. Was aber absichtlich weggelassen wurde war, dass Donald Trump einen Handschlag mit Merkel vor Journalisten im Oval Office verweigert hat! Außerdem spricht die Körpersprache beider Politiker Bände. Merkel versucht sich anzubiedern, Trump versucht sie möglichst zu ignorieren.

          http://www.telegraph.co.uk/news/2017...break-meeting/

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          • lmft33
            lmft33 kommentierte
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            Vor einem Jahr wäre ein solches Treffen noch undenkbar gewesen.

            So unterschiedlich die beiden sind, gibt es doch eine Gemeinsamkeit, die Trump bewusst heraus gestellt hat:
            Beide werden/wurden vom gleichen Geheimdienst abgehört.

            https://www.youtube.com/watch?v=b-7hU5uWGOE

        • Unsere Qualitätsjournalisten sind damit beschäftigt, dem Volke das Märchen vom Heilsbringer Schulz einzutrichtern sowie berechtigte EU- / EURO- und Sozialkritik als Fremdenhass zu diskreditieren, und verpassen dabei die neuste "Agression" von Putin persönlich:

          Nun scheint sich der Superschurke Putin einen besonders perfiden Plan ausgedacht zu haben, um den Klassenfeind zu verwirren: Wie selbst das den US-Demokraten nahestehende Onlineportal Salon bemerkte, hat die Russische Föderation ihre Militärausgaben nicht etwa, wie es sich für einen Aggressor eigentlich gehört, massiv nach oben geschraubt, sondern für 2017 um satte 25,5 Prozent gekürzt.
          https://deutsch.rt.com/amerika/47918...t-militaretat/

          Alt.: http://www.janes.com/article/68766/r...ts-since-1990s

          All diese Schmierfinken lade ich herzlich zu einer Türkeireise ein, auf dass Hr. Erdogan sich dieser Hetzer annimmt.

          Traurig, dass man inzwischen für einen halbwegs umfassenden Überblick RT lesen muss.

          Hiervon z.B. liest man in deutschen Medien auch nichts:
          US-Senator Rand Paul blockiert NATO-Mitgliedschaft Montenegros - McCain: "Sie sind Gehilfe Putins"
          https://deutsch.rt.com/nordamerika/4...itgliedschaft/

          Kann mal jemand den McCain endlich ins Altenheim stecken? Dieser senile Kriegstreiber gehört mit seiner überholten Agenda aufs Abstellgleis.
          http://www.businessinsider.de/john-m...17-3?r=US&IR=T

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          • Der FOCUS hat als Teil des Burda-Medienkonzerns an der ein oder anderen Stelle bei aufgeklärten und mit dem Medienapparat in der BRD vertrauten Kreisen bereits für Erheiterung gesorgt.

            Jetzt wurde allerdings eine ganz besonders kreative Hirnwindung veröffentlicht: Das den meisten hier bekannte und immer häufiger attackierte Compact-Magazin soll nun die Attentäter des Anschlags auf den BVB-Bus "inspiriert" haben. Als weiterer "Beleg" für einen Zusammenhang sind die deckungsgleichen Forderungen im Bekennerschreiben wie der Abzug der Bundeswehr aus Syrien und die Schließung der US-Airbase Ramstein. Meine Hochachtung vor dem Redakteur des FOCUS für diese investigative Arbeitsleistung und den Mut in postfaktischen Zeiten diese auch noch zu veröffentlichen. Der Artikel hätte auch im Postillon erscheinen können.

            http://www.focus.de/politik/deutschl...d_6960121.html
            Zuletzt geändert von lmft33; 14.04.2017, 19:27.

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            • Einen interessanten Einblick in die Machenschaften der Meinungsmacher und Volkserzieher dürfte dieser Beitrag heute liefern:

              Nervöse Republik – Ein Jahr Deutschland
              http://www.daserste.de/information/r...ublik-122.html

              (Direkter Link zur MP4 Datei)

              Was ich bisher nicht wusste ist, dass die Lohnschreiber bereits lange vor solch einer Ausstrahlung eingenordet werden:
              Das sieht man nicht alle Tage: Sahra Wagenknecht und Frauke Petry zusammen mit Peter Tauber und SPD-Generalin Katarina Barley sowie "BILD"-Chef Julian Reichelt und "SPIEGEL"-Chef Klaus Brinkbäumer vereint auf einem Podium. Was führte die von Anne Will moderierte Runde am 29.3. im Berliner Kino Babylon zusammen? Es war die Preview eines neuen Dokumentarfilms von Stephan Lamby mit dem Titel „Nervöse Republik“, der heute, am 19.4. um 22:45 Uhr in der ARD ausgestrahlt wird
              http://www.achgut.com/artikel/besorg...ten_im_babylon

              Diese Kumpanei von zwangsfinanzierten Medien, privaten Medien sowie der Politiker gehört verboten.
              Auch diese "Rechercheverbünde" zur Querfinanzierung sterbender Gesinnungswächter (z.B. Süddeutsche) aus den Mitteln der GEZ gehören zerschlagen.

