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Es winkt ein gutes DAX-Dividendenjahr

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  • Es winkt ein gutes DAX-Dividendenjahr

    Bei 24 (19) DAX-Unternehmen werden 2016 höhere Dividenden erwartet. Nur drei Gesellschaften dürften ihre Ausschüttung senken. Dabei droht eine Nullrunde bei der Deutschen Bank. Es winken noch einige Dividendenrenditen von über vier Prozent. Aber eine Dividendenstrategie starrt nicht nur auf die derzeitige Rendite, sondern sehr stark auch auf die künftigen Aussichten.

    Den vollständigen Beitrag finden sie unter diesem Link.

  • #2
    Die bisher zu diesem Beitrag geposteten Kommentare:
    ojemine am 02.01.2016 um 14:46 Uhr
    Ich bin ein ziemlicher Aktienneuling und habe mir neuerdings die Aktie Newmont Mining gekauft.

    Ich habe hier 160 Stück gekauft und jetzt wurde die Dividende von 0,025 USD ausgeschüttet, also insgesamt ein Ertrag von 4 Euro.

    Von den 4 Euro kamen ausländische Steuern -0,6, Auslands Kest -0,4, Inkassoprovision + UST -2,64 und schlussendlich ein Transaktionsbeitrag von -0,33, am Schluss also blieben von diesen 4 Euro genau -0,00 übrig.

    Ist das normal, dass von der Dividende nichts mehr übrig bleibt, es geht mir nicht um die 4 Euro, aber bin schon etwas verwundert, dass man hier als Anleger gar nichts mehr bekommt.

    Sollte ich die Hausbank wechseln für den Aktienhandel oder läuft das überall so ab?
    Mr. EK am 02.01.2016 um 21:35 Uhr
    Haben Sie einen Freistelkungsauftrag gestellt? Das ist schon sehr verwunderlich, dass ihnen so viel Gebühren abgezogen wurden. Normalerweise zahlt man ausländische KEST und ohne Freistellungsauftrag deutsche KEST, auf die die ausländische aber angerechnet wird. Aber diese ganzen Gebühren die sie aufzählen sind mir fremd. Wo bitte sind sie denn?
    amichldax5 am 03.01.2016 um 11:37 Uhr
    @ojemine
    meine beobachtung über jahre bei den dividendenstarken titeln.
    z.b. bei finanzen.net kann man nachsehen wann wer wieviel Dividende bezahlt.
    ca 1 - 2 woche vor den ausschüttungen gehen die kurse nochmal runter, da kann man dann oft günstig kaufen.
    es gibt auch listen im internet mit den dividendenstärksten DAX unternehmen. wobei man nicht jede branche empfehlen kann. z.b. die konventionellen energieversorger bloß nicht kaufen, gas, ölfirmen auch nicht.

    ein guter einstiegszeitpunkt wäre, nach starkem DAX rücksetzer, wenn man fast überall hört (nicht bei den profis von ck) die börsenwelt geht unter, die welt versinkt bald im kaos, dann würde ich mir stabile dividendenstarke titel kaufen.

    bei ausländischen dividen wird oft noch die Kapital ertragssteuer des jeweiligen landes einbehalten. man kann die zwar irgendwie zurückfordern, aber was für ein aufwand. uahhh
    was spricht denn gegen stabile deutsche DAX titel. z.b. telekom ...
    oder die deutschen titel aus dem dirkmüller Fonds.

    mit der hausbank würde ich keine aktien handeln. normalerweise ist das sehr teuer und umständlich. flatex ist ein relativ preiswerter onlinebroker, bei dem bin ich.

    zu
    Ist das normal, dass von der Dividende nichts mehr übrig bleibt.
    antwort: bei solchen titeln schon, und dann noch mit der hausbank. da ist man doppelt angeschmiert. aber bei so einem kleinen posten ist ja kein großer schaden entstanden. ist ja wohl eher ein 1ter versuch gewesen. mein erster versuch hatte mich tausende gekostet ;-(. 2 wochen bevor lehman dicht machte habe ich zum handeln begonnen.
    aber wer keinen stress haben will.
    der dirk müller Fonds sieht für mich sehr seriös aus, die halten einen nicht zum narren. die denken nicht nur an ihre eigenen gewinne, sondern auch an ihre anleger. das ist was langfristiges

    grüße und viel erfolg bei zukünftigen anlagen.

    ojemine am 03.01.2016 um 23:02 Uhr
    @ amichldax

    Vielen Dank für die ausführliche Antwort und hilfreichen Infos.

    Werde mal bei flatex vorbeischauen, beim Aktienkauf hat meine Hausbank (österreichische Bank BTV) allein schon 1,5 % verrechnet, beim Verkauf gehen nochmals 1,5 % weg und jetzt kam diese Dividendenabrechnung mit den ganzen Gebühren, was mit einem Onlinebroker, so wie sich das anhört, deutlich billiger gekommen wäre.

