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Fragen zum Optionshandel

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  • Fragen zum Optionshandel

    Hi zusammen,

    da ja die Artikel von Andreas Meyer zum Thema Optionen auf viel Interesse gestoßen sind, scheinen Optionen ja für einige Mitglieder interessante Möglichkeiten zu bieten. Da es dabei auch immer wieder zu zahlreichen Rückfragen kam und wir ja nun dieses schöne Forum zur Verfügung haben, wollte ich einfach mal die Frage in den Raum stellen, ob das Interesse an Optionen nach wie vor besteht und einen Thread eröffnen, in dem Fragen gestellt werden können. Aus diesen Fragen können dann womöglich nach und nach Themenbereiche entstehen, da es sich doch um ein umfangreiches und teilweise komplexes Themengebiet handelt.

    Besteht Interesse? Dann mal los

  • #2
    Ja es besteht Interesse an dem Thema Optionen (Eurex) und ich finde, dass gerade in Deutschland Privatanleger beim Optionshandel benachteiligt werden. z.B. durch die bestehenden Regel an der Eurex haben es viele Market Maker nicht nötig realistische Kursquotierungen zu stellen und es ist zum Teil sehr schwer einmal geöffnete Positionen (z.B. eine geschriebene Call-Option in einer weniger liquiden Aktie) wieder zu schließen. Da ich aus steuerlichen Gründen aber zum Teil auch Gegengeschäfte abschließen muss, um eine steuerliche Anrechnung zu erreichen, hat man eigentlich nur die Möglichkeit durch Kombinationsgeschäfte Geschäftsabschlüsse zu realisieren.
    Ich würde es begrüßen, wenn mehr Privatanleger die EUREX nutzen würden und wenigstens die konservativen Strategien einsetzen würden und somit gedeckte Calls verkaufen würden oder falls Sie eine neue Aktie aufnehmen (kaufen) wollen, dies über den vorgeschalteten Verkauf eines Put-Kontraktes abwickeln würden. Das ist wesentlich sinnvoller als die strukturierten Produkte vieler Finanzhäuser zu kaufen, die nur aufgrund der niedrigeren Risikostufe Ihre Abnehmer finden.

    z.B. bieten sich doch dafür aktuell wenig beliebte Aktien wie Gerry Weber, Südzucker, Solar World und auch Dialog Semiconductor an.

    Ich würde es jedenfalls begrüßen, wenn die Deutsche Börse AG für die Eurex in Ihren Regeln vorschreibt, dass einmal täglich in jeder Optionsserie bei jedem Kontraktwert ein Kassakurs gestellt wird, um die Liquidität zu erhöhen und die Market Maker zu zwingen, Privatanleger fairer zu behandeln.

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    • #3
      Gut, bei der Liquidität an der EUREX haben wir einen klassischen Teufelskreis. Da die Liquidität in der Mehrheit der Fälle zu schwach ist, meiden die meisten Händler die EUREX, aber dadurch bleibt die Liquidität natürlich weiterhin ein Problem. Ich persönlich kenne nicht einen einzigen, der hauptsächlich an der EUREX Optionen handelt und auch nur sehr wenige, die es zumindest ab und zu tun. Somit bleibt Haupthandelsplatz die CBOE in Chicago.

      Einen Zwang für die Market Maker, täglich Kassakurse zu stellen, sehe ich ein bisschen problematisch. Was soll er denn bei einem Spread von 0,45 - 2,70 machen? Dadurch werden die Händler nur weiter zu "Mondpreisen" animiert, wenn die Börse diese Lücke schließen muss. Bei der Vielzahl der Kontrakte (Zahl der Underlyings, Strikes, Laufzeiten und das Ganze nochmal jeweils Calls und Puts) ist das ein Kampf gegen Windmühlen. Letztendlich bestimmt auch da Angebot und Nachfrage das Geschehen und jeder Optionshändler muss sich die Frage stellen, ob die EUREX der richtige Handelsplatz für ihn ist. Ich sehe da auf kurz- und mittelfristige Sicht keine Perspektive.

