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"In dieser Welt ist nichts mehr sicher" - Prof. Max Otte über die Gefahren...

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  • Pleite
    antwortet
    Steter Tropfen ...
    damit die Bürger sich an das Szenario gewöhnen.

    „Die Grundannahme ist, dass das Fiat-Geldsystem, das wir seit 1971 haben, in sich instabil ist und anfällig für Inflationsgefahren“, formuliert Deutschbanker Jim Reid die Bedenken. Das sei kein Thema für morgen oder übermorgen, schränkt er ein. „Aber wenn wir richtig liegen, wird das Geldsystem in der kommenden Dekade seinen ultimativen Test erleben, und wir werden uns nach einer Alternative umschauen müssen.“
    https://www.welt.de/finanzen/article...he-Sparer.html

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  • Pleite
    antwortet
    Keinen Schutz bedürfen nach Auffassung des Bankenverbandes vom 1. Oktober an Bund, Länder und Kommunen sowie bankähnliche Einrichtungen wie Wertpapierfirmen oder Finanzinstitute. Von diesem Stichtag an werden auch nicht mehr Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen geschützt. Davor gibt es Bestandsschutz, was vor allem für institutionelle Gläubiger wie etwa Versicherer wichtig ist. Vom 1. Januar 2020 an werden auch die Garantien für Einlagen mit einer Laufzeit von mehr als 18 Monaten gestrichen – mit Ausnahme von Privatpersonen und Stiftungen. Dann wird der Schutz von langfristigen Einlagen von Unternehmen, auch von mittelständischen Betrieben, wegfallen. Auch hier gilt ein Bestandsschutz für Einlagen, die vor dem 1. Januar 2020 getätigt wurden.
    http://www.faz.net/aktuell/finanzen/...-14883420.html

    Ab sofort muss demnach jeder Kämmerer wegen grober Fahrlässigkeit hinter Gitter, der Steuerzahlergeld bei diesen Instituten anlegt. Für die Zahlungsabwicklung der öffentlichen Hand sollten die reichlich vorhandenen staatlichen Schrottbanken ausreichen.

    Für den Privatkunden darf man dann die Abschaffung der Einlagensicherung für den Tag nach der Bargeldabschaffung erwarten.

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  • Pleite
    antwortet
    Aus dem heutigen CK Newsfeed:

    Schleichend verschwindet das Bargeld - Wer profitiert davon?
    http://www.ardmediathek.de/tv/REPORT...entId=40363084

    Interessant ist auch das Gespräch mit dem Autor.
    .
    .
    .
    Weiterhin noch eine angenehm sachliche Diskussionsrunde von 3/2016 zum Thema:

    Ist das Bargeld in Gefahr?
    http://www.ardmediathek.de/tv/Fakt-i...entId=34270398

    Aber Achtung:
    Verfügbar bis 22.03.2017
    Die Zwangsamnesie droht in 1 1/2 Monaten.

    Direktlink zum Video:
    http://ondemand.mdr.de/mp4dyn/d/FCMS...1d51b4b_d0.mp4

    Gruselig sind die Einlassungen des SPD Politikers. Zum Glück ist nur einer von der Sorte am Tisch.
    Zuletzt geändert von Pleite; 03.02.2017, 20:08.

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  • Pleite
    antwortet
    Bargeld lacht, nur wie lange noch?
    https://www.cashkurs.com/kategorie/h...ie-lange-noch/

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  • Pleite
    antwortet
    Zuerst habe ich davon auf RT gelesen und bin positiv überrascht, solch subversive Informationen in einem Artikel der FAZ zu lesen.
    Gäbe es lediglich den Artikel auf RT, witterte ich eine Verschwörungstheorie und Antiamerikanismus

    Jeder sollte sich vor der Bundestagswahl 2017 darüber klar werden, wer die Protagonisten der Bargeldabschaffung sind:

    Ein globaler „Krieg gegen das Bargeld“
    [...]
    Der spektakulärste Fall ist das aktuelle indische Experiment der Regierung Modi. Anfang November erklärte sie überraschend alle 500- und 1000-Rupien-Scheine – mehr als 80 Prozent der Geldscheine – für ungültig.
    [...]
    Interessanterweise hat Australien Interesse am indischen Vorgehen geäußert.
    [...]
    Wenig beachtet wurde bislang, dass Indien vor dem Bargeld-Einschnitt auch von der amerikanischen Entwicklungshilfebehörde USAid direkte, aber diskrete Unterstützung erhielt.
    [...]
    Rogoff nennt verschiedene Vorteile, die das bringe: Große Mengen Bargeld brauche vor allem das organisierte Verbrechen.
    [...]
    Rogoff fügt aber auch ein geldpolitisches Argument hinzu: Ohne große Geldscheine gebe es keine Ausweichmöglichkeit mehr, wenn die Zentralbanken die Einführung von Negativzinsen beschlössen. Die bisherige Untergrenze zur Senkung der Leitzinsen entfiele. Die Idee eines „Schrumpfgeldes“ propagierte vor gut hundert Jahren schon der umstrittene, heute weithin vergessene Ökonom Silvio Gesell, an dessen Schriften vergangenes Jahr überraschenderweise ein IWF-Papier erinnerte.
    [...]
    Als Reaktion auf den Beschluss des EZB-Rats, den Fünfhunderter nach 2018 einzuziehen, veröffentlichte der für Bargeld zuständige EZB-Direktor Yves Mersch, der sich gegen den Beschluss gestemmt hatte, einen kritischen Kommentar: Es gebe ein „Anti-Bargeld-Kartell“, hieß es darin. Dieses bestehe aus drei Lagern: den „Alchemisten“ (Zentralbanker und Ökonomen mit einer Vorliebe für Negativzinsen zur angeblichen Stimulierung der Wirtschaft), der Finanz-Tech-Allianz sowie den Recht-und-Ordnung-Vertretern. In Indiens Fall waren die Kämpfer gegen Schwarzgeld und Korruption sowie die Fintech-Anbieter die treibenden Kräfte. Letzteren verspricht der Subkontinent mit mehreren Hundert Millionen potentiellen Kunden Milliarden-Profite.
    [...]
    Auch in entwickelten Ländern geht der Druck zur schrittweisen Aufgabe von Bargeld weiter. Vorreiter sind die skandinavischen Länder.
    [...]
    Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will Barzahlungen oberhalb von 5000 Euro verbieten.
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-14610127.html

    Indiens Feldzug gegen das Bargeld - Die USA ziehen die Fäden
    https://deutsch.rt.com/wirtschaft/45...n-bargeld-usa/

    So hat Herr Gesell sich das nicht vorgestellt.
    Zuletzt geändert von Pleite; 20.01.2017, 16:59.

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  • Pleite
    kommentierte 's Antwort
    PS: wer mit Bitcoins liebäugelt, sollte sich mal die Betrugsfälle von 'Mt. Gox' & Co. anschauen. Statt Banken bescheißen einen halt die Betreiber.

  • Pleite
    antwortet
    Steter Tropfen höhlt den Stein:

    Im Mittelpunkt dieser Veröffentlichung steht mehr Transparenz. Die Forderung nach mehr Nachvollziehbarkeit von Finanzgeschäften summiert Stiglitz zu einer gewagten These, welche er beim diesjährigen Weltwirtschaftsforum in Davos erläuterte: Er plädiert für die Abschaffung des US-Dollars.
    [...]
    Deshalb solle man auf die Währung "US-Dollar" gänzlich verzichten und auf eine Digitalwährung umsteigen. Mit dieser könnte so der fehlenden Transparenz der gesamten globalen Finanzwelt entgegengewirkt werden. Denn durch die digitalen Fußabdrücke können einzelne Finanztransaktionen nachvollzogen und zugeordnet werden. Somit könnten laut Stiglitz vor allem das große Problem der Korruption, auch auf Staatsebene verfolgt werden.
    http://www.finanzen.net/nachricht/de...ollars-5280019

    Die Finanzfaschisten werden nicht locker lassen.
    Wie der "War on Terror" dient auch der Popanz der Korruption durch Bargeld dem Ausbau der Totalüberwachung.

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  • Pleite
    antwortet
    Ein weiteres aktuelles Beispiel für die Vorzüge des bargeldlosen Zahlungsverkehrs:

    November 2016:
    Britische Bank Tesco schränkt Online-Banking nach Betrügereien ein

    Bei 20.000 Kunden soll es zu betrügerischen Abbuchungen gekommen sein. Die Bank verspricht, die Beträge zu erstatten.
    https://www.heise.de/newsticker/meld...n-3459340.html
    Zuletzt geändert von Pleite; 08.11.2016, 15:18. Grund: Datum ergänzt

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  • Pleite
    antwortet
    Großstörungen bei Banken sind keine Seltenheit:

    November 2016:
    Wartungsarbeiten wirbeln Kontostände bei der Targobank durcheinander
    https://www.heise.de/newsticker/meld...r-3454673.html

    Juli 2016:
    Blick in fremde Konten: Massive Probleme beim Onlinebanking von Comdirect
    http://www.heise.de/newsticker/meldu...t-3269325.html

    Mit Bargeld ist man dem wenigstens nicht vollständig ausgeliefert.
    Zuletzt geändert von Pleite; 08.11.2016, 15:18. Grund: Datum ergänzt

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  • M987
    kommentierte 's Antwort
    Er sagte eine Terrorregime gäbe es nur beim "Zweiten Deutschen Fernsehen" und das in Maßen. Das war keine Satire ! Das war ein "Freudscher Versprecher". Er war etwas nervös, plötzlich selber zum "Opfer" zu werden.