              Man stellt auch fest, dass das Verhältnis zwischen Politikern und etablierten Medien oft weniger dem demokratietheoretischen Ideal eines Verhältnisses von Akteur und Kontrolleur entspricht, sondern weit mehr dem Verhältnis von Getriebenem und Treiber. Journalisten, die oft gleich rudelweise im Sinne eines rot-grünen corps d’esprit aktiv werden, erscheinen mehr wie Agenten der Herrschaft, nicht der Herrschaftskontrolle. Sie erscheinen selbst kontrollbedürftig. Doch mit den Wutbürgerforen im Netz sind jetzt sozusagen Konkurrenztreiber entstanden, von denen sich treiben lassen muss, wer, wie Frauke Petry, mit der AfD zu Macht und Einfluss gelangen möchte.
              http://www.achgut.com/artikel/besorg...ten_im_babylon
              Zuletzt geändert von Pleite; 20.04.2017, 11:56. Grund: Downloadlink ergänzt

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              • Pleite
                Pleite kommentierte
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                Wenigstens gibt die BILD offen zu, dass sie nicht berichtet, sondern agitiert.

                Die Szene, in der die gesamte BILD Redaktion den dämlichen von-Storch-Tweet aufgrund der eigenen Verblendung missversteht, sagt alles.

                Und dass auf der Heatmap das Tittenbild beide Aufhänger kassiert, sagt noch mehr.

            • Anbei ein Artikel zur Manipulation der Medien zum Thema Befürwortung von Kriegen
              http://internetz-zeitung.eu/index.ph...g-manipulieren


              Hier ein paar interessante Auszüge:

              Professor Bruder erklärt, wie Systemmedien und politische Klasse Dich zur illegalen Kriegsbefürwortung manipulieren
              Professor Klaus-Jürgen Bruder (Psychologe und Psychoanalytiker, Freie Universität Berlin)

              Seit 1999 befindet sich Deutschland im Krieg - allerdings ohne die Zustimmung der Mehrheit der Bevölkerung. Wie die Bevölkerung bearbeitet wird, um ihre Zustimmung zu gewinnen, können wir seitdem Schritt für Schritt beobachten, protokollieren.
              Es ist das alte Thema: den anderen, in diesem Fall die Bevölkerung, dazu zu bringen, was sie nicht von sich aus will. Und: nicht mit Gewalt – jedenfalls nicht mit sichtbarer Gewaltausübung. Man könnte dieses Projekt auch als das bezeichnen, was Marcuse (1967) „Produktion (neuer) Bedürfnisse“ nannte.
              Wir können das täglich bei ARD und ZDF beobachten.

              Diese angestrebte Zustimmung der Bevölkerung zum Kriegseinsatz der deutschen Bundeswehr ist zur Zeit der Abfassung dieses Beitrags noch nicht erreicht. Allerdings ist die Zustimmung inzwischen bereits auf knapp die Hälfte der Bevölkerung angestiegen. Wir können dies als das Ergebnis einer intensiven Bearbeitung der Bevölkerung betrachten, deren Zeugen wir sind; Bearbeitung vor allem durch die Medien, bzw. das Auftreten und Agieren der Kriegsbefürworter in den Medien, die eindeutig das Ziel verfolgten, diese ablehnende Haltung der Bevölkerung zu ändern, aufzuweichen und schließlich in Richtung Duldung wenn nicht Zustimmung zum Kriegseinsatz der Bundeswehr zu bewegen.
              Diese Duldung können wir alle um uns herum beobachten, denn es gibt aus der Bevölkerung kaum noch Gegenwehr zu den permanenten Kriegseinsätzen.

              Diese Bearbeitung mit dem Ziel der Einstimmung des öffentlichen Bewusstseins geschieht mittels Vorführung von Szenarien der Bedrohung, des drohenden Unheils, das abgewendet werden müsse, ...
              Auch hier bekommen wir täglich unsere Ration auf ARD und ZDF. Vor allem das Leid der anderen wird als Mittel zum Zweck für unsere Kriegseinsätze benutzt.

              Den erschreckenden Höhepunkt dieser verantwortungslosen Militarisierung des Bewusstseins der Bevölkerung ist die skrupellose Irreführung durch Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg bei der Münchner Sicherheitskonferenz mit der – durch keinerlei Belege gestützten – Behauptung, Putin drohe mit dem Einsatz von Atomwaffen. Und, wie die Medien sich beeilen, nachzusetzen„ Stoltenberg machte klar, dass die Nato atomaren Drohungen nicht tatenlos zusehen werde“ – als hätte er völlig die Besinnung verloren.
              Das Russland- bzw. Puting-Bashing, können wir ebenfalls täglich auf ARD und ZDF in diversen Nachrichtensendungen und Magazinen beobachten.

