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Uniper - DE000UNSE018 (E.ON Aufspaltung)

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  • Uniper - DE000UNSE018 (E.ON Aufspaltung)

    Hi,
    heute morgen traute ich meinen Augen kaum.
    Aus einem Unternehmen mit
    2.001 Mio. Aktien á 8,12 (E.ON Schlusskurs Freitag) == 16,25 Mrd
    wurden heute 2 Unternehmen zu
    2.001 Mio Aktien á 7,1 (E.ON) == 14,21 Mrd
    365.960.000 Aktien á 10.80 (Uniper) == 3,95 Mrd

    Macht in Summe: 18,16 Mrd für aktuell beide Unternehmen

    Auch wenn Ansprüche, Anlagen, Rückstellungen usw. gewandert sind - aber - das ist doch "wundersame" Geldvermehrung oder Aktionäre stehen kurz davor wiedereinmal
    viel Geld zu verlieren oder?

    Was ist Eure Meinung zur Aufspaltung E.ON/Uniper?

    Grüße aus Wien!
    Zuletzt geändert von CLGekko; 12.09.2016, 14:25.

  • #2
    Hallo,

    habe mich gerade mit meiner Bank darüber unterhalten, warum meine zusätzlichen Uniper-Aktien zum gleichen Kurs wie die Eon-Aktion, also mit 23,82 €, als Einstandskurs bewertet
    wurden.

    Das ist etwas, was ich nicht verstehe. Dem entsprechend liegen die Uniper- Aktien im Depot mit einem dicken Minus.

    Vielleicht kann ein Kundiger hier Aufklärung geben, ob dies Rechtens ist.

    Vielen Dank für eine klärende Antwort.

    Viele Grüße

    Kommentar


    • #3
      Was hat die Bank denn dazu gesagt, warum der Einstandskurs so kalkuliert wurde? 23,82 EUR ist ja wirklich zunächst nicht nachvollziehbar, da die Aktie diesen Kurs nie hatte. Das war vermutlich der Kaufkurs der E.on-Aktien, als es noch ein Gesamtkonzern war, oder?

      Rechtlich gesehen haben Sie dann auch den Uniper-Anteil für 23,82 gekauft, was für die Steuer von Bedeutung ist. Und genau da liegt vermutlich auch der springende Punkt. Wenn man E.on inklusive Uniper für rund 24 EUR gekauft hat, hat man ja einen steuerlich relevanten Verlust erlitten. Würde die Bank jetzt angeben, dass man bei 10,01 gekauft hat, was meines Wissens die erste Notierung war, so wäre der Verlust der Uniper-Anteile einfach verschwunden. Durch den Split des E.on-Anteils in "Neu-E.on" und Uniper ist die Gewinn-/Verlustrechnung unverändert, was in dem Fall doch von Vorteil für den Anleger ist. Ansonsten müssten Sie für die Uniper-Anteile, sofern Sie die nun verkaufen möchten, jetzt auch noch Kapitalerträge versteuern, die de facto nicht da sind.

      Ist nur eine Interpretation meinerseits

      Viele Grüße

      Nachtrag: Je länger ich darüber nachdenke, desto sicherer bin ich mir, dass die Bank das schon richtig gemacht hat

      2. Nachtrag: Und wenn ich noch länger darüber nachdenke, dann macht es wiederum nur Sinn, wenn Sie damals mehr als 23,82 EUR für die Aktie bezahlt haben - genau genommen 10% mehr. Ich komme also auch durcheinander
      Zuletzt geändert von realrise; 14.09.2016, 11:53.

      Kommentar


      • #4
        Hallo realrise,
        vielen Dank für die vielen Gedanken, die Sie sich gemacht haben.

        Also die Bankangestellte hat mir gesagt, die Vorgabe käme von EON. Es habe also nichts mit der Bank zu tun.
        So ist vermutlich Ihre 1. Interpretation richtig.

        Haben Sie vielen Dank!

        Viele Grüße

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