  • Pleite
    antwortet
    Hier ein interessanter Beitrag, der die Methoden offenbart, mit denen die Freiheitsfeinde in die Schlacht ziehen:

    Die ungeheuerliche Summe von 100 Milliarden Euro wird in Deutschland gewaschen, so eine Studie des Bundesfinanzministeriums, mit der die Abschaffung des 500-Euro-Scheins begründet wurde. Jetzt zeigt sich: Die Studie ist kein Fall für Geldwäsche, sondern eher der Gehirnwäsche.
    [...]
    Die Studie war praktischerweise vom Bundesfinanzministerium in Auftrag gegeben worden
    [...]
    Der Hauptvorwurf: Zunächst hat Bussmann nur 68 Verdachtsfälle ausgewertet. Aus 68 Fällen eine Gesamtaussage abzuleiten
    [...]
    Trotz dieser schmalen Zahlenbasis aber reichten die Ergebnisse nicht für die vom Auftraggeber gewollte Sensation, die man als Munition für die schrittweise Abschaffung des Bargelds so dringlich wünschte.
    Also verdoppelte Bussmann die Zahlen einfach, und schwupp wurden aus den rund 25 Milliarden vermuteter Geldwäsche einfach 50. So einfach kann Wissenschaft sein.
    [...]
    Quelle

    Gibt es überhaupt noch Themen, wo man offiziellen Verlautbarungen Glauben schenken kann ?

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  • Tank242
    antwortet
    Danke für den Beitrag.
    Ich habe mein Bezahlverhalten in den letzten Monaten sehr bewußt beobachtet. Ich muß dazu sagen, das ich eine Zeit lang fast alles unbar bezahlt habe, aus Bequemlichkeitsgründen.
    Der Vorsatz, möglichst alle Einkäufe bar zu bezahlen, stellte sich als relativ schwierig in der Umsetzung dar.
    Mal war kein Geldautomat vorhanden (Cash-Group), mal hatte die Frau das Bargeld verbraucht, dann wiederum war es mal wieder so "convenient" an der Tankstelle oder größere Einkäufe mit Plastik zu zahlen... Onlineshops sind selbstverständlich außen vor.
    Klar, ein fünfköpfiger Haushalt ist budgetintensiver als ein Singlehaushalt. Aus Sicherheitsgründen heben wir nicht den Betrag für den gesamten Monat ab - und ich laufe auch nicht mit mehr als 200 Euro in der Tasche herum.
    Dennoch freue ich mich über meine Fortschritte...


    Ich finde es wichtig, nicht nur Petitionen zu unterschreiben oder eine Meinung zu haben, sondern auch entsprechend zu handeln, Freiheiten zu nutzen.
    Mich interessiert, wie die anderen CK-Leser das so handhaben und wie Eure Erfahrungen sind.

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  • Tank242
    kommentierte 's Antwort
    Liebe Frau Jentsch, danke für den Hinweis und das Kurzinterview!
    Das waren klare Fragen, und die Antworten und die Mimik von Herrn Kabelka enttarnen ihn wunderbar, wie ich finde.
    Es verbleibt aber der Eindruck, dass er gerne mehr gesagt hätte, zumindest hat er sich nicht wohl gefühlt in der Situation des Interviewten.
    Bitte weiter so!

  • Pleite
    kommentierte 's Antwort
    [...]'Ich bin Studentin und komme an mein Geld nicht ran', so eine Kundin auf der Facebook-Seite der Bank: 'Bitte beheben sie den Fehler, damit ich am Wochenende etwas im Kühlschrank habe.'[...]
    http://www.welt.de/print/die_welt/fi...chen-Bank.html

    Stellt sich nun die Frage, welche Lehre die Dame und andere daraus ziehen, oder ob es bei Leere bleibt

  • Pleite
    kommentierte 's Antwort
    Bravo, eine sehr gute Aktion Frau Jentsch !
    Der heute Show 'Journalist' und 'Vertreter der vierten Gewalt' könnte auch Politiker sein.
    Aalglatt.
    So sind die Meinungsmacher.
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