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Oliver Roth: Tagesausblick vom Donnerstag, 9. Februar 2017

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    Die bisher zu diesem Beitrag geposteten Kommentare:

    Machatsch am 09.02.2017 um 12:28 Uhr
    Hallo Herr Roth,
    der Rechtsruck in Deutschland kommt nur nicht, weil die Wahlen so manipuliert werden, dass es in Deutschland nicht passieren kann oder wird.
    Die letzte Forsa Umfrage wo 8800 Menschen befragt wurden war doch eindeutig, Sie werden AFD wählen.
    Natürlich durfte so etwas nicht in die Medien.
    Der neue Bundeskanzler soll nach dem Medien zu urteilen, Schulz werden
    Gnade uns Gott, wenn Schulz oder Merkel an die Macht kommen, oder bleiben.
    Chris am 09.02.2017 um 12:45 Uhr
    Vielen Dank Herr Roth,

    leider wird nicht genau definiert. Definiert man nicht korrekt, kann man die Probleme weder erkennen, noch lösen.

    Marine Le Pen ist national und sozialistisch und damit überhaupt nicht rechts, sondern links.

    Hitler war ebenfalls links und nicht einmal besonders national, sondern europäisch. Er wollte ein vereintes Europa unter deutscher Führung, Österreich war damals in seinen Augen für diesen Zweck bereits zu schwach, bei englischer Neutralität. Ups, und was haben wir heute?

    Im Übrigen war er überzeugter Vegetarier, Nichtraucher, hundefixiert und hielt nicht viel von Ehe und Familie, Kirche. Diese Einrichtungen benutzte er nur, vielleicht wäre er heute ein Grüner.

    Die Oppositionsparteien in Europa sind keineswegs alle rechts.
    Die AfD ist nur aufgrund der zunehmenden Rechtsbrüche gegründet worden, der Start war damals in Oberursel. Und die 1200 Anwesenden waren Bürgerliche, die einiges zu verlieren hatten. Vorwiegend Selbstständige und Ruheständler mit Ersparnissen, also liberalkonservativ. Wobei bereits damals dieses Rechts-Links-Schema für die Anwesenden als überholt galt. Die Menschen wollten keine Langzeitpolikiter werden, sie waren ja erfolgreich in ihren Berufen. Es sollten nur einigen Korrekturen in der Euro-Politik erfolgen und sie hätten sich wieder aus der Politik zurückgezogen.

    Verwerfungen wird es doch nun ohnehin geben, kommen Sie jetzt, ist es günstiger, da wir Babyboomer noch aktiv am Arbeitsmarkt sind. Sind wir bereits ausgeschieden und verlieren unser Vermögen und unsere Renten- und Pensionsansprüche wird es unmenschlich werden, auch für unsere Kinder und Kindeskinder.

    Und für alle Wirtschaftsteilnehmer gilt, auch nach einem langen Winter ist mit einem Frühling zu rechnen.
    So wie die Temperatur steigt, werden auch die Zinsen wieder steigen. Überraschen kann dies doch nicht.
    Lichtgestalt85 am 09.02.2017 um 14:48 Uhr
    Mich würde es stark wundern, wenn steigende Zinsen den Häuslebauern zusetzen. Heute macht doch jeder mind. einen festen Zins über 10 Jahre aus!
    Anders als seinerzeit in Amerika, da wurde alles mit variable Zinsen finanziert...
    kaito am 09.02.2017 um 20:28 Uhr
    Danke für Ihren Ausblick Herr Roth. Ein paar Anmerkungen meinerseits:

    Ein Auseinanderbrechen des Euros hätte zunächst mal massivste Auswirkung auf unsere Exportwirtschaft. Ca. 8% der gesamten Wirtschaftsleistung = Außenhandelsüberschuss. Die stünden dabei mindestens im Feuer, mit weiteren Rückkopplungseffekten. Sollte es hier sozusagen über Nacht zu Verwerfungen kommen wird es ungemütlich, sehr ungemütlich. Die AfD als stärkste Partei kann ich mir da z.B. (leider) vorstellen.
    Deutschland geht es Großteils toll, Europa geht es schlecht (wenn auch zuletzt etwas besser, aber aus einer Schwalbe gleich den Frühling abzulesen halte ich für verfrüht). Wenn das nicht besser wird, ist dieses Europa nicht zu retten.
    Da braucht man auch gar nicht auf die Begleiterscheinungen tiefgehender Probleme zu schauen oder zu schimpfen (Trump und andere) - genau das bestimmt aber die Debatten allerorts, Nebenkriegsschauplätze. Man soll sich die wahren Probleme anschauen, darüber reden und Lösungen anbieten - grundsätzlich machbar - aber es geschieht nirgendwo. Die Probleme der amerikanischen "Rest-Mittelschicht" u.v.a. der Unterschicht wurden im Mainstream doch erst thematisiert als Trump gewonnen hatte.
    Vielen Dank an Cashkurs hier nochmals für die tolle Arbeit und Berichterstattung während des ganzen Wahlkampfes bis heute - wirklich spitze!

    Darüber den Wohlstand, den Gewinn der Globalisierung, den Gewinn des Fortschritts gerechter zu verteilen, so wie es in den 50ziger und 60ziger Jahren selbstverständlich war (Stichwort Lohnerhöhungen), darüber sollte geredet und schlussendlich gehandelt werden. Praktisch den Kapitalismus so zu gestalten wie man es während der Zeit von Bretton Woods tat, Partizipation ist das Stichwort.
    Prof. Sinn hat in einem seiner letzten Vorträge zutreffend davon gesprochen, das es im Rahmen der Globalisierung der letzten Jahrzehnte zu viele Verlierer gegeben hat und gibt - die Gewinner gewinnen zwar mehr als die Verlierer verlieren, aber der Zustand ist untragbar, es muss einen Ausgleich geben.
    Über das Geldsystem mit Ablaufdatum sollte gesprochen werden, Aufklärung über volkswirtschaftliche Zusammenhänge sollte betrieben werden. In Deutschland habe ich den Eindruck, ist die große Mehrheit immer noch der Überzeugung das jeder auf der Welt immer und überall Überschüsse erwirtschaften kann wenn er sich "nur genug anstrengt".

    Das sind m.M.n. zentrale Dinge die angegangen werden müssen, aber nicht werden, mein schweigt darüber. Man blendet die Probleme aus und kommentiert, diffamiert und schimpft über problematische Folgeerscheinungen, die einem nicht gefallen.

    Wenn das so weitergeht wie in den letzten Jahren und Jahrzehnte, kann man, nein muss man sehr unschöne Dinge erwarten - bei linearer Fortführung natürlich. Ich hoffe es bewegt sich irgendwann etwas, noch sind die Dinge vielleicht in die richtige Spur zu kriegen, bislang ist dahingehend aber gar nichts absehbar.
    grossparer am 09.02.2017 um 21:36 Uhr
    Wollen Sie, dass es später noch mehr Zwangsversteigerungen gibt als es ohnehin geben wird? Ich kann Ihnen (rein wirtschaftlich!) nicht folgen. (An Lichtgestalt: meine Cousine hat Tilgungsplan über 26 Jahre.)
    Chris am 09.02.2017 um 22:17 Uhr
    @Lichtgestalt85

    Ja, das ist richtig, nur muß die Politik darauf achten, daß die Werthaltigkeit der Wohnimmobilien erhalten bleibt. Es gibt in den Darlehensverträgen ganz hinten eine Klausel, daß sofortige Nachschußpflicht besteht, wenn der Anteil der vereinbarten Fremdfinanzierung steigt. Eigentlich wie ein Margincall, nur wird der Hauspreis nicht ständig ermittelt. Habe ich eine 60 %, 80 % oder 100%-Finanzierung abgeschlossen, muß ich darauf achten, daß diese Grenze nicht dauerhaft überschritten wird. Günstig ist also eine Inflation bei gleichzeitig steigendem Einkommen, wie in den 60-er-Jahren.

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