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      • #4
        realrise: Hallo, als zwar recht börsenerfahrener Privatanleger (Aktien, Anleihen, ETFs, Derivate wie OS etc.), gleichwohl gänzlich terminbörsenunerfahren, habe ich zwei "praktische" Fragen bzgl. EUREX-Optionen (lediglich Kauf von solchen, keine eigene Positionierung als Stillhalter):
        1) Kann man limitierte Orders stellen?
        2) Werden Optionen, die man bei Fälligkeit noch besitzt (ist nicht üblich, ich weiß, könnte ja aber mal passieren), automatisch ausgeübt, wenn diese "im Geld" sind?

        Besten Dank vorab. Im Übrigen auch herzlichen Dank dafür, dass Sie sich bereiterklären, Fragen zu dem Thema zu beantworten. Der EUREX-Trainingskurs, der zwar recht vieles recht gut erklärt, lässt die ein oder andere "praktische" Frage doch offen.

        Kommentar


        • #5
          Hallo wolli,
          ich bin aus zuvor genannten Gründen weiß Gott kein Experte für die EUREX, kenne aber die dortigen Richtlinien ein wenig.

          Zu 1) Ja, die Limit-Order ist die wichtigste Ordermethode überhaupt. Ansonsten hängt es witzigerweise eher vom Broker als von der Terminbörse ab, welche Orderzusätze man im Angebot hat. Viele Broker bieten da weitaus mehr an als die Börse selbst. Dazu hält der Broker die Order bei sich im System und leitet sie erst (meist per Limit-Order) an die zuständige Börse weiter, wenn das gewünschte Event eingetreten ist. Die notwendigen Kursdaten dazu hat er ja, um daraus sozusagen eine sythetische Order anbieten zu können.

          2) Als Optionsinhaber normalerweise schon, das kann man aber einstellen. So unüblich ist das auch gar nicht. Als Stillhalter muss man natürlich dem Wunsch des Inhabers folgen, aber da verrrate ich Ihnen ja nichts Neues und war ja auch nicht die Frage

          Ansonsten war meine Intention eigentlich gar nicht, mich selbst zum Erklär-Bär zu ernennen, auch wenn ich immer gern mit Rat und Tat zur Seite stehe, wenn ich kann. Ich wollte aber mal wissen, inwieweit überhaupt Interesse am Thema besteht. Cashkurs hat ja bereits vor Jahren angekündigt, mal etwas zu Optionen zu machen und Andreas Meyer hat den Anfang gemacht. Leider beteiligen sich die CK-Autoren selbst bislang kaum am Forum, insofern bezweifle ich, dass hier mal eine brauchbare Lernserie ähnlich bspw. dem EUREX-Trainingskurs entstehen könnte.

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          • wolli_l
            wolli_l kommentierte
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            Lieber realrise, besten Dank für die so raschen Antworten, die mir sehr weiterhelfen.

            In der Tat wäre es schön, auf cashkurs mehr zum Thema Optionen zu finden. Dass das Thema dort bislang eher dünn behandelt wird, mag vielleicht damit zusammenhängen, dass man die Terminbörsen eher als Profi- denn als Privatanleger-'Handelsplattform' betrachtet mit dem Ziel, den Privatanleger (= den wahrscheinlich klassischen cashkurs-Abonnenenten) nicht zu etwas 'verführen' zu wollen, was u.U. gefährlich werden kann (Engagements mit Nachschusspflichten, bspw. als Stillhalter). Das ist aber nur eine unmaßgebliche Privatspekulation meinerseits.