              Diese Ausrichtung des Blicks und der Erwartung läuft nicht nur über Diskurse. Bereits die Politik selbst richtet die Bevölkerung auf Zustimmung, legt Zustimmung nahe, drängt in Richtung auf Zustimmung, indem sie die „Notwendigkeit“ kriegerischer Einsätze einleuchtend erscheinen läßt, als „Antwort“ auf die Politik der Gegenseite, die keine andere Möglichkeit lasse, als „zum letzten Mittel zu greifen“, wie Gauck immer wieder betont – vor dem Ostinato: „Wir wollen keinen Krieg, wir wollen sicherstellen, dass das Volk selbst entscheidet, in Freiheit und Demokratie“ (s. „Stiftung Wissenschaft und Politik“, 2013).
              Innenpolitisch wird die Entschiedenheit dieser Haltung vor allem durch die Präsenz der Bundeswehr in den Räumen der zivilen Gesellschaft demonstriert, unterstrichen, glaubhaft gemacht, auf bürgernahen Veranstaltungen, bei Stadtteilfesten, bis hin zum Auftritt in Uniform im Parlament (s. dazu die Stellungnahme der NGfP gegen die Vereinbarung der Psychotherapeutenkammer mit der Bundeswehr: NGfP 2014).
              Auf solchen Veranstaltungen und Diskussionsrunden zur Ukraine-Krise, ausgerichtet von Propagandaabteilungen der Bundeswehr, hatte ich schon mehrmals teilgenommen Auf meine Kritik hin, dass die Aggression von den USA ausgehe, wurde ich vom Podiumssprecher hart in die Schranken verwiesen. Da aber meist die Hälfte des Publikums ebenfalls zu kritisch nachfragte, wurden solche Veranstaltungen bald eingestellt.

              So werden die Kriege in der Ukraine, in Syrien (s. Leukefeld 2015, Merkel 2015), und alle vorangegangenen immer als Antwort auf einen nicht anders zu beantwortenden Rechtsbruch begründet, auf die „Annexion“ der Krim in der Ukraine, auf eine nicht anders abwendbare Bedrohung, einen Völkermord in Syrien. Und immer wieder „Giftgas“, dessen Einsatz bereits der damalige US-amerikanische Außenminister Powell als Lüge zurücknehmen musste (s. Daily Mail 2015).
              ARD und ZDF sollten sich selbst als größte Verbreiter von Fake-News erklären.

              Der Krieg im Mittelmeer wird als solcher durch den militärischen Einsatz gegen Flüchtlinge erklärt, der in der Zerstörung der Boote gipfelte, mit denen die Flüchtenden das Mittelmeer überqueren sollten (vgl. Schattenblick 2015, BBC World 2015, Mellenthin 2015, ARD 2015). Nachdem dieser Krieg kurzfristig eingestellt werden musste, weil die Zustimmung der Bevölkerung nicht mehr gewährleistet war, wird dieser Krieg an den neu errichteten Zäunen an den Grenzen Europas wieder aufgenommen. Innenpolitisch bedeutet das, die Bevölkerung wird zur Komplizin gemacht und damit mundtot.

              Der Krieg gegen „Griechenland“, als ökonomischer nicht mit dem gleichen Widerstand konfrontiert, hat aber gleichwohl das kriegsbereite Bewusstsein gefördert: den „Griechen“ wurde gezeigt, dass „Europa nicht erpressbar“ ist, „mit aller Entschiedenheit“ (vgl. Roth 2015).
              Die medial mit größtmöglicher Einstimmigkeit begleitete Inszenierung von Unbeugsamkeit, und Erfolg war auf diese Formierung des Bewusstseins ausgerichtet. Eine einzige Demonstration, Behauptung von Macht. Macht als Vollstreckung – eines souveränen Willens, ohne die geringste Irritation durch moralische oder rechtliche Bedenken.
              Wir erinnern uns noch alle an die Alternativlosigkeit von ESM, EFSM und weiteren Rettungsschirmen.

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              • Die Erfolglosigkeit von Bürger-Protest ist ein wichtiger „Lernerfolg“ im Curriculum der staatlich intendierten Bewusstseinsbildung – nicht nur, aber verstärkt in der „Postdemokratie“ (vgl. Agnoli 1968, Crouch 2004, Blühdorn 2013, Bruder 2013).
                Ebenso sind es die staatliche Überwachung der Kommunikation, die Datenspeicherung, die dem Bürger klarmachen, wer hier „Souverän“ ist. Auf der anderen Seite steuern die verschwimmende Grenze zwischen rechtsradikalem Untergrund und Geheimdiensten zu diesem Curriculum ihr Anschauungsmaterial bei, indem sie den Bürger auf seinen Status eines „Objekts“ staatlichen Interesses und staatlicher Beachtung zurückweisens (s. Wetzel 2015).
                Hier wird langsam deutlich, warum unsere Möglichkeiten als Bürger immer kleiner werden und wie wir Stück für Stück entdemokratisiert werden sollen!

                Wichtigstes Kennzeichen: die „asymmetrische“ Darstellung, bis hin zu platten Lügen: die „Giftgas-Lügen“ werden bis heute beim Angriff auf Syrien unbeirrt weiter verwendet. Inzwischen können wir die im Fall von Syrien immer wiederholte Behauptung als „Empörungs-Generator“ erkennen, der nach Belieben eingesetzt wird oder nicht: Die türkische Regierung unter Erdogan erfüllt genau diesen Vorwurf: Krieg gegen das „eigene“ Volk zu führen: gegen die Kurden, aber mit stillschweigender Duldung durch die selben Regierungen und Medien, die den Vorwurf gegen Assad als Legitimation verwendet hatten, gegen ihn militärisch vorzugehen mit dem ausdrücklichen – und völkerrechtswidrigen - Ziel des „regime change“ (s. Schaber 2016, S. 3, Claußen 2016, S.8).
                Und wer mischt wieder an der Propaganda-Front in der ersten Reihe mit? ARD und ZDF, unsere vom Volk zwangsbezahlten Staatsfunksender.

