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Der Keynesianismus ist ebenso ausgereizt wie zuvor das Modell der freien Märkte

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  • Der Keynesianismus ist ebenso ausgereizt wie zuvor das Modell der freien Märkte

    Vor genau 80 Jahren publizierte der britische Ökonom John Maynard Keynes seine Theorie über die Beschäftigung, die Zinsen und das Geld. Damals schlitterte die US-Wirtschaft im Jahr 1937 nach einer kurzen Erholungsphase nach dem weltweiten Bankencrash abermals in die Rezession. Weltweit kamen die Hoffnungen zum Erliegen, dass ein letztes ökonomisches Aufbäumen sich in einen nachhaltigen und sich selbst tragenden Wirtschaftsaufschwung verwandeln würde. Die Enttäuschung dieser Hoffnungen öffnete die Tür zu dem Pfad, der ab dem Jahr 1939 direkt in den Zweiten Weltkrieg führte.

    Den vollständigen Beitrag finden Sie unter diesem Link.

  • #2
    Die bisher zu diesem Beitrag geposteten Kommentare:
    stefan.muehlenbein am 26.02.2016 um 14:08 Uhr
    Hallo Herr Baudzus,

    toller Artikel. Genau das ist die Hoffnung vieler, nämlich der mögliche Mittelweg. Dafür brauchen wir in Deutschland und Europa, insbesondere auch wegen des demographischen Faktors, Gesamtschulen, einen Bildungssoli (der auch nur dafür verwendet werden kann bei gleichzeitiger Fixierung der bisherigen Budgets im Bundeshaushalt), individuelle Förderung der Kinder (soziale Migration), progressivere, zweckbestimmte Steuern und endlich einen Staat, der immer als Schiedrichter aggiert und sich dann aber als Spieler einwechsel, wenn insbesondere Grundbedürfnisse (Wohnen, Wasser, Gesundheit und Nahrung) in Schieflage kommen. Die Verbindung muss heissen: Freiburger Schule der Ökonomie wie nach Ludwig Erhart und Chancengleicheit durch Bildung nach Picht.
    Ferner ein Punktesystem für Migration und ein progressiveres Bild der Familie. Dann ist auch Schluss mit der sozialen Schere. Ungleichheiten sind nur so lange zu akzeptieren, solange diese der Gesamtgesellschaft nutzen. Frei nach Kant und übrigens auch festgelegt in der UN. Ein Neustart beinhaltet enorme Chancen!
    kuhbandner am 26.02.2016 um 13:50 Uhr
    100% Zustimmung zur richtigen Zeit - Stichpunkt G20.
    ironalex am 26.02.2016 um 17:23 Uhr
    Wenn der Mensch lernfähig wäre, würde zuerst das Morden (Kriege) aufhören.
    Bobo am 28.02.2016 um 07:02 Uhr
    Damals, im den 60er bis 80er Jahren hatten wir eine Wirtschaftspolitik nach Keynes. Der Wohlstand ist in dieser Zeit beständig gestiegen. Danach unter Kohl kam die Abkehr von Keynes und eine neoliberale Politik. Kurz zusammen gefasst war Keynes der Meinung eine schwache Konjunktur auf Grund fehlender Nachfrage zu beleben, in dem der Staat die fehlende Nachfrage selbst ausgleicht in dem er z.B. in die Infrastruktur investiert. In Westdeutschland und West-Berlin gab es zum Beispiel nicht ein einziges Schlagloch, die Schulen waren in gutem Zustand, die Arbeitslosigkeit unter 3% und steigender Wohlstand. Der darauf folgende Neoliberalismus ist dann gescheitert. Jetzt behauptet man einfach ganz frech, das war Keynes und der wäre gescheitert.
    Der Staat sollte sich verschulden um Nachfrage zu erzeugen, nicht um den Banken Geld zu geben und damit die Geldanlagen teurer zu machen. Mit Keynes wäre auch das Inflationsziel erreichbar. Der Monetarismus ist gescheitert.

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