            Herzliche Grüße und nochmals besten Dank, -wolli_l-

        • #6
          Hi wolli,
          natürlich, das kann zu panischen Hilferufen führen, wenn jemand plötzlich 700 Kühe im Garten hat, weil er versehentlich Short Puts auf Lebendrind anstatt auf Lufthansa verkauft hat

          Die Erfahrungen, aber auch die Interessen der CK-Mitglieder sind sicherlich sehr unterschiedlich. Momentan scheinen die politischen Themen interessanter, auch um mal Dampf abzulassen. Wenn ich allerdings in die aktuellen Marktdaten schaue, dürfte auch das Thema Absicherungen bald sehr gefragt sein. Herr Müller betont ja auch die Wichtigkeit von Absicherungen als ein Werkzeug, das man parat haben sollte. Viele hier sind ja auch schon Jahre dabei und ziemlich erfahren. Davon liebäugeln möglicherweise auch einige damit, sich mittelfristig von Optionsscheinen und Zertifikaten zu verabschieden. Die Nachteile sind bekannt und wurden vielfach diskutiert. Außerdem sind hier ja auch sehr viele Mitglieder in den Fonds investiert, der ja ebenfalls mit Optionen absichert. Ich persönlich zumindest würde als Anleger gerne wissen wollen, wie das funktioniert. Ein "Standbein" von Cashkurs war auch immer die Weiterbildung rund um konkrete Dinge der Finanzwelt wie eben auch deren Instrumente. Das ist in den vergangenen Monaten ein wenig rückläufig gewesen, könnte aber gerade in den nächsten Jahren wieder an Bedeutung gewinnen.

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          • #7
            Ich hätte auch mal eine kurze Frage, warum läuft diese Option noch:
            http://www.boerse.de/optionsscheine/...-/DE000CB0TVP8
            Der Kurs ist doch schon länger unter den Basispreis gefallen, müsste der Call dann nicht wertlos verfallen?

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            • d.mueller
              d.mueller kommentierte
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              Weil das ein klassischer Optionsschein ist und kein Knock-Out-Zertifikat. Optionsscheine verallen nicht bei erreichen einer Schwelle, sondern erst am Laufzeitende.

          • #8
            Hallo an Alle!
            Ich möchte Euch, für die die es interessiert, mal teilhaben lassen an meinen aktuellen Erfahrungen.
            Als fleißiger Cashkurs-Leser dachte ich mir heute, dass der aktuelle Anstieg bzw. die Tageserholung durchaus nur eine Verschaufpause sein könnte.
            Da ich einen weiter fallenden Dax schon fast erwarte, habe ich mal alle meine Aktien glatt gestellt (nur Freenet AG und Volkswagen VZ) und mir gedacht, ich kaufe sie entweder billiger
            zurück oder möchte falls es doch nach oben geht Erträge haben.

            Gesagt getan:
            2 PUT Optionen VW Vz. für JUNI 2016 Ausübungspreis 80 VERkauft (http://www.eurexchange.com/exchange-...ityDate=201606)

            Dadurch muss ich bis Juni 2016 200 Stück VW Aktien zu 80 kaufen, falls der Preis unter 80 sinkt. (Gut ich wollte billiger zurückkaufen...optimal also)
            Ich habe 1.100 Euro Prämie für diese "Pflicht" erhalten.
            Steigen die VW Vz. darf ich die gesamten 1.100 Euro behalten. (Abzgl. 23 EUR Spesen)
            Da ich vorher 100 VW Vz hatte und bei 95 verkauft habe könnten sie also bei 100 Stück bis 106 steigen, bevor ich für mich ein "schlechtes" Geschäft gemacht habe.
            Sollten sie sinken und ich zu 80 kaufen MÜSSEN habe ich aber quasi einen Rabatt auf die Aktien erhalten.

            Gleiches habe ich auch noch für K+S gemacht.

            Bei Fragen/Anregungen einfach posten. Ich würde mich über Ideen/Input/Kritik freuen.

            Gruss CLGekko

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            • wolli_l
              wolli_l kommentierte
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              CLGekko: Vielen Dank für dieses sehr schöne und nachvollziehbare (weil gut erklärt) Beispiel eines Put-Options-VERkaufs.