                Mediale Inszenierung ist deshalb das Zentrum, weil wir gar nicht unterscheiden können zwischen der „realen“ Politik und der „Darstellung“ durch die Medien - weder in den Reden und Äußerungen der Politiker, aber auch nicht in ihren Handlungen, beide schaffen Realität. Und die Realität beider bekommen wir nur durch die Medien mit. Die Medien zeigen uns die Realität, „erklären“ sie uns, demonstrieren, behaupten - es stimmt, dass sie uns etwas zeigen, die Frage ist nur: was ist das, was sie uns zeigen?
                In jedem Zeigen liegt ein Verstecken: Zeigen bedeutet zugleich immer eine Auswahl, aber diese ist „tendenziös“, einer Tendenz folgend – man kann das nur erkennen, wenn man zwei Mediendarstellungen miteinander vergleicht - vorausgesetzt, sie sind unabhängig voneinander
                Unsere tägliche Dosis bekommen wir schon allabendlich eingetrichtert.

                Mit dem Fernsehen wird die Handlung des Versteckens durch Zeigen in die Apparatur versteckt: und auf diesen Weise unsichtbar gemacht, nicht mehr als „Absicht“ des Versteckens erkennbar, im Gegenteil das Sichtbare wird als das „so wie es wirklich ist“ aufgefasst, die Darstellung also als „objektives“ Abbild.
                Hier steckt die größte Gefahr von Manipulationen im Verborgenen! Deshalb das ist das Wort Lügenpresse oder Lückenpresse absolut korrekt, da diese Vorgänge systematisch betrieben werden!

                Psychologisierung als Kern der Rhetorik der medialen Mobilisierung
                Das waren nur ein paar Auszüge, aber es steckt noch viel mehr in den Artikel!
                http://internetz-zeitung.eu/index.ph...g-manipulieren

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                • Wieder so ein Aspekt, von dem in den deutschen Volkserzieher- und ÖR-Medien nichts zu lesen ist:

                  Italien: NGOs weisen Schleppervorwürfe zurück

                  In der Flüchtlingsrettung engagierte Nichtregierungsorganisationen (NGOs) haben Vorwürfe der italienischen Justiz zurückgewiesen, mit Schleppern im Mittelmeer zu kooperieren. „LifeBoat weist jegliche Anschuldigungen vehement zurück, Kontakte zu Personen oder Organisationen zu haben, die im libyschen ,Schleppergeschäft‘ tätig sind“, teilte die NGO laut dpa heute schriftlich mit.

                  Sea-Watch-Sprecher Ruben Neugebauer verurteilte die Anschuldigungen von Staatsanwalt Carmelo Zuccaro als „unangemessen“. „Er verbreitet falsche Vorwürfe hinsichtlich unserer humanitären Arbeit. Das beleidigt all unsere privaten Spender und alle Menschen, die unsere Arbeit ermöglichen.“

                  Die Kampagne des Staatsanwalts gegen die NGOs spiele in die Hände politischer Parteien, die versuchten, die Mittelmeer-Route zu schließen, sagte Neugebauer weiter. Seine Organisation erwäge eine Verleumdungsklage gegen Zuccaro. Auch die NGO Jugend Rettet wies die Vorwürfe zurück.

                  Schwere Vorwürfe

                  Zuccaro hatte zuvor der italienischen Tageszeitung „La Stampa“ gesagt, „Beweise“ dafür zu haben, „dass es direkte Kontakte zwischen einigen Nichtregierungsorganisationen und Schleppern in Libyen gibt“. Derzeit befinden sich mindestens zehn NGOs im Mittelmeer vor Libyen, darunter Jugend Rettet, Sea Watch, Sea-Eye, LifeBoat, SOS Mediterranee und Mission Lifeline.
                  http://orf.at/stories/2388524/

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                  • Dazu passt folgende Meldung auf info-direkt.eu

                    http://info-direkt.eu/2017/03/24/ska...r-nach-europa/

                    Demzufolge hat der italienische Kommunikationswissenschafts-Student und Blogger Luca Donadel mit Hilfe einer für 400 US Dollar gekauften Software die AIS-Daten der Schiffe der im Mittelmeer aktiven Hilfsorganisationen über einen Zeitraum von 60 Tagen verfolgt.

                    Jedes international registrierte Schiff hat ein „AIS“ an Bord, ein automatisches Identifikationssystem, das den Austausch von Navigationsdaten - das heißt die Daten der Fahrtroute - ermöglicht und so die Sicherheit und die Lenkung des Schiffsverkehrs weltweit gewährleistet.

                    Am Beispiel des NGO-Schiffes „Golfo Azzurro stellte Luca Donadel fest, dass die offiziell verbreitete Fahrtroute - nämlich angeblich das Herumkreuzen im Kanal von Sizilien - nichts mit den tatsächlichen AIS-Navigationsdaten zu tun hatte.

                    info-direkt.eu schreibt dazu:

                    „Ein NGO-Schiff namens „Golfo Azzurro“ sei laut Donadel 60 Tage lang nicht ein einziges Mal durch den Kanal von Sizilien gefahren, sondern hätte immer direkt die Küste vor Tripolis angesteuert.

