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Liebe Politiker, entschärft endlich die tickende Zeitbombe der Altersvorsorge

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  • Liebe Politiker, entschärft endlich die tickende Zeitbombe der Altersvorsorge

    Wer 40 Jahre lang 2.100 Euro brutto verdient hat, wird aufgrund vieler Reformen an der gesetzlichen Rente - so etwas nenne ich Versuchs-Karnickel - nur ein Altersruhegeld auf Sozialhilfeniveau erhalten. So viel zum Thema „Leistung muss sich wieder lohnen“. Und auch das Butterbrot der Riester-Rente kann die Einkommenslücke der gesetzlichen Rente nicht annähernd ausgleichen.
    Erschwerend kommt die blinde Liebe deutscher Sparer zu Zinsvermögen hinzu, die im Alter ebenso wenig Freude verspricht. Knapp 80 Prozent der Bundesbürger halten ihr Geld in Sparbüchern, Festgeldern und Staatsanleihen. Aber auch die betrieblichen und privaten Zusatzversicherungen sind aufgrund regulatorischer Vorgaben gezwungen, sich üppig in Zinspapieren zu suhlen.

    Den vollständigen Beitrag finden Sie unter diesem Link.

  • #2
    Die bisher zu diesem Beitrag geposteten Kommentare:

    JohnWayne
    am 28.04.2016 um 13:16 Uhr
    Sie sprechen mir gerade aus der Seele. Mein Vater ist kürzlich in Rente gegangen nach 40 Jahren harter Arbeit.... Er hatte eigentlich ganz gut verdient, bekommt jetzt aber lediglich 1300€ Rente ... knapp über dem was als "Armut" gilt.
    Insbesondere die steuerlichen Regeln für die Rente sind der Hammer, da jedes noch so kleine Zusatzeinkommen durch z.B. Wertpapiere natürlich versteuert werden muss.

    Die Rentenpolitik in Deutschland muss sich dringend ändern, sonst laufen wir ALLE in die Altersarmut.
    ironalex am 28.04.2016 um 13:33 Uhr
    »Den staatlichen Einnahmeverlust aufgrund der steuerlichen Aktien-Förderung sollte die Politik gerne in Kauf nehmen. Denn damit wirkt sie der späteren Zahlung von Sozialhilfe massiv entgegen.«

    Diesen Weitblick haben unsere Politiker nicht, wo doch der nächste Wahltermin schon wieder ansteht ;—)

    Trotz allem, ein sehr hilfreicher Beitrag, danke!
    Richard26 am 28.04.2016 um 14:29 Uhr
    Die Meisten Bürgen laufen doch geradewegs auf diese Falle zu, ohne das sie
    darüber nachdenken, oder nach Lösungen suchen. Warum warten Sie darauf, das
    wieder andere diese Dinge für sie regeln.
    Der Hinweis von Ihnen: Im Durchschnitt gibt jeder deutsche Haushalt mehr Geld für Südfrüchte als für Aktien aus, sagt doch alles.
    Chris am 28.04.2016 um 14:55 Uhr
    Wir brauchen uns keine Sorgen um Altersrente zu machen. Es wird eine reale nicht mehr geben, höchstens eine nominale.

    Ich habe mir gerade die neuesten Vorträge von Prof. Sinn anschaut:

    Die sogenannten Flüchtlinge kosten unserer Gemeinschaft pro Kopf netto im Durchschnitt 400.000 EUR.

    Wie viele wollten wir aufnehmen? 2 bis 8 Millionen, so und nun mal rechnen:

    400.000 EUR(durchschnittlicher Negativsaldo) mal 2.000.000 bzw.
    400.000 EUR(durchschnittlicher Negativsaldo) mal 8.000.000

    Sind monetäre Belastungen von 800.000.000.000 bis 3.200.000.000.000,

    also 800 Mrd. bis 3,2 Billionen zusätzlich zu den übrigen Verbindlichkeiten.

    Zu stemmen von 60.000.000 Deutschen,

    denn die übrigen Ausländer kosten uns zur Zeit leider knapp 80.000 EUR (durchschnittlicher Negativsaldo) pro Person.
    JensH am 28.04.2016 um 15:54 Uhr
    Keine der bisher bekannten Systeme wird wirklich langfristig funktionieren. Weder das Umlageverfahren der staatlichen Rentenversicherung, noch Zinstitel oder Aktien. Das Problem ist, dass alle drei, selbst Aktiengewinne am Ende auf eine Zunahme der Bevölkerung zurückzuführen sind. Bei einer hoffenltich bald wieder schrumpfenden Weltbevölkerung wird keines der Ansätze mehr funktionieren. Hinzu kommen die Veränderungen durch die Digitalisierung. Vielleicht sind schon in 20-30 Jahren viele Jobs weggefallen und durch Software und Roboter ersetzt. Langfristig muss die Produktivkraft einer Gesellschaft nach anderen Mustern verteilt werden, als alles was wir bisher kennen...

