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Dirk Müller: Tagesausblick - DAX: Hält die 9.300-Punkte-Marke?

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    Den vollständigen Video-Beitrag finden Sie unter diesem Link.

  • #2
    Die bisher zu diesem Beitrag geposteten Kommentare:

    doescher am 20.01.2016 um 13:25 Uhr
    Hallo Herr Müller,

    »ein mal in Hundert Jahren«? Ich glaube, dass wir 2009 schon einmal eine solche Chance hatten, oder. Und 2000? 1987?

    Es sieht eher danach aus, dass die Anzahl der »Chancen« sich erhöht, oder? Dafür werden die Abstände kürzer!

    Da ich mit noch anderen Dingen als nur Aktien handle hoffe ich, dass es nicht so schlimm kommen wird.

    Ich habe abgesichert, aber wann löse ich die Absicherung auf? Irgendwie bin ich seit Jahren abgesichert, aber nie kam ich an den Punkt, mal Absicherungen zu verkaufen und Aktien zu kaufen. Ich warte seit Jahren - zwar mit einem beruhigtem Gefühl - ab und zahle dafür meine Absicherung...

    Vielleicht weiß ja jemand Rat.
    doescher
    d.mueller am 20.01.2016 um 14:52 Uhr
    doescher : Nein, ich meinte schon was ich sagte. Das letzte Ereignis dieser Art die auf uns zukommt, wenn dieser sich abzeichnende perfekte Sturm Reakität wird ist nicht mit 2008/2009 2000 oder 1987 zu vergleichen, sondern eher mit 1929. Nochmal und ganz wichtig : Das MUSS NICHT passieren!!!! Aber die Gefahr besteht und man sollte sich üner dieses potentielle Risiko und die darin steckenden Chancen im Klaren sein.

    Wann der richtige Zeitpunkt zum Auflösen ist sit noch nicht klar. WENN es hier um 9300 eine belastbare Bodenbildung gibt, werde ich es probieren (aktuell sehe ih das noch nicht)und ggf bei Unterschreiten sofort wieder die Schotten schließen. Das Gleiche würde ich dann wieder um 8000 versuchen. Aber das ist MEINE Vorgehensweise, dass muss für Sie nicht unbedingt auch passen.
    sebel666 am 20.01.2016 um 15:05 Uhr
    Hallo Herr Müller,

    was meinen Sie genau mit der Chance die es nur alle 100 Jahre gibt?
    marel am 20.01.2016 um 16:39 Uhr
    jetzt müssten wir unsere einkaufslisten erstellen und cash bereithalten.
    die absicherungen sind aktuell zu teuer. nun sollte man verkaufen(cash) und bei tieferen kursen einsteigen. ohne cash kann man bei tieferen kursen nicht einsteigen. cash cash cash...

    Kommentar


    • Flieder
      Flieder kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Hallo, @sebel666
      Im jahre 1929 sind die Aktien ins Bodenlose abgestürzt. Keiner gab mehr einen Pfifferling für Aktien. so wie ich Herrn Müller verstehe muß man dann "zuschlagen". Oder anders ausgedrückt: "Wenn die Nacht am Dunkelsten ist,ist der Morgen nicht mehr weit".
      gruß hs

    • Ruppert1947
      Ruppert1947 kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      @ Doescher Wer immer rund um die Uhr voll abgesichert ist hat am Ende genau die gleiche Performance wie vorher abzüglich der Absicherungskosten. Das muss klar sein. Auch im Umgang mit Absicherungen ist das gleiche Markttiming notwendig wie sonst mit Einstieg Stop-Loss usw..
      Entsprechend nutzt einem solch eine Absicherung nur dann etwas, wenn man auch ein gutes Markttiming hat.

      Letztlich nehmen Absicherungen etwas die Vola raus und bieten natürlich auch Chancen, wenn man im richtigen Moment von Ihnen Abschied nimmt.