                    Dennoch fand man in diesem Zeitraum dutzende Medienberichte, dass genau dieses NGO-Schiff hunderte Flüchtlinge im Kanal von Sizilien aufgegriffen hätte. Die italienischen Medien hätten mit diesen „Fake News“ somit die Schleppertätigkeit des NGO-Schiffs gedeckt.

                    Das internationale Seerechtsübereinkommen der UN sieht vor, dass Flüchtlinge, welche in internationalen Gewässern aufgegriffen werden, in den nächsten sicheren Hafen gebracht werden müssen.

                    Im Fall der Flüchtlingsaufgriffe vor der Küste von Tripolis durch NGO-Schiffe wie die „Golfo Azzuro“ ist dies der Hafen Zarzis in Tunesien, der ca. 90 Seemeilen entfernt ist.

                    Stattdessen werden die Menschen nach Malta, 180 Seemeilen entfernt, oder gar nach Sizilien, ganze 250 Seemeilen entfernt, gebracht. Damit brechen NGOs und die italienische Marine systematisch das Seerechts-Übereinkommen.

                    Anschließend übt Luca Donadel in seinem Video

                    https://youtu.be/dP4rYgJKo_w

                    harsche Kritik an der Asylindustrie, an der neben NGOs und dem Staat auch Konzerne beteiligt sind. Donadel kündigte an, die Zusammenhänge zwischen den beteiligten Organisationen in einem weiteren Video publik zu machen“

                    Friederike Beck schreibt dazu in ihrem lesenswerten Buch „Die geheime Migrationsagenda“:

                    „Seit den 2000er-Jahren steigt die Zahl der versuchten Überfahrten von Nordafrika nach Europa ständig: Waren es 2003 noch 8000 »Bootsflüchtlinge«, 2004 dann 13 000, so registrierte man 2005 schon über 20 000 Einwanderer auf Lampedusa, einer zwischen Nordafrika und Sizilien gelegenen Insel.

                    2014 waren es dann mehr als 250 000 Migranten, die versuchten, diesen Teil des Mittelmeers zu überqueren, 3702 starben bei diesem Versuch. Für 2015 richtete sich die Europäische Union auf 500 000 Überfahrer ein, es wurde dann knapp eine Million im gesamten Mittelmeer.

                    Laut Internationaler Organisation für Migration (IOM) waren es mit Stichtag 28. Dezember 2015 nicht weniger als 996.645 Überfahrten, davon erreichten 839.561 Menschen Griechenland und 152.864 Italien. 3771 Migranten starben beim Versuch der Mittelmeerüberquerung.“


                    und etwas später schreibt Friederike Beck:

                    „W2EU - eine Gebrauchsanweisung zur Flucht nach Europa
                    Geht man auf die Website von »Welcome to Europe«, so findet man sie mehrsprachig organisiert. Es werden Informationen in Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch, Farsi, Urdu, Arabisch, Tigrinisch, Kurdisch und Türkisch angeboten.

                    W2EU informiert über eine Vielzahl von Themen, die für Flüchtlinge interessant sind:

                    Kontakte, Überblick, Sicherheit auf See, Dublin III, Asyl, Gender, Minderjährige, Vorschriften Verhaftung, Abschiebung, Leben, Familie, medizinische Versorgung, Arbeit.

                    Der Stichpunkt »Safety at Sea« (Sicherheit auf See) wendet sich an Migranten, die übers Mittelmeer nach Europa kommen wollen. Es wird die Nummer eines Alarmtelefons angeboten:

                    WATCH THE MED ALARM PHONE +33 486 51 71 61

                    Es folgen ausführliche Anweisungen, wie man sich in einer Notsituation oder bei Gefahr einer Zurückweisung (pushback) zu verhalten hat:

                    THIS IS NOT A RESCUE NUMBER But an ALARM NUMBER to Support rescue

                    DISTRESS AT SEA
                    l. Call coast guard for rescue.
                    2. Call our Alarm Phone. We inform & watch the coast guard
                    3. lf you are not quickly rescued, we inform media & politics to make pressure
                    lf possible, call in English or French

                    Der W2EU-Ratgeber beschreibt ferner:

                    Man kann seinen Standort auch über WhattsApp und Viber schicken. Du kannst deine Koordinaten an diese Nummer schicken: (+491635024825), wenn du in Nöten bist, wenn du ein Opfer von Zurückweisung bist (illegales Zurückschicken durch die griechische Küstenwache in die Türkei).