    Kommentar


    • #3
      Hallo Herr Halver,

      danke - gute Zusammenfassung/Vorschläge. Leider geht das unseren Angestellten = Politiker völlig am Popo vorbei. Sie sind ja abgesichert, der Pöbel = Chef = Volk kann sie doch kreuzweise. Traurig wie sich die Verhältnisse so offensichtlich drehen. Ich denke nicht mehr über die Rente sonderrn über einen möglichst schnellen und schmerzlosen Freitod nach, denn ich habe keine Lust, die von Mensch gemachte Kacke (weil Hirn nicht eingeschaltet, weil alles mögliche Mistzeug wichtiger ist etc.) bis zum bitteren Ende mitzutragen.Lieber einen Tag zu früh als einen Tag zu spät gehen ist meine Devise. Sollen sie sich um meine paar Kröten die Köpfe einschlagen, der Mensch ist doch sowieso schon zur Ware verkommen; irgendwann werden sie eine Sterbeprämie an die Nachkommen zahlen, damit die Alten und Kranken nur früh genug das Zeitliche segnen. Ich bewundere angesichts der weltweiten Entwicklung jeden Menschen der noch immer glaubt, diese Wahnsinnigen werden es schon richten und damit seine Verantwortung einfach an der Wohnungstür ab gibt. Ich bedauere aber zutiefst alle jungen Menschen, die nicht gelernt haben selbstständig zu denken und zu handeln weil sie verbildet wurden und nur mehr an Apps, Handys und sonstigen Schnick Schnack glauben, weil sie nicht mehr lernen, dass jedes Ding mindestens zwei Seiten hat und sorgfälltig abgewogen sein sollte. Egal welchen Bereich man ansieht - es stinkt an allen Ecken und Enden; aber die Gesellsschaft gewöhnt sich anscheinend an den größten Gestank und die paar, die mit Brechreitz nach frischer Luft zu schnappen versuchen, sind gezwungen an diesem Gestank mit zu ersticken. Meines Erachtens leben wir in einem weltweiten Kriegsszenario nur keiner will es wahrhaben. Warum auch - es geht uns doch gut und die Millionen die jeden Tag verrecken (auch bei uns, in der westlichen ach so zivilisierten Welt) gehen uns doch nichts an und sind so weit weg.Bis es halt einen selber trifft; dann jedoch ist das Geschrei groß. Der Mensch ist für mich das unintelligenteste Wesen, Entwicklungs- jedoch nicht lernfähig. Die Aussage, "gehet hin und macht Euch die Erde untertan", wurde aus meiner Sicht gründlichst mißverstanden bzw. falsch interprediert.


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      • #4
        Natürlich wird die Diskussion um eine ausreichende Rente völlig zu Recht geführt. Aktuell bevorzugt von der Generation 50plus. Eine Altersrente in Kalkulation, entsprechend kleiner werden die Abweichungen und Hochrechnungen der Renteninformation/Rentenauskunft. Manche überlegen eher in Rente zu gehen, oder genießen Vorruhestandregelungen ab 55.
        Aus der Sicht eines U30ers gehört im Rahmen dieser Diskussion mit Aussicht auf eine Grundsicherung ab Renteneintrittsalter 70 + X, die Abschaffung des Umlageverfahrens auf die Tagesordnung.

        Herr Mustermann noch 39 Jahre bis zur Regelaltersrente, stand heute. Aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteilen flossen bereits knapp 60.000 € in die Rentenkasse. Unterstellen wir einen Lohnzuwachs von 2% pro Jahr wird er bis zum Renteneintritt gesamt rund 665.000 € eingezahlt haben. Bei 2% Anpassung wird ihm eine Rente von monatlich 4.580 € in Aussicht gestellt (aktuelle Renteninfo). Nun nicht gleich feiern, dies entspricht dann einer Kaufkraft von heute 2.117 €, also solide. Dennoch entspricht dies einem Anteil von rund 65 % des aktuellen Nettoeinkommens.

        Laut Rentenanpassungsbericht der Bundesregierung, wird das Rentenniveau ab 2030 aber nur noch bei 43% des Nettoeinkommens liegen.
        Sprich nach heutiger Kaufkraft bei rund 1.400 €. In 39 Jahren mit 2% Inflation sind es 3.030 € Rente. Das Kapital nährt ihn quasi für 18,3 Jahre, dann ist er 85, was seiner Lebenserwartung entspricht.

        Hat er die Möglichkeit im Monat 850 € mehr zu investieren/anzulegen und erwirtschaftet damit 3% per anno, egal mit welcher Anlageform, hat er eine Chance der "Altersarmut" zu entgehen.
        Er baut sich in den 39 Jahren ein Kapital von 755.250 € auf und hätte dann für die 18,3 Jahre eine monatliche "Rente" von 3.440 € zur Verfügung (1.590 € heutige Kaufkraft).
        Dieses Exempel lässt sich vortrefflich hoch und runter rechnen. Vielleicht kauf er für das Geld auch einfach Gold und hat in 39 Jahren Realwerte zum Handeln und hat damit 2 Währungscrashs und Abwertungen überstanden ...


        Warum wird der jungen Generation die Chance genommen? Der Generationenvertrag ist damit nur noch eine einseitige Willenserklärung.

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        • #5
          Zu diesem Thema gibt es einen sehr interessanten Artikel vom Ludwig von Mises Institut (25.11.2016), der die tatsächliche Lage um die Renten gut beschreibt:

          Der Wohlfahrtsstaat frisst seine Enkel
          http://www.misesde.org/?p=14340

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