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Finanztransaktionssteuer 2018 geplant

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  • Finanztransaktionssteuer 2018 geplant

    Wieder einmal ist von einer deutschen und gesamt EU-Finanztransaktionssteuer die Rede. Als Trader und Anleger welcher mit reinen Aktien handelt, fühle ich mich wieder einmal gekniffen. Sofern ich nicht auf CFD´s und ähnliche künstliche Papiere ausweichen möchte, fällt ja eine Steuer auf den gesamten Umsatz bei Einkauf und nochmals bei Verkauf an. Wenn ich meine Depot absichere und unter Umständen durch einen StoppLoss mit einem Verlust verkaufe, kassiert mich der Staat trotzdem 2x ab. Da entstehen selbst bei scheinbar niedrigen Prozentraten enorme Kosten. Hat jemand Kenntnis von Möglichkeiten diese, eventuell zu vermeiden, z.B. im Ausland ? Auch in der Schweiz und GB wird eine Stempelsteuer erhoben. Wie sieht es z.B. bei ausländischen Brokern aus wenn man dann nur mit amerikanischen/ausländischen Aktien handelt ? Falls die Steuer generell auf deutsche/europ. Aktien erhoben wird, würde ich diese notfalls meiden. Hat jemand in dieser Richtung Erfahrung oder Tipps ?

  • #2
    In der Schweiz ist die Stempelsteuer vernachlässigbar klein.

    ​Die Frage ist also der Prozentsatz.

    Soweit ich weiss ist die Stempelsteuer vom Börsenplatz abhängig.

    Sprich wenn eine Firma eine Zweitkotierung in Auslandsbörsen ohne Steuer hat, fällt diese dann auch nicht an.

    ​Bei der Finanztransaktionssteuer nimmt mich die Rechtsgrundlage noch wunder.
    ​Müssen dann alle Staaten/Republiken das in ihre Gesetzesgebung einfliessen lassen?

    Kommentar


    • M987
      M987 kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Schweizer Aktien haben eine geringere Stempelsteuer als ausländische . Handelt man über Xetra fällt die Steuer an. Bin da jetzt nicht genau informiert, weil dort nicht präsent. Aber selbst eine Steuer von 0,5 % (es waren 0,1-0,5%-1,% im Gespräch) sind bei 100Tsd eben mal 500 Euro, dann x2 für Kauf und Verkauf . Das bedeutet, eine Position Aktien zu 100Tsd, gekauft und verkauft, gehen 1000 Euro an den Fiskus. Egal ob bei dem Geschäft ein Gewinn entsteht oder nicht. Ensteht ein Gewinn wird dieser noch einmal mit ca.30% versteuert. Bei diesem Abgriff kann ich allein von den gesparten Kosten einen coolen Lebensunterhalt in der Karibik bestreiten und D den Rücken kehren. Die Banken werden das mit dem Handel durch CFD´s usw. (die nicht besteuert werden) umgehen. Nur wer in Aktien investiert ist wieder gekniffen.
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