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Deutsche Staatsanleihen mit 4% Jahresrendite

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  • Deutsche Staatsanleihen mit 4% Jahresrendite

    Gastbeitrag von Dr. Viktor Heese

    In seinem Beitrag „Gibt es noch attraktive Anleihen in der Nullzinsphase?“ wurden bonitätsstarke Unternehmensanleihen deutscher Großkonzerne und ausgewählte Staatsanleihen einiger EU-Länder besprochen, die noch Renditen von 4% bis 5% abwerfen. In der gegenwärtigen Nullzinsphase sind das TOP-Zinsen. Kaum ein Schnäppchenjäger weiß jedoch, dass es auch Bundesanleihen gibt, die an die 4% Jahresrendite herankommen. Bei den Anleihen hoch verschuldeter Bundesländer, wie NRW, ist sogar noch etwas mehr herauszuholen. Wenn diese Zinsperlen bislang unbemerkt blieben, so liegt dies an der missverständlichen Definition des „Renditebegriffes“. In diesem Gastbeitrag sorgt der Autor Dr. Viktor Heese, langjähriger Börsenanalyst und Kapitalmarktexperte, für die Klarstellung.


    Den vollständigen Beitrag finden Sie unter diesem Link.

  • #2
    Die bisher zu diesem Beitrag geposteten Kommentare:

    gabba-gandalf1st am 17.02.2017 um 09:15 Uhr
    Interessant. Wäre das nicht ein Aspekt, auf den Christoph Leichtweiß einmal noch näher eingehen könnte?
    Vor allem da der Gastautor nicht nicht genug auf das Risiko der aktuell fallenden Kurse eingeht?
    gabba-gandalf1st am 17.02.2017 um 09:36 Uhr
    Leider kenne ich mich mit Anleihen wenig aus.
    Wenn ich jetzt eine Restlaufzeit von 10 Jahren bei einem Coupon von 4% habe, wie hoch ist dann
    das Risiko, dass der Kurs stark fällt, wenn die Zinsen steigen.
    Für mein Verständnis wird das Risiko steigen, wenn sich die Zinsen für neue Anleihen, dem Coupon von 4% annähern. Wenn sie aber beispielsweise nur auf 2,5-3% steigen, ist der 4% Coupon ja immer noch attraktiv und der Kurs sollte bei einer solchen Restlaufzeit nicht extrem einknicken.
    Das Thema Kurs, Zinsen und Renditen scheint mir sehr speziell und ich glaube nicht viele steigen hier richtig durch. Ich würde mich freuen, wenn auf dieses Thema noch weiter eingegangen werden könnte.
    VGH am 17.02.2017 um 10:36 Uhr
    So gut der Ansatz ist, sich über diesen Ausgangspunkt mit festverzinslichen Papieren zu beschäftigen, wird aus meiner Sicht das sich aus dieser Strategie gegebene Risiko nicht ausreichend gewürdigt.
    Wie bereits aus dem Artikel hervorgeht, würde im Beispiel der 10,5 jährigen Bundesanleihe (richtige WPK 113504) die Zinseinnahmen der gesamten Laufzeit 65,-- € betragen, der Kursverlust 63,96 €, also der Gewinn minimal ausfallen. Diese Fakten stehen fest (vorausgesetzt der Bund fällt nicht vorher aus), sind somit die feststehenden Punkte die man für eine Renditeberechnung benötigt. Schon aufgrund der Erwartungen des Verbraucherschutzes sind diese Fakten auf nachvollziehbaren Daten aufzubauen.
    Allerdings finde ich den Artikel insofern schwierig, da nur von einem positiven Szenario ausgegangen wird.
    Wenn der Kurs des Wertpapieres dem "Zeitverfall" folgt, wird die avisierte Mehrrendite nicht erzielbar sein.
    Zurecht wird angemerkt das dies meist nicht der Fall ist, allerdings kann es dadurch auch in die andere Richtung ausschlagen, was wiederum einen Verkauf nur im negativen bedeuten würde. Hierfür fallen mir auch viele Gründe ein: Bonität des Emittenten, Zinsänderungen, Euro(pa)-Zerfall - usw.
    Diese Risiken in der Mutter aller Blasen kommen mir in dieser Betrachtung einfach zu kurz.
    hardworker am 17.02.2017 um 12:10 Uhr
    Ach was waren das noch Zeiten, kurz vor der Jahrtausendwende, da gab es die berühmten Russen- und Ukraine-Anleihen. Die verzinsten sich mit 16 Prozent und notierten unter 80 Prozent des Kurswertes, zeitweise noch tiefer. Und ich hatte einen klitzekleinen Bausparvertrag und kein Geld...
    xaver333 am 17.02.2017 um 14:07 Uhr
    Ich wundere mich sehr. Der Autor unterliegt einem Trugschluß. Liegt z.B. die Jahresrendite bei 0% und die laufende Rendite bei 4%, so kann man davon ausgehen, auch einen jährlichen Kursverlust von 4% zu erzielen. Die Anlage bietet keinerlei Vorteile gegenüber einer Anleihe mit niedriger laufender Rendite.

    Halte ich die Anleihe bis zum Laufzeitende, erziele ich eine Rendite von 0%. Verkaufe ich die Anleihe vor Laufzeitende, kann sich natürlich auch eine höhere oder niedrigere Rendite ergeben, wenn sich die Marktzinsen ändern. Ich könnte also z.B. wenn ich Glück habe, eine Rendite von 1% erzielen und mit weniger Glück eine Rendite von minus 1%.

    Aber 4% Rendite? Da ist genauso unwahrscheinlich wie eine Rendite von minus 4%.
    hardworker am 17.02.2017 um 14:51 Uhr
    Ein Risiko sehe ich jedenfalls darin, dass der Anleger eine "Geldeinheit" zurückbekommt. Lass uns 10 Jahre zurückschauen, da waren 1.000 Euro netto monatliches Einkommen auch nicht viel, aber ein Single konnte damit über die Runden kommen. Heute?

    Kommentar


    • Idealist
      Idealist kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Und wo bleibt die Besteuerung?
      Bei einem Zinscoupon von zB 6%, einer laufenden Rendite von zB 4%, versteuere ich nicht die 4%, sondern die 6%!!
      Somit verringert sich meine Rendite nicht nur während der Laufzeit erheblich, sondern falls ich aus diversen Gründen die Anleihe bis zum Ende liegen lasse, ist auch mein Endverlust erheblich höher!!
      Das wurde mE überhaupt nicht berücksichtigt.
      Idealist
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