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Roy

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  • Roy

    Optionsscheine zur Absicherung von US-Aktien
    Hallo liebe Cashkurs-Mitglieder,
    ich habe eine Frage bezüglich der Absicherung von Aktien in US-Dollar. Wie sichere ich diese gegen den Währungsverluste ab?
    Sagen wir einfach, ich hätte 10.000 € in US-Aktien investiert, wie sichere ich diese mit Optionsscheinen ab?
    Vielen Dank im Voraus!
    LG Roy
    Zuletzt geändert von reich2; 25.03.2016, 10:32.

  • #2
    Hallo Roy und Cashkurs-Mitglieder,
    Das würde mich auch sehr interessieren. Es gab doch mal so eine schöne Exceltabelle mit deren Hilfe man so wunderbar Absicherung mittels Optionsscheinen auf Aktienindizes berechnen konnte. Wenn es so etwas auch auf Währungen insbesondere USD geben würde wäre das spitze.
    Beste Grüße, michabuett

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    • #3
      Hallo,
      ich befürchte, hier sind ein paar weitere Angaben notwendig. Zunächst mal: Welche Laufzeit ist für die Absicherung vorgesehen? Und welcher Kapitaleinsatz/Hebel? Ab wann soll die Absicherung in welchem Maße greifen? Die Entscheidung für Optionsscheine ist ja scheinbar gefallen, die wirken halt nie ganz gleichmäßig - das ist das, was Herr Müller mit einem Gummiband vergleicht. Hier kann man fast nach Belieben anpassen. "Absichern" ist ein sehr dehnbarer Begriff.

      Darüberhinaus sind Währungsabsicherungen nicht so einfach wie vielleicht erhofft. Diesbezüglich die Frage: Wie sind denn die Erfahrungen mit Optionsscheinen? Ist das Preismodell in groben Zügen klar? Sind Terminstrukturkurven ein Begriff? Sonst ist die Gefahr einfach zu groß, dass sich der Optionsschein völlig anders verhält als erwartet, deshalb möchte hier wohl auch niemand einfach einen Schein nennen und sagen "nehmt den hier, damit geht das"

      Viele Grüße!

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      • #4
        Hallo,

        ich würde gerne auch mit Optionsscheinen absichern, nur bin ich mir unischer, ob die Optionsscheine einfach verfallen oder ob ich nachschießen müsste. Mir ist bewusst, dass das eingesetzte Kapital verloren gehen kann, nur möchte ich die Gewissheit, dass darüber hinaus keine weiteren Kosten z.B. für die tatsächliche Auslieferung entstehen. Ich glaub beim Futureshandel ist das so. Kann mir jemand diese Frage beantworten, ob der Verlust auf das eingesetzte Kapital begrenst ist?

        Viele Grüße!

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        • #5
          Hallo Andreas,

          Klares JA! Beim klassischen Optionsschein können keine Nachschusspflichten entstehen. Dazu hilft die technische Betrachtung: Ein Optionsschein beinhaltet das Recht, einen Basiswert zu einem bestimmten Basispreis zu kaufen oder zu verkaufen. Beim Optionsschein erfolgt zwar ein Barausgleich (also keine Auslieferung), das macht aber keinen großen Unterschied. Ein Recht kann zwar wertlos sein (wenn ich z.B. heute berechtigt wäre, Gold zu 2.000 USD/Feinunze zu kaufen), aber es kann keinen negativen Wert haben. Bei Futures gehen ja beide Kontrahenten eine Pflicht ein.

          Einzige Voraussetzung ist allerdings, dass es sich wirklich um einen Optionsschein handelt und nicht um ein abstruses Konstrukt, das der Emittent einfach mal so getauft hat. Daher immer unbedingt den Wertpapierprospekt lesen. Gerne auch zur Sicherheit mal die ISIN hier posten.

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