                    Unter dieser Nummer werden keine Telefonanrufe entgegengenommen. Wenn du anrufen willst, ruf beim Alarmphone an: 0033 486 517 161.“

                    Noch Fragen zu der generalstabsmäßigen Schleusung durch NGOs von geplant mindestens 1 Million Migranten pro Jahr nach Europa? Wobei erwähnt werden muss, dass in einem für die EU geschriebenen Dossier sogar folgendes gefordert wird (nach Friedrike Beck „Die geheime Migrationsagenda“):

                    „Laut einer Veröffentlichung der EU-Kommission wären bis zum Jahr 2050 rund 56 Millionen Arbeitsimmigranten notwendig, um den Rückgang der »einheimischen« Bevölkerung innerhalb der EU zu kompensieren. Dies würde besonders große Länder mit niedriger Geburtenrate wie Deutschland, Spanien, Italien und Polen betreffen.“

                    Und der ehemalige irische Generalstaatsanwalt Peter Sutherland, der nicht nur die Welthandelsorganisation (WTO) lange Zeit führte, sondern auch bis Juni 2015 im Vorstand von Goldman Sachs saß und Sondergesandter des UNO-Generalsekretärs für Internationale Migration ist schrieb (nach Friedrike Beck „Die geheime Migrationsagenda“):

                    „Schon im Februar 2010 veröffentlichte Sutherland ein »Essay« im Global Policy Journal mit dem Titel: »Das Zeitalter der Mobilität. Können wir es schaffen, dass Migration für alle funktioniert?« In diesem Artikel legt der Autor die »Trends« für die kommenden Jahre beim Thema Migration fest.

                    (... ...)

                    Der derzeitige Abhängigenquotient sei zum Beispiel für den deutschen Sozialstaat nicht mehr zu halten (er gibt das Verhältnis der Anzahl von Personen, die nicht mehr im Erwerbstätigenalter sind, zur Anzahl von Personen im Erwerbstätigenalter wieder).

                    Daher müsse Deutschland »von jetzt [2010] an bis 2050 jährlich 3 Millionen Einwanderer willkommen heißen«. Was 2050 dann summa summarum 120 Millionen Einwanderer bedeuten würde.

                    Ist der Mann irre? Eigentlich müsste man solche Forderungen nicht ernst nehmen, aber sie kommen aus einflussreichem Munde ... und sie werden umgesetzt!"
                    Zuletzt geändert von dawn; 24.04.2017, 23:39.

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                    • amsa65
                      amsa65 kommentierte
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                      Theorie und Praxis klaffen wie oft auseinander. Die Hälfte wäre schon eine unvorstellbar große Zahl. Aber wer übertriebene Zahlen fordert, kann vermutlich auch höhere beim Volk durchsetzen. Die Menschen müssen sich kopfmäßig schon darauf einstellen können. Irgendwann wird das auch akzeptiert und ist dann durchsetzbar.
                      Zuletzt geändert von amsa65; 25.04.2017, 12:47.

                  • Reporter ohne Grenzen haben eine Rangliste der Pressefreiheit 2017 veröffentlicht.
                    https://www.reporter-ohne-grenzen.de...atien-bedroht/

                    Deutschland steht mit Rang 16 noch ganz gut da, allerdings für meinen Eindruck im eigenen Land, mit starken Tendenzen nach unten. Die in der Karte dargestellte weiße Farbe mit -Guter Lage- kann ich nicht teilen. Denn in Deutschland wird so getan, als ob es noch reichlich Pressefreiheit gibt. Die Wahrheit sieht allerdings ganz anders aus, wie wir hier im Thread mit vielen Beispielen aufgezeigt haben.

                    Die vermeintliche Pressefreiheit gilt nur für diejenigen, die bestimmen was und wie berichtet werden soll. Das zeigt auch das nächste Beispiel der ARD zum Thema:
                    Manipulative Nachricht über Militärhaushalte
                    https://publikumskonferenz.de/blog/2017/04/25/2737/
                    Hier wird aufgezeigt, wie die ARD die Informationen der Militärhaushalte verzerrt darstellt und wichtige Fakten verschleiert!

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                    • Pleite
                      Pleite kommentierte
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                      Ein objektives Bild liefert diese Rangliste doch nicht bei dieser Methodik:

                      Die 'Rangliste der Pressefreiheit' 2017 der 'Reporter ohne Grenzen' geht aus Medien- und Journalistenbefragungen in 180 Staaten und Territorien der Welt hervor und fasst im Wesentlichen die Ergebnisse der Fragebögen aus dem Kalenderjahr 2016 zusammen.
                      http://www.faz.net/aktuell/feuilleto...-14988513.html

                      Fragen Sie mal einen Landwirt nach der Jahrsbilanz:
                      zu warm, zu kalt, zu trocken, zu nass, aber auf jeden Fall braucht man Subventionen.

                    • amsa65
                      amsa65 kommentierte
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                      Genau, deswegen habe ich ja auch meine Zweifel angemeldet. ;-)

                      Interessant ist auch, dass viele unserer Tageszeitungen weitere Auflagenrückgänge zu verzeichnen haben. Das wird zwar immer gern mit dem Internet begründet, allerdings haben diese Blätter alle eigene Websites. In diesem Zusammenhang fällt auf, dass z. B. Tichy's Einblick dazu gewinnt. Die alternativen Medien gewinnen stetig dazu.

                      Zeitungs-Auflagen brechen weiter ein: Verluste für Bild, Welt und FAZ
                      http://www.epochtimes.de/politik/deu...meistgelesen=1

                      Übrigens, die häufigen Übergriffe auf Journalisten in Deutschland, die auf der Liste vermerkt worden sind, wurden gestern von der Tagesschau als Übergriffe von Pegida-Demonstrationen begründet. So einfach wird die Welt von den Öffentlich-Rechtlichen dargestellt. Gut und Böse haben ihre genau zugeteilten Plätze.

