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Sind 10-15% Anlagevolumen in Edelmetalle heute noch angemessen?

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  • Sind 10-15% Anlagevolumen in Edelmetalle heute noch angemessen?

    Dirk Müller und viele anderen empfehlen diese Größenordnung. Aber ist das angesichts der sich abzeichnenden Entwicklungen in der Finanzwelt wirklich noch ausreichend? Eine Anpassung scheint mir in Anbetracht der enormen Gelddruckerei angemessen (mind. 20-40%). Denn wenn am Ende das Papiergeld nur noch so viel Wert ist wie Klopapier oder weniger (den Po damit abwischen kann man sich ja nicht mal) dann bleibt einem nur ein auf Gold und Silber aufgeteiltes Edetmetalldepot. Aktien der Minengesellschaften sind meines Erachtens spekulative Objekte mit denen sich aber noch eine zeit lang Geld machen lässt.

  • #2
    Sehe ich genau so! Fahre meine Quote auch immer weiter hoch. Leider weiß ich gerade nicht, ob es jetzt schon bisschen zu spät ist um noch weiter zuzukaufen.

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    • #3
      Liege seit Jahren schon bei 90% und ich fühle mich trotzdem wohl. Die letzten 3 bis 4 Jahre waren nicht so gut, aber zur Zeit sehe ich kaum noch eine Alternative die sicherer erscheint. Minenaktien sehe ich auch als Papiere für Zocker.

      Interessant sind Roman Baudzus Berichte zum Thema Goldpreisentwicklung. Dazu lieferte er schon mehrmals eine Grafik (im Link ganz unten). Diese ist aber am US-Dollar orientiert.
      http://www.cashkurs.com/kategorie/wi...ssenen-niveau/

      Er hat angekündigt, bald eine auf Eurobasis nachzureichen. Auf der nach US-Dollar basierten Grafik, scheint es schon Mitte 2017 ein letztes Hoch für Gold zu geben. Danach geht es erst einmal in den Keller. Den Warheitsgehalt der Analyse werden wir wohl erst in einigen Jahren erfahren.
      Auch bei Gold sollte man immer ein wachsames Auge haben, es sei denn, man will es niemals mehr verkaufen. Nur in was will man tauschen, wenn der Preis ganz oben ist? Dann haben die Papierwährungen noch weniger Wert.
      Zuletzt geändert von amsa65; 14.06.2016, 11:00.

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      • #4
        Gibt es Händlerseiten, die ihr für einen Onlinekauf empfehlen könnt? Degussa, Pro Aurum etc sind mir bekannt, ideal wäre aber eine Seite, die entsprechende Preisvergleiche anbietet und einem Neuling in dieser Thematik wie mir, auch eine Stückelung vorschlägt. Für entsprechende Links wäre ich dankbar.

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      • #5
        Ich hab neben Pro Aurum und Degussa besonders gute Erfahrungen mit GranValora gemacht - www.granvalora.de

        Ist aber ein Händler, kein Preisvergleichsanbieter

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        • #6
          Ich kaufe und verkaufe seit Jahren nur bei Westgold. Die sind absolut zuverlässig und haben sehr geringe An- und Verkaufsmargen.
          https://www.westgold.de/

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          • #7
            Dankeschön!

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            • #8
              Auch heute würde ich meinen in Beitrag aus 2016 so noch unterstreichen...
              Mehr noch als damals zählt kaum noch das Argument, dass EM keine Zinsen abwerfen den heute gibt es kaum noch brauchbare Zinsen aufs Geld...

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              • #9
                Im aktuellen beitrag von Christoph Leichtweiß www.cashkurs.com/cashkurs-tv/beitrag/crash-am-aktienmarkt-konto-enteignung-das-koennen-sie-tun/ ist von 50% sachwerten die rede, wenn man auf nummer sicher gehen will.
                Ich würde die frage in diesem rahmen betrachten, und bin - möglicherweise aus dem IT-kontext, etwas auf 80/20 getrimmt. Immobilien außen vor gelassen würde man bei einem maximum von 40% vom gesamtvolumen heraus kommen.
                Auch wenn dieses edelmetall als sicherer hafen glänzt, sollte man trotz allem das thema risikokonzentration nicht vergessen. (Inwieweit traut man sich zu, wenn alles vorbei ist, rechtzeitig umzuschichten, welche gegenbewegungen kann/will man mitmachen?)
                Ganz physisch und düster betrachtet kommt noch das thema mögliches goldverbot hinzu - ab mitte Jan.20 sind tafelgeschäfte nur noch bis 2000 € anonym abwickelbar, da kommt man u.u. nicht aus der nummer heraus und sollte in betracht ziehen auch andere edelmetalle beizumischen (was die bittere kröte märchensteuer mit sich bringen würde).