    Ist es denn möglich zB 1 Tag vor Dividendenausschüttung noch zu kaufen und dann die Dividende einzustreifen? Hört sich für mich etwas zu einfach an, um schnell Geld zu machen, oder brechen die Kurse in der Regel nach der Dividendenausschüttung im Schnitt um mehr als diese 3 oder 4 % ein?
    amichldax5 am 04.01.2016 um 16:04 Uhr
    @ojemine
    zu
    Ist es denn möglich zB 1 Tag vor Dividendenausschüttung noch zu kaufen und dann die Dividende einzustreifen? Hört sich für mich etwas zu einfach an, um schnell Geld zu machen, oder brechen die Kurse in der Regel nach der Dividendenausschüttung im Schnitt um mehr als diese 3 oder 4 % ein?

    antwort: Nein, der Kurs an dem tag wird mit der Dividende verrechnet.

    mein hinweis bezog sich nur auf einen möglichen günstigen zeitpunkt zum einstieg. am tag vor der dividendenausschüttung sollte man nicht kaufen, zumindest nicht wegen der Dividende.
    dividendenabschlag:am tag der Dividende ist der Eröffnungskurs um den betrag der Dividende niedriger. oft geht der Kurs die wochen nach der dividendnausschüttung runter.
    alte börsenweisheit: sell in may and go away. da im april, mai, juni viele hauptversammlungen + dividenausschüttungen sind.

    zur Dividende: Dividende heißt aufwand bei der steuererklärung, auch aktiengewinne. muß man alles einberechnen, der steuerberater nimmt für so eine Anlage kap auch 200 euro. (ich mache das selber, ist keine hexerei )

    beachten Sie bei den gebühren für eine kauf/verkaufsposition. nach unten gibt es mindest gebühren, z.b. 7 euro je trade, das heißt egal ob sie für 300 euro oder 2000 euro aktien kaufen oder verkaufen, die gebühren sind meist gleich. nach oben wird es irgendwann gestaffelt teurer. da werden manche broker richtig teuer. !!! aber nicht alle, ich kenne da 2 wo es erst ab einer losgröße ab 50,000 euro wieder mehr kostet. das finde ich fair!!! ich mach jetzt keine werbung mehr, aber als weiteres beispiel cortal consors uiii , da sollte man die gebührenliste gut vorher lesen.

    so als offiziellen richtwert sagt man, je trade nicht mehr als 5% des kapitals, aber ich habe mein eigenes system, leider geheim.

    wenn Sie noch was wissen wollen, ich helfe gerne.

    grüße
    amichldax5 am 04.01.2016 um 16:42 Uhr

    @ojemine
    korrektur zu
    zu
    Ist es denn möglich zB 1 Tag vor Dividendenausschüttung noch zu kaufen und dann die Dividende einzustreifen? Hört sich für mich etwas zu einfach an, um schnell Geld zu machen, oder brechen die Kurse in der Regel nach der Dividendenausschüttung im Schnitt um mehr als diese 3 oder 4 % ein?
    !!! fehler !!! /*
    antwort: Nein, der Kurs an dem tag wird mit der Dividende verrechnet
    */
    wenn man am tag vorher kauft, erhält man die Dividende, stich-zeitpunkt 23:59 glaube ich.
    nur da die Dividende wird mit dem Börsenkurs gleichzeitig verrechnet. (dividendenabschlag)
    also ein nullsummenspiel, es wird der letzte vortageskurs genommen, welcher das nun genau ist, der vom späthandel (22:00 oder um 23:59) weiß ich nicht. aber so in etwa.

    grüße

    Kommentar


    • #3
      Für normale Anleger ist das Kauf- und Verkaufspiel über die Dividendenzahlung ein Verlustgeschäft...

      Sie haben bei weitem nicht die steuerlichen Vorteile der grossen Marktteilnehmer.
      Der Preis wird nicht künstlich be-/verrechnet sondern ist eine Folge von Angebot und Nachfrage.

      Beispiel:
      Dividende brutto EUR 1%
      Eine Grossbank nimmt im Eigenhandel fast die 1% ein.
      Der normale Privatanleger hat vllt noch 0.5%.

      Dieser erwartete Ertrag ist im Preis bis zum Ex-Dividenden Tag eingepreist. Und zwar der Schnitt des Marktes.
      Also irgendwas zwischen den 0.5 und 1%. Um diese Grössenordnung sinkt der Aktienpreis dann.

      Daraus folgt: selbst wenn man die Transaktionskosten ignoriert verlieren sie Geld.

      Kommentar


      • wolli_l
        wolli_l kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Meine Nachfrage ist ganz harmlos gemeint. Mich interessiert(e) lediglich, was Sie statt dessen als Anlage präferieren. Wenn man ein wenig "Mammon" hat, muss der ja irgendwo hin... Ich selbst bin auch nicht gerade der engste Freund von Direktinvestition in Aktien (hat aber andere Gründe, insbesondere steuerliche), sondern eher phys. EM, ETFs und etwas Müllerschem D.M.P.A.

      • pgut
        pgut kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Oh, ohne zu wissen wie die Situation von ojemine zu kennen, wäre es unseriös da eine klare Vorgabe zu geben.

        Z.B. bei einem Anlagehorizont von 5 Jahren würde ich keine grossen Risiken eingehen. Falls man aber z.B. 20 Jahre sieht, würde ich beispielsweise zu physischen Goldkäufen raten.

        Falls man vermögend ist, sind Aktien natürlich auch ein Thema. Wie Sie bevorzuge ich auch Index-Fonds.

        Da haben wir also die gleiche Meinung.

      • wolli_l
        wolli_l kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Ja, in der Tat. Und besten Dank.
        Oh, ohne zu wissen wie die Situation von ojemine zu kennen, wäre es unseriös da eine klare Vorgabe zu geben.
        Korrekt. Vorgaben (=Beratung) sollte man nicht machen, allein schon aus juristischen Gründen.
        Mich interessiert aber immer, was andere so machen. Manchmal stößt man dabei auf Anlagevarianten/-ideen, die man selbst noch nicht im Fokus hat, die aber für einen selbst interessant sein könnten (nach anschließender eigener Begutachtung der Idee). Ich selbst ringe z.B. derzeit mit mir selbst, zu Absicherungszwecken mal EUREX-Optionen (anstelle von OSen) auszuprobieren. Das will aber - aus verschiedenen Gründen - gut überlegt sein. Einen Thread dazu gibt es ja immerhin schonmal.
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