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Dirk Müller: Tagesausblick - Brexit: Unklarheit lähmt die Märkte

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    Weitere Themen:

    • Glyphosat und CETA: EU-Kommission entscheidet gegen die Interessen der Bevölkerung

    • Brexit: Merkwürdige mediale Drehung


    Den Videobeitrag finden Sie unter diesem Link.

  • #2
    Die bisher zu diesem Beitrag geposteten Kommentare:
    marel am 29.06.2016 um 12:08 Uhr
    brexit brexit brexit... können es gar nicht mehr hören... gelähmte märkte?
    wo... ?

    Eike am 29.06.2016 um 12:29 Uhr
    Lieber Herr Müller,

    sehr von mir geschätzt ist, dass Sie üblicherweise auch auf aktuelle Unternehmensmeldungen/ -entwicklungen, insbesondere aus Ihrem Fonds bei den Tagesvideos eingehen.
    Umso mehr fehlte mir in diesem Ausblick zumindest ein kurzer Kommentar im Hinblick darauf, dass Betsson gestern und heute massiv unter die Räder gekommen ist und wie Sie dies werten. Vielleicht finden Sie an passender Stelle ja noch die Möglichkeit, kurz hierauf einzugehen.
    Vielen Dank und viele Grüße
    Eike
    chris_78 am 29.06.2016 um 13:25 Uhr
    Hallo Herr Müller,

    ob das Bild der nun zweifelnden Brexit-Befürworter, welches uns die Leitmedien so gerne präsentieren, wirklich stimmt, darf bezweifelt werden. Das man in den Rest der EU dieses Bild gerne senden möchte liegt auf der Hand. Schließlich gibt es noch genug andere Länder, in denen ein Referendum ähnlich ausgehen würde.

    Der Aufbau eines Gefahrenzenarios war schon vor der Abstimmung das Mittel der Wahl in den Medien und ist es auch weiterhin. Und trotz der kurzen Selbstkritik an der gewählten Taktik, behält man sie wohl weiterhin bei. Ich denke auch diesmal wird sie nicht fruchten, da die Menschen kritischer geworden sind gegenüber der Berichterstattung. Wenn man es hiermit übertreibt könnte das ganze sogar kippen und zu einer Trotzreaktion führen, was den EU-Gegnern in anderen Ländern auftrieb geben würde.

    Den Rest zum Niedergang der EU tragen die führenden EU-Politiker selbst bei. Das eigenmächtige Handeln im Falle von CETA und Glyphosat wird nicht ohne Folgen bleiben. Verkrustete Denkmuster lösen sich eben doch nicht so schnell auf!
    Calupi am 29.06.2016 um 15:10 Uhr
    Thema Glyphosat:
    Sehr geehrter Herr Müller,
    so sehr ich Ihnen bei der Saatgutpolitik von Monsanto, der Gefährlichkeit der Additive in Glyphosatprodukten (z. B. Round-up Speed) und dem sicherlich zu intensiven Einsatz von Glyphosat zustimme, so sehr stoße ich mich aber auch an der aus meiner Sicht undifferenzierten Darstellung bezüglich des eigentlichen Wirkstoffes N-(Phosphonomethyl)glycin (Glyphosat). Ich habe bisher noch keine wissenschaftliche Publikation gefunden, die mich bezüglich der diabolischen Eigenschaften dieses Totalherbizids überzeugen konnte; das führt mich zu meinem eigentlichen Problem:
    In der ganzen Diskussion hat noch niemand einen Vorschlag gemacht, wodurch die 5000 Tonnen Glyphosat, die jährlich in Deutschland verspritzt werden, ersetzt werden sollen. Die in der EU zugelassenen Glyphosat-Alternativen schrecken- zumindest mich - noch weit mehr ab!
    Im Übrigen kann ich mich nicht des Eindrucks erwehren, dass Glyphosat lediglich als taktischer Schachzug gegen die „grüne Gentechnik“ eingesetzt wird, da diese Substanz durch ein einziges Enzym deaktiviert werden kann, welches dann in entsprechenden Nutzpflanzen integriert wird. Verbietet man Glyphosat, so sind die entsprechenden Monsanto-Gewächse ebenfalls nutzlos…
    Die Kampagnen-Indusrie gegen „Gene“ und Glyphosat ist mittlerweile einfach ein zu einträgliches Geschäft, als dass es hier um eine rein wissensbasierte Auseinandersetzung geht; ich finde, dass Sie hier keiner Seite das Wort reden müssten. Das Thema ist sehr komplex und mir schwant bei einem Verbot auch nichts wirklich gutes. Jedenfalls fällt es mir schwer daran zu glauben, dass es ab dann nur noch Bio-Betriebe gibt, da konsequenterweise alle anderen Totalherbizide nun auch verboten werden müssten.
    Mit freundlichen Grüßen
    ironalex am 29.06.2016 um 15:22 Uhr
    Ich bin dafür, dass sich die Damen und Herren in Brüssel vor jeder Abstimmung einem Alkoholtest unterziehen. Wer clean ist, hat nichts zu befürchten, ansonsten Abflug in die Provinz!

    Kommentar


    • #3
      Sehr geehrter Herr Müller,

      Kritik an der EU, ihren Organen und Polikern finde ich angebracht und wünschenswert.

      Dabei sollte sich diese Kritik aber nicht mehr und mehr in irrationale Unterstellungen umwandeln, wie im Video von 2:10 bis 3:10 geschehen.