  • #3
    Die "Jahrhundertchance" hätte ich gerne auch nochmal näher erläutert^^ . Wobei die Erklärung von "Flieder" es glaube ich schon recht gut trifft.
    Allerdings:
    Wenn wir von einem "1929 Szenario" sprechen, reden wir beim Dax nicht von 7000 oder 8000 punkten, sondern von 1000 - 2000 oder noch tiefer, der Dow Jones hat seinerzeit die
    Gewinne von über 30 Jahren abgegeben und ca. 90% an Wert verloren, viele Firmen sind auch pleite gegangen. Am tiefen Niveau das was übrig geblieben ist einzusammeln kann man dann aber tatsächlich als Jahrhundertchance bezeichnen.
    Fairerweise sei noch erwähnt, das sich der Dow Jones seinerzeit im Vorfeld auch vervielfacht hatte, weil so ziemlich alles Kapital an die Börse floss. Also müsste der Dax zuerst auf 25000 punkte steigen um dann auf 2500 zu fallen (nur mal laut gedacht).
    Eigentlicher Hintergrund dieser Entwicklung war in etwa so zu beschreiben:
    Die Produktivität in den USA ist damals innerhalb von nur 10 Jahren (nach WKI bis eben Ende der 20er Jahre) um sagenhafte 50% gestiegen, großes Problem war (übrigens wie heut) das die Löhne der Menschen real nicht gestiegen sind. Man hat also unheimlich viel produziert, was aber niemand im Stande war zu kaufen, also die schieren Mengen. Daraus folgte Lagerhaltung und Absatzkrise. Daran schloss sich an, das die Unternehmen keine neuen Investitionen mehr getätigt haben (ist ja auch klar, wenn ich mein Zeug heute schon nicht weg kriege) und die letzten erzielten Gewinne wurden dann an der Börse angelegt zum spekulieren. Das war ein großer Batzen Kapital der die Kursexplosionen angefacht hat, den Grund seines Untergangs (Weltwirtschaftskrise) aber bereits in sich trug bzw. eben in den Jahren davor zu suchen ist. Und in der Tat: viele Dinge von damals geschehen in ganz ähnlicher Weise fast 100 Jahre später wieder.

    Kommentar


    • d.mueller
      d.mueller kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Absolut...wenn es tatsächlich die Jahrhundertchance wird (und damit auch die Jahrhundertverwerfung wie 1929...mit all ihren katastrophalen Zusammenhängen !!!), dann reden wir in der Tat nicht über Dax 8000 sondern deutlich tiefer. Dax 8000 ist ja nun wirklich keine Jahrhundertchance, das waren ja gerademal die historischen Höchstkurse der Jahre 2000 und 2008. Das wäre gerade mal eine angemesene Korrektur.

  • #4
    Hallo Herr Müller, eine Frage. Ihre Tagesausblicke erscheinen in der Regel erst nach der Mittagspause. Hat das einen besonderen Grund?

    Kommentar


    • d.mueller
      d.mueller kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Nunja, die Vorbereitung eines Morgenvideos von 10-15 Minuten Dauer kostet mich im Vorfeld mehrere Stunden Recherche. Die Informationen, die ich Ihnen auswähle, sortiere und einordne muss ich mir selbst erst besorgen. Habe ich eine neue interessante Information gefunden, recherchiere ich die dazu gehörenden Hintergründe, überprüfe die Quellen und die Plausibilität. Manches wird dabei wieder verworfen, neue Erkenntnisse und Zusammenhänge ergeben sich. Kurzum....es sieht so einfach aus mal eben 15 Minuten in die Kamera zu sprechen, aber ich habe kein Redaktionsteam, das mir das in der Nacht vorbereitet und ich muss nur die Sätze ablesen, sondern ich mache das alles selbst und sehr akribisch. Das dauert mal kürzer, mal länger, aber es sind immer mehrere Stunden. Dazwischen gibt es noch das Alltagsgeschäft mit diversen Telefonaten, Fondsthemen, Interviews etc.... Ist halt alles noch handgemacht und ich nehme die Recherche sehr genau.

    • Ruppert1947
      Ruppert1947 kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Vielen Dank für die Antwort auch hier im Forum Herr Müller,
      Das war auch nicht als Kritik gemeint. Ich dachte eher, dass es an der langen Anreise nach Frankfurt oder Ähnlichem liegt.
      Ich wollte einfach mal nachfragen.

      Genau wegen Ihrer gründlichen und gewissenhaften Recherche bleiben Sie ja auch so glaubwürdig. Die Inhalte sind sowieso meist mehrere Tage aktuell
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