                      Auf Sky läuft gerade der Film --Moment der Wahrheit-- mit Cate Blanchett, der auf einer wahren Begebenheit beruht. Dieses Beispiel zeigt, was mit Reportern passiert, die in der Bush-Ära um 2004 Investigations-Journalismus gegen Bush betrieben hatten. Sie wurden diskreditiert und letztendlich entlassen.
                      Zuletzt geändert von amsa65; 27.04.2017, 09:47.

                    • Pleite
                      Pleite kommentierte
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                      wurden gestern von der Tagesschau als Übergriffe von Pegida-Demonstrationen begründet
                      Das erklärt alles.
                      Die Journalisten denunzieren in ihrer oberlehrerhaften Art den mündigen Bürger und wundern sich über das Echo.

                      Wenn ich noch die GEZ loswerden könnte, würde die Journaille an mir genau NULL Cent verdienen.
                      Dank Werbeblocker (uBlock Origin) verdienen die an mir noch nicht einmal im WWW.

                  • Lektüre für die Clinton-hörigen Leitmedien, die noch immer Mittel und Wege diskutieren, Hr. Trump zu demontieren:

                    Weder die Russen, noch FBI-Chef James Comey, noch Wikileaks oder andere Verschwörer, von denen man nichts weiss, haben Clinton zerstört, sondern nur eine Person: Und das ist sie selber.
                    [...]
                    Je länger man sich in dieses Besuch vertieft, desto mehr erhält man den Eindruck, dass die Amerikaner vielleicht doch die klügsten Wähler der Welt sind. Denn irgendwie haben sie es richtig gespürt: Etwas stimmte nicht. Es sind zwei Dinge, die mich am meisten erschüttert haben. Erstens die Medien. Denn während wir fast jeden Tag *darüber lasen, wie zerrüttet und unprofessionell die Kampagne von Trump angeblich sein sollte, erfuhren wir praktisch nichts vom organisierten Wahnsinn im Clinton-Lager. Was hier gestritten, entlassen, intrigiert, versagt, verbockt, übersehen und vertuscht wurde: Es ist ein Stoff für einen Roman, den kein Journalist für berichtenswert hielt.
                    http://bazonline.ch/ausland/amerika/...story/20276758

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                    • Nach den Gewerkschaften haben die Denunzianten nun auch die zwangsfinanzierten GEZ Medien übernommen:

                      "Dein Kollege - ein Rassist?" Leitfaden zum Bespitzeln und Denunzieren beim Öffentlich Rechtlichen SWR
                      [...]
                      Wer im Netz "pauschale Beschuldigungen" postet, was z.B. die Aussage wäre "Flüchtlinge sind in einem extremen Ausmaß kriminaller als Deutsche", kriegt gleich die Rote Karte. Bitte Screenshot erstellen und ZACK! an die Personalabteilung damit. Denn schließlich verletzen "solche Äußerungen die Menschenwürde von Minderheiten."
                      https://www.fischundfleisch.com/ines...chen-swr-34453
                      Zuletzt geändert von Pleite; 03.05.2017, 16:18.

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                      • Thema: politische Talkrunden im ARD und ZDF

                        Wenn es um eine verzerrte Darstellung der Fakten geht oder um das Weglassen wichtiger Informationen, sitzt man bei ARD und ZDF in der ersten Reihe! Und das gilt auch für Talkrunden.


                        Gestern war wieder eine Maischberger-Talkrunde, in der das Lieblingsthema der Ö.-R. Populismus zum 1.000sten Mal durchgekaut wurde.
                        Der Link zur Nachlese, den ich angefügt habe, ist vom Spiegel, der ebenfalls in diese Kategorie gehört. Das erkennt man schon in der Art der Wortwahl im Text und zeigt deutlich, warum auch der Spiegel zu einem Schmierblatt verkommen ist!

                        Beispiel:
                        Derweil war ein anderer Prophet des ausgebliebenen Weltuntergangs längst zur Hochform aufgelaufen. Köppel, der lustige Schweizer mit dem absoluten Durchblick ...
                        http://www.spiegel.de/kultur/tv/sand...a-1146007.html


                        Natürlich wurden bei Maischberger wieder Trump und Le Pen als Musterbeispiele durchgekaut und man versuchte wieder, mit der richtigen Zusammensetzung der Talkrunde, ein verzerrtes Bild der Wirklichkeit zu erzeugen! Allein schon die Frage von Frau Maischberger
                        Sind die Nationalisten entzaubert?
                        ist schon eine Provokation, die bereits die gewünschte Richtung der Sendung aufgezeit hat.Typisch für solche Talkrunden ist, dass bei z. B. bei fünf geladenen Gästen, das Übergewicht der Meinung der TV-Macher im Verhältnis 1:4 oder 1:5 gewährleistet ist. Mit anderen Worten, mindestens drei oder vier Gäste müssen die gewünschte Meinung von ARD und ZDF vertreten und so werden sie auch ausgesucht. Demgegenüber stellt man eine Person, die eine andere Meinung vertritt oder man läd maximal noch eine Person ein, die eine neutrale Meinung hat. Wichtig ist nur das Übergewicht der gewünschten Meinung! Letztendlich soll dabei heraus kommen, dass die Person mit der Meinung, die von ARD und ZDF nicht gewünscht ist, von allen anderen in Grund und Boden diskutiert wird! Dann ist die Welt der Ö.R. in Ordnung und das zuschauende Volk hat kapiert, dass der Einzelkämpfer eine falsche Meinung hat, die dem Populismus zuzuschreiben ist! Oder mit anderen Worten, in Deutschland nicht geduldet wird!
                        Sendungen dieser Art, laufen im Erziehungs-TV der Öffentlich-Rechtlichen Tag für Tag und beeinflussen so Millionen Zuschauer!