              Ich habe ein paar Fragen dazu. Kurze Info zur Einordnung: Ich habe selbst noch nie Optionen gehandelt (allerdings schon viele Jahre OS, Zertifikate und so - also quasi die 'Privatkundenschiene'). Die Funktionsweise 'an sich' von Optionen habe ich verstanden - beim 'Praktischen' hapert es allerdings (noch).

              1) Hast Du (ich sag mal einfach 'Du') alternativ in Erwägung gezogen, die 100 VW Vz. zu behalten und statt dessen 1 Call-Kontrakt zu VERkaufen ('covered call')? Falls ja (was ich mal annehme), warum hast Du Dich trotzdem für den Put-VERkauf entschieden?

              2) Wie geschieht an der EUREX das Settlement - Ware (hier VW Vz.) oder Cash? Und falls Cash: Gilt das für alle EUREX-Optionen oder nur für bestimmte?

              Über Deine Antworten würde ich mich sehr freuen. LG, -wolli_l-

            • realrise
              realrise kommentierte
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              Auch von mir ganz lieben Dank für die anschauliche Vorstellung! TOP! So wird an der Börse aus meiner Sicht systematisch Geld verdient (natürlich gibt es noch andere Methoden :-)) Aber klarer Plan, klares Ziel, die möglichen Szenarien durchgespielt und vorbereitet, mehr kann man nicht machen. Jetzt kommt der angenehme Teil des Stillhalters: Waaaaaarten und der Farbe beim Trocknen zusehen.

              ...achja, und wollis Fragen beantworten

              Das einzige, was mich ein wenig wundert, sind die recht happigen Gebühren. Entstehen die überwiegend durch den Broker oder ist die EUREX so teuer?
              Zuletzt geändert von realrise; 12.02.2016, 16:43.

            • CLGekko
              CLGekko kommentierte
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              @wolli_l:

              1)
              a) Da im moment große Panik herrscht, sind die PUTs etwas teurer als die Calls. Und ich konnte 2 PUTs VERkaufen. Da ich nur 100 VW hatte hätte ich nur einen Call verkaufen können. Deshalb der PUT.

              Der verkaufte Punkt gibt einem die Möglichkeit Aktien mit Rabatt einzusammeln.

              2) Es gibt für JEDES Eurex Produkt (VO3, SDF, ODAX,...) eine Eigenschafts-Seite.
              Hier wird ganz genau erklärt (zugegeben etwas zuviel börsendeutsch) erklärt, was das Produkt macht und wie das Settlement geschieht und wann!

              Ich hänge einige Screenshots im nächsten post an.

              @realrise:

              Gebühren finde ich nicht mehr so schlimm.
              Prämie erhalten VW: 1100
              Gebühren für VW Trade: 19,80

              Prämie erhalten K+S (SDF): 135
              Gebühren für SDF Trade: 24,65

              Gebühren sind wie ich es verstanden habe 90% Broker, 10% Eurex (Fixanteil im Cent-Bereich + kleiner Prozentbetrag)

              Gruss aus Wien

          • #9

            Hier die Screenshots wie es aussieht im Optionstrader der Consors.
            Im "Contract Info" Fenster ist zu sehen. "Tick Größe"&"Tick Wert" => Bedeutet eine Option deckt den basis Wert 100 Stück ab. Hier muss man sehr aufpassen. Es gibt Produkte an der Eurex die 100.000 Stück abdecken!
            Weiterer Punkt => Lieferung: physische Lieferung (Bedeutet es wird des Basiswert also die Aktien geliefert)
            Steht hier CASH wird BAR abgerechnet. image_50.jpg
            2016-02-13 13_39_32-Cortal Consors - FutureTrader.png

            Zuletzt geändert von CLGekko; 13.02.2016, 13:05.