      Die dort erklärte Unterstellung die wohl wenig planbaren Ereignisse rund um den Brexit (ohne jegliche Beweise) einbezieht, lassen auf eine emotionale Reaktion ihrerseits schließen die Ihre Einschätzungsfähigkeiten in diesem Bereich in Frage stellen und sie dem Vorwurf aussetzen könnte, das europäische Projekt (in jeglicher Form) nicht zu unterstützen. Denn warum sollten sie ansonsten in jedem Ereignis eine Verschwöhrung sehen wollen?

      So gut ich die Verärgerung über die jetzige Ausgestaltung der EU verstehen kann, denke ich doch, dass man sich auch gerade auf einem wirtschaftlich orientierten Medium wie cashkurs der Vorzüge einer Zusammenarbeit in Europa bewusst ist und diese grundsätzlich unterstützenswert findet.
      Ein Umsichwerfen mit wilden Anschuldigungen wie leider in oben gennaten Abschnitt geschehen halte ich deshalb für nicht angebracht.

      Ansonsten möchte ich mich, da ich zum ersten mal kommentiere, für die Arbeit auf cashkurs bei Ihnen und allen Beteiligten bedanken und wünsche noch einen schönen Abend.

      Mit freundlichen Grüßen


      Kommentar


      • d.mueller
        d.mueller kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Vorwurf teilweise berechtigt und angekommen ;-)

    • #4
      In Anbetracht der völlig absurden Berichterstattung in vielen Medien über den Brexit bin ich mir nicht so sicher was von den angeblichen Rückziehern und Zweiflern zu halten ist. Man bedenke nur mal den Fokus der ÖR-Medien auf diese Fake-Petition, die dort im Fokus stand. Und allein schon die Hingergründe in diesem Artikel hier sind bemerkenswert. Er beschäftigt sich mit der absurden Berichterstattung in den Medien:

      http://spiegelkabinett-blog.blogspot...fur-einen.html

      Besonders bizarr sind die Versuche, den Brexit auch noch Putin anzuhängen. Da drehen welche in den Redaktionsstuben völlig durch. Ich bin mir sicher, ihr habt bessere und seriösere Quellen als diese.

      Kommentar


      • #5
        aljapriv am 29.06.2016 um 21:47 Uhr
        Ausgezeichnete Analyse zu den derzeitigen Problemen, die im Volk wohl unzureichend wahrgenommen werden.
        Auch in ihrem Blog ist die Anteilnahme wohl teilweise endenwollend, was mich eher traugig stimmt, da brennende Probleme in unzureichender Weise kommentiert und wahrgenommen werden.
        Danke an das ganze Cashkurs-Team für ihren Einsatz zum Erkenntnisgewinn der Cashkurs-Community!!!!!

        Kommentar


        • #6
          Hallo Eike, sehr gerne ! Ich hatte mich noch zurückgehalten, da wir erst noch die Fakten einsammeln wollten und dazu gehörte auch ein Telefonat mit dem Finanzvorstand, das wir gestern führen konnten. (Gründlichkeit, vor Schnelligkeit ;-) ) Hier die Zusammenfassung von Andreas Schmidt und mir : Wir haben uns den letzten Tagen sehr intensiv mit Betsson beschäftigt, denn die Gewinnwarnung kam völlig überraschend. Zumal das Unternehmen Anfang Juni noch einen Investorentag (Capital Markets Day) und eine Roadshow (u.a. USA und Schweden) hatte. Es gab dort keine Hinweise auf größere Probleme im Sportwettenbereich, zumindest keine, die einen solchen Kursrutsch hätte auslösen können. Wir hatten die Gelegenheit mit dem Finanzvorstand von Betsson zu sprechen. Dieser zeigte sich von der Marktreaktion sehr überrascht und sprach von „völliger Überreaktion“ auf die Gewinnwarnung. Als Gründe nannte er, dass zwar der Bereich Sportwetten nicht so gut dasteht, aber immer noch gute Gewinne abwirft, aber das der Markt die planmäßige Entwicklung des größten Geschäftsbereichs Casino komplett außer acht gelassen hat. Betsson hat einige Maßnahmen ergriffen, um die Profitabilität des Sportwettenbereichs in der Türkei (hier lief das Geschäft nicht so erfolgreich) gegenüber den Wettbewerbern wieder aufzuholen. Auch bemängelte er, dass der Markt nicht zur Kenntnis genommen hat, dass die starke Zunahme von neuen Kunden im Juni „strong inflow of new customers“ während der Fußball-EM ignoriert hat. Für Rüden gab es keine Veranlassung an den längerfristigen Zielen (zweistellige Wachstumsraten sowohl im Umsatz als auch Ertrag) zu zweifeln. Nähere Informationen wird das Unternehmen am 21. Juli bekannt geben, denn da wird über das 2. Quartal 2016 berichtet werden.
          Auffallend der extrem hohe Austausch von Aktionären. In den letzten drei Tagen wurden 25% der Aktien gehandelt .Wir gehen davon aus, dass das Unternehmen aus den Fehlern der jüngsten Vergangenheit, operativ wie auch kommunikativ lernen wird, und halten an dem Unternehmen fest. Wir haben die schwachen Kurse zum Aufbau unseres Bestandes genutzt.
          Ihr Andreas Schmidt/Dirk Müller

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