                        Ein aktueller Link von Journalistenwatch, zeigt das anhand von Beispielen ebenfalls sehr schön, wie es in solchen Talkrunden zugeht:

                        Die üblen Tricks der Talkshowmacher: Geheimplan zur Diffamierung unliebsamer Talkgäste
                        http://www.journalistenwatch.com/201...er-talkgaeste/

                        Nach außen hält man verkrampft an dem Märchen fest, Talkshows wären faire Diskussionen mit einem offenen Ergebnis. Dabei sind sie in der Regel nichts anderes, als inszenierte Showveranstaltungen, die beim Zuschauer den Eindruck erwecken sollen, es gäbe im Fernsehen so etwas wie einen „demokratischen Wettstreit der Meinungen“.
                        Von Michael Mannheimer
                        Eine Methode: Gezieltes „Vorführen“ von Kritikern
                        Laut Insiderinformationen gibt es nämlich für die Spitze der Moderatoren spezielle rhetorische Schulungen, wie mit Gästen umgegangen werden soll, die eine systemkritische Haltung vertreten (z.B. Euro, EU, Trump, Flüchtlingskrise etc.).
                        Schwarze Rhetorik und geheime rhetorische Schulungen

                        Die nachfolgenden Punkte sollen Teil dieser speziellen rhetorischen Schulung sein:

                        – Die Motive des Kontrahenten müssen in Frage gestellt werden, so dass der Zuschauer den Eindruck gewinnt, dass er nur von persönlichen bzw. materiellen Vorteilen motiviert ist.

                        – Der Moderator hat empört zu reagieren, wenn bestimmte Personen bzw. angesehene Gruppen angegriffen werden. In diesem Fall ist die Diskussion über Tatsachen zu vermeiden und der Gegner in die Defensive zu drängen.

                        – Egal welche Beweise der Talkgast liefert, er muss denunziert werden, als verbreite er Gerüchte. Sollte der Kontrahent sich auf Internet-Quellen beziehen, ist wie folgt zu verfahren: Sie müssen als unseriös und als Verschwörung dargestellt werden.

                        – Sollte die Diskussion entgleiten, ist der Talkgast mit inakzeptablen Gruppen in Verbindung zu bringen: Rechtsradikale, Rassisten, Verschwörungstheoretiker und sonstige Fanatiker usw.

                        – Sollte der Kontrahent sich nicht rhetorisch einwandfrei ausdrücken können, ist ihm mangelnde Sachkenntnis zu unterstellen.

                        – Unbedingt muss die gesellschaftliche Position mit Glaubwürdigkeit gleichgesetzt werden, um Argumente zu entkräften.

                        – Sollte sich der Talkgast als zu hartnäckig in der Argumentation zeigen, dann soll die Position des Gegners mit der Begründung entkräftet werden, das Thema sei schon tausendmal durchgekaut und daher nicht der Diskussion wert.

                        – Gegebenenfalls ist der Kontrahent so lange zu provozieren, bis er emotionale Reaktionen zeigt. Daraufhin sollte er als nicht kritikfähig dargestellt werden.

                        – Wie im Fall des 11. September 2001 soll darauf verwiesen werden, dass große Verschwörungen pauschal unmöglich durchführbar sind, da viele Menschen daran beteiligt sein müssten und die Sache nicht geheim gehalten werden könnte.

                        – Sollte der Talkgast bei den vorstehenden Punkten noch standhaft bei seiner Meinung bleiben, müssen von ihm Beweise verlangt werden, die er nicht erbringen kann und jede offene Frage soll als argumentative Bankrotterklärung gewertet werden.

                        Besonders auffällig ist, dass unbequeme Gäste in Talkshows permanent unterbrochen werden. Nach dem oben aufgeführten Plan steht dahinter ebenfalls ein System. Die Unterbrechung des Sprachflusses ist vergleichbar mit einem Fahrradfahrer, der an der Ampel bremsen muss, um dann wieder mühsam in den alten Rhythmus rein zu finden.

                        Durch die ständige Unterbrechung stauen sich unausgesprochene Sätze unterbewusst auf und lassen den Talkgast immer angespannter und unruhiger werden. Wie im Fall Ganser schön zu beobachten war. Emotionale Ausraster werden so energetisch vorprogrammiert, da das biologische System immer mehr unter Druck gerät.

                        Zuletzt geändert von amsa65; 04.05.2017, 15:02.

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