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    Angenommen ich kaufe 50.000 Optionsscheine (keine Optionen) auf beispielsweise die Allianz mit Basispreis 150 € und Fälligkeit 12.2016. Wie genau hedged der Emittent sein Risiko?

    Danke und Gruß

  • #2
    Der Emittent kann sich bspw. durch Kauf entsprechender Optionen (!) an einer Terminbörse (z.B. der Eurex) absichern, für die Allianz bspw. damit.

    Ob der Emittent sich absichern "muss" oder "kann", entzieht sich allerdings meiner Kenntnis.
    Zuletzt geändert von wolli_l; 25.07.2016, 21:16. Grund: Link präzisiert

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    • #3
      Wolli, danke für die Antwort.

      Aber wie sieht es z.B. bei amerikanischen Basiswerten aus für die es an der Eurex keine Optionen gibt oder bei Optionsscheinen auf exotischere Basiswerte für die auch an anderen Terminbörsen keine entsprechenden Optionen verfügbar sind?

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      • #4
        Terminbörsen gibt es ja weltweit.
        Als deutsche Terminbörse bietet die Eurex das breiteste Angebot für Optionen/Futures auf deutsche Basiswerte.
        In den USA ist z.B. die CBOE eine der führenden Terminbörsen, insbesondere auch für US-Basiswerte.

        Entsprechendes gilt für Terminbörsen in anderen Ländern, die entsprechende Angebote von Futures/Optionen auf dort ansässige Unternehmen vorhalten. Siehe dazu auch diese Liste von Terminbörsen (englisch).

        Bzgl. "Exoten" würde ich standardmäßig Folgendes annehmen: Wenn es weltweit an keiner einzigen Terminbörse Futures/Optionen auf einen bestimmten Basiswert gibt, wird es meistens auch keine Optionsscheine auf diesen Basiswert geben. Ausnahmen von dieser "Regel" mag es geben.

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        • #5
          Im wesentlichen ist es sogar so, dass wenn man sich die Optionspreise und die Optionsscheinpreise mal genau ansieht, feststellt, dass die Preise fast ident sind.

          Beispiel:
          Allianz SE PUT Dezember 120 Euro
          Eurex: 465 Euro
          Optionsscheine: 460 bis 580 Euro (billigster bis teuerster Optionsschein)

          Quelle:
          http://www.eurexchange.com/exchange-...ityDate=201612

          https://www.boerse-stuttgart.de/de/b...=&submit=Suche

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          • #6
            Also die amerikanischen Papiere sind noch leichter zu hedgen, da die US-Optionsmärkte noch wesentlich liquider sind als die europäischen und es auf nahezu alle Basiswerte Optionen gibt.

            Bei Exoten kann man nur Mutmaßungen anstellen, ich gehe aber davon aus, dass sich die Emittenten bei geringen Stückzahlen nicht viel mit Absicherungen herumschlagen, sondern einfach den Spread der Optionsscheine so weit auseinander ziehen, dass sie kaum daran verlieren können. Das gute Geschäft mit Optionsscheinen werden sie sich sicher nicht entgehen lassen.

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