            Kommentar


            • wolli_l
              wolli_l kommentierte
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              CLGekko: Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen. Das bringt mich wieder ein Stück weiter. Viele Grüße aus dem Rheinland nach Wien, -wolli_l-

          • #10
            Die Gebühren (s.o.) scheinen mir noch tragbar zu sein.

            Mich interessiert auch sehr, wieviel eine Option (EUREX) im Vergleich zu einem OS-Engagement kostet (also die 'nackten' Derivate selbst - ohne Betrachtung der Gebühren). Da scheinen mir die Optionen nur wenig billiger zu sein. Ich habe dazu mal zwei Stichproben gemacht (alle Kurse vom gestrigen Freitag Abend gegen 19:45 Uhr):

            1) Call auf Daimler AG, Basispreis 70 EUR, Verfall Juni 2016:
            -> OS (WKN z.B. PA86LT, DZY5ZC): rund 0,09 EUR pro Schein, wg. BZVH 10:1 also rund 0,90 EUR pro Aktie
            -> EUREX-Option: 0,87 EUR pro Aktie (87 EURO je Kontrakt)

            2) Put auf den DAX, Basis 8500, Verfall Juni 2016:
            -> OS (z.B. PA8NXU, GT87N6): 1 EURO für 100 DAX-Punkte, ca. 4,27 EUR pro OS
            -> EUREX-Option: 1 EUR für 1 DAX-Punkt, Kurs 417,30 EURO (Preis für 1 Kontrakt dann wohl das Fünffache davon, wenn ich die Kontraktspezifikation richtig interpretiere???), entspräche 4,1730 EUR im Vergleich zum OS

            Fazit: Ich hätte vermutet, dass Optionen im Vergleich zu OSn (bei identischer Absicherungsmenge) doch deutlich billiger sind, was mir aber nicht der Fall zu sein scheint. Allenfalls sind sie wohl 'einen Hauch' (vielleicht 2-3% ?) billiger, was bei 'haushaltsüblichen' Volumina ( ) eher weniger ins Gewicht fällt.

            Über ein Feedback zu dieser Betrachtung (liege ich falsch/richtig, und zu meiner 'Verwirrung' bzgl. der DAX-Options-Kontraktgröße) würde ich mich freuen. Viele Grüße, -wolli_l-
            Zuletzt geändert von wolli_l; 13.02.2016, 16:44. Grund: Grund: Korrektur: Kurse der OS nun von etwa 19:45 Uhr

            Kommentar


            • CLGekko
              CLGekko kommentierte
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              Ein OS ist ca. gleich teuer wie Optionen auch. Mit zwei wesentlichen Unterschieden.
              1) Ein OS ist eine Schuldverschreibung einer Bank. Eine Option wird von der Eurex als unabhängige Clearingstelle garantiert.
              2) Ein OS kann nicht leer verkauft werden - Eine Option schon . Da 70-80% aller Optionen und OS wertlos verfallen, kann mich sich leicht denken wer an einem OS- bzw Optionskauf letztendlich wirklich verdient.

              Ehrlicherweise muss man allerdings sagen, dass sich OS und Options Spielereien dahingehend unterscheiden, dass fast alle Optionsscheine die ich kenne BARausgleichen machen. Dies ist ja bei der EUREX bei Aktien nicht so, die werden auf Wunsch physisch geliefert bzw. verkauft. DAX-Optionen werden ebenfalls BAR abgerechnet.
              Das macht auch das Spielen mit den Aktien-Optionen so interessant, wenn man eine Aktie zu einem bestimmten Preis haben möchte. (Short-Put)

              Kannst du die Screenshots eigentlich gross öffnen? Ich sehe nur das Vorschaubild, aber kann nicht drauf klicken. Folglich erkennt man auf den 2 Bildern ned wirklich was.

              Gruss aus Wien
              Zuletzt geändert von CLGekko; 22.02.2016, 12:28.

            • wolli_l
              wolli_l kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Hallo CLGekko,

              vielen Dank für Deinen Kommentar.