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                • #10
                  Zitat von ichputzhiernur Beitrag anzeigen
                  Ganz physisch und düster betrachtet kommt noch das thema mögliches goldverbot hinzu - ab mitte Jan.20 sind tafelgeschäfte nur noch bis 2000 € anonym abwickelbar, da kommt man u.u. nicht aus der nummer heraus und sollte in betracht ziehen auch andere edelmetalle beizumischen (was die bittere kröte märchensteuer mit sich bringen würde).
                  In den letzten Monaten habe ich das Thema noch mal von ein paar anderen Blickwinkeln betrachten können und ich werfe noch mal ein paar Überlegungen bzw. Aspekte ein.

                  Vorweg: Ich bin mittlerweile nicht mehr so sehr optimistisch was die EM angeht, würde und werde aber meine Investitionen diesbezüglich (physisch und Aktien) noch nicht auflösen. Für mich sind die EM weiterhin eine wichtige Säule meines Investionsdepots.

                  1. Der Goldpreis wird steigen heißt es so schön in den letzten Wochen und Monaten, Geld wird gedruckt bis zum umfallen. Ich sage: Toll aber was hilft mir der Goldpreis bei 5.000€ oder 10.000€, wenn ich das Brot für 100€ oder mehr bekomme?
                  Gold mag dann zwar immer noch einen werterhaltenden Charakter haben aber ich finde die Kuh vom steigenden Goldpreis wird falsch geritten. Beziehungsweise ist das Kurssteigerungsargument im Grunde unbedeutend, denn es geht am Ende um den Werterhalt bzw. den Kaufkrafterhalt den die EM “versprechen“. Alle anderen scheint mir nur Verkaufsargument für EM Händler oder auch Börsenbriefschreiber (auch Dirk mit CK Gold) zu sein.

                  2. Goldverbot/Goldverkaufssanktionen: Ich gehe fest davon aus, dass EM Käufer/Verkäufer mindestens eine Steuer bezahlen müssen, wenn sie EM verkaufen. Es wird niemand drum herum kommen, denn wenn wir mal soweit sind und nur noch bargeldlos bezahlen können, müssen wir das physische EM zu digitalem Geld machen.

                  3. Es gibt keine Bauern mehr, bei denen wir den 10/1 Krügerrand gegen einen Sack Kartoffeln tauschen können, denn “der“ Bauer ist bereits heute zumeist durch große Agrarbetriebe ersetzt worden, die auf arme Leute mit einer 10/1 Unze einen Schei... geben. Ganz davon abgesehen, dass der Bauer selbst mit der Unze nur schwerlich etwas anfangen kann, wenn er sie selbst zu digitalem Geld machen müsste, um damit was kaufen zu können... das würde nur gehen, wenn er wiederum für die 10/1 Unze jemand anderen bezahlen könnte... Geht sowas auf in einer voll digitalisierten Gesellschaft?

                  4. Die Befürworter der EM sprechen immer davon, dass diese sich seit tausenden Jahren bewährt haben, Notenbanken diese auch kaufen usw... Dabei wird oft unterschlagen (absichtlich oder unwissentlich?) dass in unser digitalisierten Welt der Gütertausch und Handel nicht mehr so funktioniert wie noch vor 50-100 Jahren oder noch früher. Dazu die Globalisierung, der Wegfall vieler lokaler Ressourcen und Betriebe...
                  Ich finde wir haben es seit 20-30 Jahren bei diesem Argument mit einem Scheinargument zu tun!

                  5. Diversifikation auch bei EM Investments: Wer physisch investiert sollte diversifizieren: Bullion Produkte sind wichtig, sollten aber mit ausgewählten Sammler und Kurrantprodukten ergänzt werden. Auch auf diesen Aspekt wird mir zu oft zu selten eingegangen bei den EM Befürwortern.
                  Wer zocken will, mischt diesem Investment noch Minen bei, wie eingangs erwähnt.

                  Soweit mein aktuelles Update zum Thema.

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