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"Was Zentralbanken machen, ist sozial ungerecht"

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  • "Was Zentralbanken machen, ist sozial ungerecht"

    In dem Artikel http://www.misesde.org/?p=16604 beklagt Louis Rouanet die expansive Geldmengenpolitik und das vom Wirtschaftswachstum entkoppelte Wachstum der Vermögen. Aber dabei kein Wort über die ursächliche dahinter steckende Problematik, nämlich die Ursache des heutigen Zins- und Zinseszinssystems. Warum wird dieses nicht als die Ursache des exponentiellen Wachstums - wenn nicht real so doch nominal - von Vermögen und Schulden gesehen? Und damit als Ursache für die sich daraus ergebende Umverteilung? Die Geldmengenausweitung ist unabdingbar, um die leistungslosen Kapitalerträge zu finanzieren, ohne die die Finanzwirtschaft kollabieren würde. Denn fallen diese Kapitalerträge weg, schwinden auch die Vermögen, welche Kapitalisierte Renten darstellen. Ohne exponentielles Wachstum der Geldmenge schrumpfen alle auf Kapitlaisierung zunehmender Erträge beruhende Vermögen. Es gibt, wie Prof. Binswanger erklärte, nur Schrumpfung oder Wachstum, ein Mittelweg ist nicht möglich.

    Die Ursache dieses Wahnsinns ist nicht etwa eine fehlende Edelmetalldeckung sondern eine Zinsskala, welche sich nicht dem Wachstum anpasst sondern die ein Wachstum der Wirtschaft voraussetzt. Denn eine Zinsskala, die bei 0% beginnt kann nur zu guten Resultaten führen, wenn die Wirtschaft real um ca. 3% wächst. Die Zinsskala muss logisch zwingend ca. 3-5%-Punkte unter der Wachstumsrate beginnen. Wobei dieser Beginn der Zinsskala sich dem Wachstum anzupassen hat und nicht umgekehrt.
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