              Ein OS ist ca. gleich teuer wie Optionen auch.
              Das ist recht angenehm. Ich hätte leicht günstigere Optionspreise erwartet: Der Hedge eines OS (Aktivität des OS-Emittenten, sofern er kein 'Zocker' ist) hat ja einen gewissen Aufwand. Insofern fände ich einen leicht günstigeren Optionspreis - im Vergleich zu einem OS - durchaus nachvollziehbar / akzeptabel.
              Ein OS ist eine Schuldverschreibung einer Bank. Eine Option wird von der Eurex als unabhängige Clearingstelle garantiert.
              Das ist mir bekannt. Gleichwohl finde ich sehr gut, dass Du das hier explizit schreibst. Schließlich ist dies kein Zwiegespräch zwischen uns beiden, sondern ein Forum, in dem auch Andere (geneigte Interessenten) mitlesen.
              Ein OS kann nicht leer verkauft werden - Eine Option schon.
              Ganz richtig. Insofern gilt auch dafür mein Kommentar zwei Zeilen höher gleichermaßen.
              Kannst du die Screenshots eigentlich gross öffnen?
              Leider nicht. An der Auflösung ändert sich nichts, weshalb man die Details nicht wirklich erkennen kann. Es ist - wenn ich mich recht erinnere - wohl so, dass man beim Bild-Upload die Auflösung angeben kann. Sie sollte daher schon hinreichend tief sein, damit der Leser/Betrachter die Details erkennen kann. Auf Nachfrage bin ich gerne bereit, einen Upload-Auflösungstest durchzuführen, wenn Du magst. Vielleicht helfen die daraus gewonnenen Erkenntnisse / Ergebnisse (die ich dann hier posten würde) ja auch weiteren Benutzern (für künftige Bild-Uploads).

              Auf jeden Fall: Herzlichen Dank für Deine Antwort und wieder mal viele Grüße aus dem Rheinland nach Wien, -wolli_l-

            • realrise
              realrise kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Ich finde den Preisaufschlag der Banken bei den oben genannten Optionsscheinen mit 3% durchaus nennenswert. Diese 3% auf fünf Monate (macht knapp 7%/Jahr) sind völlig risikofrei und erfordern lediglich ein bisschen Verwaltungsaufwand. In vielen Fällen fallen sogar die Kosten weg, um sich mit richtigen Optionen abzusichern, da mit gegenläufigen OS auch gleich die Gegenposition eingegangen wird. So bekommt die Bank durch den Daimler-Call und den Daimler-Put von zwei Marktteilnehmern einen Kredit, den sie sich sogar mit 7% verzinsen lässt. Was mir wieder klar macht, weshalb ich so gerne Stillhalter bin

          • #11
            Ich habe mir letzte Woche einen Test Zugang von "LYNX" bestellt.
            Die Gebühren bei Lynx im Vergleich zu Consors sind ein Zehntel! (Consors 20 EUR pro Options-Trade, Lynx 2 EUR)
            Ich werde die nächsten zwei Wochen testen und versuchen einen kleinen Bericht zu geben.

            Damit wäre das Thema Spesen quasi "sehr zufriedenstellend"
            Weiterer Vorteil von Lynx....es können auch US Options gehandelt werden, die weitaus liquider sind.

            Kommentar


            • realrise
              realrise kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Ich sagte ja, dass mir die Gebühren recht hoch vorkamen
              Ich kann aber auch immer nur dazu raten, die Preise der Kursdaten zu vergleichen! Bei LYNX ist man glaube ich auch Kunde bei Interactive Brokers. Für die Kursdaten langen die teilweise ganz ordentlich zu. Ich weiß nicht, wie das bei Consors ist.

              Außerdem wechselt man hinsichtlich der Bankenaufsicht/Einlagensicherung von Europa in die USA. Ob das ein Vor- oder Nachteil ist, darüber scheiden sich die Geister
              Zuletzt geändert von realrise; 23.02.2016, 16:25.
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